Mary Wollstonecraft Shelley - Frankenstein

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Vollständige deutsche, überarbeitete und kommentierte Fassung mit Vorwort zu Autorin und WerkEiner der wichtigsten Schauerromane («Gothic fiction») der Literaturgeschichte. In einem Atemzug zu nennen mit Dracula oder den Werken von H.P. Lovecraft und Edgar Allan Poe.1818 unter denkwürdigen Umständen von einer blutjungen 20-jährigen geschrieben, erzählt diese Novelle die Geschehnisse um den genialen Viktor Frankenstein, der einen künstlichen Menschen erschafft. Es ist der Kampf des Menschen mit Gottes Werk. Schließlich muss auch Frankensteins faustischer Pakt misslingen. Das Monster entkommt.Weltbekannt durch zahlreiche Verfilmungen; die bekannteste mit Boris Karloff in der Rolle seine Lebens.Gelistet in Harenbergs «Das Buch der 1000 Bücher»Null Papier Verlag

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Es ist un­mög­lich die Ge­füh­le zu schil­dern, die mich wie ein Sturm­wind durch­braus­ten. Le­ben und Tod er­schie­nen mir zwei Schran­ken, die ich durch­bre­chen und einen Strom von Licht über die fins­te­re Welt gie­ßen durf­te. Eine neue Art von Men­schen­we­sen wür­de mich als ih­ren Schöp­fer prei­sen und man­ches Gute und Edle soll­te sei­nen Ur­sprung mir zu ver­dan­ken ha­ben. Kein Va­ter soll­te der Dank­bar­keit sei­ner Kin­der so wert sein wie ich. Da­mals kam ich auf die Idee, die ich al­ler­dings dann spä­ter als durch­aus un­durch­führ­bar er­kann­te, dass es mir, der ich im­stan­de war, leb­lo­se Ma­te­rie le­bend zu ma­chen, mög­lich sein müss­te, auch da wie­der Le­ben zu er­zeu­gen, wo der Tod be­reits zer­stö­rend ein­ge­grif­fen hat­te.

Die­se Ge­dan­ken wa­ren es, die mir im­mer wie­der Kraft zu mei­nem Un­ter­neh­men ver­lie­hen. Mei­ne Wan­gen wa­ren bleich ge­wor­den und mein Kör­per der Er­schöp­fung nahe. Manch­mal mein­te ich, ganz nahe an mei­nem Zie­le ver­za­gen zu müs­sen. Aber ich klam­mer­te mich an die Hoff­nung, dass die nächs­ten Tage, die nächs­ten Stun­den schon eine Ent­schei­dung brin­gen wür­den. Die Freu­de mei­nes Le­bens war das Ge­heim­nis, von dem nur ich al­lein wuss­te, und oft­mals leuch­te­te mir der Mond bei mei­nen mit­ter­nächt­li­chen Ar­bei­ten, die mich bis an die ver­steck­tes­ten Win­kel des Na­tur­schaf­fens füh­ren soll­ten. Ich un­ter­las­se es, Ih­nen die Gräu­el mei­nes ein­sa­men Schaf­fens zu schil­dern, wie ich im Un­rat von Grä­bern wühl­te und le­ben­de We­sen zu Tode quäl­te, um to­ten Staub zu be­le­ben. Heu­te zit­tern mei­ne Knie und es flim­mert vor mei­nen Au­gen, wenn ich an das al­les den­ke. Aber da­mals trieb es mich rast­los, rück­sichts­los wei­ter, so­dass ich je­den Sinn für an­de­res ver­lor. In ei­nem stil­len, ab­ge­le­ge­nen Zim­mer, oder bes­ser ge­sagt ei­ner Kam­mer un­ter dem Da­che, von al­len üb­ri­gen Räu­men durch eine Ga­le­rie und eine Trep­pe ge­trennt, voll­brach­te ich mein ekel­er­re­gen­des Werk. Die Au­gen tra­ten mir aus den Höh­len vor Er­re­gung und An­span­nung. Die Bein­häu­ser, der Se­zier­saal und auch die Schläch­ter­werk­statt lie­fer­ten mir mein Ma­te­ri­al, und oft wand­te sich mein In­ne­res voll Ab­scheu von die­ser Be­schäf­ti­gung ab, wäh­rend mei­ne Schöp­fung im­mer mehr ih­rer Vollen­dung ent­ge­ge­neil­te.

Un­ter­des­sen wa­ren die Som­mer­mo­na­te da­hin­ge­flos­sen. Es war eine herr­li­che Zeit ge­we­sen und nie­mals noch hat­ten die Fel­der so reich ge­seg­net da­ge­stan­den. Aber mei­ne Au­gen wa­ren für sol­che Rei­ze zu je­ner Zeit völ­lig un­zu­gäng­lich. Und aus dem­sel­ben Grun­de, wes­halb ich kei­ne Freu­de an der Na­tur mehr hat­te, ver­gaß ich auch der treu­en, lie­ben Men­schen, von de­nen ich so weit ent­fernt war und die ich schon so­lan­ge nicht mehr ge­se­hen hat­te. Ich wuss­te, dass sie mein Schwei­gen be­un­ru­hi­gen muss­te, und er­in­ner­te mich noch recht wohl der Wor­te mei­nes Va­ters: »Wenn du mit dir selbst zu­frie­den bist, wirst du auch un­ser in Lie­be ge­den­ken und wir wer­den re­gel­mä­ßig von dir hö­ren. Du darfst es mir nicht ver­übeln, wenn ich lan­ges Schwei­gen dei­ner­seits als einen Be­weis da­für an­se­he, dass du dei­ne an­de­ren Pf­lich­ten in glei­cher Wei­se ver­nach­läs­sigst.«

Ich konn­te mir also gar nicht im Zwei­fel dar­über sein, was mein Va­ter von mir den­ken muss­te; aber mein Werk hat­te mich, so wi­der­lich es an sich war, der­ma­ßen ge­packt, dass ich mich nicht mehr los­rei­ßen konn­te. Ich woll­te des­halb al­les, was mit Auf­merk­sam­keit für an­de­re zu­sam­men­hing, hin­aus­schie­ben, bis der große Wurf ge­lun­gen wäre.

Ich zieh mei­nen Va­ter da­mals der Un­ge­rech­tig­keit, dass er mir Nach­läs­sig­keit vor­warf; aber heu­te weiß ich ge­wiss, dass er recht hat­te, wenn er mich nicht von Schuld frei­sprach. Ein voll­kom­me­ner Mensch muss sich im­mer die See­le ru­hig und fried­voll er­hal­ten und darf kei­ner Lei­den­schaft auch kei­nem vor­über­ge­hen­den Be­geh­ren ge­stat­ten, ihn zu ver­wir­ren. Ich wage nicht zu be­haup­ten, dass wis­sen­schaft­li­cher Ei­fer eine Aus­nah­me be­din­ge. Wenn das Stu­di­um, dem man sich wid­met, die Ge­füh­le der Lie­be und Dank­bar­keit ver­nich­tet und den Sinn für ein­fa­che Freu­den tö­tet, dann ist es si­cher nicht nütz­lich für den mensch­li­chen Geist. Wenn die­se Re­gel im­mer be­ach­tet wor­den wäre, dann wäre Grie­chen­land nicht un­ter­jocht wor­den, Cäsar hät­te sein Va­ter­land ver­schont und die al­ten, mäch­ti­gen Rei­che in Me­xi­ko und Peru wä­ren nicht un­ter­ge­gan­gen.

Aber eben mer­ke ich, dass ich mit­ten im in­ter­essan­tes­ten Teil mei­ner Er­zäh­lung zu phi­lo­so­phie­ren be­gin­ne. Ihre Au­gen mah­nen mich, fort­zu­fah­ren.

Mein Va­ter mach­te mir in sei­nen Brie­fen kei­ne Vor­wür­fe we­gen mei­nes Schwei­gens und be­kun­de­te nur da­durch sein In­ter­es­se dar­an, dass er sich ein­ge­hen­der als bis­her um mei­ne Stu­di­en küm­mer­te. Win­ter, Früh­ling und Som­mer wa­ren über mei­ner Ar­beit da­hin­ge­flos­sen; aber ich be­ach­te­te nicht das Blü­hen und Sprie­ßen. Frü­her hat­ten die­se Er­schei­nun­gen mich stets mit der größ­ten Freu­de er­füllt, so tief war ich in mei­ne Ide­en ver­gra­ben. Und die Blät­ter wur­den welk, noch ehe mein Werk vollen­det da­stand; aber je­der Tag ließ mich jetzt einen Fort­schritt er­ken­nen. Nur war mein Ei­fer ei­ni­ger­ma­ßen mit Angst ge­mischt. Ich hat­te Ge­füh­le, wie sie ein Skla­ve he­gen muss, der in den Mi­nen zu ar­bei­ten ge­zwun­gen wird, nicht aber wie ein Künst­ler, der sein Le­bens­werk schafft. Jede Nacht fie­ber­te ich und wur­de ent­setz­lich ner­vös; ein Knar­ren in der Die­le ließ mich zu­sam­men­fah­ren und an den Men­schen schlich ich vor­bei, als hät­te ich ein schwe­res Ver­bre­chen auf dem Ge­wis­sen. Und wenn ich mich im Spie­gel an­sah, er­schrak ich über mein Aus­se­hen; nur der ei­ser­ne Wil­le hielt mich noch auf­recht, mein Ziel zu er­rei­chen. Nun war es bald zu Ende und ich konn­te dann durch kör­per­li­che Übun­gen und Ver­gnü­gun­gen dem dro­hen­den Un­heil Ein­halt tun; und das ver­sprach ich mir, wenn ich nur erst mei­ne Schöp­fung vollen­det ha­ben wür­de.

5. Kapitel

Es war eine trost­lo­se No­vem­ber­nacht, als ich mein Werk fer­tig vor mir lie­gen sah. Mit ei­ner Er­re­gung, die fast ei­ner To­des­angst glich, mach­te ich mich dar­an, dem leb­lo­sen Din­ge den le­ben­di­gen Odem ein­zu­bla­sen. Es war schon ein Uhr mor­gens. Der Re­gen klatsch­te hef­tig an die Fens­ter­schei­ben, als ich beim Schei­ne mei­ner fast ganz her­ab­ge­brann­ten Ker­ze das trü­be Auge der Krea­tur sich öff­nen sah. Ein tiefer Atem­zug dehn­te die Brust und die Glie­der zuck­ten krampf­haft.

Wie könn­te ich Ih­nen be­schrei­ben, was ich emp­fand, und das Un­ge­tüm schil­dern, das ich da mit so viel Mühe und Fleiß ge­schaf­fen? Sei­ne Glie­der wa­ren pro­por­tio­niert und sei­ne Züge hat­te ich mög­lichst schön ge­macht. Schön! Gro­ßer Gott! Sei­ne gelb­li­che Haut ge­nüg­te kaum, um das Ge­flecht von Mus­keln und Adern zu de­cken; sein Haar war glän­zend schwarz und lang; sei­ne Zäh­ne wie Per­len. Aber das al­les bil­de­te nur einen umso auf­fal­len­de­ren Ge­gen­satz zu den wäs­se­ri­gen Au­gen, die sich von den Au­gen­höh­len kaum ab­ho­ben, der fal­ti­gen Haut und den schwärz­li­chen, schma­len Lip­pen.

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