Peter Pirker - Codename Brooklyn.

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Eine Geschichte von Widerstand, Verfolgung und Befreiung
In der Nacht auf den 26. Februar 1945 landen ein holländischer und ein deutscher Jude mit einem Tiroler Wehrmachtsdeserteur per Fallschirm in Tirol. Sie sollen dem US-Geheimdienst Informationen aus der Alpenfestung der Nazis liefern. Frauen aus Oberperfuss helfen ihnen. Die Gestapo foltert und tötet, um sie zu enttarnen. Über zwei Monate entspannt sich ein Drama, das in die kampflose Befreiung Innsbrucks mündet. Das Buch schildert die Beteiligten, die Ereignisse und das Vermächtnis der Geschichte, die Quentin Tarantino zu «Inglourious Basterds» inspiriert hat.

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Hans fuhr jeden Tag mit dem Rad fünfzehn Minuten ins Labor und verdiente die für einen 20-jährigen Schulabsolventen stolze Summe von 30 Dollar in der Woche. Ausgaben hatte er wenige: sechs Dollar pro Woche für die Unterkunft, ansonsten kaum Zeit für Vergnügungen. Das soziale Leben spielte sich woanders ab: bei der aus Deutschland stammenden Familie Frank in Teaneck, New Jersey, mit deren zwölf Jahre älterem Sohn Albert Hans und Loek eng befreundet waren. Nach dem Eintritt in die Armee hatte Hans bei ihnen seinen legalen Wohnsitz. Am wichtigsten aber war für Hans die Familie Dekker, die in der Bronx lebte. Die Dekkers wurden aus mehreren Gründen zu einer Art Ersatzfamilie: Sie waren eine jüdische Familie, die aus Amsterdam kam und ebenso eng mit den Naturwissenschaften verbunden war wie die eigene. Vater Maurits Dekker hatte Chemie studiert, sich aber weniger im Labor denn als Pionier des wissenschaftlichen Publizierens verdient gemacht, indem er in den Niederlanden den ersten Direktversand für chemische und pharmazeutische Literatur aufbaute. 1939 betraute ihn das traditionsreiche Amsterdamer Verlagshaus Elsevier mit der Aufgabe, in New York eine Niederlassung zu gründen. Unter dem Eindruck des deutschen Angriffs auf Polen entschied er sich im Oktober 1939, nicht alleine nach New York zu gehen, sondern seine Familie mitzunehmen. Das Elsevier-Projekt hatte das Ziel gehabt, ein englischsprachiges Programm einzurichten und so den wissenschaftlichen Austausch zwischen den USA und Europa voranzutreiben. Mit dem deutschen Angriff auf die Niederlande war es tot. Zudem würden jüdische Wissenschaftler nicht mehr in dem Amsterdamer Verlag publizieren können. So gründete Dekker 1940 in der Bronx gemeinsam mit dem deutschen Chemiker Eric Proskauer den Wissenschaftsverlag Interscience, der auf Deutsch erschienene Forschungsarbeiten für den angloamerikanischen Raum zugänglich machte und europäische Publikationstraditionen, etwa die Einführung von Reihen, erfolgreich in den USA etablierte. Sehr rasch publizierte Interscience heute als Klassiker der Chemie geltende Werke wie die Encyclopedia of Chemical Technology . 56Dekker gehörte zu der Minderheit jüdischer Immigranten aus Europa, die unter schwierigen Bedingungen schnell im amerikanischen Business Fuß fassen konnten. Im Haus der Dekkers fand Hans eine offene Atmosphäre, die ihn so inspirierte und anspornte, wie es seine Eltern getan hatten. Und da war Elizabeth, die 16-jährige Tochter der Dekkers, mit der sich Hans im Dezember 1943 verlobte und die er 1946 heiraten sollte.

Zu diesem Zeitpunkt war Hans bereits Infanterist der US-Armee. Als niederländischer Staatsbürger hätte er auch in die Streitkräfte der Niederlande eintreten können, die in New York ein Rekrutierungsbüro unterhielten und in Kanada Rekruten ausbildeten, allerdings für den Einsatz gegen Japan, das im Jänner 1941 als Verbündeter Deutschlands die niederländischen Kolonien in Südostasien besetzt hatte. Die Vorstellung, nach Kanada transferiert zu werden und dann in Indonesien gegen Japan zu kämpfen, passte nicht zum neuen Zugehörigkeitsgefühl, das Hans und Loek in den vergangenen Jahren in Brooklyn entwickelt hatten: »Wir waren vollkommen amerikanisch.« 57

Die Brüder beantragten die amerikanische Staatsbürgerschaft. Im Juli 1943 erhielt Hans den Einberufungsbefehl zur Infanterie, fünf Monate Grundausbildung im Camp Fannin folgten. Ein Viertel der Soldatenschar, die mit Hans im Zug nach Texas saß, war ausländischer Herkunft, schätzte er später. Die rein materiellen Lebensumstände änderten sich in der Armee zum Besseren: gute Unterkunft, echt gutes Essen, gute Kleidung. Zudem gab es 20 Dollar Taschengeld im Monat, mit denen man nicht mehr tun konnte als rauchen, trinken und zu Prostituierten gehen – nichts von dem hatte Hans bisher getan und er beließ es dabei. Nach vier Monaten in Texas schrieb der einfache Soldat in seinen Personalbogen auf die Frage, ob er Rauschmittel konsumiere oder konsumiert habe: nur Champagner zu Silvester, sonst nein.

So angenehm die Rundumversorgung durch das Militär war, so schwer fiel ihm die Unterordnung unter das militärische Regime von Befehl und Gehorsam. Er wusste vieles besser als die Vorgesetzten und hatte stets eigene Ideen, erinnerte sich Hans. In der Beurteilung durch seinen Offizier am Ende der Grundausbildung liest sich das so: intelligent, couragiert, aber noch etwas kindisch. Arbeitet hart und verlässlich. Unter richtiger Führung ein äußerst nützlicher Nachwuchsoffizier für Einsätze im Kampfgebiet.

Der Sicherheitscheck verlief ohne Überraschungen. Die vertraulichen Auskünfte, die das OSS über Hans Wijnberg einholte, standen der Beurteilung durch die Armee in nichts nach. Sie empfahlen ihn aufgrund seiner Loyalität, seiner Fähigkeiten und seines Charakters in höchstem Maße für Spezialeinsätze in Europa. Ein anderer der 35 Soldaten, die sich damals in der OSS-Zentrale in Washington eingefunden hatten, war Frederick Mayer.

Freiburg und Brooklyn Die Aufnahme läuft Der Interviewer beginnt damit den - фото 30

Freiburg und Brooklyn

Die Aufnahme läuft. Der Interviewer beginnt damit, den Tag und den Ort des Gesprächs aufzuzeichnen. Es ist Dienstag, der 5. Juli 1977. Wir befinden uns im Haus von Frederick Mayer in der Stadt Avon Bend, West Virginia, Vereinigte Staaten von Amerika. »Let’s see how we are doing« – »Schauen wir, was uns gelingt«, murmelt ein Mann mit sonorer Stimme und stellt die erste Frage: »I want you to tell me a little bit about your family background, how you wound up in the United States, how you wound up in the American military. – Well, we came over in 1938 and the whole family emigrated. – From where? – From Freiburg, Black Forest. – How did the family come to leave Germany? – Oh, because of Hitler. We were Jewish. Still are. So … we came over with the whole bunch.« 58Es sind immer die ersten Fragen, die Emigranten gestellt werden: Woher kommst du? Wie bist du hierhergekommen? Und: Warum hast du dein Land verlassen?

Der Mann, der die Fragen stellt, ist der Autor Joseph E. Persico, langjähriger Redenschreiber des Gouverneurs von New York und amerikanischen Vizepräsidenten Nelson Rockefeller. Nun, nach dem Ende von Rockefellers Amtszeit, arbeitet er an seinem ersten Buch zum Zweiten Weltkrieg. Piercing the Reich. The Penetration of Nazi Germany by American Secret Agents during World War II wird 1979 in New York in dem renommierten Verlag The Viking Press erscheinen. Drei Jahre zuvor hat der amerikanische Auslandsgeheimdienst CIA einen 1947 verfassten und bislang unter Verschluss gehaltenen Bericht über das Office of Strategic Services freigegeben und damit erstmals einen Einblick in die geheimdienstlichen Praktiken im Kampf gegen die Achsenmächte ermöglicht. 59Durch seine guten Beziehungen war Persico unter den Ersten, die eine Kopie des Berichts erhielten. Ihn faszinierte vor allem der letzte, knappe Teil über Aktionen direkt im Dritten Reich. Die Entdeckung, dass es dem OSS 1944 und 1945 gelungen war, fast 200 Spione nach Deutschland einzuschleusen, in den Herrschaftsbereich der Gestapo, der als allmächtig, allgegenwärtig und grausam geltenden Geheimpolizei Hitlers, verlangte geradezu nach einem Buch. Doch die Central Intelligence Agency, die Nachfolgeorganisation des OSS, hielt die Dokumente dazu weiter unter Verschluss. Persico ließ sich nicht abwimmeln. Unter Berufung auf das Gesetz über die Freiheit der Information (Freedom of Information Act) forderte er die Herausgabe der Akten für die historische Forschung und erhielt schließlich immerhin 520 relevante Dokumente. Nun machte sich Persico auf die Suche nach den beteiligten Agenten, deren Namen die CIA in den Akten geschwärzt hatte und deren Identität sie verständlicherweise nicht preisgab. Es war schließlich eine private Vereinigung von Veteranen des OSS, von der Persico eine Liste ihrer Mitglieder erhielt. Einmal begonnen, verlief die Suche nach dem Schneeballsystem und am Ende hatte Persico in Europa und Amerika mit 122 Beteiligten gesprochen und die Interviews auf Tonband aufgezeichnet. Vorbildlich im Sinne wissenschaftlicher Transparenz und historischer Überlieferung stellte er die Tonbänder dem Archiv der Hoover Institution an der Universität Stanford zur Verfügung. Dort wurden sie digitalisiert und sind heute durch Onlineversand jedem Interessierten rasch zugänglich. Sie sind eine wesentliche Quelle für dieses Buch.

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