Astrid Lindgren - Ferien auf Saltkrokan

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Ferien auf Saltkrokan: краткое содержание, описание и аннотация

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Ferien auf Saltkrokan! Pelle, seine große Schwester Malin und seine beiden Brüder entdecken auf der kleinen Insel die unberührte Natur der schwedischen Schären. Sie baden im Meer, fangen Fische, sammeln Pfifferlinge und feiern Mittsommer. Nichts aber ist schöner für Pelle, als gemeinsam mit Tjorven, dem Inselmädchen, und ihrem großen Bernhardinerhund Bootsmann über die Felsen und durch den Wald zu streifen und dabei von einem Abenteuer ins nächste zu stolpern.

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Es war ein rotes Haus mit einem Oberstock, und als man es sah, zweifelte man nicht daran, daß es hier durchs Dach regnete. Mir gefiel es aber trotzdem. Mir gefiel es vom ersten Augenblick an. Papa dagegen hatte jetzt die Angst gepackt, das merkte man – ich kenne niemanden, dessen Stimmung so schnell umschlagen kann. Er blieb stehen und starrte mißmutig das Ferienhaus an, das er für sich und seine Kinder gemietet hatte.

»Worauf wartest du?« fragte ich. »Es wird nicht anders.«

Darauf nahm er allen Mut zusammen, und wir gingen hinein.

Das Schreinerhaus

Keiner von der Familie sollte jemals diesen ersten Abend im Schreinerhaus vergessen.

»Fragt mich, wann ihr wollt«, sagte Melcher später, »und ich erzähle euch genau, wie es war. Muffige Luft in der Hütte, klamme Bettwäsche, Malin mit ihrer kleinen Sorgenfalte zwischen den Augenbrauen, von der sie immer meint, ich bemerke sie nicht. Und ich mit einem Druck auf der Brust vor Beklommenheit! Wenn ich nun etwas ganz Dummes gemacht hatte! Aber die Bengels waren vergnügt wie die Eichhörnchen und rannten rein und raus, das weiß ich noch. Ja, und dann erinnere ich mich noch an die Amsel, die im Mehlbeerbaum vorm Hause saß und sang, und dieses leise Plätschern der Wellen gegen den Bootssteg und wie still es war und daß ich plötzlich ganz aus dem Häuschen geriet und dachte, nein, Melcher, du hast diesmal nichts Dummes gemacht, sondern etwas Gutes, etwas geradezu großartig, erstaunlich durch und durch Gescheites und Gutes. Aber da war natürlich dieser Geruch in der Hütte und …«

»Und dann hast du Feuer gemacht im Küchenherd«, sagte Malin. »Weißt du noch?«

Das wußte Melcher nicht mehr. Behauptete er.

»Dieser Herd sieht nicht so aus, als hätte er die Absicht, sich ohne weiteres mit Essenkochen zu befassen«, sagte Malin und stellte die Koffer mitten in der Küche ab. Der Herd war das erste, was sie sah, als sie hereinkam. Er war verrostet und machte den Eindruck, als wäre er zum letzten Mal um die Jahrhundertwende in Betrieb gewesen. Aber Melcher war voller Zuversicht.

»Oho, solche alten eisernen Herde, die sind phantastisch. Da ist nur ein bißchen Geschicklichkeit beim Feuermachen nötig, und das krieg ich hin. Aber zuerst wollen wir uns alles übrige ansehen.«

Das ganze Schreinerhaus hatte etwas von Jahrhundertwende an sich, von übel zugerichteter Jahrhundertwende. Unachtsame Mieter waren viele Sommer hindurch mit etwas, was vor langer Zeit einmal ein gepflegtes und recht wohlhabendes Handwerkerhaus gewesen sein mochte, grob umgegangen. Selbst in seinem Verfall hatte das Haus jedoch etwas erstaunlich Behagliches an sich, was sie alle spürten.

»Das wird ein Spaß, in dieser Bude zu wohnen«, versicherte Pelle. Er mußte Malin schnell einmal drücken, dann sauste er hinter Johann und Niklas her, um alles auszuforschen, was es hier bis unters Dach hinauf auszuforschen gab.

»Schreinerhaus«, sagte Malin. »Was meinst du, Papa, was das für ein Schreiner gewesen ist, der hier gelebt hat?«

»Ein junger, fröhlicher Schreiner, der etwa 1908 heiratete und mit seiner hübschen jungen Frau hier einzog und Schränke und Stühle und Tische und Bänke für sie schreinerte, ganz wie sie es haben wollte, und der ihr einen schmatzenden Kuß gab und sagte: ›Es soll Schreinerhaus heißen und hier auf Erden unser Zuhause sein.‹«

Malin starrte ihn an.

»Weißt du es, oder spinnst du nur?«

Melcher lächelte ein bißchen verlegen.

»Hm – ja – ich spinne nur. Es hätte mir allerdings besser gefallen, wenn du gesagt hättest ›dichten‹.«

»Meinetwegen auch ›dichten‹«, sagte Malin. »Aber wie dem auch sei, vor langer Zeit müßte hier jedenfalls jemand gelebt haben, der über diese Möbel glücklich gewesen ist und sie abgestaubt und blank poliert und freitags das Haus geputzt

hat. Wem gehört es eigentlich jetzt?«

Melcher überlegte.

»Irgendeiner Frau Sjöberg oder Frau Sjöblom oder so ähnlich. Eine alte Frau …«

»Da hast du vielleicht deine Schreinersfrau«, sagte Malin und lachte. »Sie wohnt jetzt in Norrtälje«, sagte Melcher. »Ein Mann mit Namen Mattsson vermietet für sie den Besitz an Sommergäste – zumeist an Räuber mit abscheulichen kleinen Kindern, die Krallen an den Fingern haben, wie es scheint.«

Er sah sich in dem Raum um, der früher einmal die gute Stube der Schreinerfamilie gewesen sein mochte. Jetzt war es keine ganz so gute Stube mehr, doch Melcher war zufrieden.

»Hier«, sagte er, »hier soll unsere Wohnstube sein.«

Er streichelte begeistert den weißgetünchten offenen Kamin.

»Und hier sitzen wir dann abends vor dem Holzfeuer und hören das Meer draußen rauschen.«

»Während die Ohren im Luftzug flattern«, sagte Malin und zeigte auf das Fenster, in dem eine Scheibe kaputt war.

Sie hatte noch immer die kleine Sorgenfalte zwischen den Augenbrauen, aber Melcher, der das Schreinerhaus schon in sein Herz geschlossen hatte, sorgte sich nicht um so etwas Bedeutungsloses wie eine zerbrochene Fensterscheibe.

»Keine Sorge, mein Kind. Dein tüchtiger Vater setzt morgen eine neue Scheibe ein. Nur keine Sorge!«

Malin war nicht ganz ohne Sorge, denn sie kannte Melcher, und sie dachte mit einer Mischung von Ungeduld und Zärtlichkeit: Er glaubt selber daran, der gute Kerl, tatsächlich, er vergißt es nämlich ein über das andere Mal. Wenn er aber eine neue Fensterscheibe einsetzt, so heißt das, daß er drei andere dabei kaputtmacht. Ich muß diesen Nisse Grankvist fragen, ob es hier jemanden gibt, der mir helfen kann.

Laut sagte sie: »Ich glaube, nun müssen wir die Ärmel hochkrempeln. Wie war es doch, Papa, wolltest du nicht Feuer in der Küche machen?«

Melcher rieb sich die Hände vor Tatendrang.

»Ganz recht. Frauen und Kindern kann man so was nicht anvertrauen.«

»Sehr schön«, sagte Malin. »Dann gehen Frauen und Kinder hinaus und sehen nach, wo der Brunnen ist. Denn hier gibt es doch hoffentlich einen?« Sie hörte die Jungen im oberen Stock herumtrampeln und rief: »Kommt, alle meine Brüder! Wir wollen Wasser holen!«

Es hatte aufgehört zu regnen, jedenfalls im Augenblick. Die Abendsonne machte mehrmals einen tapferen, aber vergeblichen Versuch, durch die Wolken zu brechen, von der Amsel in dem alten Mehlbeerbaum lebhaft ermuntert. Der Vogel flötete unverdrossen, bis er die Melchersonschen Kinder mit ihren Wassereimern durch das nasse Gras stapfen sah. Da verstummte er.

»Ist es nicht hübsch, daß das alte Schreinerhaus seinen eigenen Schutzbaum hat?« sagte Malin und streichelte im Vorübergehen den rissigen Stamm des Baumes.

»Wofür hat man einen Schutzbaum?« fragte Pelle.

»Um ihn gern zu haben«, entgegnete Malin.

»Um darauf herumzuklettern, wie du siehst«, sagte Johann.

»Und das wird so ungefähr das erste sein, was wir morgen früh tun«, verkündete Niklas. »Ich möchte wissen, ob Papa was extra zahlen mußte, weil es hier so einen feinen Kletterbaum gibt.«

Malin lachte, aber die Jungen dachten sich noch mehr Sachen aus, von denen sie meinten, Melcher habe dafür extra zahlen müssen. Den Steg und den alten Kahn, der daran festgemacht lag. Den roten Schuppen, den sie näher untersuchen wollten, sobald sie Zeit hätten. Den Boden, den sie bereits durchstöbert hatten und der voller aufregender Dinge war.

»Und den Brunnen, wenn er einigermaßen gutes Wasser hat«, schlug Malin vor.

Aber Johann und Niklas fanden nicht, daß man für den extra zahlen müsse.

»Dagegen könnten ein paar Groschen für den, der das Wasser reinschleppen muß, gar nicht schaden«, sagte Johann und hob den ersten Eimer an.

Pelle schrie vor Begeisterung auf.

»Guckt mal, ein kleiner Frosch, ganz unten drin!«

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