Mary Wollstonecraft Shelley - Frankenstein

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Frankenstein: краткое содержание, описание и аннотация

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Vollständige deutsche, überarbeitete und kommentierte Fassung mit Vorwort zu Autorin und WerkEiner der wichtigsten Schauerromane («Gothic fiction») der Literaturgeschichte. In einem Atemzug zu nennen mit Dracula oder den Werken von H.P. Lovecraft und Edgar Allan Poe.1818 unter denkwürdigen Umständen von einer blutjungen 20-jährigen geschrieben, erzählt diese Novelle die Geschehnisse um den genialen Viktor Frankenstein, der einen künstlichen Menschen erschafft. Es ist der Kampf des Menschen mit Gottes Werk. Schließlich muss auch Frankensteins faustischer Pakt misslingen. Das Monster entkommt.Weltbekannt durch zahlreiche Verfilmungen; die bekannteste mit Boris Karloff in der Rolle seine Lebens.Gelistet in Harenbergs «Das Buch der 1000 Bücher»Null Papier Verlag

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Lan­ge Zeit war ich ihre ein­zi­ge Sor­ge. Mei­ne Mut­ter hat­te sich noch ein Töch­ter­chen er­sehnt, aber ich blieb das ein­zi­ge Reis am Bau­me. Als ich etwa fünf Jah­re alt war, mach­ten wir eine Rei­se nach der ita­lie­ni­schen Gren­ze und ver­brach­ten auch eine Wo­che an den Ge­sta­den des Co­mer Sees. Ihr wohl­tä­ti­ger Sinn führ­te sie oft­mals in die Hüt­ten der Ar­men. Mei­ne Mut­ter emp­fand das nicht nur als eine Pf­licht, es war ihr ein Be­dürf­nis, eine Lei­den­schaft, den Ar­men in ih­rem Elend ein En­gel zu sein, denn sie hat­te selbst viel ge­lit­ten und wuss­te, wie weh das tut. Bei ei­nem ih­rer Spa­zier­gän­ge er­reg­te eine klei­ne Hüt­te ihre Auf­merk­sam­keit, die wie ver­schämt sich in ei­nem Sei­ten­ta­le barg und die, von der Schar arm­se­lig ge­klei­de­ter Kin­der zu schlie­ßen, die vor der Türe sa­ßen, ein gut Teil Not und Elend zu ber­gen schi­en. Als mein Va­ter ei­nes Ta­ges nach Mai­land ver­reist war, be­such­te mei­ne Mut­ter die­se Hüt­te und ich durf­te sie be­glei­ten. Wir tra­fen ein bäue­ri­sches Ehe­paar, von Sor­ge und har­ter Ar­beit nie­der­ge­beugt, das ge­ra­de ein kar­ges Mahl an die fünf hun­gern­den Kin­der ver­teil­te. Un­ter die­sen war ei­nes, das mei­ner Mut­ter be­son­ders auf­fiel, denn es schi­en von ganz an­de­rem Schla­ge. Wäh­rend die üb­ri­gen Kin­der schwarz­äu­gi­ge, der­be Ker­le wa­ren, sah die schlan­ke Klei­ne sehr hübsch aus. Sie hat­te glän­zen­des Gold­haar und trotz der Ar­mut ih­rer Klei­dung brei­te­te sich ein un­ver­kenn­ba­rer Adel über sie aus. Ihre Stirn war breit und hoch, ihre Au­gen leuch­te­ten wie Ster­ne und ihr gan­zes Ant­litz war so lieb­lich, dass man sie nicht an­se­hen konn­te, ohne so­fort das Ge­fühl zu ha­ben, dass sie et­was Be­son­de­res, ein gott­be­gna­de­tes Ge­schöpf sei. Die Bäue­rin hat­te gleich be­merkt, dass mei­ne Mut­ter mit In­ter­es­se und Be­wun­de­rung ihre Au­gen auf der Klei­nen ru­hen ließ, und er­zähl­te so­fort de­ren Le­bens­ge­schich­te. Sie war nicht ihr Kind, son­dern das Töch­ter­chen ei­nes Edel­man­nes aus Mai­land. Ihre Mut­ter, eine Deut­sche, war ge­stor­ben, als sie dem Kin­de das Le­ben ge­ge­ben hat­te. Man hat­te ih­nen das klei­ne We­sen zur Pfle­ge über­ge­ben, sie wa­ren da­mals noch nicht so arm ge­we­sen. Sie wa­ren noch nicht lan­ge ver­hei­ra­tet und ihr ers­tes Kind war da­mals ge­ra­de zur Welt ge­kom­men. Der Va­ter ih­res Pfle­ge­kin­des war ei­ner je­ner Ita­lie­ner ge­we­sen, die in der Erin­ne­rung an die glor­rei­che Ge­schich­te ih­rer Hei­mat auf­ge­wach­sen wa­ren; ei­ner je­ner Män­ner, die sich selbst op­fer­ten, um ih­rem Va­ter­lan­de die Frei­heit zu ver­schaf­fen. Auch er fiel sei­ner Lei­den­schaft zum Op­fer. Ob er starb oder ob er noch in ei­nem der Ge­fäng­nis­se Ös­ter­reichs schmach­te­te, wuss­te man nicht. Je­den­falls wa­ren sei­ne Gü­ter kon­fis­ziert wor­den und sein Kind war ein Bet­tel­kind ge­wor­den. Es blieb bei sei­nen Pfle­ge­el­tern und blüh­te in der rau­en Um­ge­bung schö­ner wie eine Rose zwi­schen dun­kel­far­bi­gem Un­kraut.

Als mein Va­ter von Mai­land zu­rück­kehr­te, fand er mich auf dem Vor­platz un­se­rer Vil­la mit der Klei­nen spie­lend, die schön war wie ein Che­rub; ein We­sen, aus des­sen Au­gen wun­der­vol­le Strah­len leuch­te­ten und das schlank und be­weg­lich war wie eine Gämse. Die An­ge­le­gen­heit war bald ge­re­gelt. Mit Er­laub­nis mei­nes Va­ters ver­moch­te die Mut­ter die ar­men Leu­te rasch zu be­we­gen, ihr die Ob­hut über das Kind zu über­las­sen. Sie konn­ten die arme, süße Wai­se gut lei­den und sie war ih­nen im­mer wie ein Son­nen­schein im Hau­se ge­we­sen; des­halb hät­ten sie es nicht übers Herz ge­bracht, sie in Not und Elend zu­rück­zu­hal­ten, wäh­rend ihr die Vor­se­hung ein sol­ches Glück be­scher­te. Sie frag­ten noch den Pries­ter des Or­tes um Rat, und das Re­sul­tat die­ser Un­ter­re­dung war, dass Eli­sa­beth La­ven­za ih­ren Ein­zug in das Haus mei­ner El­tern hielt. Sie wur­de mir lie­ber als eine Schwes­ter – die lieb­li­che, an­ge­be­te­te Ge­fähr­tin mei­nes Schaf­fens und mei­ner Er­ho­lung.

Je­der hat­te Eli­sa­beth gern. Die Lie­be und Ver­eh­rung, mit der sie alle be­dach­ten, die ihr nä­her tra­ten, war mein Stolz und mei­ne Freu­de. Am Vora­bend des Ta­ges, an dem Eli­sa­beth zu uns kam, sag­te mei­ne Mut­ter zu mir: »Ich habe ein rei­zen­des Ge­schenk für mei­nen Vik­tor, mor­gen sollst du es ha­ben.« Und als sie am Mor­gen das Kind mir als die ver­spro­che­ne Gabe zeig­te, fass­te ich voll kind­li­chen Erns­tes ihre Wor­te so auf, dass Eli­sa­beth mein sei, um sie zu schüt­zen, zu lie­ben und zu ver­hät­scheln. Je­des Lob, das der Klei­nen galt, nahm ich so auf, als sei es ein Lob mei­nes Ei­gen­tums. Wir nann­ten ein­an­der beim Vor­na­men. Kein Wort ist im­stan­de zu schil­dern, was wir uns wa­ren, umso mehr als sie bis zu ih­rem Tode mei­ne ein­zi­ge Schwes­ter sein soll­te.

1 Ein of­fen­sicht­li­cher Wi­der­spruch zu der oben ge­trof­fe­nen Aus­sa­ge, Frank­stein sei in Genf ge­bo­ren. Für den Ver­lauf der Ge­schich­te ist das aber nicht re­le­vant. (Der Ver­fas­ser) <<<

2. Kapitel

Wir wuch­sen zu­sam­men auf; ich war nicht ganz ein Jahr äl­ter als sie. Ich brau­che nicht be­son­ders zu be­to­nen, dass uns Un­ei­nig­keit oder Streit fremd wa­ren. Har­mo­nie bil­de­te die Grund­la­ge un­se­rer Freund­schaft, und die Ver­schie­den­heit un­se­rer Cha­rak­tere schi­en uns eher noch fes­ter zu bin­den, als uns zu tren­nen. Eli­sa­beth war ru­hi­ger und ge­sam­mel­ter als ich; aber bei all mei­ner Lei­den­schaft­lich­keit war ich doch ein Freund erns­ter Ar­beit und voll Wis­sens­durst. Ihre Lieb­lings­be­schäf­ti­gung war die Lek­tü­re un­se­rer Dich­ter und die Schön­heit der uns um­ge­ben­den Na­tur, die er­ha­be­nen For­men der Ber­ge, der Wech­sel der Jah­res­zei­ten, die tie­fe Stil­le des Win­ters und das leb­haf­te Trei­ben der Som­mer­sai­son – al­les das gab ih­rer Fan­ta­sie reich­li­che Nah­rung. Wäh­rend mei­ne Ge­spie­lin ernst und stau­nend sich dem Ein­dru­cke der Din­ge hin­gab, woll­te ich ih­rem Ur­sprung auf die Spur kom­men. Die Welt war mir ein Ge­heim­nis, das ich un­ter al­len Um­stän­den zu ent­rät­seln mir vor­ge­nom­men hat­te. Neu­gier­de, der Wunsch hin­ter die ver­bor­ge­nen Na­tur­ge­set­ze zu kom­men, Freu­de, ja Ent­zücken, als sich mir so man­ches Wun­der auf­tat, sind die ers­ten Ge­füh­le, de­ren ich mich er­in­nern kann.

Als mein Bru­der auf die Welt kam, sie­ben Jah­re nach mir, ga­ben mei­ne El­tern ihr Wan­der­le­ben ganz auf und sie­del­ten sich in ih­rer Hei­mat an. Wir be­sa­ßen ein Haus in Genf und eine Vil­la in Bel­rive, 1dem öst­li­chen Ufer des Sees, et­was mehr als eine Mei­le von der Stadt ent­fernt. Wir wohn­ten meist in der Vil­la und führ­ten ein sehr ab­ge­schie­de­nes Le­ben. Ich lieb­te die Men­schen in Men­gen nicht, aber ich schloss mich gern an Ein­zel­ne an. Des­halb war ich ge­gen mei­ne Schul­ka­me­ra­den ziem­lich gleich­gül­tig, fass­te aber eine wah­re Freund­schaft zu ei­nem von ih­nen. Hen­ry Cler­val war der Sohn ei­nes Gen­fer Kauf­man­nes, ein Kna­be von her­vor­ra­gen­den Ta­len­ten und be­gabt mit ei­ner glü­hen­den Fan­ta­sie. Er war un­ter­neh­mend, kühn und lieb­te die Ge­fahr um ih­rer selbst wil­len. Er war sehr be­le­sen, dich­te­te selbst Hel­den­ge­sän­ge und be­gann Er­zäh­lun­gen von rit­ter­li­chen Aben­teu­ern zu schrei­ben. Er ver­fass­te für uns Tra­gö­di­en und Mas­ken­spie­le, zu de­nen ihm das Rin­gen im Tal von Ron­ces­val­les, die Ta­fel­run­de des Kö­nigs Ar­tus und die hel­den­haf­ten Kreuz­fah­rer, die ihr Blut da­hin­ga­ben, um das hei­li­ge Grab den Hän­den der Ungläu­bi­gen zu ent­rei­ßen, den Stoff ga­ben.

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