Alexandre Dumas der Ältere - Die beiden Dianen
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»Oh! dieser Zweifel ist tausendmal gräßlicher, als das Unglück selbst,« sprach Gabriel. »Mein Gott, wer wird mich diesem Zweifel entreißen.«
»Das Geheimnis war nur zwei Personen in der Welt bekannt, gnädiger Herr,« sagte Aloyse, »und nur zwei menschliche Geschöpfe hätten Euch antworten können: Euer Vater der heute in einem unbekannten Grabe liegt, und Frau von Valentinois, die wohl nie zugestehen wird, daß sie den König getäuscht hat, und daß ihre Tochter nicht die Tochter des Königs ist.«
»Ja,« versetzte Gabriel, »und jedenfalls, wenn ich nicht die Tochter meines Vaters liebe, so liebe ich die Tochter des Mörders meines Vaters! Denn an dem König, an Heinrich II. habe ich Rache zu nehmen für den Tod meines Vaters, nicht wahr, Aloyse?«
»Wer weiß das außer Gott?« antwortete die Amme.
»Ueberall Verwirrung und Finsternis! Zweifel und Schrecken!« sprach Gabriel. »Oh! ich werde ein Narr werden, Amme! Doch nein,« sagte der thatkräftige junge Mann, »ich will kein Narr werden, ich will es nicht! ich werde zuerst alle Mittel erschöpfen, um die Wahrheit zu ergründen. Ich werde zu Frau von Valentinois gehen und sie um ihr Geheimnis fragen. Sie ist katholisch, gottesfürchtig, ich werde von ihr einen Eid erhalten, der mir ihre Aufrichtigkeit bezeugt. Ich werde zu Catharina von Medicis geben, die vielleicht etwas erfahren hat. Ich werde zu Diana gehen und, die Hand auf meinem Herzen, die Schläge meines Herzens befragen. Wohin werde ich nicht geben? Ich würde zum Grabe meines Vaters gehen, wenn ich es wüßte, wenn ich es finden könnte, Aloyse, und ich würde ihn mit einer so mächtigen Stimme beschwören, daß er sich unter den Todten erheben müßte, um mir zu antworten.«
»Armes, theures Kind!« murmelte Aloyse, »so kühn und so muthig, selbst nach diesem furchtbaren Schlag! so stark gegen ein so grausames Geschick.«
»Und ich werde keine Minute verlieren, um zum Werk zu schreiten,« sprach Gabriel, indem er, von einem gewissen Thätigkeitsfieber bewegt, aufstand.
»Es ist vier Uhr: in einer halben Stunde bin ich bei der Frau Großseneschallin; eine halbe Stunde hernach bei der Königin; um sechs Uhr da, wo mich Diana erwartet, und wenn ich diesen Abend zurückkomme, Aloyse, habe ich vielleicht eine Ecke von diesem dunkeln Schleier meines Schicksals aufgehoben. Diesen Abend sehen wir uns wieder.«
»Und ich, gnädiger Herr, kann ich nichts thun, um Euch bei Eurer furchtbaren Aufgabe zu unterstützen?« fragte Aloyse.
»Du kannst zu Gott beten, Aloyse, bete zu Gott.«
»Für Euch und für Diana, ja, gnädiger Herr.«
»Bete auch für den König, Aloyse,« sprach Gabriel mit finsterer Miene.
Und er ging mit hastigen Schritten hinaus.
XIV.
Diana von Poitiers
Der Connetable von Montmorency war noch bei Diana von Poitiers und sprach zu ihr mit hochmüthigem Tone, ebenso rauh und gebieterisch, als sie sich sanft und weich gegen ihn zeigte.
»Ei! Gottes Tod! es ist am Ende Eure Tochter,« sagte er, »und Ihr habt bei ihr dieselben Rechte und dieselbe Gewalt wie der König, fordert diese Heirath.«
»Mein Freund,« erwiderte Diana, »bedenkt, da ich bis jetzt, was die Zärtlichkeit betrifft, sehr wenig Mutter gewesen bin, so kann ich nicht hoffen, genug Mutter hinsichtlich der Gewalt zu sein: ich kann nicht schlagen, ohne geliebkost zu haben. Wir, Frau von Angoulême und ich, sind wie Ihr wißt, sehr kalt gegen einander, und trotz ihres anfänglichen Entgegenkommens haben wir uns beständig nur in seltenen Zwischenräumen gesehen. Sie hat überdies einen großen persönlichen Einfluß auf den Geist des Königs zu gewinnen vermocht, und ich weiß in der That nicht, wer von uns Beiden zu dieser Stunde die Mächtigere ist. Was Ihr von mir fordert, Freund, ist also sehr schwierig, wenn nicht zu sagen unmöglich. Laßt diese Heirath, und ersetzt, sie durch eine glänzendere Verbindung. Der König hat die kleine Johanna an Carl von Mayenne verlobt, wir werden von ihm die kleine Margarethe für Euren Sohn erhalten.«
»Mein Sohn liegt in einem Bett, und nicht in einer Wiege,« entgegnete der Connetable, »und wie vermöchte ein kleines Mädchen zum Glück meines Hauses beizutragen? Frau von Castro hat im Gegentheil, wie Ihr mir wunderbar passend bemerkten einen großen persönlichen Einfluß auf den Geist des Königs, und deshalb will ich Frau von Castro zur Söhnerin haben. Gottes Tod! es ist seltsam, daß ein Edelmann, der den Namen des ersten Barons der Christenheit führt, wenn er sich herbeiläßt, eine Bastardin zu heirathen, so viel Schwierigkeiten findet, diesen Mißbund zu schließen. Madame, Ihr seid nicht umsonst die Geliebte des Königs, wie ich nicht umsonst Euer Liebhaber bin. Trotz Frau von Castro, trotz diesem Jungfernknecht, der sie anbetet, will ich, daß diese Heirath stattfinde, ich will es.«
»Nun wohl! hört mein Freund,« sprach Diana von Poitiers mit sanftem Tone, »ich mache mich anheischig, das Mögliche und das Unmögliche zu thun, um Euch zu diesem Ziele zu führen. Was soll ich Euch mehr sagen? Doch Ihr werdet wenigstens besser gegen mich sein, und nicht mehr in diesem plumpen Tone mit mir sprechen, Böser!«
Und mit ihren zarten, rosigen Lippen streifte die schöne Herzogin den grauen starren Bart des alten Anne, der sie brummend gewähren ließ.
Denn so war diese seltsame Liebe, die nichts erklärte, wenn nicht eine seltsame Entsittlichung der vergötterten Geliebten eines jungen schönen Königs für einen alten Graubart, der sie hart behandelte. Das rohe Wesen von Montmorency entschädigte sie für die Galanterie von Heinrich II., und sie fand mehr Reize in der üblen Behandlung des Einen, als in den Schmeicheleien des Andern. Ungeheuerliche Laune eines weiblichen Herzens! Anne von Montmorency war weder geistreich noch glänzend, und er galt mit Recht für habgierig und geizig. Die furchtbaren Strafen, die er der meuterischen Bevölkerung von Bordeaux auferlegt, hatten ihm allein eine Art von gehässiger Berühmtheit verliehen. Allerdings brav, eine gewöhnliche Eigenschaft in Frankreich, war er bis dahin kaum in den Schlachten, an denen er Antheil genommen, glücklich gewesen. Bei den Siegen von Ravenna und Marignan, wo er noch nicht befehligte, zeichnete man ihn nicht unter der Menge aus; an der Bicoque, wo er Oberster der Schweizergarden war, ließ er beinahe sein ganzes Regiment niedermetzeln, und bei Pavia wurde er gefangen genommen. Sein militärischer Ruhm ging nicht weiter, und Saint-Laurent sollte dem Allem eine klägliche Krone aufsetzen. Ohne die Gunst von Heinrich II., die diesem wahrscheinlich durch Diana von Poitiers eingeflößt wurde, wäre er der Zweite im Rath wie im Kriege geblieben, und dennoch liebte ihn Diana, schmeichelte sie ihm, gehorchte sie ihm in Allem, die Geliebte eines reizenden Königs, die Sklavin eines lächerlichen Kriegsknechtes.
In diesem Augenblick kratzte man bescheiden an der Thüre, ein Page trat auf die Erlaubniß von Frau von Valentinois ein und meldete, der Vicomte d’Ermès bitte inständig und aus einem sehr wichtigen Beweggrunde, einen Augenblick bei der Herzogin vorgelassen zu werden.
»Der Verliebte!« rief der Connetable, »was will er denn von Euch, Diana? Sollte er zufällig kommen, um sich von Euch die Hand Eurer Tochter zu erbitten?«
»Darf ich ihn eintreten lassen?« fragte fügsam die Favoritin.
»Allerdings, allerdings; dieser Schritt kann uns unterstützen. Doch er warte einige Augenblicke. Noch ein Wort, damit wir uns verständigen.«
Diana von Poitiers ertheilte diesen Befehl dem Pagen, der wieder hinausging.
»Wenn der Vicomte d’Ermès zu Euch kommt, Diana,« sprach der Connetable, »so geschieht es, weil sich unerwartete Schwierigkeiten erheben, und weil der Fall sehr verzweifelt sein muß, daß er zu einem verzweifelten Mittel seine Zuflucht nimmt. Hört mich also wohl, und wenn Ihr meine Instruktion genau befolgt, so wird Eure, ich gestehe es, etwas gewagte Vermittlung beim König vielleicht unnöthig werden. Diana, um was auch der Vicomte bei Euch nachsuchen mag, verweigert es ihm. Bittet er Euch um seinen Weg, so schickt ihn auf die seiner Bahn entgegengesetzte Seite, will er, daß Ihr ja antwortet, so sagt nein und ja, wenn er auf ein Nein hofft. Seid verächtlich, hochmüthig, schlimm gegen ihn, kurz seid die würdige Tochter der Fee Melusine, von der Ihr aus dem Hause Poitiers abstammt, wie es scheint. Habt Ihr mich verstanden, Diana? und werdet Ihr thun, was ich sage?«
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