Martin Thomas Pesl - Das Buch der Schurken

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Die genialsten Schurken der Weltliteratur
Was wäre die Welt ohne Schurken? Unfassbar langweilig: Sherlock Holmes ohne Moriarty, Paris ohne Fantômas oder gar das Monster ohne Frankenstein? Im Herrn der Ringe würde vermutlich ununterbrochen gepicknickt, Alice würde den lieben langen Tag nur durchs Wunderland hopsen und Hannibal Lecter an Sojawürstchen knabbern. Schurken machen das Leben erst spannend, das unserer Helden und natürlich auch unseres.
Martin Thomas Pesl hat die 100 genialsten und coolsten Bösewichte der Weltliteratur zur verschmitzten Schurkenparade versammelt. Mit Schurkenskala.

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»Catch me, if you can!«

Ach so, nein, das war ein anderer Hochstapler. Aber der ging gewiss bei dir in die Schule, Felix Krull. ■

NAMENSBEDEUTUNG: der Glückliche

HERKUNFT: Deutschland

BERUF: Liftboy

LIEBLINGSTIER: Chamäleon

CHARME: Das Buch der Schurken - изображение 92 Das Buch der Schurken - изображение 93 Das Buch der Schurken - изображение 94 Das Buch der Schurken - изображение 95 Das Buch der Schurken - изображение 96FINSTERKEITSFAKTOR: Das Buch der Schurken - изображение 97 Das Buch der Schurken - изображение 98 Das Buch der Schurken - изображение 99 Das Buch der Schurken - изображение 100 Das Buch der Schurken - изображение 101FILMDARSTELLER: Horst Buchholz

DIE GRAUEN HERREN

AUTOR: Michael Ende

TITEL: Momo

ORIGINALFASSUNG: 1973

Denn Zeit ist Leben Und das Leben wohnt im Herzen Und genau das wusste - фото 102

»Denn Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen. Und genau das wusste niemand besser als die grauen Herren. Niemand kannte den Wert einer Stunde, einer Minute, ja einer einzigen Sekunde Leben besser als sie. Freilich verstanden sie sich auf ihre Weise darauf, so wie Blutegel sich aufs Blut verstehen, und auf ihre Weise handelten sie danach. Sie hatten Pläne mit der Zeit der Menschen. Es waren weit gesteckte und sorfältig vorbereitete Pläne.

Die erste englische Ausgabe von Michael Endes Momo war nach ihnen betitelt: The Grey Gentlemen. Die Gentleman-Masche ist aber bestenfalls Maskerade, ein gut eingeübter Vertretertrick. Diese Herren – es gibt ihrer unzählige, und alle sehen sie gleich grau aus – haben für Galanterie eigentlich keine Zeit.

Wenn sie aus ihrer unterirdischen Kommandozentrale emporsteigen und eine nicht näher benannte Großstadt infiltrieren, dann mit einem klaren Ziel, auf das sie direkt und effizient zusteuern: den Menschen ihre Zeit zu stehlen. Das gelingt ihnen mit Argumenten wie diesem: »Das Einzige, worauf es im Leben ankommt, ist, dass man es zu etwas bringt, dass man was wird, dass man was hat.« Dann rechnen sie ihnen vor, wie viel Zeit sie sparen könnten, wenn sie nutzlose Tätigkeiten wie Spazierengehen und Freundetreffen aufgäben. Es fröstelt die Menschen, wenn ein grauer Herr im Raum ist, aber sie merken es kaum.

Vorboten von Workaholismus, Burnout und Smartphone-Terror, verkörpern sie im Jahr 1973 das Nummereins-Thema der heutigen urbanen, westlichen Zivilisation. Manch einer, der heute Stress und die Freudlosigkeit unseres grausam (!) inhaltsleeren, karrieregesteuerten Lebens beklagt, stellt sich immer noch diesen slicken Sparkassenvertreter im grauen Anzug und grauen Auto vor, der gesichtslos an seiner grauen Zigarre zieht und uns mit deren Dampf das Hirn vernebelt. Passivrauch und Zeitverschwendung – ein Albtraum!

Während heute vielleicht Digital Detoxing und Yoga die Lösung sind, ist es bei Michael Ende ein kleines Waisenkind namens Momo, das den Rauch verbläst. Momo, die eben keinen Wert darauf legt, es zu etwas zu bringen und etwas zu haben, bringt den perfiden Plan des Grauens ins Wanken. Sie macht Meister Hora und seine Stunden-Blumen ausfindig, die die Lebenszeit der Menschen verkörpern, und sie rettet die Welt vor den vielleicht fürchterlichsten, weil realitätsnahesten Gestalten, die ein modernes Kinderbuch je hervorgebracht hat. Denn sie findet heraus: So beängstigend die grauen Herren mit ihrer Effizienzrhetorik auch daherkommen, sind sie in Wahrheit doch einfach Süchtler! Sie brauchen die Blätter der Stunden-Blumen, um sich ihre Zigarren zu drehen.

Keine Panik also. Bei den heutigen Nichtrauchergesetzen hätten die grauen Herren vielerorts ohnehin keine Chance mehr. Der Zeitdiebstahl erstrahlt mittlerweile in vielerlei Farben. ■

NAMEN: unbekannt

HERKUNFT: unbekannt

BERUF: Zeitsparkassenbeamte

WAFFE: Effizienz

AUTOS: grau

HÜTE: grau

KOFFER: grau

LASTER: Zigarren (grau)

ELIXIER: Stunden-Blumen

ERZFEINDE: Momo, Meister Hora

IRIMIÁS

AUTOR: László Krasznahorkai

TITEL: Satanstango

(aus dem Ungarischen von Hans Skirecki)

ORIGINALFASSUNG: 1985

Wir werden alle in die Luft sprengen beginnt Irimiás mit gedämpfter Stimme - фото 103

»Wir werden alle in die Luft sprengen«, beginnt Irimiás mit gedämpfter Stimme, dann wiederholt er mit lautem Baß: »Wir werden alle in die Luft sprengen! Jeden einzelnen für sich«, sagt er zu Petrina, »das ganze feige Gewürm. …«

Aber das ist doch nur ein Scherz, nichts weiter, um die Leute ein bisschen zu schockieren. Nein, nein, die Dorfgemeinschaft, aus der Irimiás mit seinem Kumpel Petrina vor eineinhalb Jahren fortging, totgeglaubt, die weiß es besser: »Irimiás ist ein großer Magier. Der baut noch aus Kuhscheiße ein Schloß, wenn er will«, sagt Futaki zu Schmidt. Seine Frau kennt ihn, den sie insgeheim ihren Messias nennen, noch besser: »Sie hat nur einen Mann gekannt – Irimiás –, der sie sowohl im Bett als auch im Leben hochbringen konnte. Irimiás, dessen kleinen Finger sie nicht für alle Schätze der Welt hingäbe, von dem ein Wort mehr bedeutet als das Gerede sämtlicher Männer zusammen … Ach ja, die Männer! Wo ist hier ein Mann – außer ihm?«

Nichts als ein arbeitsloser Herumtreiber ist er, und zusammen mit Petrina hat ihm im spätkommunistischen Ungarn die Geheimpolizei den Auftrag erteilt, Spitzel herbeizuschaffen. Also tanzt er den ihn völlig zu Unrecht idealisierenden Dörflern, die ihre Zeit mit Nichtstun und Saufen in der Kneipe verbringen, einen Satanstango vor – dies der Titel des Debütromans von László Krasznahorkai und der sehr werktreuen, 450-minütigen Kultverfilmung von Béla Tarr aus dem Jahr 1994.

»… Wie bitte? Die Schwierigkeit? Nun ja, wie gesagt, warum Ihnen das verheimlichen, das hätte keinen Sinn, nur … Nur das Geld, meine Damen und Herren. Denn ohne Pulver, nicht wahr, kann ich nicht schießen. Denn der Pachtzins, die Vertragskosten, die Rekonstruktion, die Investitionen. Die Produktion, das wissen Sie, hat einen sogenannten Kapitalbedarf. Aber das wird zu kompliziert, auf solche Dinge wollen wir jetzt nicht eingehen, Freunde … Wie bitte? Haben Sie? Aber woher denn? Aha, Ich verstehe. Die Schafe. Nun, das ist löblich.«

Und so packen sie alle ihre Sachen, geben ihm ihr Geld und ziehen los in Richtung eines gelobten Landes, obwohl ihnen dämmern müsste, dass das alles nur Schafsmist ist. Irimiás ist das Achtzigerjahre-Pendant dieses Spam-Mails mit den sensationellen Investment-Gelegenheiten. Wer Klugheit besitzt und zur Schau stellt, den schätzt die blinde Masse. Und wer klüger ist als die anderen und außerdem noch ein rechter Ganove, der weiß das bestens auszunutzen. Recht geschieht ihnen: Die Futakis, die Kráners, die Schmidts, sie kriegen den Schurken, den sie verdient haben.

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