Mary Wollstonecraft Shelley - Frankenstein

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Vollständige deutsche, überarbeitete und kommentierte Fassung mit Vorwort zu Autorin und WerkEiner der wichtigsten Schauerromane («Gothic fiction») der Literaturgeschichte. In einem Atemzug zu nennen mit Dracula oder den Werken von H.P. Lovecraft und Edgar Allan Poe.1818 unter denkwürdigen Umständen von einer blutjungen 20-jährigen geschrieben, erzählt diese Novelle die Geschehnisse um den genialen Viktor Frankenstein, der einen künstlichen Menschen erschafft. Es ist der Kampf des Menschen mit Gottes Werk. Schließlich muss auch Frankensteins faustischer Pakt misslingen. Das Monster entkommt.Weltbekannt durch zahlreiche Verfilmungen; die bekannteste mit Boris Karloff in der Rolle seine Lebens.Gelistet in Harenbergs «Das Buch der 1000 Bücher»Null Papier Verlag

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Nichts ist flüch­ti­ger als die mensch­li­chen Ge­füh­le. Na­he­zu zwei Jah­re hat­te ich ge­ar­bei­tet, nur um et­was zu schaf­fen, dem ich Le­ben ein­flö­ßen könn­te. Dazu hat­te ich mich also mei­ner Ruhe und Ge­sund­heit be­raubt! Mit der gan­zen Glut mei­nes Her­zens hat­te ich mich nach der Vollen­dung ge­sehnt, und nun war die Schön­heit des Trau­mes ver­bli­chen, un­säg­li­cher Schre­cken und Ekel er­füll­ten mich. Un­fä­hig, den An­blick mei­nes Ge­schöp­fes noch län­ger zu er­tra­gen, rann­te ich aus dem La­bo­ra­to­ri­um und in mein Schlaf­zim­mer, wo ich auf- und ab­ging, da ich kei­ne Ruhe fin­den konn­te. Schließ­lich aber kam doch eine ent­setz­li­che Mü­dig­keit über mich und ich warf mich auf mein La­ger, voll­kom­men an­ge­klei­det, und hoff­te auf ei­ni­ge Zeit Ver­ges­sen­heit zu fin­den. Es war um­sonst! Wohl schlief ich, aber die furcht­bars­ten Träu­me quäl­ten und ängs­tig­ten mich. Mir war, als sähe ich Eli­sa­beth in der Blü­te ih­rer Ju­gend und Ge­sund­heit in den Stra­ßen von In­gol­stadt da­hin­schrei­ten. Über­rascht und er­freut eil­te ich ihr nach und schloss sie in die Arme. Aber kaum hat­te ich ihr den ers­ten Kuss auf die Lip­pen ge­drückt, als sie fahl wur­de wie eine Tote; ihre Züge ver­än­der­ten sich und ich hielt den Leich­nam mei­ner Mut­ter in den Ar­men. Ein Lei­chen­tuch um­hüll­te sie, in des­sen Fal­ten ekle Wür­mer kro­chen. Ich fuhr ent­setzt auf; kal­ter Schweiß rann mir über die Stirn, mei­ne Zäh­ne klap­per­ten und mei­ne Glie­der zit­ter­ten. Und da – da stand im blei­chen, gelb­li­chen Lich­te des Mon­des, das durch die Fens­ter­vor­hän­ge drang, das Un­ge­heu­er, das ich ge­schaf­fen. Es hielt den Bett­vor­hang mit ei­ner Hand zu­rück und stier­te mich mit sei­nen Au­gen an, wenn man über­haupt von Au­gen re­den kann. Es öff­ne­te sei­ne Kinn­la­den und stieß ei­ni­ge un­ar­ti­ku­lier­te Lau­te aus, wäh­rend sich die Haut sei­ner Wan­gen un­ter ei­nem häss­li­chen Grin­sen run­zel­te. Ob es ge­spro­chen hat, kann ich nicht sa­gen, denn ich hör­te es nicht, weil ich da­von­rann­te, als es die Hand nach mir aus­streck­te, und die Trep­pe hin­un­tereil­te. Ich such­te Zuf­lucht im Hofe des von mir be­wohn­ten Hau­ses. Dort ging ich bis zum Mor­gen auf und nie­der, aufs Tiefs­te er­regt, und lausch­te auf je­den Laut, der sich aus dem Hau­se ver­neh­men ließ. Mir war es, als müss­te der häss­li­che Dä­mon na­hen, dem ich so leicht­sin­ni­ger­wei­se Le­ben ver­lie­hen hat­te.

O, kein Sterb­li­cher hät­te ohne Grau­en den An­blick die­ses Ge­sich­tes er­tra­gen kön­nen. Eine Mu­mie, die le­ben­dig ge­wor­den, konn­te nicht so ab­scheu­lich sein als die­ses Un­ding. Ich hat­te es be­trach­tet, als es noch nicht vollen­det war. Es war schon da­mals über­aus häss­lich, aber als die­se Mus­keln und Ge­len­ke sich zu be­we­gen be­gan­nen, sah ich, dass ich et­was ge­schaf­fen, das sich Dan­tes Fan­ta­sie nicht grau­si­ger hät­te vor­stel­len kön­nen.

Es war eine Nacht, die ich mein Le­ben lang nicht ver­ges­se. Zu­wei­len poch­te mein Puls so rasch und hef­tig, dass ich fühl­te, wie sich jede Ader an­spann­te; und dann war es mir, als müs­se ich zu Bo­den sin­ken vor Schwä­che und Elend. Es war aber nicht nur das Ent­set­zen, es war auch die bit­ters­te Ent­täu­schung, was mich so nie­der­drück­te. Die Träu­me, die ich so­lan­ge ge­nährt, die mei­ne Freu­de ge­we­sen, wur­den mir nun zu Höl­len­qua­len; der Wech­sel war zu rasch, zu über­wäl­ti­gend.

End­lich kam der Mor­gen her­an, trüb und feucht, und mit mei­nen schmer­zen­den Au­gen konn­te ich auf dem Kirch­turm er­ken­nen, dass es eben sechs Uhr war. Der Tür­hü­ter öff­ne­te das Tor des Ho­fes, der die­se Nacht mei­ne Zuf­lucht ge­we­sen, und ich eil­te auf die Stra­ße hin­aus. Mit ra­schen Schrit­ten ging ich in der Stadt her­um und war in ste­ter Furcht, dass mir an der nächs­ten Ecke das Un­ge­heu­er ent­ge­gen­kom­men könn­te, dem ich zu ent­flie­hen wünsch­te. Ich wag­te nicht heim­zu­ge­hen, son­dern irr­te um­her, trotz­dem mich der Re­gen, der von dem grau­en, trost­lo­sen Him­mel un­auf­hör­lich her­nie­der­floss, schon bis auf die Haut durch­nässt hat­te.

Lan­ge setz­te ich mei­nen Spa­zier­gang fort und mein­te, durch die ra­sche Be­we­gung des drücken­den Ge­füh­les le­dig zu wer­den, das auf mei­ner See­le las­te­te. Stra­ße um Stra­ße durch­wan­der­te ich, ohne mir klar zu wer­den, wo ich war und was ich woll­te. Mein Herz klopf­te in ent­setz­li­cher Furcht und ich eil­te da­hin, ohne mich um­zu­se­hen.

Plötz­lich be­fand ich mich der Her­ber­ge ge­gen­über, vor der die Post und die Rei­se­wa­gen zu hal­ten pfleg­ten. Ich hielt in mei­nem Lau­fe inne, ich weiß nicht warum. Aber ich stand so ei­ni­ge Zeit und hat­te die Au­gen starr auf einen Wa­gen ge­rich­tet, der ge­ra­de vom an­de­ren Ende der Stadt her­an­kam. Als er sich ge­nä­hert hat­te, er­kann­te ich, dass es die Schwei­zer Post war. Sie hielt ge­ra­de vor mir. Als die Tür ge­öff­net wur­de, be­merk­te ich im In­nern Hen­ry Cler­val, der so­fort her­aus­sprang und auf mich zu­eil­te. »Lie­ber, lie­ber Fran­ken­stein«, rief er, »wie froh bin ich, dich zu se­hen! Welch schö­ner Zu­fall, dass du jetzt ge­ra­de da bist, wo ich an­kom­me.«

Ich emp­fand eine un­be­schreib­li­che Freu­de über die An­kunft Cler­vals und bei sei­nem An­blick muss­te ich mei­nes Va­ters, mei­ner Eli­sa­beth und mei­ner Hei­mat ge­den­ken. Ich er­griff sei­ne Hand und ver­gaß all mein Elend und Un­glück; ich fühl­te das ers­te Mal seit Mo­na­ten wie­der eine ru­hi­ge, erns­te Freu­de. Ich war des­halb im­stan­de, mei­nen Freund in der herz­lichs­ten Wei­se zu be­grü­ßen und ihn zu mei­ner Woh­nung zu füh­ren. Cler­val er­zähl­te mir von un­se­ren ge­mein­sa­men Freun­den und von sei­ner Freu­de, dass es ihm nun auch ver­gönnt sei, nach In­gol­stadt zu kom­men. »Du kannst dir leicht vor­stel­len«, sag­te er, »wel­che Schwie­rig­kei­ten es kos­te­te, mei­nen Va­ter zu über­zeu­gen, dass mit der Kennt­nis der Buch­füh­rung noch nicht al­les Wis­sen er­schöpft sei. Ich bin mir auch heu­te noch nicht klar, ob er es wirk­lich ein­ge­se­hen hat, denn sei­ne stän­di­ge Ant­wort auf mei­ne im­mer­wäh­ren­den fle­hend­li­chen Bit­ten war das, was der hol­län­di­sche Schul­meis­ter im ›Vi­kar von Wa­ke­field‹ sagt: ›Ich habe zehn­tau­send Gul­den im Jahr und das Es­sen schmeckt mir aus­ge­zeich­net, ohne dass ich Grie­chisch kann.‹ Aber schließ­lich be­sieg­te die Lie­be zu mir doch sei­ne Ab­nei­gung ge­gen die Wis­sen­schaft und er er­laub­te mir dann, eine Ent­de­ckungs­rei­se ins Land des Geis­tes zu wa­gen.«

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