Theo Kienzle - Aggression in der Pflege

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Dieses Buch ist eine praxisnahe Arbeitshilfe zum professionellen Umgang mit Aggressionen in der Pflege. Es zeigt mögliche Arten der Aggression von kranken, behinderten oder alten Menschen gegen die Mitarbeiter auf. Wie kann der Angriff nicht persönlich genommen werden? Hat man als Pflegender vielleicht den Angriff provoziert? Welche Mittel kann man für die Gewaltabwehr einsetzten? Diesen und anderen Fragen geht dieses Buch nach und bietet psychologische Erklärungen sowie juristische Hilfestellungen für den Erwerb sozialer Kompetenzen. Der psychologische Teil wurde vollständig überarbeitet und der juristische aktualisiert.

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72 Stichwortverzeichnis Конец ознакомительного фрагмента. Текст предоставлен ООО «ЛитРес». Прочитайте эту книгу целиком, купив полную легальную версию на ЛитРес. Безопасно оплатить книгу можно банковской картой Visa, MasterCard, Maestro, со счета мобильного телефона, с платежного терминала, в салоне МТС или Связной, через PayPal, WebMoney, Яндекс.Деньги, QIWI Кошелек, бонусными картами или другим удобным Вам способом.

Abkürzungsverzeichnis

ArbSchG Arbeitsschutzgesetz
BAG Bundesarbeitsgericht
BAT Bundesangestelltentarifvertrag
BGB Bürgerliches Gesetzbuch
BGH Bundesgerichtshof
BVerfG Bundesverfassungsgericht
LAG Landesarbeitsgericht
MuSchG Mutterschutzgesetz
MuSchArbV Verordnung zum Schutz Schwangerer
NJW Neue Juristische Wochenschrift (Zeitschrift)
Rdn. Randnummer
SGB Sozialgesetzbuch
StGB Strafgesetzbuch
u. U. unter Umständen
VO Verordnung
WBVG Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz
WPM Wertpapiermitteilungen (Zeitschrift)
I Psychologischer Teil

1 Einführung

Im alltäglichen Sprachgebrauch werden die Begriffe Aggression und Gewalt oft synonym verwendet. Bei einer genaueren Betrachtung merkt man schnell, dass es sich um sehr vielschichtige Phänomene handelt, die in den unterschiedlichsten Formen und in allen Bereichen unseres Lebens auftreten können. Gerade im Bereich der Pflege unterliegt das Thema »Gewalt« häufig einem großen Tabu. Aggressive Verhaltensweisen können sich nicht nur zwischen dem Pflegenden und dem zu Pflegenden entwickeln, sondern sie können sich zwischen allen, an dem »System Pflege« beteiligten Personen, bilden. Die jeweilige Reaktion auf das Verhalten des Anderen beeinflusst das Verhalten aller an der Pflege beteiligten Personen. So entstehen Muster in unserem zwischenmenschlichen Verhalten, die mehr oder weniger starr sind, kopiert werden oder zu festgefahrenen Verhaltensweisen führen.

Beispiel

Pfleger A streitet sich lautstark mit Pfleger B im Aufenthaltsraum des Pflegeheimes, da er dessen Schicht nicht übernehmen will. Es fallen wüste Beschimpfungen und Drohungen. Frau S. und Frau L., Bewohnerinnen des Pflegeheimes und Zeugen der Auseinandersetzung, geraten einen Tag später in Streit. Beeinflusst durch das Verhalten der beiden Pfleger gestern, beschimpft und bedroht Frau S., genervt von den ständigen Hilferufen von Frau L., diese, und gibt ihr dann eine Ohrfeige.

1.1 Aggression und Gewalt

»Aggressivität umfasst das Spektrum von leichter Gereiztheit, Verbalaggressivität, Gewalt gegen Gegenstände, Autoaggression, Tätlichkeit und körperliche Gewaltanwendung bis hin zu unkontrolliertem Toben …« (Pajonk 2001, S. 206)

Laut Steinert (Steinert T., 1995) liegt aggressives Verhalten dann vor, wenn sich eine Person bedroht, angegriffen oder verletzt fühlt.

Dollard et al. (Dollard et al. 1939, S. 19) definierten Aggression »als eine Handlung, deren Zielreaktion die Verletzung eines Organismus (oder Organismus-Ersatzes) ist«.

Eine Aggression kann offen (körperlich, verbal) oder verdeckt (phantasiert), sie kann positiv (von der Kultur gebilligt) oder negativ (missbilligt) sein (Selg 1997).

Definition Aggression

Vereinfacht betrachtet spricht man von Aggression bei der Durchführung schädlicher Handlungen (Kratzen, Beißen, Verweigerung von Pflegemaßnahmen, Beleidigungen, Bedrohungen, unangemessene Berührungen …) gegenüber sich selbst, gegenüber anderen oder gegenüber Dingen.

Laut der World Health Organisation (WHO 2002) unterliegt der Begriff Gewalt neben kulturellen Einflüssen, unterschiedlichen Wertvorstellungen und gesellschaftlichen Normen auch subjektiven Ansichten. Unter Berücksichtigung dieser Aspekte definiert die WHO den Begriff Gewalt folgendermaßen:

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Definition Gewalt

»Der absichtliche Gebrauch von angedrohtem oder tatsächlichem körperlichen Zwang oder physischer Macht gegen die eigene oder eine andere Person, gegen eine Gruppe oder Gemeinschaft, der entweder konkret oder mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Verletzungen, Tod, psychischen Schäden, Fehlentwicklung oder Deprivation führt.«

1.2 Formen von Gewalt im Pflegebereich

Gewalt entsteht durch das Zusammenspiel vieler unterschiedlicher Faktoren, die sich gegenseitig beeinflussen. So hat Gewalt am Arbeitsplatz viele Facetten und beinhaltet neben Beleidigungen und Beschimpfungen auch sexuelle Belästigung, Nötigung, Körperverletzung, Rassendiskriminierung und Sachbeschädigung. (Eckert 2014).

Auf der anderen Seite hat eine Befragung von Pflegekräften aus dem ambulanten Bereich ergeben (Rabold 2007), dass ca. 39,7 % der Befragten innerhalb der letzten 12 Monate mindestens eine Form problematischen Verhaltens gegenüber Pflegebedürftigen erlebten. Verbale Aggression und Formen psychischer Misshandlung wurden von 21,4 % der Befragten beobachtet. 18,8 % sprachen von pflegerischer Vernachlässigung, 8,5 % von körperlicher Gewaltanwendung.

Finanzielle Ausbeutung, Medikamentenmissbrauch und Einschränkung des freien Willens/Freiheitsentzug sind weitere Formen der Gewalt im Pflegebereich.

2 Wissenschaftliche Erklärungsansätze zur Entstehung von Aggression und Gewalt

Um präventiv gegen die Entstehung von Aggression und Gewalt im Pflegebereich vorgehen zu können, muss man zuerst verstehen, welche Auslöser dafür verantwortlich sind.

In der Aggressionsforschung gibt es drei große Theorien, die sich mit der Entstehung von Aggression und Gewalt beschäftigen.

2.1 Triebtheorien nach Sigmund Freud und Konrad Lorenz

Sowohl Freud als auch Lorenz gingen davon aus, dass Aggression ein angeborener Trieb ist, der sich in jedem Wesen aufstauen kann und spontan und unkontrolliert entladen wird. Triebe dienen der Lebens-, Art- und Selbsterhaltung.

Sigmund Freud erfasste in seiner Triebtheorie (Freud 1905/1961) Kräfte, die das psychische Geschehen bestimmen, um der Selbsterhaltung zu dienen. Diese äußern sich in körperlicher Anspannung. Die Aggression staut sich auf, um sich dann spontan und unkontrolliert zu entladen. Er betrachtet Aggression als Teil des lebenszerstörenden Todestriebes (Thanatos), der in jedem Menschen wohnt. Dem gegenüber steht der lebenserhaltende Trieb (Eros). Ziel der Triebimpulse ist es, unlustvolle Reizzustände zu beenden.

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