Charlotte Bronte - Jane Eyre. Eine Autobiografie

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Jane Eyre. Eine Autobiografie: краткое содержание, описание и аннотация

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Charlotte Brontës Meisterwerk, das sie im Alter von knapp dreißig Jahren verfasste, zählt zu den großen Frauenromanen der Weltliteratur. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen die Gouvernante Jane Eyre und Edward Rochester, der Herr von Thornfield Hall. Edward, dessen uneheliche Tochter Adèle von Jane unterrichtet wird, verliebt sich in Jane, aber zur Hochzeit kommt es – vorerst – nicht. Schreckliche Dinge passieren in dem düsteren Herrenhaus, die Jane sich nicht erklären kann. Sie ahnt nicht, dass eine Irre darin haust … – Mit einer kompakten Biographie der Autorin

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Mrs. Reed war eine recht korpulente Frau, aber als sie diese unerhörte, dreiste Äußerung vernahm, kam sie behände die Treppe heraufgelaufen, fegte mich wie ein Wirbelwind ins Kinderzimmer, drückte mich auf die Kante meines Bettes nieder und befahl mir in unmissverständlichem Ton, es nicht zu wagen, mich für den Rest des Tages vom Fleck zu rühren oder auch nur eine Silbe von mir zu geben.

»Was würde Onkel Reed dazu sagen, wenn er noch am Leben wäre?«, fragte ich fast gegen meinen Willen. Ich sage fast gegen meinen Willen, denn es schien, als äußerte mein Mund Worte, ohne dass ich es wollte: aus mir sprach etwas, worüber ich keine Macht hatte.

»Was?«, stieß Mrs. Reed leise hervor. Ihre sonst so kalten, gelassen blickenden grauen Augen nahmen einen beunruhigten, ja ängstlichen Ausdruck an. Sie ließ meinen Arm los und starrte mich an, als wüsste sie wirklich nicht, ob ich ein Kind war oder ein Teufel. Mir stand nichts Gutes bevor.

»Onkel Reed ist im Himmel und kann alles sehen, was Sie tun und denken, und Papa und Mama sehen es auch. Sie wissen, dass Sie mich den ganzen Tag lang einsperren und dass Sie wünschen, ich wäre tot.«

Mrs. Reed gewann ihre Fassung rasch wieder. Sie schüttelte mich tüchtig, versetzte mir rechts und links eine Ohrfeige und ging dann ohne ein weiteres Wort hinaus. An ihrer Stelle kam Bessie herein, die mir in einer einstündigen Strafpredigt unwiderlegbar nachwies, dass ich das ungezogenste und verworfenste Kind war, das je unter einem Dach aufgezogen worden war. Ich glaubte ihr beinahe, denn ich fühlte tatsächlich nur noch böse Regungen in meiner Brust.

November, Dezember und der halbe Januar gingen vorüber. Weihnachten und Neujahr waren in Gateshead in der üblichen Festtagsstimmung begangen worden. Geschenke waren ausgetauscht, Essen und Abendgesellschaften gegeben worden. Von all den Vergnügungen war ich natürlich ausgeschlossen. Mein Anteil an der festlichen Fröhlichkeit beschränkte sich darauf zuzusehen, wie Eliza und Georgiana jeden Tag herausgeputzt wurden und wie sie in ihren dünnen Musselinkleidern und roten Schärpen und mit kunstvoll gelocktem Haar die Treppe hinunterschritten. Und danach lauschte ich den Klängen des Klaviers oder der Harfe, die aus dem Salon zu mir heraufdrangen. Ich hörte das geschäftige Hin und Her der Diener, das Klirren und Klappern von Gläsern und Porzellan, wenn Erfrischungen gereicht wurden, und zuweilen fing ich ein paar Gesprächsfetzen auf, wenn unten die Türen zum Salon geöffnet und wieder geschlossen wurden. War ich dieser Beschäftigung müde, zog ich mich vom Treppenabsatz in das verlassene, stille Kinderzimmer zurück, wo ich, wenn auch ein wenig traurig, keineswegs unglücklich war. Um die Wahrheit zu sagen, ich verspürte nicht den geringsten Wunsch, in Gesellschaft zu sein, denn dort wurde ich kaum beachtet. Und wäre Bessie nur etwas freundlicher und geselliger gewesen, hätte es mir viel mehr Freude bereitet, die Abende ruhig und beschaulich mit ihr zu verbringen, als mich unter dem furchteinflößenden Blick Mrs. Reeds in einem Raum voller feiner Herrschaften aufhalten zu müssen. Aber Bessie pflegte sich, sobald sie die jungen Damen angekleidet hatte, in belebtere Regionen wie die Küche oder die Kammer der Haushälterin zu begeben, und meist nahm sie die Kerze mit. Dann saß ich mit meiner Puppe auf den Knien da, bis das Kaminfeuer heruntergebrannt war, und ließ von Zeit zu Zeit meinen Blick durch das düstere Zimmer wandern, um mich zu vergewissern, dass kein bedrohlicheres Wesen als ich selbst dort herumgeisterte; und wenn dann die letzten Kohlen zu dunkelroter Glut zerfielen, zerrte ich, so flink ich konnte, an Knoten und Bändern, schlüpfte hastig aus meinen Kleidern und suchte in meinem Bett Schutz vor Kälte und Dunkelheit. Meine Puppe nahm ich stets mit in dieses Bett. Jeder Mensch hat das Bedürfnis, etwas liebzuhaben, und in Ermangelung eines Objektes, das meiner Zuneigung würdiger gewesen wäre, fand ich schließlich Freude daran, diesem in einem verblichenen Kleidchen steckenden Götzen, der wie eine schäbige kleine Vogelscheuche aussah, meine Liebe und Zärtlichkeit zu schenken. Heute erstaunt mich die groteske Aufrichtigkeit, mit der ich damals in dieses unscheinbare Spielzeug vernarrt war, ja mir einbildete, es sei lebendig und menschlicher Gefühle fähig. Ich konnte nicht einschlafen, ehe die Puppe nicht in die Falten meines Nachthemdes gebettet war; und erst, wenn sie sicher und geborgen bei mir lag, fühlte ich mich einigermaßen glücklich, weil ich glaubte, sie sei es auch.

Endlos erschienen mir die Stunden, während ich auf das Weggehen der Gäste wartete und lauschte, ob ich nicht Bessies Schritte auf der Treppe hören konnte. Manchmal kam sie nämlich zwischendurch herauf, um ihren Fingerhut oder die Schere zu holen oder um mir eine Kleinigkeit – ein Rosinenbrötchen etwa oder ein Stück Käsekuchen – zum Nachtessen zu bringen. Dann setzte sie sich zu mir auf die Bettkante, solange ich aß, und wenn ich fertig war, deckte sie mich fürsorglich zu; zweimal gab sie mir sogar einen Kuss und sagte: »Gute Nacht, Miss Jane.« Wenn sie so lieb zu mir war, dünkte mich Bessie das beste, hübscheste, liebenswürdigste Geschöpf auf der Welt, und ich wünschte mir inständig, sie möge immer so freundlich und nett sein und mich nie mehr herumstoßen oder grundlos schelten oder tadeln, wie sie es oft zu tun pflegte. Bessie Lee muss meiner Meinung nach ein Mädchen mit guten natürlichen Anlagen gewesen sein, denn sie war geschickt in allem, was sie tat, und hatte ein beachtliches Talent zum Erzählen – das zumindest schloss ich aus dem Eindruck, den ihre Kindergeschichten auf mich machten. Wenn mich meine Erinnerung an ihr Gesicht und ihr Äußeres nicht trügt, war sie auch hübsch: eine schlanke junge Frau mit schwarzem Haar, dunklen Augen, sehr ansprechenden Zügen und gesunder, reiner Haut. Allerdings war sie launisch und aufbrausend und hatte keinen besonders ausgeprägten Sinn für Grundsätze und Gerechtigkeit. Trotzdem zog ich sie so, wie sie war, jedem anderen in Gateshead Hall vor.

Es war am fünfzehnten Januar gegen neun Uhr morgens. Bessie war zum Frühstück hinuntergegangen, und meine Kusinen waren noch nicht zu ihrer Mama gerufen worden: Eliza setzte gerade ihre Haube auf und schlüpfte in ihren warmen Mantel, um nach draußen zu gehen und ihre Hühner zu füttern – eine Beschäftigung, die ihr ebenso viel Spaß machte wie das Verkaufen der Eier an die Haushälterin und das Horten des Geldes, das sie dafür erhielt. Sie hatte ein Talent zum Handeln und einen ausgesprochenen Hang zum Sparen, was sich nicht nur im Verkauf von Eiern und Küken zeigte, sondern auch in den harten Verhandlungen mit dem Gärtner über den Preis von Blumenzwiebeln, Samen und Setzlingen. Allerdings war dieser Bedienstete ohnehin von Mrs. Reed angewiesen worden, dem jungen Fräulein alle Erzeugnisse aus ihrem kleinen Garten abzukaufen, die sie veräußern wollte – und Eliza hätte ihr eigenes Haar verkauft, wenn sie dabei einen hübschen Gewinn hätte erzielen können. Was ihr Geld angeht, so hatte sie es anfangs, in Lappen oder alten Papierhaarwickeln eingerollt, in allen möglichen Ecken und Winkeln versteckt. Nachdem aber einige dieser Schätze vom Zimmermädchen entdeckt worden waren, willigte Eliza aus Angst, eines Tages ihr kostbares Hab und Gut zu verlieren, ein, das Geld ihrer Mutter anzuvertrauen – zu Wucherzinsen von fünfzig oder sechzig Prozent, die sie jedes Vierteljahr eintrieb. Mit peinlicher Genauigkeit führte sie über alle ihre Geschäfte Buch.

Georgiana saß auf einem Drehschemel vor dem Spiegel und frisierte sich. Dabei flocht sie sich künstliche Blumen und verblasste Federn, von denen sie eine ganze Menge in einer Kommode auf dem Dachboden gefunden hatte, in ihre Locken. Ich machte mein Bett, da ich von Bessie die strikte Anordnung erhalten hatte, damit fertig zu sein, bis sie wiederkam (Bessie zog mich jetzt häufig als eine Art Aushilfe zum Aufräumen, Staubwischen und ähnlichen Arbeiten im Kinderzimmer heran). Als ich die Bettdecke glattgestrichen und mein Nachthemd zusammengefaltet hatte, ging ich zur Fensternische, um ein paar Bilderbücher und Puppenhausmöbel, die dort herumlagen, wegzuräumen. Ein schroffer Befehl Georgianas, ihre Spielsachen nicht anzurühren (die winzigen Stühlchen und Spiegel, die zierlichen Teller und Tassen gehörten nämlich ihr), gebot meinem Tun Einhalt. Da ich keine andere Beschäftigung hatte, begann ich, die Eisblumen anzuhauchen, mit denen das Fenster überzogen war, und mir so ein freies Fleckchen zu schaffen, durch das ich in den Garten hinausschauen konnte, wo unter dem strengen Frost alles still und erstarrt dalag.

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