Array mehrbuch - Die Wassernixe
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Ein schönes Schiff im Mondglanz, mit seinen symmetrisch ausgestreckten Spieren und dem zarten Gewebe seines Tauwerks, dazu das schwere und großartige Heben und Sinken des Rumpfs auf den trägen Wogen einer ruhigen See, gewährt einen eben so gefälligen, als imposanten Anblick. Alida wußte, daß innerhalb der schwarzen ruhenden Masse mehr als hundert menschliche Wesen jetzt in den Armen des Schlafes lagen; dies lenkte fast unwillkührlich ihre Gedanken auf die Lebensbeschäftigung dieser Menschen, auf ihr, trotz des beschränkten Aufenthaltortes, herumirrendes Daseyn, auf ihr offenes männliches Benehmen, auf ihre Aufopferung für Andere, die ihre Wohnsitze nie verlassen, auf ihren unterbrochenen Zusammenhang mit der übrigen Menschenfamilie, endlich auf jene lose häusliche Bande und jenen Ruf der Unbeständigkeit, die natürlichen Folgen eines solchen Lebens. Sie seufzte, und wendete den Blick von dem Schiff hinweg auf das Element, auf dem es schwamm; ihr Auge überschweifte die weite unwohnbare Wasseröde in ihrer ganzen Ausdehnung, von dem fernen, niedern und fast unbemerkbaren Gestade der Insel Nassau bis zur Küste Neu-Jersey's. Selbst der Seevogel ruhte seinen müden Fittig ans, und trieb sicher schlafend auf den Wogen. Die ungeheure Fläche sah aus wie eine große, nie betretene Wüste, oder vielmehr wie ein zweites Firmament, nur dichter, materieller als das, von welchem es überwölbt war.
Eichen- und Fichtengehölz von verkrüppeltem Wuchse bedeckte, wie bereits erwähnt worden, einen großen Theil der sandigen Firste, woraus das Vorgebirge bestand. Von diesem Bäumen war auch das Wasser der Runden Bucht ringsherum umschattet. Es kam dem Mädchen vor, als erblickte sie über den Umrissen des Gehölzes am Seerande einen bewegten Gegenstand. Anfangs glaubte sie, irgend ein Baum mit kahlen Zweigen, wie es an der Küste viele gab, werfe seine nackte Linien auf das Wasser im Hintergrunde und täusche ihren Blick mit der Gestalt und dem Taugewebe eines leicht aufgetakelten Schiffes. Doch als die dunkeln, symmetrischen Raaen bei Gegenständen vorbeiglitten, von denen sie wußte, daß sie unbeweglich waren, konnte sie über das, was sie sah, nicht länger in Zweifel bleiben. Alida verwunderte sich, und ihre Verwunderung war nicht ganz ohne Mischung von Besorgniß. Es sah aus, als wenn der Fremde – denn ein anderes Schiff konnte es nicht seyn – sich in die Brandung, die selbst in ihrem ruhigsten Zustande einem so leichten Kiel gefährlich war, muthwillig hineinwagte und blindlings, keines Bösen gewärtig, auf's Land lossteuerte. Auch die Bewegung an sich hatte etwas Ungewöhnliches, Geheimnißvolles. Das Fahrzeug zeigte gar keine Segeltücher, und dennoch verschwanden die luftigen hohen Spieren bald hinter einem Dickicht, das einen Erdknollen am Meeresrande übelkräuselte.
Alida erwartete jeden Augenblick das Nothgeschrei von Seeleuten zu hören; als nun aber Minute nach Minute dahinfloß, ohne daß die Stille der Nacht von jenen Schreckenstönen unterbrochen wurde, so fielen ihr jene seeräuberischen Schiffe ein, von welchen es in den Gewässern der kleinen Antillen wimmelte, und die, wie es hieß, zuweilen sogar die kleineren und abgelegeneren Seecanäle des amerikanischen Continents befuhren und sich dort ausbesserten. Die Erzählungen von den Thaten, dem Charakter und dem Ende des berüchtigten Kidd waren damals noch ganz neu, und obgleich sie das Schicksal aller Volkserzählungen theilten, übertrieben und entstellt zu werden, so glaubten doch auch die Gebildeteren genug davon, um seinem Leben und Tode den Stempel des Seltsamen und Geheimnißvollen aufzudrücken. Bald wünschte sie den jungen Commandanten der Coquette wieder zurückrufen zu können, damit sie ihn von der Nähe des Feindes unterrichtete; bald schämte sie sich ihrer Furcht, überredete sich, daß solche mehr aus weiblicher Schwäche hervorgehe, als sich auf Wahrheit gründe, und daß das Ganze weiter nichts sey, als die gewöhnliche Fahrt eines Küstenschiffes, das, mit den Umgebungen vollkommen vertraut, eben so wenig selbst in Gefahr seyn, als sie Anderen bringen könne. Ihre Gedanken waren gerade mit diesem natürlichen und beruhigenden Schluß beschäftigt, als sie deutlich Jemand in den Pavillon eintreten hörte, nicht weit von der Thüre ihres Zimmers. Athemlos, mehr aus aufgeregter Einbildungskraft, als aus irgend einer bestimmten Furcht, welche die neue Störung in ihr hervorgerufen hätte, eilte sie vom Balkon hinweg und lauschte, ohne sich zu regen. Die Thür wurde wirklich, und zwar mit äußerster Behutsamkeit geöffnet, und Alida's erschrockenem Blick bot sich Anfangs nichts dar, als ein sich im Kreise drehender Raum mit der Gestalt eines drohenden, raubgierigen Freibeuters in dessen Mittelpunkt.
»Potz Nordlichter und Mondschein!« polterte Alderman Van Beverout – denn es war kein Anderer als der Onkel der reichen Erbin, dessen unerwarteter Besuch ihr so viel Schrecken verursachte – »Diese Sternguckerei und Verwandlung der Nacht in Tag wird noch Deine Schönheit zerstören, Nichte, und dann werden wir sehen, wie viele Patroons sich zu Männern melden! Ein glänzendes Auge und eine blühende Wange, darin besteht Dein Waarenmagazin, Mädchen, und die verschläudert Beides, welche noch nicht zu Bett ist, wenn die Glocke Zehn geschlagen hat.«
»Ihre Disciplin würde gar manche Schöne der Mittel berauben, ihre Macht zu gebrauchen,« erwiederte das Mädchen, und lachte vergnügt, theils darüber, daß ihre Furcht sich als ungegründet erwies, theils über die väterliche Besorgtheit des Tadlers. »Ich habe mir sagen lassen, zehn Uhr sey für die Zauberkraft der europäischen Damen die rechte Hexenstunde.«
»Hat sich was zu hexen! Das Wort erinnert Einen an die verschmitzten Yankihs, eine Race, die den Lucifer selbst überlisten würde, wenn man sie gewähren ließe. Da will der Patroon schon wieder eine ganze Familie von diesen Spitzbuben dem ehrlichen Holländer auf seinem Gute zugesellen. Eben haben wir uns darüber herumgestritten, und endlich den Streit durch ein erlaubtes Entscheidungsmittel ausgeglichen.«
»Hoffentlich, theuerster Onkel, nicht durch die Entscheidung des Schwertes.« »Potz Friede und Oelzweige, nein! Der Patroon von Kinderhook ist der letzte Mann in ganz Amerika, der von den Schwertstreichen Myndert Van Beverout's etwas zu befürchten hätte. Ich forderte den Jungen blos auf, einen schönen Aal, welchen die Schwarzen zu unserm Frühstück im Fluß gefangen hatten, festzuhalten, als Probe, ob er der Mann sey, der mit den schlüpfrigen Gesellen fertig werden könne. Beim Verdienst des friedliebenden Sankt Nicolas! die Aufgabe machte dem Sohn des alten Hendrick Van Staats nicht wenig zu schaffen! Der Bursch faßte Dir den Fisch fest, wie Dein Onkel einst einen holländischen Gilder; sein Vater nämlich, so erzählt die Sage, soll ihm als Kind einst ein solches Geldstück in die Hand gegeben haben, um an der Art, wie er es halten würde, zu sehen, ob die rechte Himmelsgabe der Sparsamkeit sich wohl noch auf die nächste Generation der Familie forterben würde, was that Dein Onkel! er hielt den Gilder mit dem Gebisse fest! Doch um wieder auf den Aal zu kommen; mir ward bange, denn der junge Oloff hat 'ne Faust wie eine Schraube, und ich dachte schon, wie nun die Rentrolle des Guts besteckt werden und neben den stattlichen Namen der Harmans und der Rips, der Corneliusse und der Dircks, einst die schmutzige Gesellschaft eines Peleg, eines »Fruchtbarkeit«Leider nöthigen uns die Sitten der Puritaner schon wieder zu Sprachhärten. Die Leserinnen des Conanchet haben vielleicht den Herrn Capitän »Zufriedenheit«, und die Leser das eigensinnige Mädchen, Jungfer »Glaube«, noch in gutem Andenken. In der vorliegenden Stelle nun spricht der alte Holländer von denselben Sekürern mit ihren alttestamentlichen Namen. D.U. und ihres Gleichen stehen sollte: aber just, als der Patroon glaubte; die Wasserbestie beim Hals fest genug zu halten, gab sie einen schnellen Druck, und husch! war sie ihm durch die Finger. Potz Flecke und Schlupflöcher! in der Probe steckt eben so viel Weisheit als Witz!«
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