Sandy Lee - Der Sommer mit Josie

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Daniel Wegener ist fünfzehn, seine Schwester Ilsa dreizehn. Die Eltern leben getrennt. Mutter Barbara arbeitet in einer Boutique, Vater Hendrik ist Dozent an der Uni. Eines Tages kommt Barbara früher nach Hause und sieht ihren Sohn in einem ihrer Kleider. Damit beginnen die Probleme. Während seine Mutter schnell einen Weg in die Gefühlswelt des Jungen findet, kommt Hendrik mit den Tatsachen nicht klar. Als Daniel, der sich jetzt Josie nennen will, in der Klassenkameradin und guten Freundin Sandy die Liebe seines Lebens findet, wird die Situation nicht einfacher. Damit nicht genug, gerät Josie im Urlaub in eine schwere Krise, aus der sie Sandy durch ein großes Opfer rettet. Und nicht nur sie, auch Josies Freund Tom und Cousine Charlie, die sich ineinander verliebt haben, stehen dem Mädchen bei.

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Langsam öffnete sich die Tür seines Zimmers. Daniel kam heraus, in kurzen Jeans und T-Shirt. Bedächtig setzte er einen Fuß vor den anderen, als überlege er noch, wie es nun weitergehen sollte.

»Morgen, Mama.«

»Guten Morgen, mein …«

Barbara fuhr unwillkürlich mit der Hand zu ihrem Mund. Was sollte sie denn nun sagen? Ging es denn in dieser Situation überhaupt noch, ihn ›Sohn‹ oder ›Junge‹ zu nennen?

Daniel musste die Unsicherheit bemerkt haben.

»Ist nicht so schlimm«, entgegnete er leise.

Seine Mutter atmete erleichtert auf. Sogar ein kleines Lächeln fand seinen Weg auf ihr Gesicht.

»Na komm, iss erst mal einen Happen!«

Daniel setzte sich an den Küchentisch, auf dem noch die Brötchen standen. Barbara holte Butter und Käse aus dem Kühlschrank.

»Was möchtest du trinken?«

»Nur ein Glas Mineralwasser, bitte.«

Barbara schenkte ein, dann setzte sie sich ihm gegenüber und wartete. Wartete, dass Daniel seine Sorgen vor ihr ausbreitete. Sie schaute auf den Tisch, auf Daniels Teller – sie schaute nicht in sein Gesicht. Vielleicht hätte er dass als Aufforderung zum Sprechen empfunden.

Ihr war klar, dass sie ihr Kind jetzt nicht in Watte packen konnte. Auch Daniel musste sich der Situation stellen, damit sie weiterkamen. Doch wenigstens am Anfang sollte er das Tempo bestimmen.

»Was willst du heute machen?«, fragte sie mit gedämpfter Stimme. Möglich, dass ein paar belanglose Fragen das Eis brechen könnten.

»Weiß ich noch nicht. Vielleicht lesen. Oder was am Computer.«

»Draußen ist es so schön. Hast du nichts mit Tom vor?«

»Nee, die fahren übers Wochenende weg.«

»Ruf doch Charlie an und frag sie, ob sie uns mal besuchen möchte!«

Bei der Nennung des Namens seiner Cousine wich die Gleichgültigkeit für einen Moment aus seinem Gesicht. Waren Barbaras Überlegungen von gestern doch nicht so abwegig?

Charlie war ein hübsches Mädchen. Mit ihren sechzehn Jahren zog sie die Blicke der Jungs auf sich, ohne jedoch Kapital aus ihrem Aussehen schlagen zu wollen. Die langen braunen Haare, die einen Hauch ins Rötliche schimmerten, wenn die Sonne darauffiel, die nussbraunen Augen, die immer zu lachen schienen. Wer Charlie sah, konnte einfach nicht mehr traurig sein.

Charlie wollte Journalistin werden. Dort zu sein, wo etwas passiert, das reizte sie. Über Sachen berichten, die nicht jeder erlebt, die aber durch ihre Arbeit Tausende erfahren würden – Charlie stellte sich das unheimlich spannend vor.

»Findest du, dass das jetzt eine gute Idee ist?«

Daniel versank wieder in sich.

Barbara riskierte einen Vorstoß.

»Daniel, gestatte mir eine Frage. Was wäre, wenn das gestern nicht passiert wäre?«

Er sah seine Mutter an, etwas irritiert davon, worauf die Frage abzielte. Dann überlegte er. Ja, was wäre geschehen, wenn seine Mutter erst zwei Stunden später gekommen wäre?

Die Antwort schien erst einmal einfach. Er hätte sich wieder umgezogen, und der Tag hätte einen ganz normalen Ausgang genommen …

Hätte er das wirklich? Jetzt erschloss sich ihm der Sinn erst richtig. Seine Mutter öffnete ihm ein Hintertürchen, einen Weg, über das Morgen und Übermorgen nachzudenken.

»Es wäre irgendwann später passiert«, antwortete er und nickte zur Bestätigung. »Ich verstehe …«

Barbara hatte auch verstanden. Daniel begann, über seine Zukunft nachzudenken.

Zum Mittag hatte Barbara Spaghetti gekocht. Sie waren zu zweit, da Ilsa erst gegen fünf Uhr wiederkommen wollte.

Für Daniels Mutter war es schon ungewöhnlich, dass ihr Sohn es heute vorzog, zu Hause zu bleiben. Doch gerade dieser Umstand machte ihr auch Hoffnung. Normalerweise hätte Daniel irgendeinen Freund gefunden, mit dem er etwas unternehmen würde. Er war kein typischer Stubenhocker. Dass er jetzt blieb, konnte wohl nur bedeuten: Er wollte dann da sein, wenn er sprechen wollte. Er hielt das Garnknäuel in der Hand, suchte aber noch den Anfang des Fadens.

»Hat's geschmeckt?«, erkundigte sich Barbara und stellte die Teller aufeinander, um sie wegzuräumen.

»Du weißt doch, dass ich Spaghetti mag … besonders, wenn sie von dir sind.«

Sie schmunzelte über das Kompliment ihres Sohnes.

»Danke. Dafür brauchst du auch nicht beim Abwasch zu helfen.«

»Lass mal, dann sind wir schneller fertig.«

Daniel griff nach dem Tuch, um das Geschirr abzutrocknen.

»Hätten wir eine Spülmaschine«, sinnierte er, »dann hätten wir noch mehr Zeit.«

»Ja, du! Alles nur noch Technik.« Barbara boxte ihn auf den Arm. »Ich glaube, unser bisschen Abwasch schaffe ich gerade noch so. Oder?«

Jetzt musste Daniel lachen.

»Du bist doch die Beste!«

Es verging eine Zeit, in der man nur das Klappern des Geschirrs vernahm. Beide spürten, dass sie einen Schritt aufeinander zu gegangen waren. Und es war gar nicht so schwer, wie es gestern noch aussah.

»Mama …«

Daniel brach das Schweigen als erster, nachdem er das Geschirrtuch zum Trocknen aufgehängt hatte.

»Ja, was gibt's?«

»Können wir reden?«

Barbara fiel ein Stein vom Herzen.

Ilsa saß am Beckenrand und ließ die Beine im Wasser baumeln.

»Sag mal, Caro«, begann sie, »du hast doch auch einen Bruder.«

Ihre Freundin neben ihr sah sie an.

Carolin war Ilsas beste Freundin. Man hätte sie mit ihren feuerroten kurzen Haaren, die immer etwas wirr lagen, und der Stupsnase für Pippi Langstrumpfs Schwester halten können. Denn frech war sie auch.

»Ja, und?«

»Wie ist'n der so?«

Caro verstand die Frage nicht. Sie fixierte Ilsa mit einem fragenden Blick.

»Was soll'n das heißen? Meinst du etwa …«

Caros Bruder war siebzehn.

»Nein, nicht was du jetzt denkst.« Ilsa verstand, worauf Caro hinaus wollte. »Ich meine, wie er sich so verhält? Was er macht?«

Caro zuckte mit den Schultern. »Was soll er machen? Er macht 'ne Lehre als Automechaniker.«

Ilsa musste deutlicher werden.

»Mein Bruder hat sich gestern Abend ganz eigenartig verhalten. Er hat kaum was gesagt und war gar nicht richtig da. So … abwesend.«

»Vielleicht hat er Liebeskummer?«

Ilsa platzte heraus: »Also, das wüsste ich aber!«

Staunend blickte Caro sie an. »Erzählt er dir etwa alles?«

Daniels Schwester spritzte Caro mit einem Fußschlenker nass.

»Nee. Aber ich würd's herauskriegen.« Das sagte sie ziemlich sicher.

Caro kapitulierte: »Ich hab keine Ahnung. Meiner verhält sich nur so, wenn er Stress mit seiner Freundin hat.«

Ilsa kombinierte: »Daniel scheint auch irgendein Problem zu haben. Mit der Schule kann's jetzt in den Ferien nicht sein. Also ist es was Privates.«

Sie stieß sich mit den Händen vom Rand ab und rutschte ins Wasser.

Daniel öffnete die Tür seines Zimmers und ging hinein.

Barbara fragte vorsichtshalber. »Bei dir?«

Daniel nickte. »Ist einfacher für mich:«

Er schob die Bettdecke auf seiner Schlafliege zur Seite und zog sich selbst einen Stuhl heran.

Seine Mutter setzte sich auf die freie Stelle der Liege.

»Keine Angst. Wir schaffen das«, ermutigte sie ihn. Das war wieder diese warme Stimme, die so viel Ruhe ausstrahlte. »Möchtest du … oder soll ich …?«

»Besser, du fragst erst mal.« Das war eine klare Ansage.

Barbara wusste: Jetzt geht es in die Tiefe. Und wie beim Zahnarzt kann ein Stück zu weit verdammt weh tun. Deshalb vermied sie, gleich mit einer Frage zu beginnen. Statt dessen wollte sie ein Sicherheitsnetz weben, das ihren Sohn vor einem harten Aufprall schützen sollte, falls er fiel.

»Sieh mal! Du bist ja nicht der einzige, der so fühlt. Es gibt überall Menschen, die nicht in die alten Schemen passen. Das ist nicht schlimm. Es ist keine Krankheit, die bekämpft werden muss. Es ist ein Gefühl. Ein sehr tiefes. Und sehr wichtiges. Du bist, was du fühlst. Natürlich wird es uns allen erst einmal schwerfallen, das zu verstehen. Es fällt dir ja selbst schwer. Aber du musst es einfach zulassen. Ich kann jetzt nur für mich sprechen. Du bist mein Kind, und du wirst es immer bleiben. Egal, ob als Junge oder als Mädchen. Ich werde es respektieren.« Sie hielt kurz inne. »Es wird seine Zeit brauchen, bis ich es wirklich realisiert habe. Aber ich werde es respektieren. Hab nur etwas Geduld mit mir.«

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