Ulrike Barow - Baltrumer Kaninchenkrieg

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Die Umweltaktivistin Edith Oligs, Vorsitzende der Baltrumer Tierschutzgruppierung »Proniggels«, wird tot in den Dünen aufgefunden. Verdächtig sind viele, denn Edith war streitbar. Vor allem ihr Einsatz für die allgegenwärtigen Kaninchen ging vielen Insulanern gegen den Strich. Tierrechte und niedliche Viecher schön und gut, aber liebevoll gepflegte Gärten und unzerwühlte Dünen sind vielen deutlich wichtiger. Nach einer Ratssitzung, bei der die Fetzen fliegen, droht der Baltrumer Kaninchenkrieg zu eskalieren. Inselpolizist Michael Röder hat alle Hände voll zu tun – und doch den Kopf nicht wirklich frei. Dass Unbekannte das Osterfeuer, Attraktion für Einheimische und Urlauber gleichermaßen, vorzeitig anzünden, ist sein geringstes Problem…

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»Aber ich hatte mehr Stimmen bei der Wahl. Schließlich bin ich Ratsvorsitzender und nicht du«, entgegnete Abels.

»Natürlich. Du mit deiner großen Familie und den ganzen Angestellten. Außerdem hat deine beknackte Mutter jeden auf der Straße angequatscht. Das ist es kein Wunder …«

»Nimm sofort das ›beknackte‹ zurück, sonst …« Oliver Abels hatte sich vor dem Mann aufgebaut, doch da er beinahe zwei Köpfe kleiner war, wirkte es eher komisch als bedrohlich, wie er mit geballter Faust vor ihm stand.

»Vielleicht wäre es wirklich sehr hilfreich, wenn ich noch einmal …«, machte Werner Gronewald einen erneuten Versuch, doch der Chef der BB, der Bürgerinitiative Baltrum, winkte ab.

»Ich glaube nicht. Diese beiden bekommen wir niemals unter einen Hut. Vergessen Sie’s. Wir fordern daher – im Sinne unserer Gäste und Insulaner: Fangen wir die Tiere ein und setzen sie am Festland wieder aus. Natürlich mit der entsprechenden Presse, versteht sich.« Stolz schaute der Mann in die Runde. »Natürlich ist uns klar, dass das nicht einfach wird. Aber diese Idee, die Idee der BB, sehe ich als einzige und beste Möglichkeit, unsere Zuschauer, die da draußen auf uns warten, einigermaßen beruhigt nach Hause zu schicken. Wir müssen es nur richtig – und vor allem geschlossen – verkaufen.«

Schweigen breitete sich im Bürgermeisterbüro aus. Nur die alte Wanduhr tickte unbarmherzig. Selbst Oliver­ Abels schien es die Sprache verschlagen zu haben.

Tino Middelborg sah sich bereits tage- und nächtelang vor einem der Kaninchenlöcher liegen und auf die Tiere lauern, sie sodann fest an den Ohren packen und in einer Kiste verstaut ans Festland zu schaffen. Ganz großes Kino. Das war einfach unausführbar, würde aber die Gemüter unter Umständen ein wenig beruhigen.

Werner Gronewald schüttelte den Kopf, als der Mann von der Bürgerinitiative noch einmal nachlegte: »Immerhin ist das Kaninchen am Festland in manchen Gegenden selten geworden. Da würde sich der eine oder andere Jäger bestimmt freuen, wenn er ein paar Tiere bekäme. Vielleicht sollten wir einen Wettbewerb unter den Gästen ausschreiben. Für jedes gefangene Kaninchen gibt es fünf Prozent Rabatt auf die Kurtaxe. Die Leute wären beschäftigt und die Tiere innerhalb einer Saison definitiv verschwunden.«

»Das klappt doch nie«, erklärte Oliver Abels abschätzig. »Es wird Jahre dauern. Wenn es nicht unmöglich ist. So schnell, wie die sich vermehren, können wir die gar nicht einfangen. Das ist ein Kampf gegen Windmühlenflügel. Mit anderen Worten: Komplett dummes Zeug.«

Tino Middelborg hätte ihm gerne zugestimmt. Das Problem war nur, dass er keinen besseren Vorschlag hatte. Einen, der alle zufriedenstellte. Den gab es einfach nicht. Tatsächlich konnte es bei dieser Sache nur um Schadensbegrenzung gehen. »Was ist mit Vertagen?«, wagte er einen vorsichtigen Versuch. »Herr Gronewald wird uns – wie vorhin bereits angedeutet – mit den rechtlichen Möglichkeiten vertraut machen und wir denken ganz in Ruhe darüber nach.«

Es klopfte. Erst zögernd, dann heftiger. Der Bürgermeister öffnete die Tür einen Spalt weit und stolperte beinahe, als die Tür von außen mit einem Ruck aufgezogen wurde.

»Geht das hier nun bald weiter?« Eine der Zuschaue­rinnen blickte die Männer vorwurfsvoll an. »So warm ist es in der Halle auch nicht und wenn ihr nicht wollt, dass das gleich in eine komplette Hauerei ausartet, solltet ihr euch nach oben in den Lesesaal bewegen. Glaubt man nicht, dass Ingeborg Opitz gegangen ist. Solange Anke und Mark von den Proniggels dabei sein dürfen, wird die das Feld nicht räumen.«

Tino Middelborg nickte. »Wir kommen.« Dann wandte er sich an die Gemeinderatsmitglieder. »Geht schon mal vor. Ich muss eben noch für kleine Wüsten­füchse.«

»Tja, Angst drückt auf Darm, was?« Oliver Abels lachte.

»Nee«, erwiderte Middelborg. »Nicht Angst – Pflaumensaft.«

Als er auf den Flur trat, schlug ihm eine heiße Diskussion entgegen. Bevor ihn jemand ansprechen konnte, schob er sich an den Wartenden vorbei zur Toilette. Er atmete auf. Musste denn alles so schwierig sein? Er hatte genug um die Ohren mit den Saisonvorbereitungen.

Als er zurückkam, hatten sich alle bereits wieder in den Lesesaal verzogen. Fast alle. Vor der Glastür sah er Enno Seeberg, der ihn gespannt anschaute. »Kann ich helfen?«

»Vielleicht. Ist Gronewald noch drin?« Seebergs Stimme klang unangenehm kratzig. »Und Anke?«

»Kommen Sie mit rein. Wir finden bestimmt einen Platz für Sie. Und wenn es bei Ihrer Bekannten auf dem Schoß ist«, erwiderte Middelborg. Es wurde Zeit. Er musste wieder zu den anderen. Es gab noch einige Punkte abzuhandeln.

»Nein.« Enno Seeberg drehte sich um und verschwand so unauffällig, wie er gekommen war.

Dann eben nicht, dachte der Bürgermeister und stieg die Treppe hoch zum Lesesaal. Der Abend würde lang werden.

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