Paul Enck - Die Familie Lüderitz

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Alles begann mit der Suche nach einem Foto von Dr. Carl Lüderitz, dem Arzt und Erstbeschreiber der Peristaltik, einem lebenswichtigen Vorgang, der den Tranport der Nahrung durch den Darm ermöglicht. Herausgekommen ist die Geschichte der Familie Lüderitz – von 1700 bis in die Gegenwart.
Zwei Jahre lang haben sich die drei Professoren Paul Enck, Gunther Mai und Michael Schemann auf die Spuren ihrer „Lüdis" begeben, haben unzählige Dokumente gesammelt und tausende Akten gesichtet.
Erinnerungen von Carls Vater Carl Adolph, die Bilder seiner Schwester Elisabeth oder sein eigenes Harz-Reisetagebuch sind nur einige Fundstücke, die bei ihrer Recherche zutage kamen und wertvolle Informationen lieferten.
Ein Foto von Carl wurde nicht gefunden, aber ein gemaltes Porträt. Entstanden ist eine Familienchronik aus drei Jahrhunderten – eingebettet in den historischen Kontext jener Zeit.

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Bild 24 Fotografie von MarieEdith Strasburger Tochter von Hermann Nothnagel - фото 16Bild 2-4: Fotografie von Marie-Edith Strasburger, Tochter von Hermann Nothnagel (das jüngste Kind auf Bild Nr. 2-2) mit ihren drei Söhnen und einer Tochter in Frankfurt 1915. Das Gemälde an der Wand ist ein Portrait von Marie Nothnagel geb. Teubner, aus dem das Bild 2-3 ausgeschnitten wurde. Freundlichst zur Verfügung gestellt von Hans Strasburger, München

Bilderfunde und des Rätsels Lösung

Carl Lüderitz hatte sich 1906 in Waldsieversdorf im Märkischen Oderkreis zur Ruhe gesetzt, wo er 1930 starb. Das Haus, das er dort gekauft und bewohnt hatte, erbte nach seinem Tod seine Haushälterin Ida Kreutzfeld. Nach deren Tod ging das Haus 1970 an eine Marie Lüderitz geb. Beymel, die mit einem Neffen von Carl Lüderitz, Georg Lüderitz, jüngster Sohn seines älteren Bruders Albert, verheiratet gewesen war.

Bild 25 Unsigniertes Gemälde wahrscheinlich von Elisabeth Lüderitz das die - фото 17Bild 2-5: Unsigniertes Gemälde, wahrscheinlich von Elisabeth Lüderitz, das die Malerin beim Schachspiel mit Bruder Carl zeigt

Bild 26 Selbstportrait der Elisabeth Lüderitz mit Weißfleckenkrankheit - фото 18Bild 2-6: Selbstportrait der Elisabeth Lüderitz mit Weißfleckenkrankheit (Vitiligo), undatiert, gezeigt auf der Großen Berliner Kunstausstellung 1892

Georg war 1955 verstorben, so dass seine Frau das Erbe übernahm. Sie starb 1977 und vererbte Haus und Grundstück an eine Renate Ehrlich. Diese verkaufte es 1993 weiter, wie aus den Unterlagen des Katasteramtes Strausberg entnommen werden konnte. Familie Beymel wohnte seit 1905 am Friedrich-Wilhelm-Platz 7 in Berlin-Friedenau.

Am Samstag, den 19. Januar 2019 fuhr Paul, der Berliner unter uns, gegen Mittag am Friedrich-Wilhelm-Platz vorbei, um Fotos vom Haus Nr. 7 zu machen. In einer E-Mail an die anderen Autoren am gleichen Abend schildert er das so:

„Ich habe das Haus fotografiert, das Zigarrengeschäft der Beymels ist jetzt Gemeindecafé der Kirche direkt gegenüber ... Ich will schon wieder wegfahren, da spricht mich eine junge Frau an und fragt (freundlich), warum ich fotografiert habe (sie hatte auch gesehen, dass ich das Klingelbrett fotografiert hatte), und als ich ihr erkläre, dass hier vor mehr als 50 Jahren eine Familie Beymel gewohnt habe, die mit den Lüderitz verwandt seien, sagt die alte Dame neben ihr (die ich bis dahin kaum bemerkt hatte): ,Das bin ich‘. Eine etwa 80 Jahre alte, sehr gepflegt aussehende Dame, die sich als Renate Ehrlich, Tochter der Maria Lüderitz vorstellt, und die in dem Haus unter dem Namen Ehrlich/Zander wohnt. Ich war sprachlos.“

Wir haben seitdem Renate Ehrlich mehrfach interviewt und viele bis dahin unbekannte Informationen erhalten. Aber vor allem haben wir Bilder – sowohl Fotos als auch Gemälde – entdeckt: ein Bildnis einer ca. 35-jährigen Frau und das Genrebild einer jungen Frau und eines jungen Mannes beim Schachspiel ( –> Bild 2-6; Bild 2-5).

Eines der Bilder ist signiert und datiert (8. Oktober 1892), und es sei, erklärte Renate Ehrlich, ein Selbstbildnis der Malerin: Elisabeth Poppe-Lüderitz. Auffällig sind große weiße Flecken auf der Haut, wobei es sich nicht um Farbeffekte auf dem Ölbild, sondern um die Weißfleckenkrankheit (Vitiligo, Scheckhaut) – eine Pigmentstörung aufgrund einer immunologischen Fehlfunktion – handelt.

Dass diese Krankheit nicht ansteckend ist, wusste man mit Sicherheit noch nicht im Jahre 1880 (8). Es erklärt womöglich den vollständigen Rückzug der Malerin aus der Öffentlichkeit und auch den Kommentar zu ihrem 1892 gezeigten Selbstbildnis auf der 63. Ausstellung der Akademie: „... und ihrem mit Holbeinscher Delikatesse und Wahrheitsliebe durchgeführten Selbstbildnis ...“ (9).

Bild 27 Portrait vermutlich von Hermann oder Carl Lüderitz gemalt von - фото 19Bild 2-7: Portrait vermutlich von Hermann oder Carl Lüderitz, gemalt von Elisabeth Lüderitz, undatiert

Bild 28 Foto von Elisabeth PoppeLüderitz 1909 Neueste Entdeckungen und - фото 20Bild 2-8: Foto von Elisabeth Poppe-Lüderitz, 1909

Neueste Entdeckungen und Erkenntnisse

Juni 2019 Ein weiterer Dachboden – bei Matthias Lüderitz, einem Urgroßneffen der Malerin – brachte zwei weitere Bilder zutage, darunter das bislang schönste Werk. Es zeigt, signiert und datiert auf 1888, Carls Mutter Lucie mit ihren vier Kindern Albert, Carl, Elisabeth und Hermann ( –> Titelbild) beim Familienrat. Das andere Bild ist das Portrait eines jungen Mannes, der sowohl Carl als auch sein jüngerer Bruder Hermann sein könnte. Es ist signiert mit „E. Lüderitz“, daher vor 1891 entstanden ( –> Bild 2-7). Die drei Autoren können sich nicht einigen, wen der beiden Brüder das Bild darstellt und schwanken zwischen Wissenschaftlichkeit, Ehrlichkeit und Wunschdenken: „Es müsste Carl sein, dann hätten wir endlich das Bild, das wir seit Langem suchen.“ Ein Argument für Carl: Der Abgebildete trägt eine Uhrkette, und eine Uhr mit Kette hatte Carl in seinem Testament seinem Neffen vermacht; Hermann, geboren 1864, war dafür vielleicht noch zu jung. Aber auch Experten des Bayerischen Landeskriminalamtes konnten beim Vergleich des Familienbildes und des Porträts kein eindeutiges Urteil abgeben.

Januar 2020 Ein weiterer Besuch bei Renate Ehrlich zaubert ein Foto von 1909 hervor ( –> Bild 2-8), das die 51-jährige Elisabeth zeigt, jedoch ohne einen Hinweis auf die Weißfleckenkrankheit. Da digitale Bildbearbeitung zu jener Zeit noch kein Thema war, war hier entweder Retusche oder Kosmetik am Werk. Das Retuschieren war bereits 1855 erfunden worden. Und auf die Frage, ob es vor 100 Jahren schon Kosmetik gegeben habe, ist die Antwort vom Historiker: „Kosmetik hatten die Frauen schon erfunden, als die Männer noch über die Erfindung des Rads nachdachten.“

August 2020 Auf einer Auktion bei E-Bay im November 2019 werden zwei Portraits angeboten, signiert von Elisabeth Poppe-Lüderitz und datiert auf 1898/1899. Herkunft und Verbleib dieser Bilder sind bislang unbekannt, aber sie zeigen, dass die Künstlerin weiterhin gemalt, aber nicht mehr öffentlich ausgestellt hat.

Verzeichnis der Bilder der Malerin

Ausstellung der Königlichen Akademie der Künste 1880: Page (verkäuflich)

Ausstellung der Königlichen Akademie der Künste 1881: Porträt der Mrs O (nicht verkäuflich)

39. Ausstellung des Kasseler Kunstvereins 1881: Ein Mitglied der Chinesischen Gesandtschaft in Berlin (1000 Mark), Page (800 Mark), Mann und Frau (nicht verkäuflich)

Ausstellung der Akademie der Künste 1883: Porträt des Fräulein Caty H (nicht verkäuflich)

Ausstellung der Akademie der Künste 1884: Porträt (nicht verkäuflich)

Große Berliner Kunstausstellung 1891: Porträt

63. Ausstellung der Akademie 1892: Nr. 926: Portrait; Nr. 927: Selbstportrait

Weltausstellung in Chicago 1893: Mars und Venus

Große Berliner Kunstausstellung 1893: Bildnis der Frau R. und Bildnis der Kinder des Herrn Dr. L. ( –> Bild 2-2)

Große Berliner Kunstausstellung 1894: Damenbildnis

Große Berliner Kunstausstellung 1895: Bildnis

Ungelistet: Einzelportrait (Hermann oder Carl Lüderitz, Schachspiel, Familienrat, Frauenportrait, Männerportrait)

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