Ole Hallesby - Tägliche Erneuerung
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8. Februar 8. Februar Alles, was ihr tut in Worten oder in Werken, dass tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn. Kolosser 3,17 Sieh, hier haben wir ein Wort an uns, das gerne in unserem Alltagschristentum leben möchte! Die meisten von uns machen es sich leicht, das Leben in zwei Teile zu teilen, in einen weltlichen und einen religiösen Teil. Aber noch schlimmer ist es, dass diese beiden Teile niemals richtig zusammenhängen wollen, sondern sich untereinander streiten. Die, die uns am Sonntag in der Versammlung sehen, haben es nicht leicht, uns am Montagmorgen wiederzuerkennen, wenn sie uns bei der Arbeit oder in einem Geschäft treffen. So, wie wir in dem Gebetskämmerlein aussehen, sehen wir in den anderen Räumen, in denen wir tagsüber zu tun haben, nicht aus. Alltagschristentum entsteht erst, wenn wir alles im Namen Jesu tun, wenn wir nichts machen, was das Licht des Herrn nicht verträgt. Wenn wir uns nichts zu tun vornehmen, bei dem der Herr nicht bei uns sein kann. Und doch, welch ein Glück, dass er mit uns sein will in allem, was wir tun, auch im Kleinsten und Alltäglichsten. Machen wir das, weil er will, dass wir auch die kleine alltägliche Arbeit in seinem Lichte tun, so wird unser ganzes Alltagsleben zu einem Gottesdienst. Da wird unser Alltag zu einem Feiertag und zur Festzeit über unserer täglichen Arbeit. „Indem ihr Gott, dem Vater, dankt durch ihn.“, sagt der Apostel. Hier haben wir eine neue Seite im Alltagschristentum. In allem, was wir tun, sollen wir Gott danken. Das will sagen, dass unser ganzes Leben ein zusammenhängender Dank zu Gott sein soll. Im Herzen sollen wir ihm danken: Lobsingt Gott voll Dank in eurem Herzen, sagt der Apostel im vorangehenden Vers. Wir sollen ihm danken mit dem Wort, dass Gott und die Menschen es hören, und wir sollen ihm danken mit der Tat. Alles, was wir tun, soll wie ein stiller Händedruck ihm gegenüber sein. Nimm bitte an, was ich jetzt tue, es ist ein kleiner Dank für Christus, der mich erlöste, hinein in all dieses unverdiente Glück!
9. Februar 9. Februar Habe ich dir nicht gesagt, wenn du glaubtest, so würdest du die Herrlichkeit Gottes sehen? Johannes 11,40 Diesmal war es für Maria und Martha unsäglich schwer. Zuerst, dass Lazarus krank wurde. Aber sie wussten doch, dass Jesus viele Kranke geheilt hatte. So getröstet schickten sie einen kurzen Gruß: Der, den du liebst, ist krank. Doch merkwürdigerweise kam Jesus nicht. Lazarus ging es immer schlechter. Sie mochten es nicht glauben, dass Lazarus sterben würde, denn Jesus war doch gar nicht so weit entfernt, und er hätte ihn doch mit nur einem einzigen Wort heilen können. Aber Jesus kam nicht und Lazarus starb. Die Schwestern fühlten sich von Jesus allein gelassen. Warum handelte Jesus so an ihnen, wo sie doch in Not gekommen waren? Er hatte doch sonst immer allen geholfen, so sie ihn darum baten, sogar den Heiden. Es war für sie unbegreiflich. Und als er dann endlich kam, begegneten sie ihm mit den vorwurfsvollen Worten: „Herr, wenn du hier gewesen wärst, wäre unser Bruder nicht tot.“ Aber Jesus hatte seine Gründe. Erstens wollte er Martha helfen, denn sie hatte es ja so schwer gehabt, Zeit zu finden, ihm zuzuhören, als er predigte. Nun hatte die viel beschäftigte Martha Zeit. Nun brauchte er sie nicht zu bitten, still zu sitzen und zu hören. Von sich selber aus war sie so schnell, wie sie nur konnte, gekommen, als sie hörte, er wäre nahe. Seitdem gibt es so manche sich abmühende Martha, die vor dem Herrn nicht still werden kann, bevor nicht Krankheit und Not mit dem Gruß zu ihr kommen. Der Meister ist hier und ruft dich. Aber er hatte auch noch einen anderen Grund. Die Schwestern hatten ihn gebeten, Lazarus zu heilen. Aber er wollte ihnen mehr geben, als worum sie gebeten hatten. Er wollte Lazarus auferwecken. Du kannst deine Not und dein Leid so manches Mal nicht verstehen. Ständig hast du den Herrn gebeten, dir das wegzunehmen. Doch er hat etwas Größeres vor. Er will dir seine Herrlichkeit offenbaren. Wenn du doch nur glauben könntest!
10. Februar 10. Februar Lasst beides miteinander wachsen bis zur Ernte. Matthäus 13,30 Es liegt ein eigenartig wehmütiger Ton über diesem Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen. Mit ein paar kräftigen Pinselstrichen malt Jesus für uns die Enttäuschungen, denen seine große Rettungsarbeit in der Welt bis an ihr Ende ausgesetzt ist. Der Acker ist die Welt. Der, der die gute Saat sät, ist der Menschensohn. Diese gute Saat sind die Kinder des Reiches. Das Unkraut sind die Kinder des Bösen. Der Feind, der sie säte, ist der Teufel. Die Ernte ist das Ende der Welt. Ein mächtiges Drama! Als die Jünger das verheerende Ausmaß sahen, wollten sie sofort anfangen, das Unkraut auszureißen. Aber der Hausherr sagte: „Nein, damit würdet ihr auch dem Weizen schaden. Lasst beides bis zur Ernte stehen!“ Ja, Jesu Jünger verspürten oft den Drang, die schlimmsten Feinde des Reiches zu vernichten. Als die Samariter die Stadt und ihre Häuser vor Jesus verschlossen, baten Jakobus und Johannes um die Macht, Feuer vom Himmel fallen zu lassen, um die Sünder zu verzehren. Aber Jesus sagte, wisst ihr nicht, wes Geistes Kinder ihr seid? Der Menschensohn kam nicht zu zerstören, sondern um zu erlösen. Auch wir können stehen und sehen, wie einige Feinde Gottes Gott verspotten und massenhaft Menschen verführen. Wir können stehen und das mit ansehen, bis wir uns wünschten, Gott möchte sie niederschlagen. Aber er weist uns milde ab mit diesen Worten: „Ich bin nicht gekommen, Menschenseelen zu vernichten. Lasse sie bis zur Ernte stehen und bete für sie, dass sie doch auch erlöst würden! Denn auch sie haben eine unsterbliche Seele, für die ich gestorben bin.“ Aber er sieht auch unsere innere Not und tröstet uns: Es kommt eine Zeit, da lege ich alle meine Feinde unter meine Füße, da wird sich jedes Knie vor mir beugen, da wird niemand mehr einen Mitmenschen verführen. Herr, wir warten auf diesen Tag!
11. Februar 11. Februar Aber wenn die Frucht reif ist, sendet er gleich die Sichel aus, denn die Ernte ist da. Markus 4,29 Eines der Geheimnisse unseres Textes ist dieses, dass er sich darauf bezieht, dass die Frucht reift. Ja, von Beginn des Lebens an, zielt alles hin auf diese Reife. Das löst viele der Rätsel unseres Lebens. Wir alle miteinander erleben Schicksale, die uns unbegreiflich sind. Und keine Erlebnisse sind so schwer wie die, von denen wir keine Ahnung haben, was ihr Sinn sein könnte. Sehen wir sie aber im Licht der Ernte und des Reifens, da bekommen sie einen Sinn. Er, der alle Gewalt im Himmel und auf Erden hat, er, der auch unser kleines Leben steuert, er legt alles so zurecht, dass die Saat reifen kann. Er, der der Herr der Ernte genannt wird, er wartet auf die Ernte, dass er die Frucht einbringen kann. Darum sendet er alles, was die Reifung vorantreibt. Sei nun nicht bange um den Wetterwechsel zwischen Regen und Sonne, Wind und Wärme, Donner und Blitz! Das fördert die Reifung. Du kennst doch das, was wir das „Wetterleuchten“ nennen: Da ist die Luft mit Elektrizität geladen, es ist schwül und Tag und Nacht fällt das Atmen schwer. Aber dem Korn tut solche Luft gut. Anschub und Widerstand, Sorge und Freude, Krankheit und Gesundheit, Ehre und Unehre, gute Gerüchte und schlechte Gerüchte, Versuchungen und Anfechtungen, alles dient dazu, dass unser innerer Mensch reift. Denke daran: Wir leben nicht dazu, um es gut zu haben, sondern um zu reifen. Und dabei lernen wir, uns auf die Ernte zu freuen. Der Herr wartet, und wenn die Frucht reif ist, schickt er gleich die Sichel.
12. Februar 12. Februar Und er gab ihm fünf Talente, einem anderen zwei und wieder einem anderen eins, jedem nach seiner Fähigkeit. Matthäus 25,15 Es war der mit dem einen Pfund, der es vergrub. Kleine Gaben verführen am leichtesten zur Untreue. Darum will dieses Wort heute besonders zu uns reden, die wir nur ein Pfund bekamen. Die zwei und fünf Pfund bekamen, sind in Gottes Reich nur Ausnahmen. Wir, die wir ein Pfund empfingen, machen die überwiegende Masse unter Jesu Dienern aus. Ja, ich neige dazu, zu glauben, dass wir an dem großen Tag auch die Überraschung erleben, dass die wichtigste Arbeit in des Herrn Weinberg von denen ausgeführt wurde, die nur das eine Pfund bekamen. Kein Jünger Jesu hat weniger als das eine erhalten. Und dieser Tag, an dem alle, die mit dem einen Pfund in Demut und Treue ihre geringen Gaben eingesetzt haben, wird ein merkwürdiger Tag in der Gemeinde des Reiches Gottes werden. Wenn Jesu große Reichsarbeit hier auf dieser Erde so klein ausfiel, so deshalb, weil die meisten von denen mit dem einen Pfund dazu neigten, zu viel auf die mit den großen Gaben zu sehen. Und so vergruben sie ihr Pfund in tüchtiger Landwirtschaft, in ein gut gehendes Geschäft oder in solides Handwerk. Du sagst, du könntest nicht predigen, nicht einmal ordentliches Zeugnis ablegen, hast es schwer, in einer Gemeinschaft laut zu beten oder zu deiner Liebsten von Gott zu sprechen. Aber hör doch, Gottes Reich besteht nicht in Worten, sondern in Kraft! Kannst du nicht mit Worten oder Ermahnungen reden, so rede mit deinem Schweigen und deiner Liebe! Nimm Abstand von Sünde und weltlichem Wesen, selbst wenn du kein Wort sagen kannst! Lass dein Licht scheinen, so dass das Dunkel hell wird! Du wirst sehen, viele Worte oder Ermahnungen sind gar nicht nötig. Sei treu im Kleinen!Читать дальше
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