Grigori Bjelych - SCHKID. Die republik der strolche
Здесь есть возможность читать онлайн «Grigori Bjelych - SCHKID. Die republik der strolche» весь текст электронной книги совершенно бесплатно (целиком полную версию без сокращений). В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Издательство: VERLAG NEUES LEBEN BERLIN, Жанр: Проза, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:SCHKID. Die republik der strolche
- Автор:
- Издательство:VERLAG NEUES LEBEN BERLIN
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:3 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 60
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
SCHKID. Die republik der strolche: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «SCHKID. Die republik der strolche»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Übersetzung aus dem Russischen von Lieselotte Remane.
SCHKID. Die republik der strolche — читать онлайн бесплатно полную книгу (весь текст) целиком
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «SCHKID. Die republik der strolche», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
Japs hinkte zu ihm hin und hob den bloßen Fuß. Die Ferse war gelb und geschwollen. In der Mitte hatte sich ein abscheulich aussehendes Geschwür gebildet.
„Eiterbeule im letzten Stadium“, erklärte Japs. „Ich komme kaum noch zur Toilette, von der Gymnastik kann gar keine Rede sein.“
„Schön, bleib hier“, antwortete Kostalmed. „Und du?“ Er sah Jankel an.
Jankel kroch beinahe auf allen vieren zu dem Propheten hin. „Ich habe keine Kraft mehr“, krächzte er. „Das verdammte Ding peinigt mich.“
Er schob die Hose hoch. Von der Kniekehle bis zum Becken zog sich eine fürchterliche, rote, blutunterlaufene Schramme. „Wo hast du dir das geholt?“ forschte Kostalmed mit gerunzelter Stirn.
„Beim Holzsägen“, antwortete Jankel. „Mit der Säge. Ich kann nicht laufen, Onkel Kostja, geschweige denn Übungen machen.“
„Bleib hier“, sagte Kostalmed zustimmend und verließ die Klasse.
Jankel schloß hinter ihm die Tür.
„So, Mann“, erklärte er dann. „Jetzt können wir uns wohl heilen.“
Er ging zu seiner Bank zurück, krempelte die Hose auf, spuckte sich in die Hand und wischte die entsetzliche Wunde mit einer einzigen Bewegung ab.
Japs tat das gleiche.
Geheilt setzten sie sich in ihre Bänke. Japs holte ein Buch hervor, Jankel eine angefangene Zeitung.
Jankel hatte sich dieses Mittel zum Gymnastikschwänzen ausgedacht.
Mit seinem Zeichentalent malte er gegen geringes Entgelt kunstvoll Eiterbeulen, Wunden, Geschwüre und anderes mehr. Kostalmed meinte, die Jungen seien tatsächlich krank. Und während er die Treppe zum Gymnastiksaal hinaufging, war sein Herz unter der rauhen Schale eines berufsmäßigen Propheten übervoll von Mitleid mit den unglücklichen Duldern.
Im Gymnastiksaal hatten sich die Jungen schon versammelt. Als Kostalmed eintrat, schlenderten und rannten sie johlend in dem großen Raum umher.
„Auf-Stellung!“ schrie Kostalmed.
Wie Ameisen wimmelten die Jungen durcheinander und bauten sich schließlich der Größe nach in einer geraden Linie auf.
Der erste von rechts war Kaufmann, hinter ihm kamen Zigeuner, Dse und Pantelejew. Hinter Pantelejew stand sonst Jankel, dessen Platz jetzt frei geblieben war.
„Aufrücken!“ kommandierte Kostalmed.
Die Reihe rückte auf.
„Augen… rechts!“
Alle drehten die Köpfe nach rechts, mit Ausnahme von Spatz, der sich aber dann besann und ebenfalls nach rechts blickte. „Worobjow, vortreten!“ befahl Kostalmed. Spatz trat vor.
„Du kriegst eine Eintragung in die 'Chronik'“, verkündete Kostalmed. „Stell dich wieder auf deinen Platz.“
Nachdem der Prophet erreicht hatte, daß die Reihe eine ideal gerade Linie bildete, ließ er sie rechtsum machen.
Bessowestin, ein Schüler aus der dritten Klasse, der gut Klavier spielte, wenn es auch mit dem Lernen bei ihm haperte, setzte sich ans Piano. „Im Schritt marsch!“ kommandierte Kostalmed. Bessowestin griff in die Tasten, und drei Dutzend nackte Füße marschierten zu den Klängen des Marsches „Alte Kameraden“ an den Saalwänden entlang.
Sie gingen im Gänsemarsch, vorneweg Kaufmann. Er marschierte besser als die anderen, mit der guten Haltung, die er in der Kadettenanstalt gelernt hatte. In anderen Fächern kam er nicht mit, aber Gymnastik liebte er sehr.
Die übrigen marschierten nicht so schneidig, nur Pantelejew und Zigeuner versuchten es Kaufmann gleichzutun, wienn auch ohne Erfolg.
Spatz, der eine Eintragung in die „Chronik“ bekommen hatte, war ungezogen. Er ging nicht im gleichen Schritt und Tritt, und wenn er hinter Kostalmed war, zeigte er ihm einen Vogel oder streckte ihm die Zunge raus.
„Links! Links!'' kommandierte Kostalmed und schlug mit seinem polierten Stöckchen den Takt. 'Links! Links! Eins, zwei-eins, zwei…' Die schwache Herbstsonne spiegelte sich in den Quadraten des Parketts und glitt in weißen Flecken über die marmorierten Wände. 'Zur Gymnastik… auflösen!' Kaufmann ging bis zur Mitte der Wand und bog dann scharf nach links.
An der gegenüberliegenden Wand bogen die Jungen abwechselnd nach rechts und links, um zu zweit, dann zu viert nebeneinander zu marschieren.
'Halt! Abteilung… auflösen!'
Die Jungen verteilten sich auf den Quadraten des Parketts wie Figuren auf einem Schachbrett. 'Rührt euch!'
Kaufmann setzte einen Fuß vor und legte die Hände auf den Rücken. Die übrigen standen, wie es gerade kam. Viele zogen sich die beim Marschieren hinuntergerutschten Hosen hoch, richteten den Gürtelriemen, schneuzten sich oder husteten. 'Stillgestanden! Erste Übung! Los!' Bessowestin spielte einen Walzer.
Und zum Takt von Kostalmeds Stöckchen machten die Jungen verschiedene Turnübungen und schwedische Gymnastik.
'Ich hab' Kohldampf', konstatierte Japs und klappte das Buch zu.
Jankel sah von dem Pferd, das er gerade malte, zu Japs und erwiderte:
'Ja, was zum Futtern war nicht übel.'
'Hast du was?'
Jankel winkte ab.
'Am Donnerstag? Wenn ich was hätte, dann hätte ich das schon längst verdrückt, Junge.'
Niedergeschlagen guckte er in sein leeres Bankfach, suchte dann in den anderen Bänken, aber überall gab es nichts.
'Wenn wir doch wenigstens einen Brotkanten fänden.'
Plötzlich schlug sich Japs an die Stirn.
'Ich hab' eine Idee! Weißt du noch, wie Hühnchen uns erzählte, in seiner Klasse lägen auf dem Ofen…'
Jankel sprang auf. 'Tatsache, prima Idee!' Sie rannten zum Ofen und reckten die Köpfe. 'Verdammt!' seufzte Jankel. 'Wie sollen wir da raufkommen?'
'Los, laß mich aufsitzen. Ich klettere dir auf die Schultern.' 'Klar.'
Jankel bückte sich und stützte die Hände auf die Knie. Japs erklomm seine Schultern. 'Richte dich etwas auf.' Jankel stellte sich auf die Zehenspitzen. 'Es langt.'
Japs klammerte sich an das Ofensims und spähte in die staubige Vertiefung.
'Na, was ist?' fragte Jankel, die Blicke auf den schmutzigen Fußboden geheftet.
Japs tastete in der Vertiefung herum. Dann ertönte ein Freudenschrei.
'Das ist was!'
'Was?'
'Eine weiße Semmel… noch eine… ein Stück Zucker… Brot… eine Menge Brotreste.'
'Los, wirf sie runter!'
Etwas Steinhartes fiel auf den Fußboden. Dann prasselte ein Steinregen.
Es waren die verschimmelten, hart gewordenen Überreste von Frühstücksbroten, die einstmals von den satten Schülern der Handelsschule auf den Ofen geworfen worden waren. Das letzte Fundstück — eine Semmel mit einer daran klebenden Wurstscheibe, die sich in eine Art Steinkohle verwandelt hatte — knallte zu Boden. Japs wollte gerade von Jankels Schultern springen, als der Ruf ertönte: 'Was ist hier los?'
Jankel fuhr vor Überraschung zusammen, ließ die Hände sinken, und die Pyramide stürzte in sich zusammen. In der Klassentür stand Vikniksor, neben ihm ein etwa fünfzehnjähriger Junge mit breitflächigem Weibergesicht und abstehenden harten Haaren. Er trug eine graue Jacke, die von einem Riemen mit silberner Gymnasiastenschnalle umgürtet war.
'Was soll das?' fragte Vikniksor noch einmal. 'Wo ist die Klasse?'
'Beim Turnen', antwortete Jankel leise. 'Und ihr?'
'Uns tun die Beine weh', stammelte Jankel beinahe flüsternd. Vikniksor runzelte die Stirn.
'Die Beine? So… Und warum seid ihr auf den Ofen geklettert? Um euch auszukurieren?'
Die Gegner der Turnübungen und der schwedischen Gymnastik schwiegen.
'Beide in die fünfte Gruppe!' erklärte Vikniksor. 'Und jetzt marsch nach oben.'
In Begleitung Vikniksors und des Unbekannten mit dem Weibergesicht stiegen die Freunde treppauf. Im Gymnastiksaal marschierten die Jungen wieder. Bessowestin spielte einen Marsch zum Text des bekannten Liedes:
Ein großes Krokodil,
das kam herbei vom Nil,
marschierte durch die Stadt,
weil's solchen Hunger hat.
Интервал:
Закладка:
Похожие книги на «SCHKID. Die republik der strolche»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «SCHKID. Die republik der strolche» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «SCHKID. Die republik der strolche» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.