Eugen Drewermann - An der Quelle des Lebens

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"Wenn wir einen Menschen so anreden, dass wir die Tiefe seines Wesens berühren, so öffnet er sich und wird für uns zu einem Weg, der ins Unendliche hinüberführt. Und wann immer wir selbst uns so angesprochen fühlen, dass unser eigenes Ich gemeint und getragen wird, so fühlen wir uns selbst verbunden mit dem Ursprung unseres Daseins, mit der Quelle des Lebens."
Dieses Lesebuch versammelt leicht zugänglich einige der wichtigsten Gedanken und schönsten Texte aus Eugen Drewermanns unerschöpflichem Werk.

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Ich steige hinab in die Barke 203

WENN ES HEISST, daß alles Geschaffene durch das Wort Gottes selbst existiert, dann wird darin die Überzeugung von der grundsätzlichen Liebesfähigkeit und Liebens­würdigkeit aller Dinge ausgedrückt. Ganz besonders sagt es uns, daß wir mit unserem Leben im Grunde einer uns zwar noch nicht wirklich bekannten, aber doch bereits vollendeten Dichtung beiwohnen, wir selber teilhaben an einem tiefen Prozeß des liebenden Erkennens und Be­nennens.

Was uns Zukunft gibt 13 f.

NIMMT MAN DIE TEXTE … [der Bibel] symbolisch, hat man in ihnen Wegweisungen zur Menschwerdung. Dann geht es nicht mehr um Israel vor dem Sinai; es geht nicht darum, ein bestimmtes Volk wie die Ägypter zu bekämpfen oder beim Durchzug durch das Rote Meer hinter sich zu lassen, so dass sie als Leichen im Meer treiben. Man hat einen Werdegang im Prozess der Vermenschlichung.

Die zehn Gebote 32 f.

GOTT, WENN ES IHN GIBT, ist nichts als befreiende Güte, die aufscheint in jeder Gebärde der Liebe und des Verstehens unter den Kreaturen …

Glauben in Freiheit 19

SIE BRAUCHEN NUR EIN EINZIGES LEBEWESEN, irgendein Stück der Welt wirklich zu lieben, und Sie werden Gott finden im Urgrund und im Hintergrund von allem. Wie immer wir Gott sonst nennen, die Weisheit, die Macht, all das ist nichts, weil diskutierbar, formulierbar. Einzig wenn wir sagen, er ist die Liebe, sprechen wir ihn ganz aus, weil wir dieses Wort gar nie anders aussprechen können, ohne uns selber vollkommen mitzuteilen.

Ich lasse Dich nicht, du segnest mich denn 16 f.

ALL DIE ERFAHRUNGEN dessen, was in der Sprache der akademischen Theologie einmal als „Gnade“ bezeichnet wurde, laufen letztlich darauf hinaus, daß kein Mensch dem anderen vorschreiben kann, was er zu sein oder zu tun hat; er läßt den Anderen gelten – das ist alles! Er „macht“ nicht den anderen – er macht überhaupt nichts, weder für ihn noch mit ihm, er ist einfach für ihn da, wenn der Andere ihn braucht. Diese absichtslose Gegenwart des eigenen Daseins in der Anwesenheit eines Anderen erzeugt in ihrer voraussetzungslosen Zugewandtheit gerade die „Resonanzschwingung“, die nötig ist, um die Person­werdung des Anderen im Gegenüber der eigenen Person zu katalysieren … Gott in diesem Sinne ist das absolute Gegenüber einer reinen Begegnung, das Du oder besser das Ich-Du, das jede Begegnung umgreift und in jeder Begegnung begegnet.

Glauben in Freiheit I 376 f.

[ES IST MÖGLICH] Gott anzureden als unseren „Vater“ und unsere „Mutter“, denn nur im Raum derartiger Worte „vermittelt“ sich fühlbar und ganz, was den Kern aller wirklich religiösen Erfahrung ausmacht: noch einmal von vorn, aus der Wahrheit des eigenen Wesens jetzt, leben zu dürfen unter der Anrede derjenigen Macht, die von Ewigkeit her, wie wir glauben, gemocht und gewollt hat, dass es uns gibt, und die uns gerufen hat bei unserem Namen.

Glauben in Freiheit 377

DER CHRISTLICHE GLAUBE … muss als eine Synthese von personaler Erfahrung und deutenden Bildern, aus individuellem Erleben und kollektiven Chiffren verstanden werden.

Glauben in Freiheit 208

RELIGIÖS GILT, dass nur der eine bestimmte Wahrheit finden wird, der sie von ganzem Herzen benötigt. Das subjektive Moment stellt religiös eine unerlässliche Erkenntnisbedingung dar; wer sie als „nur subjektiv“ oder „rein projektiv“ verwirft, behält nichts weiter übrig als einen Haufen toter Götzen, nichts von dem, was einem persönlichen Gott gleicht … Dass jedoch „Projektion“ nur die Umschreibung für eine standpunktbedingte Verfälschung der Wirklichkeit sei, ist nicht wahr. „Projektion“ – das ist vielmehr so etwas wie der Schein einer Taschenlampe in einem an sich unbeleuchteten Keller: nur wo der Lichtstrahl der Lampe hinfällt, wird etwas sichtbar.

Glauben in Freiheit 49 f.

DER „RUF“ GOTTES ergeht mithin keinesfalls nur „punk­tuell“, sondern er ertönt, ähnlich der Entwicklungslehre der Hindus, quer durch die gesamte Evolution. Ja, mehr noch: Statt rein religionspsychologisch zu sagen: die „Offenbarung“ Gottes bestehe in der personalen Erfahrung, als Mensch in einer Tiefe angenommen zu sein, die eine In­tegration einer Vielzahl unbewusster Bilder erlaube, können wir jetzt auch theologisch sagen: Offenbarung ist die personale Vollendung dessen, was durch die „Schöpfung“ in der Natur des Menschen angelegt ist.

Glauben in Freiheit 260 f.

DIE RELIGION DIENT DER „HUMANISATION“ … und der „Personalisation“ des Menschen …, [ein] integrativer Prozess auf dem Hintergrund einer alle Angst umspannenden Geborgenheit im Gegenüber eines absoluten Du, das in der Zuwendung einer anderen menschlichen Person erscheint, sich vollzieht und ermöglicht … Es erscheint nunmehr die „Offenbarung“ Gottes als identisch mit dem Akt der Person­werdung, der durch die Begegnung zwischen Ich und Du zustande kommt … Religion ist … zu verstehen als eine Form der Mitteilung der absoluten Person Gottes, die sich ausspricht in der Personwerdung jedes einzelnen Menschen. Mit anderen Worten: wir werden von Gott, wer immer er sei, wenn das Gesagte gilt, gerade so viel verstehen und zu Gesicht bekommen, als wir im Feld unserer eigenen Personwerdung in der Begegnung mit anderen Menschen zu leben vermögen. Die gesamte „inhaltliche“ Seite der jeweiligen Religionsform ist mithin zu lesen als der symbolische Urgrund, der in die Personwerdung einbezogen werden muss, weil ohne ihn eine Überwindung der Angst in den Tiefenschichten der menschlichen Psyche nicht möglich ist. Also doch „Entgeschichtlichung“? Also doch „gnostischer Synkretismus“? Also doch „Aufhebung der Einmaligkeit Jesu Christi“? Keineswegs. Sondern im Gegenteil! – … wir ahnen zum ersten Mal, was es mit einer Person auf sich hat, die uns die eigene Person so nahe bringt, dass, wer sie anredet mit „Du“, gar nicht anders kann als dahinter das ewige Du Gottes selbst anzusprechen, dem sie selbst sich verdankt.

Glauben in Freiheit 379 f.

WENN WIR NICHT WAGEN, unsere Gefühle in der Sprache mitzuteilen, wenn wir unsere Erlebniswelt immer weiter komprimieren auf die Welt der Dinge und ihrer Verwaltung, so werden wir erleben, daß uns die Seele entweicht … Aber irgendwo muß sie hin, unsere Seele, und je weniger wir menschlich miteinander reden, desto sicherer werden die Dinge anfangen, mit uns zu reden und sich mitzuteilen. Das ist es, was man schließlich als Wahnsinn oder als Psychose bezeichnet: daß alle Dinge reden, weil man selber nie zu reden wagen durfte und es nie ein Gegenüber gab, dem man sich mit Hilfe der Sprache hätte verständlich machen können.

Was uns Zukunft gibt 27

WAS UNS DEN MUT GIBT, einen anderen Menschen aufzufordern, sich auszusprechen, er möge wagen, seine Person mitzuteilen, ist diese Weltsicht der Religion … Es ist dieser feste Glaube von uns Christen, daß Gott uns einzig deshalb geschaffen hat, damit wir das Wort, das in uns lebt, der Welt mitteilen. Sonst wäre unser Leben sinnlos. Wir sind nicht gemacht, gehorsame Sklaven fremder Befehle und Anweisungen zu sein. Wir haben den Beruf, zu existieren nach der Art von Künstlern, die auf ihre Weise die Welt so sehen, daß sie unvertauschbar eine Wahrheit verkündet und offenbart und allen anderen zeigt. Es gibt etwas, das dürfen wir uns nicht aus dem Mund stehlen lassen.

Und legte ihnen die Hände auf 123

WIR SPRECHEN VON GOTT … nur noch wie von weitem, aus den Jahrtausenden der Tradition. Es hat nichts mehr an sich von dem, was Jesus ausmachte: Er trat mit seiner eigenen Person vor die Menschen hin, und alles von Gott ereignete sich in dem Moment seiner Begegnung.

Das Matthäusevangelium I 364

DIE MENSCHEN VERLANGEN DANACH, wirklichen Personen zu begegnen. Doch eben deshalb sind sie überdrüssig dieser gottseligen Scharlatanerie hochwürdiger Amtsträger, die immer noch glauben, sie stünden näher dem Himmel … Man glaubt ihnen nichts mehr, schon weil sie ihre Glaubwürdigkeit zu einer Frage des Kostümzwangs erniedrigt.

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