Gottfried Wenzelmann - Träumen

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Wer träumt, der lebt. Und wer lebendig ist, der träumt. Auch wenn wir uns häufig nicht mehr an den Film im nächtlichen Kopfkino erinnern, haben unsere Träume das Potenzial, wichtige Botschaften zu übermitteln. Davon können wir profitieren. Der Autor nimmt uns in diesem Buch mit auf eine Reise in die Welt der Träume: Auf der Basis zeitgenössischer Forschung macht er den Leser mit den wichtigsten psychologischen Erkenntnissen vertraut und zeigt auf, wie der theologisch verantwortete seelsorgliche Umgang mit Träumen in der Praxis aussieht. In der seltenen prophetischen Dimension bedeutet es noch viel mehr, aber das übliche, allnächtliche Träumen ist ein Werkzeug zum Verarbeiten der eigenen Geschichte. Richtig gedeutet, hilft es zur Heiligung und zur Vertiefung des christlichen Glaubens.

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Ich beginne mit der These, dass ein spezifisch seelsorglicher Ansatz im Umgang mit Träumen unter dem Anspruch steht, in zweierlei Hinsicht sachgerecht zu sein:

Er hat auf der einen Seite im Hinblick auf psychologische Einsichten zur Traumdeutung sachgerecht zu sein. Die Arbeit mit Träumen in der Seelsorge hat die psychologische Forschung nicht nur als notwendiges Übel zur Kenntnis zu nehmen, sondern verantwortlich einzubeziehen und fruchtbar zu machen. Immer wieder begegnet einem in der Praxis eines seelsorglichen Umgangs mit Träumen, die psychologische Deutungshilfen einbezieht, die Meinung: Das ist doch nur „psychologischer Kram“. Mit diesem Urteil im Hinterkopf würde sich ein Christ den Bezug zu einem psychologisch sachgerechten Umgang mit Träumen verstellen.

Auf der anderen Seite hat ein seelsorglicher Ansatz des Umgangs mit Träumen auch im Hinblick auf das Zentrum des christlichen Glaubens sachgerecht zu sein. Es wäre unangemessen, wenn bei einer seelsorglichen Bearbeitung von Träumen der Gottesbezug als „frommes Zeug“ praktisch ausgeklammert werden müsste. Ein Christ würde sich dann unkritisch an die Psychologie – egal welcher Schule – verkaufen.

Für einen im dargelegten Sinne doppelt sachgerechten Ansatz bietet sich das Zentrum des christlichen Glaubens an, nämlich der dreieinige Gott. Gehen wir diesem Geheimnis nach und betrachten es im Hinblick auf den seelsorglichen Umgang mit Träumen:

Der erste Glaubensartikel im apostolischen Glaubensbekenntnis formuliert: „Ich glaube an Gott den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.“ Die gesamte Schöpfung wird hier als aus dem Willen Gottes entsprungen begriffen. Dazu gehört auch der Mensch. In diesem Sinne beginnt Martin Luther seine Erklärung zum ersten Glaubensartikel mit den Worten: „Ich glaube, dass mich Gott geschaffen hat …“ Und Luther entfaltet in der Fortsetzung: „… mir Augen, Ohren, Vernunft und alle Sinne gegeben hat und noch erhält …“ Wir können unter dem Gesichtspunkt unseres Themas diesen Gedanken dahingehend entfalten, dass Gott uns mit unserem Unbewussten geschaffen hat. Auf diesem Hintergrund wäre es befremdlich, wenn er mit unseren Träumen nichts zu tun hätte. Er hat uns die Fähigkeit mitgegeben zu träumen und uns damit verstehend zu beschäftigen. Und Gott hat den Menschen den Auftrag gegeben, sich „die Erde untertan“ (1. Mose 1,28) zu machen. Zu diesem Auftrag gehört das weite Feld der Wissenschaft, auch der psychologischen Wissenschaft. Unter diesem Auftrag kann der Christ offen mit Einsichten der Psychologie – auch denen der Traumforschung – umgehen. Das gilt auch für wissenschaftliche Einsichten, die von Forschern ohne Gottesbezug herausgefunden wurden, sofern sie innerhalb der wissenschaftlich gegebenen Grenzen bleiben. Die psychologische Wissenschaft kann zum Wesen des Menschen unter dem Gesichtspunkt seines Gottesbezugs nichts sagen. Mit dem Gesagten eröffnet sich dem christlichen Glauben vom ersten Glaubensartikel her die Freiheit, sich psychologische Erkenntnisse für den seelsorglichen Umgang mit Träumen fruchtbar zu machen.

Der zweite Glaubensartikel spricht das Bekenntnis zu „Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn“ aus. Im Tod Jesu für uns am Kreuz wird der Zustand der Welt und des Menschen unter der Sünde offenbar. Sünde ist Trennung von Gott. Der Mensch und die ganze Welt sind von dieser Trennung betroffen und leben im Aufstand gegen den lebendigen Gott. Von diesem Aufstand ist der Mensch in allen seinen Dimensionen betroffen, also in seiner physischen, psychischen und spirituellen Dimension. Auch die Fähigkeit zur wissenschaftlichen Arbeit ist von der Macht der Sünde bedroht; das gilt auch für die psychologische Wissenschaft. Auch die Fähigkeit des Menschen zu träumen wird immer wieder in diesen Sog der Trennung von Gott hineingezogen. Es gibt keinen Bereich im Menschen, der nicht von der Sünde betroffen wäre. Es ist eine in manchen christlichen Kreisen beliebte Denkfigur, das innerste Selbst, das sich aus dem Unbewussten in Träumen meldet, als einen göttlichen Kern zu betrachten. Unter dem Gesichtspunkt des biblisch-reformatorischen Glaubens ist die Rede vom „göttlichen Selbst“ oder vom „göttlichen Kern“ des Menschen nicht mitvollziehbar. In der Arbeit mit Träumen werden sich daher immer wieder Spuren der Sünde zeigen, die es in den Blick zu nehmen gilt.

Der zweite Glaubensartikel eröffnet zugleich mit dem Blick für die Sünde die Realität der Erlösung durch Jesus Christus. In seiner Auferweckung hat er die Macht der Sünde überwunden. Diese Realität hat heilvolle Konsequenzen für den Umgang mit Träumen. Der Mensch ist nicht auf die physischen oder psychischen Spuren der Sünde festgelegt. Das gilt zum einen für die selbst vollzogenen Sünden der Träumenden. Zum Beispiel weisen Träume immer wieder auf destruktive Haltungen der Träumenden sich selbst oder anderen gegenüber hin. Zum anderen weisen Träume ebenfalls immer wieder auf erfahrene Sünden der Träumenden hin, die sie von anderen her betreffen und unter denen sie zu leiden haben. Sehr eindrücklich zeigen das Träume, die mit traumatischen Erfahrungen in Verbindung stehen. Wenn im Traum solche Zusammenhänge ans Licht kommen, dann können sie mit der Erlösung durch Jesus Christus in Verbindung gebracht werden. Wo in Träumen Hinweise auf Sünde mit falschen Einstellungen oder Handlungen sich selbst oder anderen gegenüber auftauchen, können sie vor Jesus Christus gebracht werden und so zu einem Weg der Umkehr führen. Wo Träume den Träumer auf durch andere erlittene Sünden und deren Folgen hinweisen, können diese Zusammenhänge – häufig in einem längeren Prozess – in die heilende Gegenwart des auferstandenen Christus gebracht werden. Das Traumgespräch bekommt daher unter dem Blickwinkel des zweiten Glaubensartikels einen realistischen Blick für die von der Sünde geprägten Zusammenhänge sowie für die vergebende, heilende und erneuernde Gegenwart des auferstandenen Gekreuzigten.

Im dritten Glaubensartikel bekennt sich die Gemeinde Jesu zum Heiligen Geist. Der Geist Gottes ist der uns gegenwärtig zugewandte und diese Welt erneuernde Gott. Er ist Gott, der auch unsere verborgenen Tiefen gestaltet. Das betrifft die seelsorgliche Arbeit mit Träumen in verschiedener Hinsicht:

Zum einen rechnen Glaubende damit, dass der Heilige Geist bis in das Unbewusste hineinwirkt. Wann und wie das geschieht, steht nicht in der Verfügung der Träumenden oder derer, die die Traumarbeit begleiten. Es ist jedoch immer wieder zu erleben, dass Träume in bildhafter Weise so etwas wie einen Abdruck des Wirkens Gottes durch seinen Heiligen Geist darstellen. Es gibt kein „christliches Unbewusstes“. Wir haben mit allen Menschen, auch mit denen, die nicht an Gott glauben, das Unbewusste gemeinsam. Wenn jedoch ein Mensch sein Leben ihm ganz anvertraut, dann vertraut er sich auch mit seinem Unbewussten dem lebendigen Gott an. Hier wird deutlich, dass Gott der Heilige Geist sich in seinem Wirken auf Gott den Schöpfer rückbezieht, dass also der dritte Glaubensartikel auf den ersten bezogen ist. Unter diesem Gesichtspunkt gibt auch der dritte Glaubensartikel eine Freiheit im Umgang mit Einsichten der Psychologie zur Traumdeutung.

Ferner ist dem Artikel über den Heiligen Geist das ganze Gebiet der Offenbarungsträume zugeordnet. Es gibt ernst zu nehmende Berichte von Offenbarungen Gottes in Träumen. Darauf wird im Abschnitt 6.6 eingegangen.

Der Bezug auf den Heiligen Geist setzt zugleich eine Grenze im Hinblick auf einen selbstherrlichen Umgang mit Träumen. Das Wirken des Heiligen Geistes ist nicht machbar. Hier sind die Menschen, die sich auf Gottes Geist verlassen, radikal (= an die Wurzel gehend) vom lebendigen Gott abhängig. Die Begrenzung, die mit dem Bezug auf den Heiligen Geist gegeben ist, macht eine prinzipielle Leugnung der Wirksamkeit Gottes in Träumen unmöglich. Wenn dies von psychologischer Seite her geschähe, müsste das klar als Grenzüberschreitung psychologischer Kompetenz bezeichnet werden.

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