Grigori Bjelych - SCHKID. Die republik der strolche
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SCHKID. Die republik der strolche: краткое содержание, описание и аннотация
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Übersetzung aus dem Russischen von Lieselotte Remane.
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§ 9. Alle Bürger des Imperiums — die Hooliganier wie die Bewohner der Kolonien — sind verpflichtet, die Propheten, die Feinde des Imperiums, zu bekämpfen. Wer die Propheten unterstützt, wird als Verräter entlarvt, von der Miliz verhaftet und dem Gericht des Diktators übergeben.
§ 10. Alle Reden und sonstigen Versuche, den Umsturz öder die Untergrabung der augenblicklich bestehenden Staatsordnung herbeizuführen, werden ebenfalls gesetzlich bestraft.
Die Verfassung wurde vom Rat der Volkskommissare angenommen und vom Diktator bestätigt. Die „Hooliganer Nachrichten“, herausgegeben vom Volkskommissariat für Heer und Marine sowie vom Buchverleger Jankel, veröffentlichten die Verfassung auf der ersten Seite. In der gleichen Nummer brachten die „Nachrichten“ Hooliganiens offizielle Nationalhymne. Sie wurde nach der Melodie „Gaudeamus“ gesungen und lautete:
Hooliganstadt, Hooligan,
uns kann nichts erschüttern.
Ihr Propheten, immer ran!
Denn ihr müßt jetzt zittern.
Genialinski geht voraus,
er ist Meister des Radaus,
schmeißt die Schkid in Scherben,
schmeißt die Schkid in Scherben!
Der Propheten Riesenschar
werden wir besiegen.
Es ist ja doch sonnenklar,
daß sie unterliegen.
Und die Schkid wird unser sein,
herrschen werden wir allein,
wenn die Macht wir kriegen,
wenn die Macht wir kriegen!
Der Bürgermeister berief eine Versammlung aller Bürger von Hooliganstadt ein und hielt eine einfache, aber ergreifende Rede. „Jungens“, sagte er, „das heißt… Bürger. Ich, Diktator und Bürgermeister, sage euch… Wir, die vierte Abteilung, Verzeihung, ich meine Hooliganien, wir müssen all unsere Kraft darauf konzentrieren, unsere Klas… unsere Stadt uneinnehmbar für die Propheten und andere Feinde zu machen. Und gleichzeitig müssen wir das öffentliche Leben ordentlich in Gang bringen. Verwenden wir alle Kraft darauf. Wir, die Regierung, werden euch zu tiefstem Dank verpflichtet sein… Bei Gott!“
Die Rede wurde ungekürzt in den „Nachrichten“ abgedruckt, nur der Ausdruck „Bei Gott!“ war in „Beim Radaugott!“ geändert. Sie zeitigte die entsprechende Wirkung: Die Aufforderung fand in den Herzen der einfachen Bürger sowie der Staatsbeamten einen lebhaften Widerhall. Sämtlichen Grundstücken, Gebäuden und umliegenden Ortschaften wurden Namen gegeben.
Der weiße Kachelofen wurde zum „Radautempel“. Die beiden Klassentüren hießen von nun an „Tor Vikniksor I.“ und „Elanljum-Tor“. Der Stadtpark (der Spucknapf) bekam den Namen „Alnikpopien“. Dies beweist, daß die Hooliganier trotz ihres Hasses auf die Propheten vor den leitenden Persönlichkeiten des feindlichen Staates Respekt hatten. In dem leeren Bücherschrank wurden das städtische Krankenhaus, die Apotheke und das Militärlazarett untergebracht. Da Spatz die Verwaltung dieser Institute übernahm, wurden Krankenhaus und Apotheke nach ihm benannt. Einen anderen leerstehenden Schrank, der statt der Glasscheiben ein Drahtgitter besaß, machten die Hooliganier zum Staatsgefängnis. Von den übrigen Einrichtungen sind das Falke-Finkelstein-Gesangsorchester und die Volksuniversität für Radau erwähnenswert.
An den Hahn der Wasserleitung, die aus unerfindlichen Gründen in die Klasse gelegt war, hing Pantelejew, Chef der Miliz, ein Plakat mit der Aufschrift:
KANALOLISATION.
Das sollte Kanalisation heißen. Die Regierung wußte anfangs nicht, wem sie die Leitung der Kanalisation übertragen sollte, und entschied sich dann für Sascha Pylnikow, den Postkommissar. Das Leben von Hooliganien nahm seinen Verlauf. Es war das friedliche Leben eines freien Landes… In den Unterrichtsstunden protestierte man leidenschaftlich gegen den Propheten; man störte den Unterricht, wurde in die fünfte Gruppe und in den Karzer gesteckt. Doch das Imperium blühte auf.
Eines Tages entfesselten die „Nachrichten“ eine Kampagne für den Bau eines Radaudenkmals.
„Es ist eine Schande“, erklärte die Zeitung, „daß die Hauptstadt eines so mächtigen Staates wie Hooliganien kein einziges Denkmal besitzt. Wir haben nicht einmal ein eigenes Wappenl“ Diesen Artikel nahm sich Radaunow, Volkskommissar für Radauangelegenheiten, sehr zu Herzen. Schon am folgenden Tage übersandte er der Redaktion die Entwürfe von Wappen und Denkmal. Die Zeichnung des Wappens stellte eine zerschlagene Fensterscheibe dar, aus der sich eine dicke Faust reckt. Unter dem Wappen stand die Devise: „In radauo veritas“ („Im Radau liegt Wahrheit“). Der Denkmalsentwurf zeigte einen Sockel, der mit Losungen und Aussprüchen von genialen Hooliganiern verziert war, und eine gewaltige Faust obendrauf. Die Entwürfe gefielen der Regierung. Das Wappen wurde zum Staatswappen erklärt. Die Künstler Jankel, Spatz und Brotkanten erhielten den Auftrag, das Denkmal zu bauen. Sie errichteten es aus Papier, Pappe und Leim. Zwei Tage brauchten sie dazu. Am dritten Tag fand die feierliche Denkmalsenthüllung statt. Die Regierungspresse in Gestalt der „Nachrichten“ beschrieb dieses Ereignis folgendermaßen:
„Auf dem Radauplatz hatte sich die Bevölkerung der Stadt vollzählig versammelt. Alle Einwohner waren herbeigeströmt, um den historischen Augenblick festlich zu begehen. Eine Leinwand umhüllte das Denkmal des 'Großen Radaus', das mitten auf dem Platz stand. Zu beiden Seiten hatte eine Ehrenwache Aufstellung genommen. Sie setzte sich aus den ranghöchsten Militärs zusammen, dem Herrn Jankel, Volkskommissar für Heer und Marine, und dem Herrn L. Pantelejew, Chef der Miliz. Beide trugen Galauniform. Um sechs Uhr sicbenund-zwanzig Minuten traf Seine Durchlaucht, der Imperiumsdiktator Kauft Genialinski, auf dem Platz ein. Zwei Sklaven vom Stamme der Dschungelinen trugen ihn in einer Sänfte. In Begleitung Seiner Durchlaucht befanden sich der Vicomte de Bourgelon sowie Herr S. Radaunow. Um sieben Uhr dreißig Minuten wurden von Herrn Schädelbrecher, dem ortsansässigen Millionär, Salutschüsse abgegeben. Im selben Augenblick sank die Leinenhülle zu Boden, und es bot sich den Anwesenden ein hinreißendes Bild. Auf dem würfelförmigen Sockel ragte eine Riesenfaust empor — Symbol der Macht unseres Reiches. Es ist eine Faust, wie Seine Durchlaucht sie besitzt. Die Volksmenge schrie 'Vivat!' und verließ unter dem gemeinsamen Absingen der Nationalhymne den Platz. Am Abend wurde in der Villa Seiner Durchlaucht ein Bankett veranstaltet janschließend gab das FalkenOrchester ein Konzert.“
Hooliganien blühte auf. Hooliganstadt errang großen wirtschaftlichen Reichtum und wurde glänzend verwaltet. Der Stadtrat plante gerade den Bau eines städtischen Theaters, als das Reich von einem fürchterlichen Schlage erschüttert wurde. Hooliganien wurde der Krieg erklärt, und zwar ausgerechnet von Vikniksor, dem Präsidenten der mächtigen Prophetenrepublik. Die Kriegserklärung erfolgte in einer ziemlich merkwürdigen Form. Elanljum, die Sekretärin und Gemahlin des Präsidenten der feindlichen Republik, kam nach Hooliganstadt und erklärte: „Schluß mit diesen Dummheiten! Ihr habt genug randaliert.“ Selbstverständlich war das keine direkte Kriegserklärung, sondern nur die Aufforderung an das Reich, sich zu ergeben, sich aufzulösen, den Geist auszuhauchen. Das war schlimmer als Krieg. Kampflos die Waffen zu strecken, zu sterben, ohne feindliches Pulver gerochen zu haben, nein! Dann lieber im Kampf fallen! Hooliganien nahm die Herausforderung an und verkündete: „Krieg bis zum siegreichen Ende!“
Die Stadt hißte die Nationalfahnen (weiße Faust auf schwarzem Grund), die „Nachrichten“ posaunten die entsetzliche Neuigkeit in die Welt. Eine außerordentliche Plenartagung der Volkskommissare wurde einberufen. Der Diktator und der Volkskommissar für Radauangelegenheiten hielten leidenschaftliche Kampfesreden, und die Mobilmachung wurde beschlossen. Noch am gleichen Tage ließ die Regierung in den Straßen der Stadt Flugblätter mit Mobilmachungsbefehlen verteilen.
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