Grigori Bjelych - SCHKID. Die republik der strolche
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SCHKID. Die republik der strolche: краткое содержание, описание и аннотация
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Übersetzung aus dem Russischen von Lieselotte Remane.
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„Ich denke gar nicht daran, gegen eure Arbeit zu protestieren. Im Gegenteil, ich will euch in jeder Weise entgegenkommen. Ihr habt nicht das Recht, eine Zelle des Komsomol zu bilden, aber ihr könnt einen eigenen Zirkel, eine Zelle von örtlichem Charakter, organisieren und dort, ohne Mitglied des Komsomol zu sein, aber gleichberechtigt mit dem ganzen Verband, euer Studium durchführen. Ja, noch mehr als das — euch, als den Fortgeschrittensten, kommt es zu, die ganze Schule auf den Weg einer kommunistischen Erziehung zu führen. Organisiert euch, denkt euch einen Namen für euren Zirkel aus und macht euch an die Arbeit. Einen Raum werdet ihr bekommen. Ich stelle euch das Museum zur Verfügung. Übrigens könntet ihr gleichzeitig die Verwaltung des Museums übernehmen — die Ausstellungsstücke sammeln, sie einordnen und so weiter…“ Das Schkider Museum war vor langer Zeit ziemlich unbemerkt entstanden — nach der Zeitungsepidemie, an der damals die ganze Schkid erkrankt war. Die Zeitungen hatten auch die ersten Ausstellungsstücke gebildet. Später waren besonders gute Schülerarbeiten hinzugekommen. Außerdem wurde dort Anschauungsmaterial für den Unterricht aufbewahrt. Allmählich hatte sich allerhand angesammelt. Nachdem Vikniksor fortgegangen war, beriefen die Jungen noch am gleichen Abend eine außerordentliche Versammlung ein. Japs trat vor.
„Leute“, rief er, „unser Kollektiv, unsere Zelle, hat dieselben Aufgaben wie in der Illegalität, aber jetzt sind neue hinzugekommen, nämlich die Werbung neuer Mitglieder und die Erweiterung der Arbeit gemäß den Schulverhältnissen. Außerdem müssen wir uns einen Namen für die Zelle ausdenken.“
„Roter Stern!“
„Kommunarde!“
„Junge Kommunarden!“
„Richtig! Jungkommunarden. Abgekürzt 'Junkom'.“
„Ja, Junkom.“
„Finde ich auch!“
Die Meinungen waren geteilt. Es wurde abgestimmt. Die Mehrzahl entschied sich für „Junkom“. Anschließend wurden Japs, Jankel und Ljonka in das Redaktionskollegium eines organisationseigenen Presseorgans gewählt.
Schon am nächsten Morgen erschien die erste Nummer der Wandzeitung „Junkom“ mit einem Leitartikel, der die Gründung der neuen Organisation deklarierte und sich weitschweifig über viele Fragen verbreitete. Er schloß mit dem in Druckbuchstaben geschriebenen Aufruf zum Eintritt in den „Junkom“. Aber den Jungkommunarden wurde der Anfang schwer. Noch bevor sie sich in der Schule Autorität verschafft hatten, mußten sie einen Punkt ihres Programms verwirklichen. Sie hatten darin unter anderem erklärt, sie würden den Diebstahl in der Schule bekämpfen.
Kleine Diebereien kamen in der Schkid ziemlich häufig vor — oft verschwanden Handtücher oder Kissenbezüge.
Doch nun fehlten Stiefel. Als die Schkider eines Morgens wie gewöhnlich nach dem Klingelzeichen aus dem Bett sprangen, machte Andronow, ein Junge aus der zweiten Klasse, eine betrübliche Entdeckung. „Jungen, jemand hat mir meine Stiefel geklaut“, jammerte er und zappelte mit den nackten Füßen. Der Schlafraum kam in Aufruhr. „Du lügst!“
„Hast sie selbst beiseite geschafft!“
Beim Frühstück redete Vikniksor den Jungen drohend ins Gewissen. Dann wandte er sich plötzlich an die Großen.
„Das ist die Feuertaufe des 'Junkom'. Jetzt müßt ihr beweisen, daß die Jungkommunarden klassenbewußte, fortschrittliche Schüler sind. Ich werde nicht nach dem Verbrecher fahnden. Ihr sollt ihn suchen und allein verurteilen. Ich will nur die gestohlenen Stiefel sehen zum Zeichen, daß ihr eure Pflicht getan habt.“
Die Jungkommunarden verloren anfangs die Fassung, beratschlagten dann aber und willigten in Vikniksors Vorschlag ein. Wohl oder übel müssen Diebstähle bekämpft werden.
Zuerst versuchten sie, mit aufklärenden Reden auf die Massen einzuwirken. Aber die Schkider leisteten Widerstand. Nicht etwa, weil sie die Diebe decken wollten. Sie mochten die Jungkommunarden bloß nicht — sie hielten sie für Karrieristen und Speichellecker, und das um so mehr, als sie in Zigeuner, den die Jungkommunarden bei der Gründung ihrer Organisation übergangen hatten, und in dem Raufbold Dolgoruki, einem neuen Zögling, Rädelsführer fanden. Zigeuner und Dolgoruki hatten sich angefreundet und wollten jetzt dem „Junkom“ gemeinsam ihre Macht zeigen. Höhnisch beobachtete Zigeuner die mühseligen Anstrengungen der Jungkommunarden, die Jungen zu überzeugen, daß der Dieb gefunden werden müsse. Er spottete nur über ihre vergeblichen Versuche, die anderen für ihre Organisation zu werben. Aber die Jungkommunarden beharrten auf ihrem Willen.
„Was nun?“ brummte Jankel niedergeschlagen.
„Was? Wir suchen eben selber!“ versetzte Dse hitzig. Er war kurz zuvor in den „Junkom“ eingetreten und wollte sich jetzt hervortun. Spatz unterstützte ihn. Er war begeistert von der Idee, Detektiv zu spielen.
„Tatsache, wir suchen selber. Wenn wir alle Öfen genau inspizieren, finden wir die Stiefel bestimmt.“
Es blieb den Jungen nichts anderes übrig. Sie begannen also mit ihrer Detektivarbeit.
Mit dem oberen Stockwerk fingen sie an. Das übereifrige Paar entwickelte eine besonders heftige Tätigkeit. „Guck ins Rauchloch“, befahl Spatz sachlich.
Dse steckte den Arm hinein, wühlte lange drin herum und förderte schließlich an Stelle der Stiefel einen Haufen Ruß zutage. Dabei wurden die Jungkommunarden von der Schule immer feindseliger behandelt. Irgend jemand taufte den „Junkom“ in „Jun-Schnüffler“ um, und die unglückseligen „Klassenbewußten“ wurden als „Schnüffelhunde“ beschimpf t, als sie in den Öfen herumfuhrwerkten. Trotzdem waren die Stiefel abends wieder da. Die Jungen hatten sie unten im Schornstein gefunden. Hinterher versammelte sich im Zimmer der „Junkom“ zur Beratung. „Schlecht sieht's aus.“
„Ja, die meisten sind gegen uns.“
„Man müßte ein Mittel finden, Leute, um die Massen zu erobern und sie auf unsere Seite zu ziehen.“
Plötzlich klopfte es. Japs, der die Tür vorsorglich verschlossen hatte, ging hin und griff nach der Klinke. „Wer ist da?“ fragte er. „Mach auf!“ Das war Zigeuners Stimme. Unentschlossen sah sich Japs nach den anderen um. „Mach nicht auf!“ knurrte Jankel wütend.
„Er hat uns heute madig gemacht, der Schuft. Sag ihm, wir wollen nichts mit ihm zu tun haben.“
„Richtig!“ pflichteten die übrigen bei. Zigeuner klopfte fluchend weiter. Dann ging er weg und kam kurz darauf mit Dolgoruki zurück. Beide versuchten, die Tür gewaltsam aufzubrechen.
„Aufmachen, ihr Halunken, sonst kriegt ihr samt und sonders Dresche!“ schrie Zigeuner, außer sich vor Wut, aber die Jungkommunarden waren fest entschlossen, den Angriff abzuschlagen. Die gesamte Zelle stemmte sich einträchtig gegen die Tür und hielt sie zu. Schließlich erkannte Zigeuner die Nutzlosigkeit seines Kampfes, ließ die Tür los und ging dann endgültig weg. Erleichtert atmete Dse auf.
„So was aber auch! Wir müssen unbedingt etwas unternehmen.“
„Ich weiß!“ rief Sascha eifrig.
„Was weißt du?“
„Ich hab' eine Idee!“
„Na und?“
„Wir gründen einen Lesesaal des 'Junkom' für alle Jungens.“ „Richtig!“
„Jeder kratzt ein paar Bücher zusammen.“
Aufmachen, ihr Halunken…
Die Zelle war begeistert, und alle Jungkommunarden machten sich mit Feuereifer an die Arbeit. Als Jankel eine Woche später aus dem Urlaub zurückkam, schleppte er eine Menge alte Zeitschriften an, die er noch vor seiner Einlieferung in die Schkid gesammelt hatte. Ljonka brachte einen fast genauso schweren Packen Bücher verschiedenartigen Charakters mit — beginnend mit Kindermärchen und endend bei Plutarch und anderen historischen Werken. All das wurde sorgfältig sortiert und mit einigen Büchern von Falke, Sascha und Japs auf einem großen Tisch ausgelegt. Beim Abendessen erhob sich Jankel und forderte die Anwesenden auf, die Zeit mit nützlicher Lektüre zu verbringen. Wie der Bauch eines Hungrigen verschluckte das Zimmer des „Junkom“ einen Zögling nach dem anderen. Bald waren alle Plätze besetzt. Der Lesesaal des „Junkom“ gefiel. Dort standen weiche Sessel, und alles sah so gemütlich und komfortabel aus, wie es die Gründer beabsichtigt hatten. Man konnte folgende Gespräche hören: „Nicht übel.“
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