Mary Wollstonecraft Shelley - Frankenstein

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Vollständige deutsche, überarbeitete und kommentierte Fassung mit Vorwort zu Autorin und WerkEiner der wichtigsten Schauerromane («Gothic fiction») der Literaturgeschichte. In einem Atemzug zu nennen mit Dracula oder den Werken von H.P. Lovecraft und Edgar Allan Poe.1818 unter denkwürdigen Umständen von einer blutjungen 20-jährigen geschrieben, erzählt diese Novelle die Geschehnisse um den genialen Viktor Frankenstein, der einen künstlichen Menschen erschafft. Es ist der Kampf des Menschen mit Gottes Werk. Schließlich muss auch Frankensteins faustischer Pakt misslingen. Das Monster entkommt.Weltbekannt durch zahlreiche Verfilmungen; die bekannteste mit Boris Karloff in der Rolle seine Lebens.Gelistet in Harenbergs «Das Buch der 1000 Bücher»Null Papier Verlag

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Sie ver­stand es, ihr ei­ge­nes Leid zu ver­ber­gen und uns alle auf­zu­rich­ten. Sie nahm das Le­ben ernst und kam ih­ren Pf­lich­ten tap­fer und treu nach. Sie wid­me­te sich ganz de­nen, die sie als Va­ter und Ge­schwis­ter lie­ben ge­lernt hat­te. Nie­mals war sie lieb­li­cher, als wenn der Son­nen­schein ih­res Lä­chelns uns alle er­wärm­te und wenn sie, ih­ren Gram ver­ges­send, uns zur Trös­te­rin wur­de.

Schließ­lich kam aber doch der Tag mei­ner Abrei­se her­an. Cler­val ver­brach­te den letz­ten Abend noch bei uns. Er hat­te ver­ge­bens ver­sucht, sei­nen Va­ter zu be­stim­men, dass er ihn mit mir nach In­gol­stadt zie­hen und dort stu­die­ren lie­ße. Aber sein Va­ter war eine eng­her­zi­ge Krä­mer­see­le und be­trach­te­te die­se Wün­sche sei­nes Soh­nes als un­nüt­zen Ehr­geiz. Hen­ry emp­fand es tief schmerz­lich, für im­mer auf eine hö­he­re Bil­dung ver­zich­ten zu müs­sen. Er sag­te we­nig; aber wenn er sprach, las ich in sei­nen glän­zen­den Au­gen den stil­len, aber fes­ten Ent­schluss, sich nicht für ewig an den klein­li­chen Krä­mer­be­ruf zu fes­seln.

Wir blie­ben lan­ge bei­sam­men­sit­zen, denn es schi­en uns un­mög­lich ein­an­der Le­be­wohl zu sa­gen. Und den­noch muss­te es schließ­lich ge­sche­hen. Wir gin­gen aus­ein­an­der, in­dem wir vor­ga­ben der Ruhe zu be­dür­fen, und trotz­dem wuss­te je­der, dass der an­de­re die Un­wahr­heit ge­sagt hat­te. Als ich dann beim Mor­gen­grau­en hin­un­ter­ging, um mei­nen Wa­gen zu be­stei­gen, wa­ren sie alle wie­der da: mein Va­ter, um mich noch ein­mal zu seg­nen, Cler­val, um mir zum Ab­schied die Hand zu drücken, und mei­ne Eli­sa­beth, um mir er­neut das Ver­spre­chen ab­zu­neh­men, dass ich ihr flei­ßig schrei­ben wer­de, und um ih­rem schei­den­den Freund und Spiel­ka­me­ra­den noch ei­ni­ge klei­ne Lie­bes­diens­te zu er­wei­sen.

Ich lehn­te mich tief im Wa­gen zu­rück, der mit mir da­hin­roll­te, und gab mich trüb­se­li­gen Be­trach­tun­gen hin. Ich war nun al­lein! Auf der Uni­ver­si­tät muss­te ich mir erst Freun­de su­chen und für mich selbst sor­gen. Mein Le­ben war bis­her ein au­ßer­ge­wöhn­lich zu­rück­ge­zo­ge­nes ge­we­sen und da­her moch­te es wohl kom­men, dass ich einen fast un­be­zwing­li­chen Ab­scheu vor al­len neu­en Ge­sich­tern hat­te. Ich lieb­te mei­nen Bru­der, ich lieb­te Eli­sa­beth und Cler­val; das wa­ren mir alt­be­kann­te, lie­be Ge­sich­ter; aber ich hielt mich für to­tal un­ge­eig­net, mit Frem­den Be­kannt­schaf­ten an­zu­knüp­fen. Das wa­ren also mei­ne Be­trach­tun­gen zu An­fang mei­ner Rei­se, aber je wei­ter ich mich von der Hei­mat ent­fern­te, de­sto mehr wuch­sen mir Mut und Hoff­nung. Ich war von bren­nen­dem Lernei­fer er­füllt. Ich hat­te oft, als ich noch zu Hau­se war, es bit­ter be­klagt, an die­sen klei­nen Er­den­fleck ge­ket­tet zu sein, und ge­wünscht, die wei­te Welt zu se­hen und den mir ge­büh­ren­den Platz in­ner­halb der Mensch­heit ein­zu­neh­men. Nun, da die­se Wün­sche in Er­fül­lung ge­hen soll­ten, wäre es tö­richt ge­we­sen, Reue zu emp­fin­den.

Für die­se und an­de­re Be­trach­tun­gen fand ich auf der lan­gen und er­mü­den­den Rei­se nach In­gol­stadt hin­rei­chend Muße. End­lich er­blick­te ich die Kirch­turm­spit­zen der Stadt. Ich stieg an mei­nem Quar­tier ab und wur­de nach mei­nem ein­sa­men Zim­mer ge­führt, um dort den Abend nach mei­nem Gut­dün­ken zu ver­brin­gen. Am nächs­ten Mor­gen mach­te ich den her­vor­ra­gends­ten Pro­fes­so­ren Be­such und gab mei­ne Emp­feh­lungs­brie­fe ab. Der Zu­fall, oder viel­leicht auch der Dä­mon der Ver­nich­tung, der mich um­schweb­te, seit ich mit zö­gern­dem Schritt aus dem Va­ter­hau­se in die Welt ge­tre­ten war, führ­te mich zu­erst zu dem Do­zen­ten der Na­tur­phi­lo­so­phie, na­mens Krem­pe. Er war ein wun­der­li­cher Mensch, aber un­er­reicht in sei­nem Fach. Er stell­te mir meh­re­re Fra­gen aus ver­schie­de­nen Ge­bie­ten der Na­tur­phi­lo­so­phie, um zu se­hen, was von mir zu er­war­ten sei. Ich ant­wor­te­te frei­mü­tig und er­wähn­te da­bei halb ver­ächt­lich die Na­men der Al­che­mis­ten, de­ren Wer­ke ich zu­erst stu­diert hat­te. Der Pro­fes­sor war sehr er­staunt, dann sag­te er: »Ha­ben Sie wirk­lich Ihre Zeit mit die­sem Un­sinn ver­tan?«

Ich be­jah­te. »Jede Mi­nu­te«, fuhr Herr Krem­pe ernst fort, »je­der Au­gen­blick, den Sie sich mit je­nen Bü­chern be­schäf­tigt ha­ben, ist un­wie­der­bring­lich und für im­mer ver­lo­ren. Sie ha­ben Ihr Ge­dächt­nis mit ver­al­te­ten Sys­te­men und zweck­lo­sen Din­gen be­las­tet. In wel­chem ver­las­se­nen Lan­de ha­ben Sie denn um Got­tes­wil­len ge­lebt, dass nie­mand Sie auf­merk­sam ge­macht hat, dass die­se Fan­tasi­en, mit de­nen Sie be­gie­rig Ihr Hirn voll­pfropf­ten, schon tau­send Jah­re alt und ganz ver­schim­melt sind? Ich muss ge­ste­hen, dass ich in un­serm auf­ge­klär­ten Jahr­hun­dert nicht er­war­tet hät­te, noch auf einen Jün­ger des Al­ber­tus Ma­g­nus und des Pa­ra­cel­sus zu sto­ßen. Mein lie­ber, jun­ger Freund, Sie müs­sen mit Ihren Stu­di­en ganz von vorn be­gin­nen.«

Er trat dann an sein Schreib­pult und no­tier­te mir eine Rei­he von Bü­chern, die ich mir be­schaf­fen soll­te. Dann entließ er mich, nach­dem er mich auf­merk­sam ge­macht hat­te, dass er vom Be­ginn der nächs­ten Wo­che ab ein Kol­leg über Na­tur­phi­lo­so­phie, und sein Freund, Herr Wald­mann, ab­wech­selnd mit ihm ein sol­ches über Che­mie le­sen wer­de.

Ich kehr­te nach mei­ner Woh­nung zu­rück, kei­nes­wegs ent­täuscht, denn auch ich hat­te schon seit lan­ger Zeit, wie ich Ih­nen schon sag­te, die Wert­lo­sig­keit je­ner Bü­cher er­kannt, die der Pro­fes­sor ver­damm­te. Aber ich hat­te mir vor­ge­nom­men, trotz­dem zu die­sen Stu­di­en in ir­gend­ei­ner Wei­se zu­rück­zu­keh­ren. Herr Krem­pe war ein klei­ner, un­ter­setz­ter Mensch mit bar­scher Stim­me und ab­sto­ßen­dem Ge­sicht. Der Leh­rer hat­te also nichts an sich, was mich für sei­ne Wis­sen­schaft von vorn­her­ein hät­te ein­neh­men kön­nen. Als ganz jun­ger Mensch war ich mit den von den Leh­rern der Na­tur­wis­sen­schaf­ten er­reich­ten Re­sul­ta­ten nie­mals zu­frie­den ge­we­sen. Die Ver­wor­ren­heit mei­ner Ide­en, die ja­wohl mei­ner großen Ju­gend zu­zu­schrei­ben war, und der Man­gel ei­nes ge­eig­ne­ten Füh­rers, brach­ten mich so weit, dass ich, rück­wärts schrei­tend, die Er­geb­nis­se mo­der­ner For­schung ge­gen die Träu­me ver­ges­se­ner Al­che­mis­ten ein­tausch­te. So­gar eine ge­wis­se Ver­ach­tung emp­fand ich ge­gen die mo­der­ne Na­tur­phi­lo­so­phie. Es war doch et­was ganz an­de­res, wenn die al­ten Meis­ter Uns­terb­lich­keit und Macht an­streb­ten. Wenn die­ses Stre­ben auch un­nütz war, so hat­te es doch et­was Groß­zü­gi­ges an sich. Aber das heu­ti­ge Bild war ein an­de­res. Die For­scher schie­nen ih­ren be­son­de­ren Ehr­geiz dar­ein zu set­zen, all die Fun­da­men­te zu ver­nich­ten, auf de­nen jene ge­baut hat­ten. Es han­del­te sich für mich also dar­um, Chi­mä­ren von gren­zen­lo­ser Groß­ar­tig­keit ge­gen win­zi­ge Rea­li­tä­ten zu ver­tau­schen.

Das wa­ren mei­ne Über­le­gun­gen wäh­rend der ers­ten zwei oder drei Tage mei­ner An­we­sen­heit in In­gol­stadt, die ich haupt­säch­lich dazu ver­wen­det hat­te, um mir ei­ni­ge Orts­kennt­nis­se zu er­wer­ben. Zu Be­ginn der nächs­ten Wo­che fie­len mir dann die Wei­sun­gen ein, die mir Pro­fes­sor Krem­pe be­züg­lich der Vor­le­sun­gen ge­ge­ben hat­te. Und wenn ich mich auch nicht ent­schlie­ßen konn­te, hin­zu­ge­hen und die­sen klei­nen, ein­ge­bil­de­ten Men­schen von sei­nem Ka­the­der her­ab Weis­hei­ten ver­kün­den zu hö­ren, so er­in­ner­te ich mich doch des­sen, was er von Pro­fes­sor Wald­mann ge­sagt hat­te, den ich noch nicht kann­te, weil er bis jetzt auf dem Lan­de ge­we­sen war.

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