Grigori Bjelych - SCHKID. Die republik der strolche
Здесь есть возможность читать онлайн «Grigori Bjelych - SCHKID. Die republik der strolche» весь текст электронной книги совершенно бесплатно (целиком полную версию без сокращений). В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Издательство: VERLAG NEUES LEBEN BERLIN, Жанр: Проза, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:SCHKID. Die republik der strolche
- Автор:
- Издательство:VERLAG NEUES LEBEN BERLIN
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:3 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 60
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
SCHKID. Die republik der strolche: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «SCHKID. Die republik der strolche»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Übersetzung aus dem Russischen von Lieselotte Remane.
SCHKID. Die republik der strolche — читать онлайн бесплатно полную книгу (весь текст) целиком
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «SCHKID. Die republik der strolche», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
Gelb und schäbig ist das Haus.
Rauch steigt aus dem Schornstein raus.
Der Direktor ist famos,
trotzdem ist hier gar nichts los.
Aus dem leeren Fenster blicken,
tut mir fast das Herz zerknicken.
Rasen möcht ich in die Ferne,
um zu sehen neue Sterne.
Als Brotkanten diese Schöpfung mit vielen Rechtschreibfehlern in seiner 'Morgenröte' veröffentlichte, wälzte sich die ganze Schule vor Lachen, und die 'Mücke' machte sich in der neuen Rubrik 'Aus Schkider Zeitungen' erbarmungslos über Brotkantens Lyrik lustig: 'Anscheinend ist der Poet Brotkanterich ein Mann von überaus feiner Beobachtungsgabe, denn er erwähnt die bemerkenswerte Erscheinung, daß,Rauch aus dem Schornstein raussteigt'. Wir befürchten nur, daß der Rauch eines Tages aus einer anderen Stelle raussteigt, etwa aus der 'Morgenröte' oder aus Brotkantens Kopf, der so leer zu sein scheint wie seine Fenster. Außerdem will Brotkanten 'in die Ferne rasen'. Wir würden ihm seinen Wunsch mit Vergnügen erfüllen, damit er seine Verse dort weiterschreibt.'
Lyrik ist, wenn man aus Langeweile schreibt.
Brotkanten ließ sich jedoch nicht beirren. Er setzte seine lyrischen Bemühungen fort und gab die 'Morgenröte' regelmäßig heraus. Allein in der vierten Abteilung erschienen nun schon sechs Zeitungen. Dieser Überfluß an Druckerzeugnissen erregte die Aufmerksamkeit der ganzen Schule und erhöhte den Ruhm der Großen. In erster Linie interessierte sich natürlich Vikniksor für die neue Zeitungsepidemie. Eines Tages kam er in die Klasse und hielt eine geistsprühende Rede über die Schuljournalistik. Sie sei eine ganz ausgezeichnete Sache, denn Zeitungen entwickeln die Talente, erweitern den Gesichtskreis, verbessern das Benehmen, bilden einen guten Stil heraus, beflügeln die Phantasie usw. usw. Zum Schluß erklärte er, er würde in nächster Zeit ein Schulmuseum eröffnen, in dem die Zeitungen als wichtigste Ausstellungsstücke enthalten sein würden. Außerdem versprach er, die Journalisten mit Schreibutensilien zu unterstützen, und händigte Jankel zur Bestätigung dieser Worte noch am gleichen Tage Papier und Farben aus. Vikniksors Großzügigkeit verblüffte und ermutigte die Jungen, und schon am folgenden Tage kamen drei neue Zeitungen heraus: der 'Sonnenaufgang', der 'Technische Bote' und der 'Clown'. Spatzens 'Sonnenaufgang' unterschied sich von Brotkantens 'Morgenröte' eigentlich nur dadurch, daß er weniger Fehler enthielt. Der 'Clown' war nur für die Lehrer interessant, weil er von Pierre, dem faulsten und unwissendsten Schüler der vierten Abteilung, herausgegeben wurde. Pierre — sein eigentlicher Name lautete Sokolow — befand sich dauernd im Zustand der Geistesabwesenheit. Nur dreimal am Tage — zu den Mahlzeiten — wurde er lebendig. Als die Lehrer erfuhren, daß er eine Zeitung herausgäbe, kamen sie, um sich von dieser Tatsache zu überzeugen, betrachteten verwundert den Jungen, der sich schnaufend über ein Blatt Papier beugte, und stellten ihm, nicht ohne Zaghaftigkeit, einige prüfende Fragen. 'Sokolow! Was machst du da?' Pierre blies würdevoll die Backen auf. 'Eine Zeitung', antwortete er, ohne den Kopf zu heben. 'Was für eine Zeitung?'
'Ich gebe sie raus.'
'Wie soll sie denn heißen?'
'Clown!'
'Warum?'
Aber Pierre war von seinen Auskünften schon zu erschöpft, um auf diese und die folgenden Fragen noch antworten zu können. Die dritte Zeitung, der 'Technische Bote', verblüffte allgemein. Alle möglichen Gerüchte gingen durch die Schkid. 'Was ist das für ein 'Technischer Bote'?'
'Wer braucht so was?'
'Wir beschäftigen uns doch gar nicht mit Technik.'
'Was sollen wir damit?'
Kaum einer konnte das verstehen, und das erstaunlichste war, daß Ljonka Pantelejew, der doch keinerlei Beziehung zur Technik besaß, den 'Technischen Boten' herausgab. Man hielt das für einen Scherz, für eine Finte, und man vermutete hinter dem merkwürdigen Titel einen neuen Konkurrenten der 'Mücke'. Die Schkider waren durchaus bereit, über die neuen Versschöpfungen des namhaften Satirikers zu lachen. Außerdem erwarteten sie neue Knüttelverse. Aber das Komische war, daß sich die Zeitung von Anfang bis Ende tatsächlich mit technischen Dingen beschäftigte. Schnell wurde sie bei den Lesern populär, obgleich sie weder Knüttelverse noch Gedichte, Erzählungen oder gelehrte Artikel über die Gerichtsbarkeit im alten Rußland enthielt. Der Redakteur des 'Technischen Boten' war nämlich kein schlechter Journalist. Er hatte begriffen, daß der Zeitungsmarkt in der Schkid mit literarisch-künstlerischen. Erzeugnissen gesättigt war, daß man mit Belletristik keinen Leser mehr hinter dem Ofen hervorlocken konnte, und sich deshalb entschlossen, einen neuen Zeitungstyp ausfindig zu machen. Seine eigenen technischen Kenntnisse beschränkten sich zwar auf die Fähigkeit, in anderer Leute Treppenhäusern Glühbirnen herauszudrehen, aber dafür verstand er es, die Jungen, die sich für technische und wissenschaftliche Fragen interessierten, die in Physik gute Zeugnisse bekamen, zur Mitarbeit heranzuziehen. Die erste Nummer des 'Boten' enthielt die Artikel 'Wie man eine elektrische Leitung legt', 'Die Technik des Großen Stummen' und 'Radio der Zukunft'.
In der Rubrik 'Vermischtes' brachte der Herausgeber alle möglichen fesselnden Meldungen aus alten und neuen Zeitschriften. Die letzten Seiten wurden von der Rubrik 'Wissenschaft und Technik in der Schkid' gefüllt. Dort stand unter anderem eine bescheidene Notiz folgenden Inhalts:
'Holzklischees. G. Tschornych und L. Pantelejew erfanden ein neues, leichtes Mittel, um Holzklischees für Titelköpfe und Vignetten herzustellen. Das Mittel ist jedem zugänglich. Man nimmt ein glattes Holzbrett, schnitzt mit dem Messer die betreffende Figur hinein, bestreicht das Brett mit Tinte und drückt es auf das Papier. Die neuen Klischees werden bereits mit Erfolg für Titel im Verlag 'Die Mücke' und für Ankündigungen in unserer Zeitschrift verwendet.'
Die Anzahl der Zeitschriften erhöhte sich ruckartig von sechs auf neun, aber die journalistische Epidemie war noch nicht zu Ende. Im Gegenteil — sie hatte erst begonnen.
Die Herausgebersucht griff von der vierten Abteilung auf die dritte über. Die Jüngeren taten es den 'Großen' nach. Ustinowitsch gab den 'Jungen Bären', die erste große Zeitung der dritten Abteilung, heraus. Dann wurden seine Klassenkameraden vom Schreibfieber gepackt. Bald hatte die dritte Abteilung eine ganze Reihe von Zeitschriften, von denen der 'Stern', der 'Rote Morgen', der. 'Nebel' und der 'Bote' besonders erwähnenswert waren.
Nun kam die zweite Abteilung an die Reihe. Auch dort breitete sich die Epidemie aus. Den Jungen gefiel der Einfall der Älteren, und bald saßen sämtliche unverdrossenen Skandalbrüder und Raufbolde der zweiten Klasse über der Herausgabe von Zeitungen. Die lange Liste der Presseerzeugnisse wurde erweitert. Es erschienen der 'Leuchtturm', der 'Rote Schüler' und die 'Chronik'. Als das in der vierten Abteilung bekannt wurde, scherzte einer: 'Jetzt fehlt bloß noch, daß auch die erste Abteilung eigene Zeitungen herausgibt.'
Das war ein prophetischer Scherz. Wenige Tage später zeigte der kleine Kusja den Großen seine Zeitung 'Pilz' und berichtete, in seiner Klasse erschienen die Blätter 'Sonne', 'Fliegenpilz' und 'Rote Fahne'. Zusätzlich faßte der Pädagogische Rat den Beschluß, in jeder Klasse ein offizielles Klassentagebuch herauszugeben.
Die Republik Schkid tat alles spontan, nervös, ungestüm. Periodisch wurde randaliert oder gelernt, und ebenso periodisch beschäftigte man sich mit der Veröffentlichung von Zeitungen. Anfangs ging alles gut. Die Erzieher waren zufrieden. Nach Unterrichtsschluß lärmten die Zöglinge nicht mehr, niemand rannte im Saal herum, niemand schaukelte an den Türen, niemand rutschte das Treppengeländer hinunter, und niemand prügelte sich oder randalierte.
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «SCHKID. Die republik der strolche»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «SCHKID. Die republik der strolche» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «SCHKID. Die republik der strolche» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.