Mary Wollstonecraft Shelley - Frankenstein

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Vollständige deutsche, überarbeitete und kommentierte Fassung mit Vorwort zu Autorin und WerkEiner der wichtigsten Schauerromane («Gothic fiction») der Literaturgeschichte. In einem Atemzug zu nennen mit Dracula oder den Werken von H.P. Lovecraft und Edgar Allan Poe.1818 unter denkwürdigen Umständen von einer blutjungen 20-jährigen geschrieben, erzählt diese Novelle die Geschehnisse um den genialen Viktor Frankenstein, der einen künstlichen Menschen erschafft. Es ist der Kampf des Menschen mit Gottes Werk. Schließlich muss auch Frankensteins faustischer Pakt misslingen. Das Monster entkommt.Weltbekannt durch zahlreiche Verfilmungen; die bekannteste mit Boris Karloff in der Rolle seine Lebens.Gelistet in Harenbergs «Das Buch der 1000 Bücher»Null Papier Verlag

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Teil­wei­se aus Neu­gier­de, teil­wei­se aus Lang­wei­le ging ich in den Hör­saal, den Pro­fes­sor Wald­mann gleich nach mir be­trat. Die­ser Herr un­ter­schied sich we­sent­lich von sei­nem Kol­le­gen. Er moch­te etwa fünf­zig Jah­re alt sein und mach­te einen au­ßer­or­dent­lich wohl­wol­len­den Ein­druck. Sein Haar war fast schwarz, nur an den Schlä­fen war es schon leicht er­graut. Er war von klei­ner Sta­tur, hielt sich aber sehr ge­ra­de und sei­ne Stim­me be­saß einen sel­te­nen Wohl­laut. Er be­gann sein Kol­leg mit ei­ner Re­ka­pi­tu­la­ti­on der Ge­schich­te der Che­mie und ihre Ent­wi­cke­lung, in­dem er mit Feu­er von den be­rühm­tes­ten Ent­de­ckern sprach. Dann kam er auf den ge­gen­wär­ti­gen Stand der Wis­sen­schaft zu spre­chen und mach­te uns mit der Ter­mi­no­lo­gie be­kannt. Nach­dem er ei­ni­ge ein­füh­ren­de Ex­pe­ri­men­te ge­macht, hielt er einen Pan­egy­ri­kus 1auf die mo­der­ne Che­mie in Wor­ten, die ich nim­mer­mehr ver­ges­sen wer­de:

»Die Al­ten ver­spra­chen Un­mög­li­ches und leis­te­ten nichts. Die heu­ti­gen Ge­lehr­ten ver­spre­chen nichts; sie wis­sen, dass die Me­tal­le nicht in­ein­an­der ver­wan­delt wer­den kön­nen und dass das Le­bens­eli­xier eine Chi­mä­re ist. Aber die­se Phi­lo­so­phen, de­ren Hän­de dazu ge­schaf­fen schei­nen, im Schmut­ze zu gra­ben, und de­ren Au­gen über den Schmelz­tie­geln und Mi­kro­sko­pen trüb wer­den, ha­ben wah­re Wun­der voll­bracht. Sie ge­hen der Na­tur bis in ihre Schlupf­win­kel nach und be­ob­ach­ten sie in ih­rer ge­heims­ten Tä­tig­keit. Sie stei­gen bis in den Him­mel. Sie ha­ben den Kreis­lauf des Blu­tes ent­deckt und die Na­tur der Luft, die wir at­men, dar­ge­legt. Sie ha­ben neue, fast un­be­grenz­te Kräf­te ent­fes­selt. Wir ha­ben dem Him­mel sei­ne Blit­ze ent­ris­sen und ma­chen uns über die un­sicht­ba­re Welt mit ih­ren Schat­ten lus­tig.«

Das wa­ren die Wor­te des Pro­fes­sors – und des Schick­sals, das es auf mei­ne Ver­nich­tung ab­ge­se­hen hat­te. Als er weg­ging, war es mir, als rin­ge mei­ne See­le mit ei­nem kör­per­li­chen Fein­de. Alle Re­gis­ter mei­nes Seins wur­den ge­zo­gen, Sai­te auf Sai­te mei­nes In­ne­ren er­tön­te und ein Ge­dan­ke, ein Wunsch, ein Ziel nahm mich ge­fan­gen. So­viel bis jetzt auch ge­sche­hen sein mag – hör­te ich die See­le Fran­ken­steins ru­fen – viel, viel mehr will ich noch vollen­den. Als Pio­ni­er will ich neue, un­be­kann­te Kräf­te ent­de­cken und vor der Welt die tiefs­ten Ge­heim­nis­se der Schöp­fung aus­brei­ten.

In die­ser Nacht schloss ich kein Auge. Mein In­ne­res war in ei­nem Zu­stan­de des Aufruhrs und Tu­mul­tes. Ich fühl­te, dass das wie­der gut wür­de, aber es war mir so rasch nicht mög­lich mich zu be­ru­hi­gen. All­mäh­lich, ge­gen Mor­gen, ver­moch­te ich dann ein­zu­schla­fen. Als ich er­wach­te, wa­ren mei­ne Ge­dan­ken von ges­tern wie ein Traum. Aber die Idee blieb fest haf­ten, dass ich mich wie­der mei­nen al­ten Stu­di­en zu­wen­den und mich ei­ner Wis­sen­schaft wid­men woll­te, zu der ich na­tür­li­che An­la­gen hat­te. Am glei­chen Tage noch stat­te­te ich Pro­fes­sor Wald­mann einen Be­such ab. Er war als Pri­vat­mann, wenn mög­lich, noch zu­vor­kom­men­der und ge­win­nen­der wie in sei­nem Be­ru­fe. Denn wäh­rend sei­ner Vor­le­sun­gen nahm er eine sehr wür­de­vol­le Hal­tung an, die aber in sei­nem Heim ei­ner au­ßer­or­dent­li­chen Freund­lich­keit und Lie­bens­wür­dig­keit Platz mach­te. Ich gab ihm fast den­sel­ben Be­richt über mei­ne frü­he­re Be­schäf­ti­gung wie sei­nem Kol­le­gen. Er hör­te auf­merk­sam mei­ner Er­zäh­lung zu und lä­chel­te, als er die Na­men Cor­ne­li­us Agrip­pa und Pa­ra­cel­sus ver­nahm, aber ohne sie so ver­ächt­lich zu ma­chen, wie es Krem­pe ge­tan hat­te. Er mein­te, dass die­sen un­er­müd­lich flei­ßi­gen For­schern die mo­der­nen Ge­lehr­ten viel zu dan­ken hät­ten. Sie hät­ten uns die leich­te­re Auf­ga­be hin­ter­las­sen, den Din­gen Na­men zu ge­ben, die sie mit größ­ter Mühe er­forscht. Die Ar­beit ei­nes Ge­nies sei, wenn sie auch mo­men­tan auf ir­ri­gen Voraus­set­zun­gen be­ru­he, nie­mals ohne Nut­zen für das Men­schen­ge­schlecht. Ich lausch­te mit ho­hem In­ter­es­se die­sen An­sich­ten, die so ganz ohne An­ma­ßung und Zie­re­rei aus­ge­spro­chen wur­den. Ich ver­säum­te nicht zu ge­ste­hen, dass sei­ne Vor­le­sung mein Vor­ur­teil ge­gen die mo­der­ne Che­mie be­ho­ben habe. Es ist selbst­ver­ständ­lich, dass ich mich der Be­schei­den­heit in mei­nen Aus­drücken be­flei­ßig­te, die dem Schü­ler sei­nem Leh­rer ge­gen­über zu­steht, ohne aber den En­thu­si­as­mus zu ver­heh­len, den ich mei­nen kom­men­den Stu­di­en ent­ge­gen­brach­te. Ich bat ihn noch um Ratschlä­ge be­treffs der zu be­schaf­fen­den Bü­cher, wor­auf er sag­te:

»Ich freue mich, Sie als Schü­ler ge­won­nen zu ha­ben. Wenn Ihr Fleiß Ihren Fä­hig­kei­ten gleich­kommt, zweifle ich nicht an Ihrem Er­fol­ge. Che­mie ist der Zweig der Na­tur­wis­sen­schaft, aus dem das Meis­te ge­holt wor­den ist und noch ge­holt wer­den wird. Da­rum habe ich sie als mein Spe­zi­al­fach er­wählt, ohne aber die an­de­ren Wis­sen­schaf­ten zu ver­nach­läs­si­gen. Ein Mensch wür­de nur eine sehr trau­ri­ge Rol­le spie­len, wenn er sich ganz ein­sei­tig auf Che­mie ver­le­gen woll­te. Wenn Sie wirk­lich ein Wis­sen­schaft­ler wer­den und nicht bloß ein arm­se­li­ger Ex­pe­ri­men­ta­tor wer­den wol­len, kann ich Ih­nen nur emp­feh­len, sich mit sämt­li­chen Zwei­gen der Na­tur­phi­lo­so­phie zu be­schäf­ti­gen, ein­schließ­lich der Ma­the­ma­tik.«

Er nahm mich dann mit in sein La­bo­ra­to­ri­um und führ­te mir sei­ne ver­schie­de­nen Ap­pa­ra­te vor. Er zeig­te mir auch ihre Hand­ha­bung und ver­sprach mir, dass ich sie selbst be­die­nen dürf­te, wenn ich ein­mal so weit vor­ge­schrit­ten sei, dass ich nichts dar­an be­schä­dig­te. Er gab mir dann noch ein Ver­zeich­nis der von ihm emp­foh­le­nen Bü­cher und entließ mich.

So en­de­te ein für mich denk­wür­di­ger Tag: Er ent­schied über mein gan­zes künf­ti­ges Schick­sal.

1 Ein Pan­egy­ri­cus (Pan­egy­ri­kos) war in der An­ti­ke eine prunk­vol­le Rede aus fest­li­chem An­lass. <<<

4. Kapitel

Von die­sem Tage ab wur­de die Na­tur­phi­lo­so­phie und be­son­ders die Che­mie mei­ne aus­schließ­li­che Be­schäf­ti­gung. Ich las mit Lei­den­schaft die ge­nia­len, kla­ren Wer­ke mo­der­ner For­scher. Ich be­such­te flei­ßig die Vor­le­sun­gen und blieb in stän­di­ger per­sön­li­cher Ver­bin­dung mit mei­nen Leh­rern. Ich fand so­gar in Krem­pe einen ge­sun­den Ver­stand und tie­fes Wis­sen, al­ler­dings ver­bun­den mit ab­sto­ßen­den Ma­nie­ren, die mei­ner Wert­schät­zung kei­nen Ein­trag zu tun ver­moch­ten. In Pro­fes­sor Wald­mann hat­te ich einen teue­ren Freund ge­fun­den. Sei­ne Lie­bens­wür­dig­keit wur­de durch kei­nen Dog­ma­tis­mus ge­trübt und sei­ne Vor­le­sun­gen wa­ren so frei und über­zeu­gend ge­hal­ten, dass je­der Ver­dacht pe­dan­ti­scher Auf­fas­sung aus­ge­schlos­sen war. In je­der Wei­se mach­te er mir die müh­sa­men Pfa­de der Wis­sen­schaft leich­ter und ver­stand es, die schwie­rigs­ten Din­ge mei­ner Auf­fas­sung zu­gäng­lich zu ma­chen. Mein Fleiß war zu An­fang ziem­lich un­re­gel­mä­ßig ge­we­sen; aber er wuchs, je wei­ter ich fort­schritt, und wur­de schließ­lich so groß, dass oft­mals die Ster­ne vor dem Mor­gen­licht ver­bli­chen, wenn ich noch in mei­nem La­bo­ra­to­ri­um saß.

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