Alexandre Dumas der Ältere - Die beiden Dianen
Здесь есть возможность читать онлайн «Alexandre Dumas der Ältere - Die beiden Dianen» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: foreign_prose, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Die beiden Dianen
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:4 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 80
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Die beiden Dianen: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Die beiden Dianen»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Die beiden Dianen — читать онлайн ознакомительный отрывок
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Die beiden Dianen», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
Diese kühne Forderung wurde trotz der Gegenwart des Königs mit Bewegungen der Billigung oder der Mißbilligung, je nachdem die Räthe zu der einen oder der andern Partei gehörten, aufgenommen.
Gabriel erbleichte und bebte. Doch er faßte wieder etwas Muth, als er den Cardinal von Lothringen rasch erwidern hörte:
»Die Bulle des heiligen Vaters, welche die Ehe von Franz von Montmorency und von Jeanne von Fienne aufhebt, ist noch nicht angekommen, soviel ich weiß, und kann gar nicht ankommen.«
»Man kann sie entbehren,« sprach der Connetable, »ein Edict vermag die heimlichen Ehen nichtig zu erklären.«
»Doch ein Edict hat keine Rückwirkung,« antwortete der Cardinal.
»Man würde ihr eine geben, nicht wahr, Sire? Sprecht es laut aus, ich beschwöre Euch, um Denjenigen, welche mich angreifen, und mir selbst, Sire, ein sicheres Zeugniß der Billigung zu geben, die Ihr meinen Absichten gewähren wollt. Sagt, daß Euer königliches Wohlwollen diesem gerechten Edict sogar eine Rückwirkung verleihen würde.«
»Ohne Zweifel könnte man sie ihm verleihen,« erwiderte der König, dessen gleichgültige Schwäche dieser festen Sprache nachzugeben schien.
Um nicht zu fallen, war Gabriel genöthigt, sich auf sein Schwert zu stützen.
Der Blick des Connetable funkelte vor Freude. Die Partei des Friedens schien durch seine Unverschämtheit entschieden zu triumphieren.
Doch in diesem Augenblick erscholl ein Lärm von Trompeten im Hof, die Melodie, welche sie spielten, war eine fremde Melodie; die Mitglieder des Raths schauten sich erstaunt an. Der Huissier trat beinahe in demselben Augenblick ein und sprach, nachdem er sich tief verbeugt:
»Sir Edward Flaming, Herold von England, bittet um die Ehre, vor Seine Majestät gelassen zu werden.«
»Laßt den Herold von England eintreten,« erwiderte der König erstaunt, aber ruhig.
Heinrich machte ein Zeichen; der Dauphin und die Prinzen stellten sich um ihn, und um die Prinzen die übrigen Mitglieder des Rathes. Der Herold, den nur zwei Wappenträger begleiteten, wurde eingeführt. Er verbeugte sich vor dem König, der von dem Stuhle, auf dem er sitzen blieb, nur leicht den Kopf senkte.
Der Herold sprach sodann:
»Marie, Königin von England und von Frankreich, dem König Heinrich von Frankreich. Dafür, daß er Verbindung und Freundschaft mit den englischen Protestanten, den Feinden unserer Religion und unseres Staates, unterhalten, und daß er ihnen Schutz und Beistand gegen die gerechten, an ihnen ausgeübten, Verfolgungen angeboten und versprochen hat, erklären Wir, Marie von England, Heinrich von Frankreich den Krieg zu Wasser und zu Land. Und zum Zeichen dieser Aufforderung werfe ich, Edward Flaming, Herold von England, meinen Schlachthandschuh hier auf die Erde.«
Auf eine Gebärde des Königs hob der Vicomte d’Ermès den Handschuh von Sir Flaming auf. Heinrich sprach sodann einfach und kalt zu dem Herold:
»Ich danke!«
Hierauf machte er das prachtvolle Halsband los, das er trug, ließ es ihm durch Gabriel übergeben und fügte mit einem neuen Zeichen des Kopfes bei:
»Ihr könnt Euch nun entfernen.«
Der Herold verbeugte sich tief und ging hinaus. Einen Augenblick nachher hörte man abermals die englischen Trompeten erschallen und nun erst brach der König das Stillschweigen.
»Mein Vetter von Montmorency,« sagte er zum Connetable, »mir scheint, Ihr habt Euch ein wenig zu sehr beeilt, uns den Frieden und die gute Gesinnung der Königin Marie zu versprechen. Dieser angeblich den englischen Protestanten verliehene Schutz ist ein frommer Vorwand, der die Liebe unserer Schwester von England für ihren jungen Gemahl, Philipp II., verbirgt. Der Krieg mit den beiden Gatten, es sei! ein König von Frankreich fürchtet ihn nicht mit Europa, und wenn uns die Grenze der Niederlande ein wenig Zeit läßt, uns zu besinnen . . . Nun! was gibt es denn? Was ist denn wieder, Florimond?«
»Sire,« sprach der Huissier eintretend, »ein außerordentlicher Eilbote vom Herrn Gouverneur der Picardie mit dringenden Depechen.«
»Ich bitte, seht ein wenig nach, was es ist, Herr Cardinal von Lothringen,« sagte der König mit freundlichem Tone.
Der Cardinal kehrte mit den Depechen zurück, die er Heinrich übergab.
»Ah! ah! meine Herren,« sprach der König, nachdem er einen Blick darauf geworfen hatte. »Das sind ganz andere Nachrichten. Die Heere von Philipp II. versammeln sich in Givet, und Herr Gaspard von Coligny meldet uns, der Herzog von Savoyen stehe an ihrer Spitze. Ein würdiger Feind! Euer Neffe, Herr Connetable, meint, die spanischen Truppen werden Mézières und Rocroy angreifen, in der Absicht, Marienburg zu vereinzeln. Er verlangt in aller Eile Hilfe, um diese Plätze zu beschützen und gegen die ersten Angriffe Stand zu halten.«
Die ganze Versammlung gerieth in Bewegung und erhob sich halb.
»Herr von Montmorency,« sprach der König ruhig und lächelnd, »Ihr seid heute in Euren Weissagungen nicht glücklich. »Marie Von England schweigt,« sagtet Ihr, und wir haben ihre Trompeten erschallen hören. »Philipp II. hat Furcht, und die Niederlande sind ruhig,« fügtet Ihr bei. Der König von Spanien hat aber nicht mehr Furcht als wir, und Flandern rührt sich gehörig, wie mir scheint. Ich sehe, daß offenbar die klugen Verwalter den kühnen Generalen den Vortritt überlassen müssen.«
»Sire,« erwiderte Anne von Montmorency, »ich bin Connetable von Frankreich, und der Krieg kennt mich noch besser als der Frieden.«
»Das ist richtig, mein Vetter,« versetzte der König, »ich sehe auch mit Vergnügen, daß Ihr Euch an Bicoque und Marignan erinnert, und daß die kriegerischen Ideen wieder zu Euch zurückkehren. Zieht also Euer Schwert aus der Scheide, ich freue mich darüber. Ich wollte nichts Anderes mehr sagen, als daß wir nur daran denken dürfen, den Krieg zu machen, und ihn gut und glorreich zu machen. Herr Cardinal von Lothringen schreibt an Euren Bruder, Herrn von Guise, daß er auf der Stelle zurückkomme. Die inneren und Familienangelegenheiten muß man nothwendig vertagen, und was die Heirath von Frau von Angoulême betrifft, Herr von Montmorency, so werden wir wohl daran thun, glaube ich, die Dispense des Papstes abzuwarten.«
Der Connetable machte eine Grimasse, der Cardinal lächelte, Gabriel athmete.
»Auf, meine Herren,« fügte der König bei, der seine ganze Trägheit abgeschüttelt zu haben schien, »auf, wir müssen uns sammeln, um alles Ernstes so wichtige Dinge zu überlegen. Die Sitzung ist für diesen Morgen aufgehoben, doch heute Abend findet eine zweite statt. Diesen Abend also, und Gott beschütze Frankreich!«
»Es lebe der König!« riefen einstimmig die Mitglieder des Rathes.
Und man trennte sich.
XII.
Ein doppelter Schelm
Der Connetable verließ den König sorgenvoll. Meister Arnauld du Thill fand sich auf seinem Wege und rief ihm mit leiser Stimme.
Dies geschah in der großen Gallerie des Louvre.
»Was gibt es denn?« sagte der Connetable, »ah! Ihr seid es, Arnauld? Was wollt Ihr von mir? Ich bin heute nicht in der Laune, Euch anzuhören.«
»Ja, ich begreife,« versetzte Arnauld, »der gnädigste Herr ist ärgerlich über die Wendung, welche der Plan einer Heirath zwischen Madame Diana und Monseigneur Franz nimmt.«
»Woher weißt Du das, Bursche? Aber was liegt mir daran, daß man es weiß, der Wind ist auf Regen und für die Guise, das ist sicher.«
»Doch der Wind wird morgen auf schön Wetter und für die Montmorency sein,« sprach der Spion, »und wenn sich heute der König dieser Heirath widersetzt, so wäre der König morgen für dieselbe. Nein, das neue Hinderniß, das Euch den Weg versperrt, gnädigster Herr, ist wichtiger und kommt anderswoher.«
»Und woher kann ein Hindernis? kommen, das wichtiger wäre, als die Ungnade oder nur die Kälte des Königs?«
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Die beiden Dianen»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Die beiden Dianen» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Die beiden Dianen» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.