Array mehrbuch - Die Wassernixe
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Aber nur einen Augenblick lang. Die Brigantine wendete plötzlich ihren Lauf, glitt nach einer Stelle hin, wo ihr die Einbiegung an dem Ufer der Runden Bucht den meisten Schutz gegen Wind und Wogen, und vielleicht auch gegen neugierige Augen zu versprechen schien, und kam dort zum Stehen. Ein heftiges Rauschen der Wasserfläche, das selbst bis zur Villa herandrang, zerstreute Alida's Geträume, denn nun wußte sie, daß wirklich ein Anker in die Bai gefallen sey.
Nordamerika's Küsten hatten für Seeräuber so wenig Lockendes, daß ihre Bewohner ruhig in diesem Sicherheitgefühle lebten; dessenungeachtet kam der jungen Erbin jetzt der Gedanke, daß die einsame Lage der Villa die Habgier lüstern gemacht haben dürfte. Sowohl sie, als ihr Vormund standen im Rufe des Reichthums: konnte es daher nicht seyn, daß verzweifelte Menschen, denen sich vielleicht auf offener See kein Gegenstand zum Plündern darbot, hier landeten, um auf festem Lande Raub und Mord zu begehen? Auch ging die allgemeine Sage, daß die Flibustier in früheren Zeiten die Küste des benachbarten Eilandes zu besuchen pflegten, und schon damals fing man an, nach verborgenen Schätzen und der von den Seeräubern versteckten Beute zu graben – Versuche, die von Zeit zu Zeit, bis auf unsere Tage, wiederholt worden sind.
Es gibt Lagen, in welchen der Geist Dingen Glauben schenkt, die er im ungetrübten Zustande als abgeschmackt verwirft. In einer solchen Lage befand sich Alida jetzt; obgleich mit einem klaren, männlichen Verstande begabt, fühlte sie sich geneigt anzunehmen, daß jene Erzählungen, die sie bisher als Mährchen verspottete, am Ende doch wahr seyn könnten. Das Auge unverwandt auf das regungslose Schiff haltend, trat sie innerhalb des Fensters zurück, und unentschlossen, ob sie Lärm machen sollte oder nicht, hüllte sie sich in die Fenstervorhänge, im Wahn, daß man sie sonst, trotz der Ferne, erspähen könne. Kaum hatte sie sich auf diese Weise verborgen, als es laut im Gesträuche raschelte, der Tritt eines Fußes auf dem grünen Platze unter dem Fenster ward hörbar, und gleich darauf schwang sich jemand in den Balcon und sprang von da in die Mitte des Zimmers, beides mit solcher Behendigkeit, daß das Herannahen der Gestalt der schwebenden Bewegung eines übernatürlichen Wesens glich.
Neuntes Kapitel.
»– Nun seht nun, wie ihr staunt! Ich wollt' euch Liebes thun, Freund mit Euch seyn!« |
Kaufmann von Venedig. |
Das Erste, woran Alida bei diesem zweiten Ueberfall dachte, war die Flucht. Doch Furchtsamkeit war nicht ihre Schwäche; vielmehr hatte sie natürliche Festigkeit genug, einen forschenden Blick auf die Gestalt des Individuums zu werfen, das mit so wenig Umständen ihren Pavillon betrat, und nun reichte schon die Neugierde hin, sie zum Bleiben zu vermögen. Wir lassen es dahingestellt seyn, in wiefern die unbestimmte, aber sehr natürliche Erwartung, daß sie den Commandeur der Coquette abermals zu verabschieden habe, Einfluß auf ihre Entschlossenheit ausübte. Ob diese kühne Voraussetzung Entschuldigung verdiene, mag der Leser beurtheilen, nachdem wir ihm die Person des Unerwarteten werden vorgeführt haben. Der Fremde stand in der Blüthe des lebenskräftigen Mannesalters. Er mochte höchstens zweiundzwanzig Jahre alt seyn, und man würde ihn für noch jünger gehalten haben, wären seine Züge nicht durch ein üppiges Braun etwas umschattet worden. Dieser Anflug hob seine natürliche, zwar nie blendend helle, aber klare und blühende Gesichtsfarbe noch mehr hervor. Einen seltsamen Kontrast mit den, fast bis zum Weiblichen zart gebogenen, schönen Augenbraunen und Wimpern bildete das glänzende Schwarz des vollen, seidenhaarigen Backenbarts, und verlieh den weichen Zügen dasjenige, was männlicher Schönheit nie fehlen darf – Kräftigkeit. Die Stirn war glatt und niedrig; die Nase eben so fein in den einzelnen Theilen, als kühn im Profil; die Lippen schwellend voll, und in ihren Wurf verrathend, daß ihr Besitzer zuweilen ein loser Schelm seyn könne, obgleich der Schnitt des Mundes, im Ganzen genommen, mehr auf Sentimentalität hinwies; diesem Munde entsprachen zwei glänzende Reihen völlig gleichgestalteter Zähne; das kleine, runde Kinn mit dem Grübchen im Mittelpunkte war so durchaus rein von allem Haarwuchs, daß man hatte denken sollen, die Natur habe ihren Schmuck schon am Backenbart erschöpft. Erwähnen wir nun noch des glänzenden, kohlschwarzen Augenpaars, dessen ausdrucksvolle Sprache der Eigner vollkommen in seiner Gewalt zu haben schien, so wird der Leser mit uns der Meinung seyn, daß der Mensch, welcher Alida's Einsamkeit so plötzlich störte, persönliche Reize genug befaß, um, unter anderen Umständen, der Einbildungskraft eines so sehr schönen, und das Schöne bewundernden Mädchens wie Alida, gefährlich werden zu können.
So außerordentlich die Vorzüge der Gestalt des Fremden waren, so einzig war sein Anzug. In Bezug auf Façon, glich derselbe dem des sogenannten Herrn Ruderpinne; nur bestand er aus Stoffen, die weit reicher, und, so weit das Aeußere ein Urtheil begründen kann, des Tragenden würdiger waren.
Die leichte Jacke bestand aus dickgewirktem, purpurfarbenem Seidenzeug, von indischer Arbeit, und war auf das Sorgfältigste einer mehr runden und gewandten als athletisch-breiten Gestalt angepaßt. Die weiten Pumphosen waren aus dichtem, weißen Baumwollenzeug, die Mütze scharlachner Sammt mit Gold gestickt, und der Gürtel bestand aus Seidenschnur von derselben glänzenden Farbe, in der Form eines Kabeltaues geflochten, mit zwei kleinen goldenen Ankern, die, an die Enden befestigt, als Troddeln von der Seite herabhingen.
Wenig im Einklang mit diesem wunderbar ungewöhnlichen Anzuge war die Zugabe von Waffen; doch auch diese nicht von gemeinem Schlage, die kleinen Terzerole im Gürtel waren mit Gold ausgelegt, und aus den Falten des Oberkleides blitzte, vielleicht nicht zufällig, der reiche Griff eines asiatischen Dolches hervor.
»Lustig, Kamerad, lustig!« rief der Fremde, als er mit einem Sprunge die Mitte des kleinen Salons erreicht hatte, – und es war seltsam, zu bemerken, wie wenig die jugendliche sanfte Stimme mit dem rauhen Seemannsgruße in Einklang stand. – »Komm nur hervor, mein Biberfellhändler; hier ist einer, der Gold für deine Koffer bringt. Aha! da dieses Lichter-Trio nunmehr seine Dienste gethan hat, so wollen wir nur immer ein Paar davon auslöschen, damit es nicht Andere in den verbotenen Hafen lootse.«
»Mit Erlaubniß, Sir,« sprach die aus den umhüllenden Vorhängen hervortretende Herrin des Pavillons mit einer Miene der Unerschrockenheit, die durch das pochende Herz fast hörbar Lügen gestraft wurde; »da ich so unerwartet einen Gast zu bewirthen bekommen habe, so sind die Lichter durchaus nicht überflüssig.«
Das Auffahren und der offenbare Schreck, mit welchem der Eindringling einen Schritt zurücktrat, lieh Alida noch mehr Zuversicht, denn der Muth ist eine Eigenschaft, welche in einem Gegner in dem Maaße wächst, als sie im andern abnimmt. Wie das Mädchen jedoch die eine Hand des Fremden auf dem Pistol ruhen sah, wollte sie wieder fliehen, und ihre Entschlossenheit kehrte auch nicht eher zurück, als bis er die Hand sinken ließ. Ihre Furcht verwandelte sich jetzt in Neugierde, als er, mit sanftem lockendem Blick anmuthsvoll auf sie zutretend, die Worte sprach:
»Ist auch Alderman Van Beverout seiner Verabredung nicht getreu, so verzeiht man gern seinem Mangel an Pünktlichkeit, da er eine solche Stellvertreterin schickt. Hoffentlich kommt sie mit Vollmacht, den ganzen Handel abzuschließen.«
»Die Sache ist mir fremd, und ich habe kein Recht, Vorschläge zu machen, noch anzuhören. Meine Macht beschränkt sich auf den Wunsch, daß diese Dinge nicht in meinem Pavillon besprochen werden mögen; sie gehören weder zu meinen Angelegenheiten noch weiß ich sonst das Geringste davon.«
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