Lothar Gassmann - Die Lehren der Zeugen Jehovas

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Die Zeugen Jehovas erleben weltweit eine starke Zunahme. Ihre Zeitschrift Der Wachtturm gilt als auflagenstärkste religiöse Zeitschrift der Erde. In Deutschland erlangte die Wachtturm-Gesellschaft die Anerkennung als „Körperschaft des öffentlichen Rechts“.
In dieser Situation und angesichts dessen, dass fast jeder schon einmal mit Zeugen Jehovas zu tun gehabt hat, ist eine umfassende Darstellung und Beurteilung ihrer Geschichte und Lehre eine dringende Notwendigkeit. Wie ist die Wachtturm-Gesellschaft entstanden? Wie ist ihre Entwicklung verlaufen? Welche grundlegenden Lehren vertritt sie? Stehen diese in Einklang mit der Bibel? Wie missionieren die Zeugen Jehovas – und wie können überzeugte Christen ihnen missionarisch begegnen? Auf solche Fragen möchte dieses Buch in einer wissenschaftlich fundierten und doch verständlichen Weise antworten.

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Das vorliegende Buch möchte interessierte Leserinnen und Leser über Geschichte und Lehre der Zeugen Jehovas informieren. Es möchte aber auch Zeugen Jehovas selber zum Gespräch einladen. Gerne bin ich bereit, auf sachlich begründete Gegenargumente zu meiner Darstellung einzugehen und diese in etwaigen weiteren Auflagen zu berücksichtigen. Die Grundlage meiner Beurteilung ist die Heilige Schrift in ihrem unverfälschten Wortsinn und Gesamtzusammenhang – das einzigartige Wort Gottes.

Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens. Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen Gottes, dem wir Rechenschaft geben müssen (Hebr 4,12 f.).

Dr. Lothar Gassmann, Pforzheim, im Juli 2019

Namen

„Zeugen Jehovas“ ist nicht der ursprüngliche Name der Gruppierung. Ursprünglich trug sie gar keine Bezeichnung. Die ersten Anhänger Charles Taze Russells (s.u.) nannten sich einfach „Christen“, „Urchristen“ und ähnliches. Bald schon kam die Selbsttitulierung Millennial Dawnists („Anhänger der Morgenröte des Tausendjährigen Reiches“) auf. Der Volksmund machte daraus „Millenniumtagesanbruchleute“. Seit 1913 gab sich die Gruppierung den Namen International Bible Students Association („Internationale Vereinigung Ernster Bibelforscher“). 1931 schließlich erfolgte die Umbenennung in Jehovah`s Witnesses („Zeugen Jehovas“). In späteren Jahren wurden Bezeichnungen wie New World Society („Neue-Welt-Gesellschaft“) oder Theokratische Gesellschaft immer mehr gebräuchlich. Namen wie „Russelliten“ oder „Rutherfordianer“ bezogen sich auf die ersten beiden Hauptrepräsentanten oder Präsidenten dieser Vereinigung und werden heute nicht mehr von deren Anhängern verwendet.

Geschichte

Quellen

Abgesehen von vielen Einzeldaten in verstreuten Quellen (z. B. in alten Ausgaben des „Wachtturms“) existieren nur wenige zusammenhängende Darstellungen einer Geschichte der Zeugen Jehovas und ihrer Vorgänger-Gruppierungen. Als Standardwerk von „Wachtturm“-Seite darf heute das 749 Seiten umfassende und reich illustrierte Buch Jehovas Zeugen – Verkündiger des Königreiches Gottes aus dem Jahre 1993 gelten (im Folgenden abgekürzt zitiert als „JZ“). Es erwähnt in erstaunlicher Offenheit auch dunkle Seiten der Wachtturm-Geschichte, z. B. das Nichteintreffen der Voraussagen Russells (S. 62 f.) und die harten Machtkämpfe zwischen Rutherford und seinen Gegnern (S. 66ff.), doch nur, um diese Geschehnisse dann herunterzuspielen. Frühere Darstellungen aus der Feder von Zeugen Jehovas (z. B. Qualified to Be Ministers, 1955, S. 297-360; Macmillan 1957; Jehovah`s Witnesses in the Divine Purpose, 1959) oder diesen nahestehenden Autoren (z. B. Cole 1956; White 1967) können dadurch weitgehend als überholt betrachtet werden.

Die meines Wissens ausführlichste deutsche, aber leider nur in wenigen maschinenschriftlich verfassten und kopierten Exemplaren über wissenschaftliche Bibliotheken erhältliche Arbeit aus kritisch-theologischer Sicht ist die Dissertation von Dietrich Hellmund mit dem Titel Geschichte der Zeugen Jehovas (in der Zeit von 1870 bis 1920) (abgekürzt: Hellmund 1971). Leider behandelt Hellmund nur die Frühzeit der Wachtturm-Gesellschaft ausführlicher und hat – welch großes formales Manko! – seine Dissertation ohne Seitenzahlen abgeliefert, die folglich auch in meinen Zitaten daraus leider fehlen müssen.

Viele neue Erkenntnisse über die Geschichte und Struktur der Wachtturm-Bewegung vermittelt das Buch Der Gewissenskonflikt (amerik. 1983, deutsch 1988) von Raymond Franz . Als ein Mann, der alle Ebenen der Wachtturm-Hierarchie durchlaufen hat und die letzten neun Jahre vor seinem Ausschluss Mitglied ihres Führungsgremiums, der „Leitenden Körperschaft“, war, hat er Zugang zu Insider-Informationen, die bisher nur wenigen bekannt gewesen sind.

In seiner 1994 veröffentlichten Biographie Charles T. Russell – der unbelehrbare Prophet beschäftigt sich Franz Graf-Stuhlhofer ausführlich mit der Frühzeit der heutigen Zeugen Jehovas, nämlich mit der Person ihres Gründers. Als Historiker interessiert er sich darüber hinaus aber auch für die Voraussagen der Wachtturm-Gesellschaft über Russells Zeit hinaus – bis 1975 und danach – und unterzieht sie einer kritischen Prüfung.

1995 erschien das Werk Der Wachtturm-Konzern der Zeugen Jehovas – Anspruch und Wirklichkeit von Hans-Jürgen Twisselmann . Hier wird das Schwergewicht auf die Entstehung, die Entwicklung und das Geschäftsverhalten der Wachtturm-Gesellschaft gelegt. In diesem Rahmen findet sich eine Reihe aufschlussreicher Enthüllungen über die Wachtturm-Präsidenten C. T. Russell, J. F. Rutherford, N. H. Knorr, F. W. Franz und M. G. Henschel.

Kürzere geschichtliche Darstellungen enthalten zahlreiche Schriften von Wachtturm- und gegnerischer Seite. Als neuere kritische Darstellungen von Originalität und Gewicht seien noch erwähnt: Hutten 1982, S. 80-135; Martin 1985, S. 38-51; Obst o. J., S. 262-298; Stevenson 1968 u.a. (siehe das Literatur-Verzeichnis). – Viele der folgenden Daten sind – neben Originalquellen – den genannten Werken entnommen.

1870-1916: Die Ära von Charles Taze Russell

Die Anfänge

Am Anfang der Bewegung steht Charles Taze Russell . Er wurde am 16. Februar 1852 in Allegheny/Pennsylvanien geboren. Seine Eltern Joseph L. und Anna Eliza Russell, geb. Birney, gehörten der Presbyterianischen Kirche an. Als Charles neun Jahre alt war, starb seine Mutter. Er wurde zunächst von Privatlehrern unterrichtet, dann besuchte er eine öffentliche Schule am Ort.

Für die spätere Gründung der Wachtturm-Gesellschaft ist es von Bedeutung, dass Charles Taze Russell bereits als Elfjähriger Teilhaber der väterlichen Firma, eines immer mehr expandierenden Textilunternehmens, wurde (so die meisten Quellen; andere, z. B. Hoekema 1972, S. 9, sagen: als Fünfzehnjähriger). Große Kapitalmengen für die religiöse Wirksamkeit waren vorhanden.

Die Presbyterianische Kirche , der Charles zunächst angehörte, zeichnete sich durch ihre calvinistische Prägung, insbesondere im Blick auf die doppelte Vorherbestimmung (Prädestination) von erwählten und verworfenen Menschen sowie die Leitung durch Älteste aus. Dem jungen Charles gefiel beides nicht – und so trat er 1866 mit 14 Jahren der Kongregationalistischen Kirche bei. In dieser begegneten ihm ein demokratisches Gemeindeverständnis und das Kollegialitätsprinzip von der einzelnen Gemeinde bis hinauf zur Synode. Allerdings fand sich auch hier die Lehre von buchstäblich aufgefassten ewigen Höllenstrafen. Zugleich war damals die Bibelkritik in diese Kreise eingedrungen, was den jungen Charles in seinem Glaubensleben tief verunsicherte. So wandte er sich mit 17 Jahren auch von der Kongregationalistischen Kirche ab.

Seine Suche brachte ihn 1870 mit einer Splittergruppe aus der adventistischen Bewegung, den Second Adventists („Zweite Adventisten“), in Berührung, welche die ewigen Höllenstrafen nicht lehrte und sich der Bibelkritik gegenüber ablehnend verhielt. Durch diesen Kreis um den freien Prediger Jonas Wendell wurde Russells Denken in apokalyptische (endzeitliche) Bahnen gelenkt. Der Begründer der Adventisten, William Miller , hatte die Wiederkunft Jesu Christi auf das Jahr 1844 festgelegt. Als diese Erwartung sich nicht erfüllt hatte, gab es zahlreiche Abspaltungen im adventistischen Lager mit unterschiedlichen Deutungsversuchen. Eine dieser Gruppen war der Kreis um Jonas Wendell.

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