Grigori Bjelych - SCHKID. Die republik der strolche
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SCHKID. Die republik der strolche: краткое содержание, описание и аннотация
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Übersetzung aus dem Russischen von Lieselotte Remane.
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„Was ist nicht übel?“
„Ich meine, die Jungkommunarden haben sich nett eingerichtet.“
„Ja, und was zu lesen gibt's auch.“
Bücher und Zeitschriften fanden reißenden Absatz. Bald war die Lesehalle allgemein beliebt. Die Leitung des „Junkom“, die sich „ZK“ nannte, dachte bereits an eine Vergrößerung der Lesehalle. Auch das Kollektiv der Zelle nahm zu. Die Aufnahmeanträge kamen nicht nur aus der dritten, sondern auch aus der zweiten, ja der ersten Abteilung. Es wurde Zeit, sich ernsthaft an die Arbeit zu machen. Deshalb berief das ZK eine öffentliche Zellenversammlung ein. An ihr nahmen siebzehn Mitglieder und Kandidaten des „Junkom“ teil. Das „Zentralkomitee“, genauer gesagt, das Präsidium, wurde auf der Versammlung endgültig bestätigt. Es bestand aus den Gründern und ältesten Mitgliedern — aus Japs, Ljonka, Sascha, Falke und Jankel. Zum Studium der Gesellschaftswissenschaft wurden die Mitglieder je nach ihrem Alter in zwei Gruppen eingeteilt. Leiter beider Gruppen blieb Japs. Dann schlug jemand vor, der „Junkom“ solle auch die Erziehung zur gesellschaftlichen Arbeit übernehmen. Es wurde beschlossen, Arbeitssamstage zu organisieren, an denen Holz geholt und zersägt, der Bürgersteig gefegt, der Müll fortgeschafft und andere Arbeiten verrichtet werden sollten. Die Jungkommunarden nahmen den Vorschlag einstimmig an und setzten ihn schon am nächsten Sonnabend in die Tat um. Dabei zogen sie auch die Parteilosen zur Mitarbeit heran. Die Jungen arbeiteten nicht aus Gewinnsucht, sondern aus Verantwortungsgefühl. Trotzdem wurden sie von der Opposition verhöhnt. Angesichts der großen Popularität des „Junkom“ trat die Opposition zwar nicht offen auf, sie bemühte sich aber, den Jungkommunarden überall eins auszuwischen. Es gab drei unentwegte Oppositionelle: Zigeuner, Dolgoruki und Bessowestin, der bereits in „Gewissenloser“ umgetauft worden war. [7] Wortspiel: Bessowestin — Bessowestny = gewissenlos weiterer Grund für die grausamen Strolche, sich über ihn lustig zu machen.
Der „Junkom“ fürchtete sie nicht — er war inzwischen qualitativ und quantitativ erstarkt.
„Packt zu, Leute!“ rief Dse, der sich mit einem schweren Balken abmühte.
Die „Leute“ packten mit Feuereifer an, und der Balken verschwand im Schuppen. Der Arbeitssamstag wurde ein voller Erfolg. Das beflügelte die Arbeit noch melir.
Der sonnige Juli brachte leuchtende Tage, aber die Jungkommunarden hatten keine Zeit, die Sonne zu genießen. Die Arbeit hielt sie endgültig im Bann. Der „Junkom“ wuchs. Immer neue Zirkel entstanden — für Zeichnen, für Literatur, für Politik. Außerdem wurde wöchentlich ein Zeitungsbericht gegeben. Aber seine höchste Blüte erreichte der „Junkom“, als der neue Lehrer und Erzieher Dmitri Petrowitsch Tjulentschik in die Schkid kam. Zuerst konnten die Jungen nichts mit ihm anfangen, sie hielten ihn für streng und trocken. Zudem hinkte er — ein In der ersten Zeit bekam er wegen seines tänzelnden Ganges den Spitznamen „Ein Rubel zwanzig“. Doch als ihm die Jungen dann nähergekommen waren, und sie ihn liebten, nannten sie ihn nur noch Onkel Dima.
Tjulentschkik war ein stiller, etwas sentimentaler Ukrainer. Er liebte seine Heimat und sein Fach — die russische Sprache. An der Arbeit des „Junkom“ nahm er aktiven Anteil, und in kürzester Frist hatte der Literaturzirkel des „Junkom“ die meisten Mitglieder. Anfangs arbeiteten die Zirkelteilnehmer hinter verschlossenen Türen. Als sie sich aber zu einem leistungsfähigen Kollektiv zusammengefunden hatten, zeigten sie ihre Leistungen in der Schulöffentlichkeit. Der „Litzirkel“, wie sie ihn nannten, veranstaltete regelmäßig Versammlungen, auf denen die Zirkelteilnehmer aus ihren Werken vorlasen. Literarische Almanache erschienen. Ihnen folgten literarische Gerichtsverhandlungen über die Helden von klassischen Werken, und als Krönung des Ganzen gründete der Litzirkel des „Junkom“ einen eigenen Verlag und gab sich den Namen „Grüner Ring“. „Grüner Ring“ — das waren nicht bloß schöne Worte, sondern eine Allegorie für die Gemeinschaft — den Ring — der jungen, grünen Literaten. Und damit wurde Japs' alter Traum von einer guten Literaturzeitschrift endlich Wirklichkeit.
Der „Grüne Ring“ gab die umfangreiche literarischkünstlerische Monatszeitschrift „Die Argonauten“ heraus. Und wenig später erschien das erste Heft der Bibliothek „Grüner Ring“ mit einem Poem von Ljonka Pantelejew über die Blockade und den Hunger.
London-Chikago
ohne Zwischenstation!
Ein gellender Schrei,
sind die Reklamen…
So begann dieses Poem, das Ljonka „Wir gegen sie“ genannt hatte. Dem ersten Heft folgten noch andere.
Die Jungkommunarden standen jetzt fest auf ihren Beinen. Im Zimmer des „Junkom“ war dauernd Hochbetrieb. In jeder der vier Ecken arbeitete ein Zirkel, und in der Mitte saßen die Leseratten am Tisch, die Nase ins Buch gesteckt. Und genau wie in jener dunklen Nacht, als die illegale kommunistische Organisation geboren wurde, konnte man hier Redefetzen hören — aber nicht mehr leise und unterdrückt, sondern laut und frei.
„Der zweite Kongreß der Komintern… im Jahre 1920… siebenund-dreißig Länder…
Und mit angehaltenem Atem lauschten die Zuhörer dem Lektor. 'Fein', sagte Jankel in solchen Augenblicken gerührt zu Ljonka, mit dem er vor kurzem 'Blutsbruderschaft im Bruch' geschlossen hatte. 'Fein', bestätigte Ljonka und ließ den Blick durch das blitzsaubere lustige Zimmer schweifen. 'Die Komintern… die Bedingungen für den Parteieintritt… Es darf keine Spaltung geben… Propaganda…'“
Neue Worte klangen auf und prägten sich den Jungkommunarden fest ein. In der Ecke stand die rote Fahne der Schule, und fröhlich leuchtete die gelbe Sonnenblume mit den beiden Anfangsbuchstaben des Schulnamens — das Wappen der Republik Schkid.
SODOM UND GOMORRHA
Anarchie Ostindischer Kaffee * Siwer Dolgoruki * Der erste Raubzug * Die Zecherei Barfuß im Ford * Zwei Jungkommunarden * Sodom und Gomorrha.
Vikniksor fuhr zu einem mehrwöchigen Kongreß für Sozialerziehung nach Moskau. Elanljum übernahm inzwischen die Regierung der Republik. Sie war ein willensstarker Mensch, aber eben eine Frau. Die Schkider begriffen die Situation und zogen ihre Konsequenzen. Sie schlugen über die Stränge. Eine Frau, meinten sie, könnte niemals den gleichen Respekt beanspruchen wie ein Mann. Sie würde auch nicht so durchgreifen wie Vikniksor. Das genügte, um außer Rand und Band zu geraten.
Anfangs gab es noch keinen richtigen Skandal. Nur die Disziplin lokkerte sich. Die Jungen gingen später zu Bett, kamen nicht rechtzeitig zum Essen und zum Unterricht und warfen den Erziehern häufiger als sonst Grobheiten an den Kopf. Doch bald erkannten einige, daß man aus dieser Situation einen Vorteil schlagen könne. Ihr Anstifter war Siwer Dolgoruki, der erst seit kurzer Zeit in der Schkid lebte. Nach Schkider Begriffen war er vornehmer Abstammung, nämlich der Sohn eines Künstlers. Aber sein ungehobeltes Benehmen hatte ihm in der Schkid den Spitznamen „Kutscher“ eingetragen. Kutscher stammte aus einer Intellektuellenfamilie — Eltern und Schwester waren, wie gesagt, Künstler. Da sie an ein ungebundenes Boheme-Dasein gewöhnt waren, hatten sie ihn schon als kleines Kind in ein Heim für Künstlerkinder gegeben. Dort war er bis zum Alter von neun Jahren geblieben. Schon damals kam seine Veranlagung zum Vorschein — er benahm sich flegelhaft und stahl. Daraufhin wurde er nach Zarskoje Selo versetzt, in ein Heim, das schon ein wenig primitiver war. Hier bestahl er hemmungslos, wen er konnte — die Vorgesetzten, die Angestellten und sogar seine Kameraden. Er besuchte das Gymnasium von Zarskoje Selo, war aber zu faul zum Lernen, fiel nur durch seine diebischen Talente auf und wurde schon aus der ersten Klasse hinausgejagt. Bald mußte er auch das Heim verlassen und wurde in eine Anstalt für Schwererziehbare gesteckt.
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