Susanne Pavlovic - Feuerjäger - Sammelband

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Feuerjäger: Sammelband: краткое содержание, описание и аннотация

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Sie ist raubeinig, respektlos und mit allen Wassern gewaschen. Sie macht keine Gefangenen, weder auf dem Schlachtfeld noch in der Liebe. Ihr Schwert gehört jedem, der sie mit Gold bezahlen kann. Krona Karagin ist alles andere als eine strahlende Heldin. Doch Helden sind viel zu selten in diesen ruhigen Zeiten, und als ein Feuerdämon sich über dem Königreich Abrantes erhebt, sammelt sie eine bunte Truppe von Zwergen, Kriegern und Zauberern um sich, um der Bedrohung die Stirn zu bieten. Krona Karagin ist keine Heldin, aber sie ist stinksauer, und sie hat nichts zu verlieren.
Wir alle lieben unsere Heldengeschichten: von Rittern in schimmernder Rüstung, von großen Taten, von Aufopferung, Mühsal und edler Gesinnung, von mutigen Recken, die nichts und niemand von ihrem Weg abbringt. Diese Geschichte ist keine davon.
Im Feuerjäger-Sammelband finden sich alle drei Bände der Trilogie – ein preisgekröntes Fantasy-Epos mit über 2500 Seiten Spannung, Humor und großen Gefühlen. Mit Charakteren, die man in der Mainstream-Fantasy-Literatur nur selten findet.
"Feuerjäger" ist der Rock'n'Roll der Fantasyliteratur!
Gewinner des Deutschen Phantastik Preis 2016 in der Kategorie «Bester deutschsprachiger Roman».
Von Susanne Pavlovic ist im Abrantes-Zyklus erschienen:
Das Spielmannslied
Der Sternenritter
Feuerjäger 1: Die Rückkehr der Kriegerin
Feuerjäger 2: Herz aus Stein
Feuerjäger 3: Das Schwert der Königin
Feuerjäger Sammelband
Die Herren von Nebelheim
Drei Lieder für die Königstochter
Die Frostchroniken 1: Krieg und Kröten

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»Nein«, beruhigte Elva sie und drückte sie auf einen Stuhl. »Bleib sitzen. Ich kümmere mich um den Rest.«

Sie wusch Lianna das Blut vom Gesicht und versorgte die Platzwunde, dann leerte sie Liannas Rucksack vollständig aus und begann, ihn aufs Neue zu packen.

»Du brauchst vor allem warme Sachen«, erklärte sie. »Um leichte Sommerkleidung kannst du dich kümmern, wenn es so weit ist. Das heißt, wenn du bis dahin nicht zurück bist.«

»Das werde ich nicht sein«, sagte Lianna undeutlich, da sie sich ein mit Heilkräutern versetztes Tuch gegen den Mund presste, um die Blutung zu stillen. »Ich werde niemals zurückkommen. Ich bin eine Ausgestoßene.« Sie empfand nichts bei diesen Worten, es war, als spräche sie über eine Fremde.

Elva warf ihr einen kurzen Blick zu und beugte sich dann wieder über ihre Arbeit. Ihre Stimme klang brüchig, als sie weiter sprach.

»Du wirst Geld brauchen. Nimm all deine Ersparnisse mit.«

»So etwas habe ich nicht. Wofür hätte ich bisher etwas sparen sollen?«

Elva seufzte tief. »Dann Schmuck. Davon hast du mehr als genug. Du kannst ihn in jeder größeren Stadt verkaufen. Na los«, fügte sie hinzu, als Lianna sich nicht vom Fleck rührte. »Such ihn zusammen und tu ihn in einen Beutel!«

Lianna erhob sich gehorsam und tat, wie ihr geheißen. Elva packte währenddessen den Rucksack und zwei Satteltaschen voll.

»Ich habe dir die wärmsten Kleider eingepackt, die ich finden konnte«, erklärte sie und stellte das Gepäck zu einem Haufen zusammen. »Die zwei Schlafdecken kannst du an den Sattel schnallen, genauso wie das Seil hier. Der Kleinkram ist obenauf im Rucksack, Kamm, Seife, Feuerstein, Zunderschwamm und diese Dinge. Den Beutel mit dem Schmuck solltest du am Körper tragen. Und pass gut drauf auf. Hast du deine Waffen?«

»Ja«, sagte Lianna und nahm ihr Schwert vom Tisch.

»Gut. Panzer?«

»Nein.«

»Grundgütige Götter! Dann hol ihn bitte!«

Gehorsam tauchte Lianna unter ihr Bett und fischte den leichten Lederpanzer hervor, der noch die Spuren des Trolls trug.

»Zieh ihn an«, befahl Elva. »Das ist die einfachste Art, ihn zu transportieren.«

Lianna schlüpfte in das Wams aus zähem Leder, das sich perfekt ihren Körperformen anpasste, und schloss die seitlichen Schnallen, sie tat es automatisch, während ein Teil von ihr sich immer noch weigerte zu begreifen.

»Warte hier«, sagte Elva. »Ich hole dein Pferd.«

Lianna blieb zurück und starrte auf das ordentlich gestapelte und verschnürte Gepäck.

Das war doch lächerlich. Das konnte doch nicht sein. Niemand konnte von ihr verlangen, mitten in der Nacht aufzubrechen, ohne Ziel und Weg.

Diese Gedanken hingen noch in ihrem Kopf fest, als sie bereits im Sattel saß, dick eingehüllt gegen die bittere nächtliche Kälte und trotzdem frierend. Elva stand am Hals des Schwarzen und hielt seine Zügel, als wolle sie ihre Freundin nicht ziehen lassen, und nun rannen ihr Tränen über die Wangen.

»Am besten du reitest hinüber nach Wiesenheim und suchst dir einen Gasthof, der dich noch aufnimmt. Es ist schon spät, aber der eine oder andere sollte noch geöffnet haben«, gab sie mit erstickter Stimme ihre letzten Anweisungen. »Hier«, sie reichte Lianna ein Beutelchen hinauf, in dem es klingelte. »Das sollte reichen, bis du deinen Schmuck verkauft hast.«

»Danke«, sagte Lianna.

»Lass dich mal wieder blicken, ja?«, bat Elva. Lianna lächelte schmal.

»Wie soll ich denn das anstellen?«

»Schick mir eine Nachricht. Nenn mir einen Treffpunkt, und ich werde hinkommen. Ich muss erfahren, ob es dir gut geht. Versprich mir, dass du das tust.«

»Ich versprech’s.«

Sie schwiegen einen Augenblick und sahen sich an. Das Talglicht im Wagenfenster ihres Vaters flackerte, die Flamme schwand zu einem Fünkchen.

»Ich muss los«, sagte Lianna. Elva ließ widerstrebend die Zügel des Schwarzen los und machte einen Schritt auf die Seite.

»Was ist dein Ziel?«

»Hochstahl«, sagte Lianna, die sich bis zu diesem Augenblick selbst nicht darüber im Klaren gewesen war.

»Viel Glück.« Elva wischte sich mit dem Ärmel übers Gesicht. »Verdammt! Ich hoffe, er ist es wert.«

»Wiedersehen«, sagte Lianna, wendete endlich den Schwarzen und trieb ihn voran.

»Schick mir eine Nachricht!«, rief Elva hinter ihr her, und sie hob bestätigend die Hand, sah sich aber nicht mehr um.

Sie spürte einen leichten, fernen Schmerz unter der Betäubung, die sie noch immer im Griff hielt. Energisch trieb sie den widerstrebenden Schwarzen voran. Der Himmel war wolkenlos und von Sternen übersät, und der halbe Mond spendete ein blasses, fahles Licht, das gerade ausreichte, damit sie ihren Weg fand. Die Zukunft lag neu und unbeschrieben vor ihr wie die glatte, unberührte Schneedecke, die der Schwarze durchpflügte. Alles war plötzlich anders, alles war möglich geworden. Sie erschrak vor dem Gedanken und schüttelte ihn schnell ab. Zu viel für den heutigen, unglaublichen Tag. Sie würde morgen über diese neue Zukunft entscheiden. Oder übermorgen. Oder irgendwann.

Etwas würde sich schon ergeben.

Als Haldur von Kech durch das Große Tor ins Freie trat, blinzelte er erstaunt und schützte die Augen, die nicht mehr an Tageslicht gewöhnt waren, mit der Hand. Es war ein strahlend sonniger Tag, der Himmel war hoch und durchsichtig blau, und die ganze Oberstadt lag dick eingepackt in knietiefen Schnee. Er schüttelte den Kopf. Als er zuletzt hier oben gewesen war, hatte noch der Herbststurm nasse braune Blätter durch die Straßen gefegt. Man nahm das Verstreichen der Zeit anders wahr, wenn man sich im Stein befand, diese Erfahrung hatte er oft gemacht, aber sie überraschte ihn immer wieder. Im Stein war Zeit eine Sache des Kalenders und der Stundengebete, etwas Unsichtbares, das gemessen wurde, während hier, an der Oberfläche, sich die Jahreszeiten mit schwindelerregendem Tempo abwechselten.

Haldur von Kech fröstelte und zog seine dunkelgraue Priesterrobe enger um sich. Wind. Ach ja. Er drückte Schwaden von Rauch aus den Schornsteinen hinunter in die Straßen und zupfte an seinem langen, schneeweißen Bart.

Er war zu selten hier oben. Er wusste gar nicht mehr, was vor sich ging in der äußeren Welt. Früher, so erinnerte er sich, als er ein junger Mönch gewesen war, der gerade seine Weihe empfangen hatte, war er viel gewandert. Jahrhunderte waren verstrichen seither. Die Welt hatte sich gewandelt. Und er war schon lange nicht mehr gut zu Fuß.

Der Schnee auf der Hauptstraße war niedergetreten und knirschte unter seinen Stiefeln. Als er in die Seitenstraße einbog, die hinter zum Schmiedebach führte, wurde das Vorankommen mühsamer. Wenige gingen hier, und er musste sich seinen Weg durch den tiefen Schnee bahnen. Er hörte schon das Klappern des Wasserrades. Der Bach war also noch nicht völlig zugefroren.

Haldur von Kech hielt inne und legte eine kurze Verschnaufpause ein, als das niedrige Haus am Ende der Straße in Sicht kam. Sein Vorhaben war zutiefst unerfreulich. Die Brüder hatten ihm davon abgeraten, diesen Weg persönlich zu machen, viele hatten sich erboten, statt seiner zu gehen, sie waren der Ansicht, derlei sei nicht Aufgabe eines Priors, und für einen Augenblick bereute er, dass er diese unangenehme Aufgabe nicht jemandem übertragen hatte, der jünger und belastbarer war als er.

Er erreichte das Haus, rückte seine Robe über den mit den Jahren des Studiums schmal gewordenen Schultern zurecht und klopfte.

Nichts geschah.

Er klopfte erneut, diesmal kräftiger.

Ein Rumpeln antwortete aus dem Inneren.

Haldur, der schon halb zu hoffen begonnen hatte, dass niemand hier sei und er damit die unangenehme Aufgabe verschieben oder schließlich doch delegieren könnte, atmete tief durch.

Zu Haus war er. Fragte sich nur, ob er auch ansprechbar war.

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