Roald Dahl - James und der Riesenpfirsich

Здесь есть возможность читать онлайн «Roald Dahl - James und der Riesenpfirsich» весь текст электронной книги совершенно бесплатно (целиком полную версию без сокращений). В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Год выпуска: 1996, Жанр: Детская проза, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

James und der Riesenpfirsich: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «James und der Riesenpfirsich»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Roald Dahl,

James und der Riesenpfirsich — читать онлайн бесплатно полную книгу (весь текст) целиком

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «James und der Riesenpfirsich», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Tante Schwamm watschelte, schlabbrig wie eine Qualle, hinter ihrer Schwester her, um zu sehen, was los war.

«Wir sollten den Jungen in den Wassereimer stecken und die ganze Nacht im Brunnen hängen lassen», schlug sie vor. «Dann begreift er sicher, daß er nicht dazu da ist, um hier den ganzen Tag lang herumzulungern.»

«Das ist eine gute Idee, meine liebe Schwamm. Aber zuerst muß er das Holz fertig hacken. Los, mach voran, du häßlicher Balg!» sagte Tante Zinke.

Langsam und traurig rappelte der arme James sich auf und ging wieder zum Hackblock. Wenn er nur nicht gestolpert wäre! Wenn die kostbare Tüte doch bloß nicht geplatzt wäre! Nun war jede Hoffnung auf ein glücklicheres Leben für immer und ewig dahin. Nun gab es für ihn morgen und übermorgen und immerzu und ewig weiter jeden Tag nur Schelte und Schläge und Schmerzen und Tränen und Verzweiflung.

James griff nach der Axt und wollte gerade weiter Holz hacken, da ertönte plötzlich hinter ihm ein Schrei, der ihn erschrocken innehalten ließ.

Kapitel 6

«Schwamm! Schwamm! Komm sofort hierher und schau dir das an!» schrie Tante Zinke.

«Was denn?»

«Den Pfirsich!»

«Den was?»

«Einen Pfirsich! Da oben auf dem obersten Ast! Siehst du das denn nicht?»

«Das kann nicht stimmen, meine liebe Zinke. Der elende Baum trägt schon seit Jahren keinen einzigen Pfirsich mehr», widersprach Tante Schwamm.

«Jetzt trägt er aber einen, Schwamm! Schau doch selbst», beharrte Tante Zinke.

«Du machst dich über mich lustig, Zinke. Du willst nur, daß mir das Wasser umsonst im Mund zusammenläuft, weil ich ja doch nichts Gutes zum Essen habe. Der Baum trägt ja nicht mal mehr Blüten und erst recht keine Früchte. Oben auf dem obersten Ast, sagst du? Ich sehe nichts... haha, du willst dich nur über mich lustig machen, aber den Gefallen tu ich dir nicht... Lieber Himmel... nein, so was! Da hängt wirklich ein Pfirsich!»

«Ein schöner großer sogar!» sagte Tante Zinke.

«Ein wunderbarer Pfirsich!» rief Tante Schwamm.

James legte die Axt hin, drehte sich um und schaute zu den beiden Frauen hinüber, die unter dem Pfirsichbaum standen.

Jetzt passiert gleich etwas, dachte James. Jetzt passiert gleich etwas ganz Tolles. Er hatte keine Ahnung, was das sein mochte, aber er fühlte, daß irgend etwas geschehen mußte. Es lag einfach in der Luft, in der plötzlichen Stille, die sich über den Garten gesenkt hatte.

James schlich auf Zehenspitzen näher an den Pfirsichbaum heran. Die Tanten standen nun da und starrten stumm zu dem Pfirsich hinauf. Kein Laut war zu hören, nicht einmal ein Windhauch rührte sich, und die Sonne brannte vom wolkenlosen blauen Himmel auf sie herab.

«Er sieht reif aus», bemerkte Tante Zinke und unterbrach die Stille.

«Dann können wir ihn ja aufessen», sagte Tante Schwamm und leckte sich die wulstigen Lippen. «Eine Hälfte für jede von uns. He, James, komm sofort her und klettere auf den Baum!»

James rannte herbei.

«Pflück den Pfirsich da oben auf dem obersten Ast», fuhr Tante Schwamm fort. «Kannst du ihn sehen?»

«Ja, Tante Schwamm.»

«Und wag es bloß nicht, selbst hineinzubeißen, hörst du! Der Pfirsich ist für deine Tante Zinke und für mich. Wir beide teilen ihn uns. Los, beeil dich!»

James stand schon neben dem Baumstamm.

«Halt!» befahl Tante Zinke. «Halt, warte!» Sie starrte mit offenem Mund auf den Baum, und die Augen fielen ihr schier aus dem Kopf, als sähe sie einen Geist. «Schau dir das an, Schwamm!» keuchte sie. «Schau dir das an!»

«Was hast du?» fragte Tante Schwamm.

«Er wächst!» kreischte Tante Zinke. «Er wird immer größer und größer!»

«Wer?»

«Der Pfirsich natürlich!»

«Du spinnst!»

«Schau doch selbst!»

«Meine liebe Zinke, das ist einfach lächerlich. So etwas gibt es nicht. Das ist... das ist... nein, so was!... Das ist doch unmöglich... nein, so etwas; nein, so etwas! Das Ding wächst wirklich!» «Er ist schon zweimal so groß wie eben!» schrie Tante Zinke.

«Das ist doch unmöglich!» «Es stimmt aber!» «Ein Wunder!»

«Schau doch nur, schau doch nur!» «Ich schau ja dauernd hin!»

«Lieber Himmel!» quietschte Tante Zinke. «Ich kann genau erkennen, wie das Ding vor meinen eigenen Augen immer dicker und dicker wird!»

Kapitel 7

Die beiden Tanten und der kleine Junge standen wie versteinert unter dem Baum und starrten zu der ungewöhnlichen Frucht hinauf. James' schmales Gesicht glühte vor Aufregung, und seine großen Augen strahlten wie zwei Sterne. Der Pfirsich schwoll an, als ob er ein Luftballon sei, der aufgeblasen wurde.

In einer halben Minute war er so groß wie eine Melone! Noch eine halbe Minute, und er war schon zweimal so dick!

«Schau dir an, wie er wächst!» schrie Tante Zinke.

«Wann hört er wieder auf?» schrie Tante Schwamm, fuchtelte mit den fetten Armen und tanzte im Kreis herum.

Nun war der Pfirsich schon so groß, daß er einem goldgelben Riesenkürbis glich.

«Geh vom Baumstamm weg, du dummer Kerl!» keifte Tante Zinke. «Wenn du gegen den Stamm stößt, fällt der Pfirsich herunter, und er wiegt bestimmt schon zwanzig oder dreißig Pfund!»

Der Zweig, an dem der Pfirsich wuchs, wurde schon von dem Gewicht heruntergezogen.

«Paß auf, Zinke!» schrie Tante Schwamm. «Der Zweig bricht gleich!»

Aber der Zweig brach nicht. Er neigte sich nur immer weiter herunter, als der Pfirsich schwerer wurde.

Der Pfirsich wuchs immer weiter.

Noch eine Minute, und er war genauso groß und rund wie Tante Schwamm, und wahrscheinlich auch genauso schwer.

«Jetzt muß er aufhören! Er kann doch nicht ewig weiterwachsen!» schrie Tante Zinke.

Aber der Pfirsich hörte nicht auf.

Bald war er so groß wie ein kleines Auto und hing halb bis auf den Boden herab.

Die beiden Tanten hopsten wie zwei Hexen um den Baum herum, klatschten in die Hände und schrien vor lauter Aufregung allen möglichen Unsinn.

«Horrido!» brüllte Tante Zinke. «Was für ein herrlicher Pfirsich!»

«Primissimo!» sabberte Tante Schwamm. «Splendido! Und was für eine himmlische Mahlzeit!»

«Er wächst noch immer!»

«Das seh ich selbst!»

James war so verzaubert, daß er nur ganz still dastand und leise vor sich hin murmelte: «Was für ein wunderschöner Pfirsich! Es ist das Schönste, was ich je gesehen habe.»

«Halt den Mund, du kleine Schlange! Der Pfirsich geht dich gar nichts an!» fauchte Tante Zinke, die ihn zufällig hörte.

«Jawohl, der Pfirsich geht dich gar nichts an! Er gehört uns ganz allein!» erklärte Tante Schwamm.

«Schau mal, jetzt wächst er noch schneller!» rief Tante Zinke hocherfreut.

«Tatsächlich, Zinke, tatsächlich!»

Der Pfirsich wuchs und wuchs und wuchs und wuchs!

Zum Schluß war er beinahe so hoch wie der Baum, an dem er hing. Er war so hoch und so breit wie ein kleines Haus, und die Unterseite stieß sanft auf dem Gras auf... und da lag er nun.

«Jetzt kann er nicht mehr herunterfallen!» rief Tante Schwamm.

«Jetzt wächst er nicht mehr!» schrie Tante Zinke.

«Doch, er wächst weiter!»

«Nein, tut er nicht!»

«Er wächst weiter, bloß viel langsamer! Schau nur genau hin!»

Es entstand eine Pause.

«Aber jetzt wächst er wirklich nicht mehr.» «Ich glaube, du hast recht, Zinke.»

«Meinst du, man kann ihn anfassen?»

«Ich weiß nicht. Sei lieber vorsichtig.»

Tante Schwamm und Tante Zinke gingen langsam um den Pfirsich herum und betrachteten ihn von allen Seiten.

Sie schlichen darum herum wie zwei Jäger, die einen Elefanten erlegt haben und nicht ganz sicher sind, ob er wirklich richtig tot ist. Der Pfirsich ragte so hoch über ihnen auf, daß sie daneben wie Zwerge aus einer anderen Welt aussahen.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «James und der Riesenpfirsich»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «James und der Riesenpfirsich» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «James und der Riesenpfirsich»

Обсуждение, отзывы о книге «James und der Riesenpfirsich» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x