Charlotte Bronte - Jane Eyre. Eine Autobiografie

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Jane Eyre. Eine Autobiografie: краткое содержание, описание и аннотация

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Charlotte Brontës Meisterwerk, das sie im Alter von knapp dreißig Jahren verfasste, zählt zu den großen Frauenromanen der Weltliteratur. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen die Gouvernante Jane Eyre und Edward Rochester, der Herr von Thornfield Hall. Edward, dessen uneheliche Tochter Adèle von Jane unterrichtet wird, verliebt sich in Jane, aber zur Hochzeit kommt es – vorerst – nicht. Schreckliche Dinge passieren in dem düsteren Herrenhaus, die Jane sich nicht erklären kann. Sie ahnt nicht, dass eine Irre darin haust … – Mit einer kompakten Biographie der Autorin

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Von diesem Fenster aus konnte man das Pförtnerhäuschen und die Auffahrt zum Haus sehen, und gerade als mein warmer Atem so viel von dem silbrig-weißen Blattwerk, das die Scheiben verschleierte, aufgelöst hatte, dass ich draußen etwas erkennen konnte, sah ich, wie das Tor geöffnet wurde und ein Wagen hindurchrollte. Teilnahmslos beobachtete ich, wie er den Kiesweg heraufkam: Es fuhren oft Kutschen in Gateshead vor, aber noch keine hatte Besucher gebracht, die mich interessierten. Der Wagen hielt vor dem Haus, die Türglocke ertönte laut, und der Ankömmling wurde eingelassen. Da mir all dies recht gleichgültig war, wurde meine müßige Aufmerksamkeit bald vom Anblick eines kleinen, hungrigen Rotkehlchens angezogen, das sich laut piepsend auf den neben dem Fenster an der Hauswand festgebundenen Zweigen des kahlen Kirschbaums niedergelassen hatte. Die Reste meines Frühstücks, etwas Milch und Brot, standen noch auf dem Tisch. Ich zerkrümelte ein Stückchen Brot und mühte mich gerade ab, das Fenster hochzuschieben, um die Krumen draußen auf den Sims zu streuen, als Bessie ins Kinderzimmer gestürzt kam.

»Miss Jane, ziehen Sie die Schürze aus. Was tun Sie denn da? Haben Sie sich heute Morgen Gesicht und Hände gewaschen?«

Ich zerrte noch einmal am Fenster, ehe ich antwortete, denn ich wollte, dass das Vögelchen sein Brot bekam: Der Riegel gab nach, ich streute die Krumen hinaus – ein paar auf den Sims, ein paar auf den Ast des Kirschbaums. Dann schloss ich das Fenster und erwiderte:

»Nein, Bessie, ich bin eben erst mit Staubwischen fertig geworden.«

»Sie nichtsnutziges, nachlässiges Kind! Was tun Sie denn nun schon wieder? Sie haben ja einen ganz roten Kopf, grad so, als hätten Sie etwas angestellt. Wozu haben Sie eigentlich eben das Fenster aufgemacht?«

Die Antwort blieb mir erspart, denn Bessie schien es viel zu eilig zu haben, um sich irgendwelche Erklärungen anzuhören. Sie zog mich unsanft zum Waschtisch und schrubbte mir Gesicht und Hände erbarmungslos, aber zum Glück nur kurz mit Seife, Wasser und einem rauen Handtuch ab, bändigte mein Haar mit einer Borstenbürste und streifte mir die Schürze ab. Dann schob sie mich in aller Eile auf den Treppenabsatz hinaus und befahl mir, sofort nach unten zu gehen, da ich im Frühstückszimmer erwartet würde.

Ich wollte fragen, wer nach mir verlangte – wollte wissen, ob Mrs. Reed auch dort war, doch Bessie war schon wieder im Kinderzimmer verschwunden und hatte die Tür hinter sich geschlossen. Langsam ging ich die Treppe hinunter. Seit fast drei Monaten war ich kein einziges Mal zu Mrs. Reed gerufen worden, und da ich mich während dieser Zeit nur im Kinderzimmer hatte aufhalten dürfen, waren Frühstücks-, Speise- und Wohnzimmer für mich zu furchterregenden Orten geworden. Schon der Gedanke, sie aufsuchen zu müssen, versetzte mich in Angst und Schrecken.

Schließlich erreichte ich die leere Eingangshalle; vor mir befand sich die Tür zum Frühstückszimmer; verängstigt und zitternd blieb ich davor stehen. Zu welch einem erbärmlichen kleinen Feigling hatte mich die Furcht vor ungerechtfertigter Bestrafung damals gemacht! Ich traute mich nicht, ins Kinderzimmer zurückzugehen, und fürchtete mich, den Raum vor mir zu betreten. Unschlüssig und aufgeregt stand ich zehn Minuten da. Das energische Klingeln der Frühstückszimmerglocke ließ mir keine andere Wahl: ich musste hinein.

›Wer kann mich bloß sprechen wollen?‹, fragte ich mich, während ich mit beiden Händen den Türknauf drehte, der meinen Bemühungen ein, zwei Sekunden lang widerstand. Wen würde ich außer Tante Reed drinnen antreffen – einen Mann oder eine Frau?

Der Knauf bewegte sich, die Tür sprang auf, und als ich mit einem tiefen Knicks eintrat, blickte ich – an einer schwarzen Säule empor! So zumindest kam mir im ersten Augenblick die kerzengerade, schmale, schwarzgekleidete Gestalt vor, die sich aufrecht auf dem Teppich erhob; das grimmige Gesicht hoch oben sah aus wie eine in Stein gehauene Maske, die gleichsam als Kapitell über dem Säulenschaft angebracht war.

Mrs. Reed saß auf ihrem gewohnten Platz am Kamin; sie gab mir ein Zeichen, näher zu treten. Ich gehorchte, und sie stellte mich dem wie versteinert dastehenden Fremden mit den Worten vor: »Das ist die Kleine, derentwegen ich mich an Sie gewandt habe.«

Er – denn es war ein Mann – drehte den Kopf langsam der Stelle zu, wo ich stand, und nachdem er mich mit seinen forschenden grauen Augen, die unter einem Paar buschiger Brauen hervorblinzelten, eingehend gemustert hatte, sagte er ernst und würdevoll mit tiefer Stimme: »Sie ist klein. Wie alt ist sie?«

»Zehn Jahre.«

»So alt schon?«, war die zweifelnde Antwort, und er setzte seine Musterung noch einige Minuten lang fort. Dann wandte er sich an mich:

»Dein Name, meine Kleine?«

»Jane Eyre, Sir.«

Während ich dies sagte, blickte ich zu ihm auf; er kam mir sehr groß vor, aber ich war ja auch noch recht klein. Er hatte grobe Gesichtszüge, die, wie alles an ihm, streng und steif wirkten.

»Nun, Jane Eyre, bist du denn auch ein artiges Kind?«

Diese Frage konnte ich unmöglich mit Ja beantworten, denn in meiner kleinen Welt waren alle ganz anderer Meinung; also schwieg ich. Mrs. Reed antwortete für mich mit einem vielsagenden Kopfschütteln und fügte hinzu: »Je weniger Worte man darüber verliert, desto besser ist es wohl, Mr. Brocklehurst.«

»Es tut mir wirklich leid, das zu hören! Ich werde mich ein wenig mit ihr unterhalten müssen.« Er gab seine senkrechte Haltung auf und nahm in einem Lehnstuhl gegenüber von Mrs. Reed Platz. »Komm hierher«, forderte er mich auf.

Ich schritt über den Teppich, und er stellte mich gerade und ordentlich vor sich hin. Was für ein Gesicht er hatte! Nun, da es sich auf nahezu gleicher Höhe mit dem meinen befand, konnte ich es ganz deutlich sehen. Welch riesige Nase! Was für einen Mund! Und was für große, vorstehende Zähne!

»Es gibt keinen betrüblicheren Anblick als den eines ungezogenen Kindes«, begann er, »und besonders eines ungezogenen kleinen Mädchens. Weißt du, wohin die bösen Menschen nach ihrem Tod kommen?«

»Sie kommen in die Hölle«, war meine prompte und orthodoxe Antwort.

»Und was ist die Hölle? Kannst du mir das sagen?«

»Ein Abgrund voller Feuer.«

»Und möchtest du in diesen Abgrund fallen und auf immer und ewig darin brennen?«

»Nein, Sir.«

»Was musst du tun, um das zu vermeiden?«

Ich überlegte einen Augenblick; die Antwort, die ich dann gab, war verwerflich und anfechtbar: »Ich muss gesund bleiben und darf nicht sterben.«

»Wie willst du es denn anstellen, immer gesund zu bleiben? Täglich sterben Kinder, die jünger sind als du. Erst vor ein, zwei Tagen habe ich ein fünfjähriges Kind begraben – ein braves kleines Kind, dessen Seele jetzt im Himmel ist. Es steht zu befürchten, dass man von dir nicht das Gleiche sagen könnte, würdest du heute von hier abberufen.«

Da ich nicht in der Lage war, seine Zweifel zu zerstreuen, senkte ich nur meinen Blick und betrachtete die beiden großen Füße, die wie angewurzelt vor mir auf dem Teppich standen; dabei seufzte ich und wünschte mich weit, weit weg.

»Ich hoffe, dieser Seufzer kommt von Herzen und du bereust, deiner vortrefflichen Wohltäterin jemals Anlass zu Sorge und Verdruss gegeben zu haben.«

›Wohltäterin! Wohltäterin!‹, entrüstete ich mich innerlich. ›Alle nennen Mrs. Reed meine Wohltäterin; wenn sie das wirklich ist, dann ist eine Wohltäterin etwas Widerwärtiges.‹

»Sprichst du auch morgens und abends deine Gebete?«, setzte mein Befrager das Verhör fort.

»Ja, Sir.«

»Liest du in deiner Bibel?«

»Manchmal.«

»Gern? Bereitet es dir Freude?«

»Ich mag die Offenbarung und das Buch Daniel, auch die Schöpfungsgeschichte und Samuel und ein bisschen vom Auszug aus Ägypten und ein paar Kapitel aus den Königsbüchern und den Chroniken und Hiob und Jonas.«

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