Mary Wollstonecraft Shelley - Frankenstein

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Frankenstein: краткое содержание, описание и аннотация

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Vollständige deutsche, überarbeitete und kommentierte Fassung mit Vorwort zu Autorin und WerkEiner der wichtigsten Schauerromane («Gothic fiction») der Literaturgeschichte. In einem Atemzug zu nennen mit Dracula oder den Werken von H.P. Lovecraft und Edgar Allan Poe.1818 unter denkwürdigen Umständen von einer blutjungen 20-jährigen geschrieben, erzählt diese Novelle die Geschehnisse um den genialen Viktor Frankenstein, der einen künstlichen Menschen erschafft. Es ist der Kampf des Menschen mit Gottes Werk. Schließlich muss auch Frankensteins faustischer Pakt misslingen. Das Monster entkommt.Weltbekannt durch zahlreiche Verfilmungen; die bekannteste mit Boris Karloff in der Rolle seine Lebens.Gelistet in Harenbergs «Das Buch der 1000 Bücher»Null Papier Verlag

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Es ist ver­ständ­lich, dass bei die­sem au­ßer­ge­wöhn­li­chen Flei­ße auch mei­ne Fort­schrit­te groß wa­ren. Mei­ne Stu­dien­ge­nos­sen wun­der­ten sich dar­über, wäh­rend mei­ne Leh­rer ihre Freu­de dar­an hat­ten. Pro­fes­sor Krem­pe frag­te mich öf­ter mit schlau­em Au­gen­zwin­kern, wie es mit Cor­ne­li­us Agrip­pa gin­ge, wäh­rend sich Wald­mann in Lob­sprü­chen über mei­ne Leis­tun­gen er­schöpf­te. Zwei Jah­re ver­brach­te ich in die­ser Wei­se, ohne Genf zu be­su­chen; ich war mit Leib und See­le bei mei­nen Er­fin­dungs­plä­nen. Nur wer es an sich selbst er­fah­ren, kann sich einen Be­griff ma­chen von den Won­nen, die die Wis­sen­schaft zu bie­ten hat. In an­de­ren Wis­sens­zwei­gen kommt man nur so weit, als eben an­de­re vor uns ge­kom­men sind, und mehr ist nicht zu er­fah­ren. Aber hier gibt es im­mer Nah­rung für Be­wun­de­rung und For­schung. Ein Geist von mä­ßi­ger For­schungs­ga­be, der sich un­be­irrt auf ir­gend­ein Ge­biet wirft, muss zwei­fel­los große Fort­schrit­te ma­chen. Ich aber hat­te schon von Ju­gend auf mich mit sol­chen Din­gen be­schäf­tigt und kam des­halb so rasch vor­wärts, dass ich nach den zwei Jah­ren mei­nes Stu­di­ums schon we­sent­li­che Ver­bes­se­run­gen an ein­zel­nen Ap­pa­ra­ten er­fun­den hat­te, was mir auf der Uni­ver­si­tät einen au­ßer­or­dent­li­chen Nim­bus ver­lieh. Als ich auf die­sem Punk­te an­ge­kom­men war und ich einen Nut­zen von mei­nem wei­te­ren Stu­di­um in In­gol­stadt nicht mehr er­war­ten durf­te, dach­te ich dar­an, in mei­ne Hei­mat­stadt und zu mei­nen Freun­den zu­rück­zu­keh­ren. Ein Zu­fall aber ver­län­ger­te mei­nen Auf­ent­halt.

Ei­nes der Phä­no­me­ne, das mei­ne Auf­merk­sam­keit in be­son­de­rem Maße er­reg­te, war der Bau des mensch­li­chen Kör­pers, über­haupt al­ler mit Le­ben be­gab­ten We­sen. Wo­her, frag­te ich mich oft­mals, kommt das Le­ben? Es war eine küh­ne Fra­ge, eine von de­nen, auf die es kei­ne Ant­wort gab. Und wie man­chen Din­gen ver­möch­ten wir nicht auf die Spur zu kom­men, wenn nicht Feig­heit und Un­be­son­nen­heit die Früch­te der Stu­di­en wie­der ver­nich­te­ten? Von die­sem Stand­punk­te aus­ge­hend ent­schloss ich mich, mich fer­ner­hin spe­zi­ell mit den Dok­tri­nen zu be­schäf­ti­gen, die mit der Phy­sio­lo­gie im Zu­sam­men­hange ste­hen. Hät­te mich nicht ein mehr als na­tür­li­cher Ei­fer be­seelt, wäre mir die­ser Teil mei­ner Stu­di­en zu be­schwer­lich, über­haupt un­er­träg­lich ge­we­sen. Um die Ur­sa­chen des Le­bens zu ent­de­cken, müs­sen wir zu­erst wis­sen, was der Tod ist. Ich mach­te mich an die Ana­to­mie, aber das war noch nicht ge­nü­gend; es han­del­te sich auch noch dar­um, die na­tür­li­che Zer­stö­rung, den Ver­fall des mensch­li­chen Kör­pers zu stu­die­ren. Bei mei­ner Er­zie­hung war großer Wert dar­auf ge­legt wor­den, dass ich nicht durch Schau­er­mär­chen ängst­lich ge­macht wur­de. Des­halb kann ich mich auch nicht er­in­nern, bei ir­gend­ei­ner Ge­s­pens­ter­ge­schich­te ge­zit­tert oder mich vor dem Er­schei­nen ei­nes Geis­tes ge­fürch­tet zu ha­ben. Die Dun­kel­heit war mir nicht, wie vie­len an­de­ren, die Quel­le des Schre­ckens, und Kirch­hö­fe wa­ren für mich nichts an­de­res als Orte, an de­nen man die ih­res Le­bens be­raub­ten Kör­per bringt, die, bis­her mit Schön­heit und Kraft be­gabt, nun­mehr zum Wür­mer­fraß ge­wor­den wa­ren. Nun, da ich mir vor­ge­nom­men hat­te, die Ur­sa­chen und Er­schei­nun­gen die­ses Ver­fal­les zu stu­die­ren, muss­te ich gan­ze Tage und Näch­te in Gr­ab­ge­wöl­ben und Bein­häu­sern ver­brin­gen. Mei­ne Auf­merk­sam­keit rich­te­te sich be­son­ders auf die­je­ni­gen Din­ge, die sonst dem mensch­li­chen Fein­ge­fühl am meis­ten wi­der­stre­ben müs­sen. Ich sah zu, wie die schö­nen For­men des Lei­bes ver­fie­len und ver­nich­tet wur­den, wie die Gräu­el des To­des die blü­hen­de Pracht des Le­bens ab­lös­te, wie die Wür­mer sich der wun­der­vol­len Ge­bil­de be­mäch­tig­ten, wie sie Auge und Ge­hirn dar­stel­len. Ich ana­ly­sier­te und prüf­te den Über­gang vom Le­ben zum Tode und wie­der­um vom Tode zum Le­ben, bis mir mit­ten in all der Un­ge­wiss­heit ein Licht auf­blitz­te, so glän­zend und wun­der­bar und doch so ein­fach, dass ich, ganz ge­blen­det von dem An­blick, der sich vor mir auf­tat, zu­gleich über­rascht war, dass un­ter den vie­len ge­nia­len Köp­fen, die sich mit der­sel­ben Wis­sen­schaft be­schäf­tigt hat­ten, kei­ner auf das Ge­heim­nis ge­kom­men war, das zu ent­de­cken jetzt mir ver­gönnt war.

Ich bit­te Sie, sich im­mer vor Au­gen zu hal­ten, dass es nicht Vi­sio­nen ei­nes Ir­ren sind, die ich Ih­nen be­rich­te. Wenn das, was ich Ih­nen nun er­zäh­le, nicht wahr ist, dann gibt es kei­ne Son­ne am Him­mel. Ein Zu­fall mag mir ja zu Hil­fe ge­kom­men sein, aber die ein­zel­nen Pha­sen der Ent­de­ckung la­gen klar und un­zwei­deu­tig vor mir. Nach Ta­gen und Näch­ten der un­glaub­lichs­ten Mü­hen und An­stren­gun­gen war ich den Ur­sa­chen des Wer­dens und des Le­bens auf die Spur ge­kom­men, und, mehr noch als das, ich war selbst im­stan­de, to­ten Din­gen Le­ben ein­zu­flö­ßen.

An die Stel­le des Er­stau­nens, der Über­ra­schung, trat bald eine ra­sen­de Freu­de. Das war der schöns­te Lohn mei­ner Ar­beit, dass ich mich nun am Zie­le mei­ner sehn­lichs­ten Wün­sche be­fand. Aber so groß und über­wäl­ti­gend war mei­ne Ent­de­ckung, dass alle Schrit­te, die sie vor­be­rei­tet hat­ten, wie aus mei­nem Ge­dächt­nis ge­löscht wa­ren und ich nur mehr das Re­sul­tat er­blick­te. Was war nun Fleiß und Ar­beit der wei­ses­ten Män­ner wert, da ich den Schlüs­sel der Schöp­fung in Hän­den hielt?

Ich sehe an Ih­rer Er­re­gung, an Ihren er­staun­ten und zu­gleich er­war­tungs­vol­len Bli­cken, mein Freund, dass Sie hof­fen, von mir in das Ge­heim­nis ein­ge­weiht zu wer­den. Aber das kann ich nicht. War­ten Sie ge­dul­dig das Ende mei­ner Ge­schich­te ab und Sie wer­den be­grei­fen, warum ich mir da Zu­rück­hal­tung auf­er­le­gen muss. Ich will nicht, dass Sie, wis­sens­durs­tig wie einst ich, in Ihre ei­ge­ne Ver­nich­tung, in Ihr Elend ren­nen. Er­ken­nen Sie an mir, an mei­nem Bei­spiel, wie ge­fähr­lich es ist, sich wis­send zu ma­chen, und wie viel glück­li­cher ein Mensch ist, dem sei­ne Hei­mat­stadt sei­ne Welt be­deu­tet, der nicht grö­ßer sein will, als sei­ne Na­tur es ihm er­laubt.

Nach­dem ich mir die­ser un­ge­heu­ren Macht be­wusst ge­wor­den war, zö­ger­te ich noch ei­ni­ge Zeit mit der An­wen­dung, da ich mir noch nicht klar war, in wel­cher Wei­se die­se er­fol­gen soll­te. Wenn ich auch die Fä­hig­keit be­saß, Le­ben zu ver­lei­hen, so stand mir doch zu­nächst die un­ge­heu­er schwie­ri­ge Auf­ga­be be­vor, einen Leib zu schaf­fen mit all sei­nen Mus­keln, Seh­nen und sei­nem Ge­flecht von Adern und Ner­ven. Ich war mir an­fäng­lich im Zwei­fel dar­über, ob ich gleich ein We­sen schaf­fen soll­te, das mir gleich war, oder ob ich mich zu­erst mit ei­nem ein­fa­che­ren Or­ga­nis­mus be­gnü­gen soll­te. Aber ich war durch mei­ne Ent­de­ckung der­ma­ßen kühn ge­wor­den, dass ich nicht ein­sah, warum mir nicht so­fort die Her­stel­lung ei­nes We­sens ge­lin­gen soll­te, das so kom­pli­ziert und wun­der­voll ist wie der Mensch. Das mir zur Ver­fü­gung ste­hen­de Ma­te­ri­al schi­en al­ler­dings noch kaum ge­nü­gend für die schwie­ri­ge Auf­ga­be, aber ich zwei­fel­te kei­nen Au­gen­blick, dass ich doch schließ­lich Er­folg ha­ben müss­te. Ich be­rei­te­te mich auch auf alle Even­tua­li­tä­ten vor; mei­ne Be­mü­hun­gen konn­ten un­ter Um­stän­den im­mer wie­der ver­ei­telt wer­den, mein Werk un­voll­en­det blei­ben. Und wenn auch im Hin­blick auf die Be­deu­tung je­des ein­zel­nen Ta­ges für die tech­ni­schen Er­fin­dun­gen durf­te ich doch hof­fen, dass mir end­lich der Lor­beer des Sie­ges zu­teil­wür­de. Die Grö­ße und Kom­pli­ziert­heit mei­nes Un­ter­neh­mens war mir noch lan­ge kein Be­weis für sei­ne Un­durch­führ­bar­keit. Mit die­sen Ge­füh­len mach­te ich mich dann end­lich an die Er­schaf­fung des mensch­li­chen We­sens. Da die Fein­heit der ein­zel­nen Tei­le lan­ge Zeit zu ih­rer Nach­bil­dung er­for­dert hät­te, be­schloss ich, ent­ge­gen mei­ner ur­sprüng­li­chen Ab­sicht, dem We­sen eine gi­gan­ti­sche Sta­tur zu ge­ben. Das heißt, ich woll­te ihm eine Grö­ße von acht Fuß ge­ben. Es dau­er­te noch ei­ni­ge Mo­na­te, bis ich al­les Nö­ti­ge bei­sam­men­hat­te und be­gin­nen konn­te.

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