Astrid Lindgren - Ferien auf Saltkrokan

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Ferien auf Saltkrokan: краткое содержание, описание и аннотация

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Ferien auf Saltkrokan! Pelle, seine große Schwester Malin und seine beiden Brüder entdecken auf der kleinen Insel die unberührte Natur der schwedischen Schären. Sie baden im Meer, fangen Fische, sammeln Pfifferlinge und feiern Mittsommer. Nichts aber ist schöner für Pelle, als gemeinsam mit Tjorven, dem Inselmädchen, und ihrem großen Bernhardinerhund Bootsmann über die Felsen und durch den Wald zu streifen und dabei von einem Abenteuer ins nächste zu stolpern.

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»Soso, sieh mal einer an. Dann seid ihr wohl die Leute, die das alte Schreinerhaus gemietet haben?«

Pelle nickte eifrig. »Ja, die sind wir. Ist es da schön?«

Der alte Mann legte den Kopf schief und sah aus, als ob er nachdächte. Dann brach er in ein komisches glucksendes Lachen aus.

»Sicher! Sicher ist es schön! Kommt bloß drauf an, was man mag.«

»Wieso?« fragte Pelle.

Der Alte gluckste von neuem.

»Ja, entweder mag man es, wenn's durchs Dach regnet, oder man mag es nicht.«

»Oder man mag es nicht «, echote das kleine Mädchen. »Ich mag es nicht

Pelle wurde ein wenig nachdenklich. Das mußte er Papa erzählen. Doch nicht gerade jetzt. Jetzt mußte er sich zuerst den Raben ansehen, das war unbedingt nötig. Stina zeigte ihn gern, das merkte man. Es machte bestimmt Spaß, wenn man einen Raben hatte, den sich die Leute ansehen wollten und am liebsten ein großer Junge wie er. Stina war zwar nur ein kleines Mädchen, höchstens fünf Jahre alt, aber um des Raben willen war Pelle bereit, sie für diesen Sommer, oder jedenfalls so lange, bis er etwas Besseres gefunden hatte, zu seiner Spielkameradin zu machen.

»Ich komm dich mal besuchen«, sagte er gnädig. »In welchem Haus wohnt ihr denn?«

»In einem roten«, sagte Stina, und das war ja immerhin ein Anhaltspunkt, viel mehr aber auch nicht.

»Du kannst fragen, wo der alte Söderman wohnt«, sagte ihr Großvater. »Das weiß nämlich jeder, verstehst du.«

Der Rabe krächzte heiser in seinem Käfig und schien unruhig zu sein. Pelle versuchte wieder, den Finger zu ihm hineinzustecken, und wieder hackte der Rabe nach ihm.

»Der ist klug, du«, sagte Stina. »Der Klügste in der ganzen Welt, sagt Großvater.«

Das hielt Pelle für Aufschneiderei. Schließlich konnten weder Stina noch ihr Großvater wissen, welcher Vogel der klügste in der ganzen Welt war. »Mein Großvater hat einen Papagei«, sagte Pelle. »Und der kann sagen ›Zum Kuckuck mit dir!‹«

»Was ist denn dabei«, sagte Stina. »Das kann mein Großvater auch.«

Da lachte Pelle schallend.

»Das sagt doch nicht mein Großvater. Das sagt der Papagei!«

Stina mochte es nicht, wenn man über sie lachte. Jetzt war sie beleidigt. »Dann rede doch so, daß man es versteht«, sagte sie mürrisch. Sie wandte den Kopf ab und schaute unentwegt über die Reling. Mit diesem blöden Jungen da wollte sie nicht mehr sprechen.

»Na, dann tschüs«, sagte Pelle und ging weg, um sich nach seiner eigenen weitverstreuten Familie umzusehen. Er fand Johann und Niklas oben auf dem Oberdeck, und sobald er sie sah, wußte er, daß irgend etwas nicht stimmte. Die beiden wirkten so grimmig, daß Pelle ängstlich wurde. Hatte er etwas angestellt, weshalb er ein schlechtes Gewissen haben müßte?

»Was ist denn?« fragte er besorgt.

»Guck mal da«, sagte Niklas und zeigte mit dem Daumen. Und nun sah Pelle es. Ein Stück entfernt stand Malin, an die Reling gelehnt, und neben ihr ein lang aufgeschossener junger Mann in hellblauem Sporthemd. Sie redeten und lachten und der im Sporthemd sah Malin an, ihre Malin, als hätte er ganz plötzlich einen hübschen kleinen Goldklumpen gefunden, dort, wo er ihn am wenigsten erwartet hatte.

»Es ist also mal wieder soweit«, sagte Niklas. »Ich dachte, es würde besser werden, wenn wir aus der Stadt wegkämen.«

Johann schüttelte den Kopf.

»Bild dir das doch nicht ein! Du kannst Malin auf einer kleinen Felsinsel mitten in der Ostsee absetzen, und innerhalb von fünf Minuten kommt ein Junge angeschwommen und muß unbedingt ausgerechnet auf diesen Felsen rauf.«

Niklas starrte den im Sporthemd böse an.

»Es ist nicht zu glauben, daß man seine eigene Schwester nicht für sich allein haben kann! Man müßte so ein Schild neben ihr aufstellen: ›Ankern verboten‹.«

Dann guckte er Johann an, und die beiden lachten leise. Sie protestierten ja nicht richtig im Ernst, wenn einer anfing, Malin den Hof zu machen, und das geschah, wie Johann behauptete, etwa alle Viertelstunde einmal. Nicht ganz ernst – und trotzdem war eine kleine, geheime Angst in ihnen: Wenn Malin sich nun eines schönen Tages so verliebte, daß es mit Verlobung und Heirat und so weiter endete?

»Wie sollen wir ohne Malin fertig werden?« sagte Pelle immer, und so dachten und fühlten sie alle. Denn Malin war Anker und Stütze der Familie. Nachdem ihre Mutter gestorben war, als Pelle geboren wurde, war sie allen Melchersonschen Jungen wie eine Mama geworden, einschließlich Melcher. In den ersten Jahren eine zarte und kindliche und ziemlich unglückliche kleine Mama, aber ganz allmählich immer besser imstande, »Nasen zu putzen und zu waschen und zu schimpfen und Zimtwecken zu backen« – so beschrieb sie selbst, was sie machte.

»Du schimpfst aber nur, wenn es wirklich nötig ist«, versicherte Pelle immer. »Meistens bist du sanft und lieb wie ein Kaninchen.«

Früher konnte Pelle nie begreifen, weshalb Johann und Niklas Malins Verehrer ablehnten. Er war ganz sicher und überzeugt, daß Malin bis in alle Ewigkeit der Familie Melcherson gehörte, und wenn noch so viele Sporthemden sie umkreisten. Malin selbst war es, die, ohne sich dessen bewußt zu sein, seiner Sicherheit ein Ende machte. Und es passierte an einem Abend, als Pelle in seinem Bett lag und einzuschlafen versuchte. Es gelang ihm nicht, denn Malin sang im Badezimmer nebenan aus voller Kehle. Sie sang ein Lied, das Pelle nie zuvor gehört hatte, und einige Worte aus dem Lied trafen ihn dort in seinem Bett wie ein Keulenschlag. »Kaum war sie mit der Schule fertig, hielt sie Hochzeit und bekam ein Kind«, sang Malin, ohne zu ahnen, was sie da anrichtete.

»Kaum war sie mit der Schule fertig …« Aber das war ja genau das, was Malin getan hatte! Und natürlich brauchte man dann, dann nur auf den Rest zu warten. Pelle in seinem Bett fing an zu schwitzen! Jetzt wurde ihm klar, wie es kommen mußte! Daß er das bis jetzt noch nicht begriffen hatte! Malin würde heiraten und verschwinden; sie würden einsam zurückbleiben und niemanden haben als Frau Nilsson, die täglich vier Stunden kam und dann wegging.

Das war ein unerträglicher Gedanke, und Pelle rannte verzweifelt zu seinem Vater.

»Papa, wann heiratet Malin und kriegt Kinder?« fragte er mit zitternder Stimme.

Melcher hob erstaunt die Augenbrauen. Er hatte nichts davon gehört, daß Malin derlei Pläne hätte, und er verstand nicht, daß es für Pelle eine Frage auf Leben und Tod war.

»Wann wird das sein?« fragte Pelle eindringlich.

»Über den Tag und die Stunde wissen wir nichts«, antwortete Melcher. »Darüber brauchst du dir nicht den Kopf zu zerbrechen, mein Kleiner.« Aber seitdem hatte Pelle sich den Kopf darüber zerbrochen, nicht jeden Augenblick, nicht mal jeden Tag, aber in regelmäßigen Abständen, wenn ein besonderer Anlaß war. Wie zum Beispiel jetzt eben. Pelle starrte zu Malin und dem Sporthemd hinüber. Sie schienen sich zum Glück gerade voneinander verabschieden zu wollen, denn das Sporthemd wollte offenbar an der nächsten Anlegestelle aussteigen. »Auf Wiedersehen, Krister!« rief Malin, und das Sporthemd rief zurück:

»Ich komm mal mit dem Motorboot vorbei und schau, ob ich dich finde.«

»Das solltest du lieber bleiben lassen, finde ich«, murmelte Pelle böse. Und er beschloß, Papa zu bitten, er sollte so ein Schild aufstellen, von dem Niklas gesprochen hatte. »Ankern verboten« sollte auf dem Bootssteg des Schreinerhauses stehen, dafür wollte Pelle sorgen.

Es wäre sicher leichter gewesen, Malin für sich allein zu haben, wenn sie nicht so hübsch wäre, das war Pelle klar. Er hatte zwar nie so genau hingeguckt, aber er wußte, daß sie hübsch war. Das sagten alle Leute. Sie fanden es schön, wenn jemand blondes Haar und grüne Augen hatte, so wie Malin. Das fand der mit dem Sporthemd sicher auch.

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