Charlotte Bronte - Jane Eyre. Eine Autobiografie

Здесь есть возможность читать онлайн «Charlotte Bronte - Jane Eyre. Eine Autobiografie» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Jane Eyre. Eine Autobiografie: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Jane Eyre. Eine Autobiografie»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Charlotte Brontës Meisterwerk, das sie im Alter von knapp dreißig Jahren verfasste, zählt zu den großen Frauenromanen der Weltliteratur. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen die Gouvernante Jane Eyre und Edward Rochester, der Herr von Thornfield Hall. Edward, dessen uneheliche Tochter Adèle von Jane unterrichtet wird, verliebt sich in Jane, aber zur Hochzeit kommt es – vorerst – nicht. Schreckliche Dinge passieren in dem düsteren Herrenhaus, die Jane sich nicht erklären kann. Sie ahnt nicht, dass eine Irre darin haust … – Mit einer kompakten Biographie der Autorin

Jane Eyre. Eine Autobiografie — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Jane Eyre. Eine Autobiografie», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Miss Jane hat so laut geschrien, gnädige Frau«, wandte Bessie ein.

»Lassen Sie sie los«, war die einzige Antwort. »Lass Bessies Hände los, Kind. Mit derlei Schlichen wirst du hier nicht herauskommen, das kann ich dir versichern. Ich verabscheue Verschlagenheit – vor allem bei Kindern. Es ist meine Pflicht, dich zu lehren, dass man mit List und Tücke nicht weiterkommt. Dafür wirst du noch eine Stunde länger hier bleiben, und auch dann werde ich dich nur freilassen, wenn du artig und mucksmäuschenstill warst.«

»Ach Tante! Haben Sie Mitleid! Vergeben Sie mir! Ich kann es nicht ertragen. Bestrafen Sie mich doch auf irgendeine andere Art. Ich sterbe, wenn –«

»Schweig! Diese Heftigkeit ist ja schon widerlich.« Und zweifellos empfand sie es so. In ihren Augen war ich eine frühreife Schauspielerin, und sie war aufrichtig davon überzeugt, in mir eine Mischung von bösartigen Leidenschaften, Durchtriebenheit und gefährlicher Falschheit vor sich zu haben.

Als Bessie und Abbot sich zurückgezogen hatten, stieß mich Mrs. Reed – meiner mittlerweile unbändigen Angst und meines zügellosen Schluchzens überdrüssig – plötzlich in das Zimmer zurück und schloss mich, ohne ein weiteres Wort zu verlieren, erneut ein. Ich hörte sie davonrauschen, und bald nachdem sie sich entfernt hatte, muss ich eine Art Anfall erlitten haben: ich verlor das Bewusstsein.

Kapitel 3

Das Nächste, woran ich mich erinnere, ist, dass ich mit dem Gefühl aufwachte, einen entsetzlichen Alptraum gehabt zu haben. Vor mir sah ich einen grässlichen grellroten Schein, der von dicken schwarzen Gitterstäben durchbrochen war. Auch vernahm ich Stimmen, die ganz hohl klangen, als würden sie durch das Rauschen von Wind oder Wasser gedämpft: Aufregung, Ungewissheit und ein übermächtiges Gefühl des Schreckens verwirrten meine Sinne. Bald wurde ich gewahr, dass jemand sich um mich bemühte, mich aufrichtete und mich beim Sitzen stützte, und dies liebevoller und behutsamer, als ich je aufgerichtet oder gestützt worden war. Ich lehnte meinen Kopf gegen ein Kissen oder einen Arm und fühlte mich wohl.

Fünf Minuten später war die Verwirrung, die meinen Geist getrübt hatte, gewichen, und ich erkannte, dass ich in meinem eigenen Bett lag und der rote Schein vom Kaminfeuer im Kinderzimmer kam. Es war Nacht; auf dem Tisch brannte eine Kerze; Bessie stand am Fußende des Bettes mit einer Schüssel in der Hand, und auf einem Stuhl neben meinem Kopfkissen saß ein Herr und beugte sich über mich.

Ich verspürte eine unsägliche Erleichterung, ein beruhigendes Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit, als ich bemerkte, dass ein Fremder im Raum war, jemand, der nicht zu Gateshead gehörte und nichts mit Mrs. Reed zu tun hatte. Ich wandte mich von Bessie ab (obgleich mir ihre Anwesenheit weitaus weniger unangenehm war, als es zum Beispiel die von Abbot gewesen wäre) und betrachtete das Gesicht des fremden Herrn. Ich erkannte ihn: Es war Mr. Lloyd, ein Apotheker, den Mrs. Reed gelegentlich holen ließ, wenn einer der Dienstboten krank war; für sich selbst und die Kinder pflegte sie stets einen Arzt zu rufen.

»Nun, wer bin ich?«, fragte er.

Ich nannte seinen Namen und reichte ihm dabei die Hand. Er ergriff sie lächelnd und sagte: »Mit der Zeit werden wir gewiss wieder ganz gesund werden.« Dann ließ er mich in die Kissen zurückgleiten und schärfte Bessie ein, darauf zu achten, dass ich während der Nacht nicht gestört würde. Nachdem er noch einige weitere Anweisungen gegeben und angekündigt hatte, dass er am nächsten Tag wiederkommen wolle, ging er zu meinem großen Leidwesen fort, denn solange er auf seinem Stuhl neben meinem Kissen saß, hatte ich mich beschützt und nicht so verlassen gefühlt; als er jedoch die Tür hinter sich schloss, wurde das ganze Zimmer wieder düster, und mein Mut verließ mich erneut: unbeschreibliche Traurigkeit machte mir das Herz schwer.

»Glauben Sie, Sie können jetzt schlafen, Miss?«, fragte Bessie mit ungewöhnlich sanfter Stimme.

Ich wagte kaum zu antworten, denn ich fürchtete, der nächste Satz könnte schon wieder barsch sein. »Ich werde es versuchen.«

»Möchten Sie etwas trinken, oder können Sie etwas essen?«

»Nein, danke, Bessie.«

»Dann werde ich jetzt wohl besser auch zu Bett gehen, es ist schon nach zwölf. Rufen Sie mich aber ruhig, wenn Sie während der Nacht etwas brauchen.«

Welch wunderbare Höflichkeit! Sie ermutigte mich, eine Frage zu stellen.

»Bessie, was ist mit mir? Bin ich krank?«

»Wahrscheinlich sind Sie im Roten Zimmer vor lauter Weinen ohnmächtig geworden. Aber sicher geht es Ihnen bald wieder besser.«

Bessie ging in die Kammer des Hausmädchens, die sich gleich nebenan befand. Ich hörte, wie sie sagte:

»Schlafen Sie doch bei mir im Kinderzimmer, Sarah; nicht um alles in der Welt möchte ich heute Nacht mit dem armen Kind allein sein; es könnte sterben. Seltsam, dass sie diesen Anfall hatte. Ich frage mich, ob sie irgendetwas gesehen hat. Die Gnädige war diesmal wirklich zu streng.«

Sarah kam mit ihr zurück; sie legten sich beide hin und flüsterten noch eine halbe Stunde miteinander, bevor sie einschliefen. Ich fing Fetzen ihres Gesprächs auf, denen ich nur allzu deutlich entnehmen konnte, worüber sie sich unterhielten.

»Etwas huschte an ihr vorbei, etwas ganz in Weiß Gekleidetes, und verschwand« – »Ein großer schwarzer Hund folgte ihm« – »Drei laute Schläge an die Zimmertür« – »Ein Licht auf dem Friedhof, genau über seinem Grab« – etc.

Endlich schliefen beide; Feuer und Kerze erloschen. Für mich aber schleppten sich die Stunden jener endlos langen Nacht in schauriger Schlaflosigkeit dahin: Auge, Ohr und Geist waren gleichermaßen angespannt in grauenvoller Furcht, wie nur Kinder sie zu empfinden vermögen.

Der Zwischenfall im Roten Zimmer hatte keine ernstliche oder längere körperliche Erkrankung zur Folge, doch meine Nerven hatten einen Schock erlitten, dessen Nachwirkungen ich noch heute spüre. Ja, Mrs. Reed, Ihnen verdanke ich manch furchtbare Seelenqual. Aber ich sollte Ihnen vergeben, denn Sie wussten nicht, was Sie taten: Sie glaubten, nur meine schlechten Eigenschaften auszurotten, während Sie mir in Wirklichkeit das Herz brachen.

Am nächsten Tag zur Mittagszeit war ich schon wieder auf und angekleidet und saß, in einen Schal gehüllt, im Kinderzimmer am Kamin. Ich fühlte mich körperlich schwach und erschöpft, aber das Schlimmste war die unsägliche Niedergeschlagenheit, unter der ich litt – eine Niedergeschlagenheit, die mich fortwährend still vor mich hinweinen ließ. Kaum hatte ich einen salzigen Tropfen von meiner Wange gewischt, folgte schon der nächste. Dabei hatte ich das Gefühl, dass ich eigentlich hätte glücklich sein müssen, denn keiner der Reeds war da – sie waren alle mit ihrer Mama in der Kutsche ausgefahren. Auch Abbot nähte in einem anderen Zimmer, und Bessie richtete von Zeit zu Zeit in ungewohnt freundlichem Ton ein Wort an mich, während sie im Zimmer hin und her lief und dabei Spielsachen wegräumte und Schubladen in Ordnung brachte. Dieser Zustand hätte mir, die ich an nichts anderes gewöhnt war als unablässigen Tadel und undankbare Schinderei, wie ein Paradies des Friedens vorkommen müssen, doch meine gepeinigten Nerven befanden sich in einer solchen Verfassung, dass weder Ruhe sie zu besänftigen noch Angenehmes sie zu erfreuen vermochte.

Bessie war in der Küche unten gewesen und brachte mir ein Stück Torte auf einem buntbemalten Porzellanteller mit herauf, auf dem ein Paradiesvogel in einem Kranz von Winden und Rosenknospen abgebildet war und den ich stets mit Hingabe bewundert hatte. Wie oft hatte ich darum gebettelt, den Teller in die Hand nehmen zu dürfen, um ihn genauer betrachten zu können, doch war ich bis dahin einer solchen Gunst nie für würdig befunden worden. Diesen kostbaren Gegenstand stellte Bessie mir nun auf die Knie und forderte mich herzlich auf, das Stückchen köstlichen Gebäcks darauf zu essen. Vergebliche Gunst! Sie kam, wie die meisten lange verweigerten und oft ersehnten Gefälligkeiten, zu spät. Ich konnte den Kuchen nicht essen, und das Federkleid des Vogels, die Farben der Blumen schienen seltsam verblasst. Ich stellte Teller und Kuchen zur Seite. Bessie fragte, ob ich ein Buch haben wolle. Das Wort Buch weckte vorübergehend meine Lebensgeister, und ich bat sie, mir Gullivers Reisen aus der Bibliothek zu holen. Dieses Buch hatte ich immer wieder mit Vergnügen gelesen. Ich hielt es für eine Schilderung wahrer Begebenheiten und entdeckte darin Dinge, die mich mehr fesselten als das, was Märchen mir zu geben vermochten. Denn was die Elfen anbetraf, so hatte ich mich, nachdem ich sie unter Fingerhutblättern und -glocken, zwischen Pilzen und in efeuumrankten alten Mauernischen vergeblich gesucht hatte, schließlich mit der traurigen Wahrheit abgefunden, dass sie England verlassen und sich in ein unwegsameres Land geflüchtet hatten, wo die Wälder noch dicht und undurchdringlich waren und nur wenige Menschen lebten. Dagegen war ich überzeugt, dass Lilliput und Brobdingnag feste Bestandteile des Globus waren, und ich bezweifelte nicht, dass ich eines Tages nach einer langen Reise mit meinen eigenen Augen die kleinen Felder, Häuser und Bäume, die zwergenhaften Menschen, die winzigen Kühe, Schafe und Vögel des einen und auch die baumhohen Getreidefelder, die mächtigen Doggen, die Riesenkatzen und turmhohen Männer und Frauen des anderen Reiches sehen würde. Doch als ich das geliebte Buch nun in den Händen hielt, als ich in seinen Seiten blätterte und in seinen wunderbaren Bildern den Zauber suchte, den ich bisher immer darin entdeckt hatte, war alles unheimlich und bedrückend: Die Riesen waren ausgemergelte Kobolde, die Pygmäen bösartige, furchterregende kleine Teufel, Gulliver ein einsamer, hoffnungsloser Wanderer in schaurigen und gefährlichen Gegenden. Ich klappte das Buch zu, in dem ich nun nicht mehr zu lesen wagte, und legte es neben den unberührten Kuchen auf den Tisch.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Jane Eyre. Eine Autobiografie»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Jane Eyre. Eine Autobiografie» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Jane Eyre. Eine Autobiografie»

Обсуждение, отзывы о книге «Jane Eyre. Eine Autobiografie» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x