Charlotte Bronte - Jane Eyre. Eine Autobiografie

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Jane Eyre. Eine Autobiografie: краткое содержание, описание и аннотация

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Charlotte Brontës Meisterwerk, das sie im Alter von knapp dreißig Jahren verfasste, zählt zu den großen Frauenromanen der Weltliteratur. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen die Gouvernante Jane Eyre und Edward Rochester, der Herr von Thornfield Hall. Edward, dessen uneheliche Tochter Adèle von Jane unterrichtet wird, verliebt sich in Jane, aber zur Hochzeit kommt es – vorerst – nicht. Schreckliche Dinge passieren in dem düsteren Herrenhaus, die Jane sich nicht erklären kann. Sie ahnt nicht, dass eine Irre darin haust … – Mit einer kompakten Biographie der Autorin

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»Nein, zu armen Leuten möchte ich nicht gehören«, lautete meine Antwort.

»Auch nicht, wenn sie gut zu Ihnen wären?«

Ich schüttelte den Kopf; ich konnte mir nicht vorstellen, wie arme Leute es fertigbringen sollten, gut zu sein. Und dann der Gedanke, einmal so zu sprechen wie sie, ihre Umgangsformen anzunehmen, ungebildet zu sein und aufzuwachsen wie eine der Frauen, die ich manchmal im Dorf vor den Türen ihrer Hütten ihre Kinder stillen oder Wäsche waschen sah – nein, ich war nicht heroisch genug, mir meine Freiheit auf Kosten meiner gesellschaftlichen Stellung zu erkaufen.

»Aber sind Ihre Verwandten denn wirklich so arm? Sind es Arbeiter?«

»Ich kann es Ihnen nicht sagen. Tante Reed meint, wenn ich überhaupt welche hätte, so könnte es nur Bettelvolk sein, und betteln gehen möchte ich nicht.«

»Würden Sie gern zur Schule gehen?«

Wieder überlegte ich. Ich wusste kaum, was eine Schule war. Bessie sprach zuweilen davon als einem Ort, wo junge Mädchen aus vornehmem Hause mit einem Brett auf dem Rücken kerzengerade auf harten Bänken sitzen und sich schrecklich geziert und steif benehmen mussten. John Reed hasste seine Schule und schimpfte über seinen Lehrer, doch John Reeds Ansichten waren für mich kein Maßstab, und wenn Bessies Schilderungen von schulischer Zucht und Ordnung (die von den jungen Damen einer Familie stammten, bei der sie in Dienst gewesen war, ehe sie nach Gateshead kam) einerseits auch recht abschreckend waren, so hatten andererseits ihre Berichte über gewisse Fertigkeiten, die die jungen Damen dort erwarben, für mich etwas Verlockendes. Voller Stolz erzählte sie von herrlichen Landschafts- und Blumenbildern, die diese gemalt hatten; von Liedern, die sie singen, und Musikstücken, die sie spielen konnten, von Geldbörsen, die sie in feiner Filetarbeit häkelten, von französischen Büchern, die sie übersetzen konnten, bis in mir beim Zuhören schließlich das Verlangen wuchs, es ihnen gleichzutun. Für mich würde ein Schulbesuch zudem eine grundlegende Veränderung bedeuten: eine lange Reise, eine vollständige Trennung von Gateshead und den ersten Schritt in ein neues Leben.

»Ich würde sehr gern zur Schule gehen«, war die laut geäußerte Schlussfolgerung aus meinen Überlegungen.

»So, so. Nun, wer weiß, was passieren wird?«, sagte Mr. Lloyd und erhob sich. »Dem Kind würde eine Luftveränderung und eine andere Umgebung guttun«, fügte er, mehr zu sich selbst, hinzu. »Nervlich in keiner guten Verfassung.«

In diesem Augenblick kam Bessie zurück, und gleichzeitig hörte man den Wagen den Kiesweg herauffahren.

»Ist das Ihre Herrin?«, wandte sich Mr. Lloyd an Bessie. »Ich würde gern mit ihr sprechen, bevor ich gehe.«

Bessie bat ihn, im Frühstückszimmer zu warten, und führte ihn dorthin. Die späteren Ereignisse veranlassen mich zu der Vermutung, dass der Apotheker in der folgenden Unterredung meiner Tante nahegelegt haben muss, mich auf eine Schule zu schicken. Seine Empfehlung wurde ohne Zweifel nur zu bereitwillig angenommen, wie ich einer Bemerkung Abbots entnehmen konnte, die sie eines Abends machte, als sie mit Bessie im Kinderzimmer saß und nähte. Ich lag im Bett, und Bessie und Abbot, die wohl annahmen, ich schliefe schon, unterhielten sich über mich. Mrs. Reed sei gewiss überaus froh, erklärte Abbot, ein so lästiges, bösartiges Kind loszuwerden, das immer den Eindruck mache, als beobachte es alle und jeden und führe stets irgendetwas im Schilde. Ich glaube, Abbot hielt mich für eine Art kindlichen Guy Fawkes.

Bei dieser Gelegenheit erfuhr ich auch aus dem, was Miss Abbot Bessie erzählte, dass mein Vater ein armer Geistlicher gewesen war; dass meine Mutter ihn gegen den Willen ihrer Angehörigen geheiratet hatte, die die Verbindung für nicht standesgemäß hielten; dass mein Großvater Reed über ihren Ungehorsam äußerst erzürnt war und er sie bis auf den letzten Shilling enterbte; dass mein Vater ein Jahr nach der Hochzeit an Typhus erkrankte, als er Krankenbesuche bei den Armen seiner in einer großen Industriestadt gelegenen Pfarre machte, während die Seuche dort wütete, und dass meine Mutter sich bei ihm ansteckte und beide innerhalb eines Monats starben.

Als Bessie diese Geschichte hörte, seufzte sie und sagte: »Die arme Miss Jane kann einem aber auch leidtun, Abbot.«

»Ja«, erwiderte Abbot, »wenn sie ein liebes, hübsches Kind wäre, könnte man Mitleid mit ihr haben, so einsam und verlassen, wie sie ist, aber eine solch kleine Kröte kann man beim besten Willen nicht gern haben.«

»Nicht sehr, das stimmt schon«, pflichtete Bessie ihr bei, »jedenfalls würde eine Schönheit wie Miss Georgiana unter den gleichen Umständen viel rührender wirken.«

»O ja, in Miss Georgiana bin ich ganz vernarrt!«, rief Abbot begeistert. »Ein richtiger kleiner Schatz! Mit ihren langen Locken und blauen Augen und ihrem rosigen Teint sieht sie fast aus wie gemalt! – Ich hätte Lust auf eine überbackene Käseschnitte zum Nachtessen, Bessie.«

»Ich auch – mit einer gerösteten Zwiebel. Kommen Sie, wir wollen hinuntergehen.« Und damit gingen sie.

Kapitel 4

Aus meinem Gespräch mit Mr. Lloyd und der eben geschilderten Unterhaltung zwischen Bessie und Abbot schöpfte ich genügend Hoffnung, um wieder gesund werden zu wollen: eine Veränderung schien bevorzustehen – ich sehnte sie herbei und harrte schweigend aus. Sie ließ indes auf sich warten; Tage und Wochen verstrichen. Ich war inzwischen wieder völlig hergestellt, doch das Thema, das mich so beschäftigte, wurde mit keiner Silbe mehr erwähnt. Mrs. Reed musterte mich zwar zuweilen mit ernstem Blick, richtete aber nur selten ein Wort an mich. Seit meiner Krankheit zog sie eine noch schärfere Trennungslinie als früher zwischen mir und ihren eigenen Kindern: Sie hatte mir eine kleine Kammer zugewiesen, in der ich allein schlafen musste, und mich dazu verurteilt, meine Mahlzeiten für mich einzunehmen. Außerdem musste ich die ganze Zeit im Kinderzimmer bleiben, während mein Vetter und meine Kusinen ständig im Wohnzimmer sein durften. Zwar sprach sie nie davon, mich auf eine Schule zu schicken, doch fühlte ich instinktiv, dass sie mich nicht mehr lange unter ihrem Dach dulden würde, denn wenn ihr Blick auf mich fiel, so war darin deutlicher denn je eine unüberwindliche und tiefverwurzelte Abneigung zu lesen.

Eliza und Georgiana hatten offensichtlich Anweisung erhalten, so wenig wie möglich mit mir zu sprechen, und hielten sich daran. John schnitt jedes Mal Fratzen, wenn er mich sah, und einmal versuchte er sogar, mich zu schlagen. Da ich mich jedoch, angetrieben von demselben Gefühl unbändiger Wut und verzweifelten Aufbegehrens, das schon einmal den Teufel in mir geweckt hatte, augenblicklich zur Wehr setzte, hielt er es für besser, mich in Frieden zu lassen: Verwünschungen ausstoßend und beteuernd, ich hätte ihm die Nase eingeschlagen, rannte er davon. Tatsächlich hatte ich diesem markanten Körperteil mit aller Kraft, deren meine Knöchel fähig waren, einen Schlag versetzt; und als ich merkte, dass entweder dieser oder mein Blick ihn einschüchterten, hatte ich größte Lust, meinen Vorteil zielstrebig auszunutzen, aber da war er schon bei seiner Mama. Ich hörte, wie er weinerlich von »dieser niederträchtigen Jane Eyre« zu erzählen begann, die wie eine Wildkatze auf ihn losgegangen sei. Recht schroff wurde ihm Einhalt geboten:

»Erzähl mir nichts von ihr, John. Ich habe dir gesagt, du sollst nicht in ihre Nähe kommen. Sie ist es gar nicht wert, dass man sie beachtet. Ich wünsche nicht, dass du oder deine Schwestern euch mit ihr abgebt.«

In diesem Augenblick lehnte ich mich oben über das Treppengeländer und rief, ohne auch nur im Geringsten über meine Worte nachzudenken, hinunter:

»Sie sind es nicht wert, dass ich mich mit ihnen abgebe.«

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