J. Zgb. - Der Virus-Code

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Aber wer oder was sind nun diese Schreihälse?, fragt Benni und reißt sich mächtig zusammen, denn eigentlich findet er diese Schleimmonster obereklig und einfach nur widerlich. Ganz leise beginnt es zu summen, dann wird es lauter und lauter, und schließlich brüllt es über das ganze Tal: VIREN! Wir sind Viren, wir sind die Armee des Todes!Benni, ein achtjähriger Junge mit Asperger-Syndrom, hat Zugang zu einer Welt außerhalb der Realität. Er wird von den Geistern der Weltmächte dazu auserkoren, den blauen Planeten, der von der Spezies Mensch bedenkenlos ausgebeutet wird, zu retten. Die Katastrophe beginnt sich anzubahnen und die Zeit ist knapp, doch zusammen mit seinem Hund Mo und den Geistern des Universums nimmt Benni die Herausforderung an.Werden sie den Kampf gewinnen können?Einfühlsam, humorvoll und ausdrucksstark erzählt diese Geschichte von unserer Pandemiezeit und zeigt dabei die Auswirkungen auf, die der Herrschaftsanspruch des Menschen und seine rein materielle Wahrnehmung seines Heimatplaneten auslösen, und lädt uns ein, neue Wege zu beschreiten

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Ganz leise beginnt es zu summen, dann wird es lauter und lauter, und schließlich brüllt es über das ganze Tal: „VIREN! Wir sind Viren, wir sind die Armee des Todes!“

Benni hält sich die Ohren zu und möchte am liebsten weg, weg von dem Geschrei, weg von diesen ekligen Monstern und einfach nur seine Ruhe haben. Er streckt die Hände weit vor und will das ganze Geschehen am liebsten fortschieben – und tatsächlich ist es plötzlich still.

Die labbrigen, schlabbrigen Schleimkugeln liegen als grauer Haufen vor seinen Füßen auf dem Boden. Erstaunt hebt er den Kopf und sieht Muttererde Terra fragend an.

„Du bist doch geschützt“, sagt sie lächelnd, „du musst keine Angst haben!“ Sie macht eine kurze Pause. „Wir schicken die Viren aus“, erklärt sie ihm und ist nun sehr gefasst und ruhig, „damit die Menschenmenschen lernen müssen – ob sie wollen oder nicht!“

„Doch du bist unsere Brücke“, meldet sich nun jetzt der oberste der Devas zu Wort, „du kannst ja mit uns sprechen. Du wirst der Vermittler sein zwischen uns, dem Geschehen und den Menschenmenschen. Wir haben dich heute hierher geführt, damit du all das weißt und dich nicht erschreckst. Nun geh nach Hause. Unser nächstes Treffen ist in einer Woche!“

Der Deva erhebt sich, breitet seine Arme aus und alle verneigen sich vor ihm. Die Gasanos, Sylphen und Lichtalben verlieren ihre Gestalt im Dunkeln. Die Universianer gleiten auf einem breiten Lichtstrahl, der sich vom Nachthimmel herunter auf die Erde gesenkt hat, nach oben in das endlose, tief dunkle Blau und erscheinen zuletzt nur noch als kleine, helle, glitzernde Punkte. Die Globanten, Undergrounder und Oilanten werden von dem dunkelbraunen Erdhaufen aufgesogen, die Undinen schlüpfen in das Wasser des kleinen Bächleins und rinnen singend davon.

Nur die Upgrounder mit ihrem Gefolge stehen noch als letzte um Muttererde Terra und Theia auf der Wiese. Muttererde Terra erhebt sich, kommt auf Benni zu, nimmt ihn bei der Hand und bittet ihn, sich nun auf den Weg nach Hause zu machen. Sie werde ein paar Elfen und Kobolde mitschicken, die ihn begleiten, damit er gut und sicher den Weg durch die Dunkelheit heimfinde.

Langsam steigt Benni den Wiesenhang hinauf, er ist jetzt doch recht müde und freut sich auf sein Zimmer und sein warmes, kuscheliges Bett. Mo trottet neben Benni her und zwei Elfen machen sich einen Spaß daraus, auf seinem Rücken zu reiten. Die Kobolde kullern mit den kleinen Kieselsteinen, die auf dem Weg herumliegen, dass es leise scheppert, und Benni muss lachen, denn er schießt normalerweise auch immer die Steine über den Weg.

Bevor er ins Dorf kommt, dreht er sich noch einmal um und schaut zurück. Das Tal liegt nun ganz friedlich da, als wäre nichts geschehen. Die Universianer senden ihr Licht als kleine Sternenpunkte und Theia schickt den Glanz ihrer silbernen Schönheit herunter. Benni winkt noch kurz nach oben und Mo lässt ein leises „Wuff“ ab.

Der frechste der Kobolde zupft Benni am Ärmel. „Los, ab nach Hause und ins Bett“, sagt er kichernd, rennt bis zu Bennis Haustür und wirft dort eine kleine Holzfigur um, dass sie an die Tür scheppert. Drinnen geht das Licht an, Schritte ertönen, die Tür wird mit einem Ruck aufgerissen und Anna steht im Schlafanzug vor ihm. „Wo warst du denn?“, flüstert sie aufgeregt. „Wieso kommst du so spät vom Gassigehen? Weißt du überhaupt, wie spät es ist?“

Benni schüttelt den Kopf, er mag es gar nicht, wenn seine Schwester so viel und alles auf einmal fragt.

„Du kannst froh sein, dass Mama und Papa bei den Nachbarn sind und ich sie nicht angerufen habe“, plappert sie ungebremst weiter, und eigentlich ist er auch wirklich froh darüber. Er nickt und fasst ganz schnell nach ihrer Hand. Danke, denkt er, ja, danke.

Anna lächelt jetzt und schubst ihn nach oben in sein Zimmer. „Los, zieh dich aus, Schlafanzug an, putz dir die Zähne, dann sofort ins Bett und Licht aus!“, kommandiert sie, schließlich ist Anna ja schon vierzehn und damit richtig groß. Sie weiß, was zu tun ist, und Benni gehorcht ihr heute ausnahmsweise einmal ganz gern.

Die Nachrichten

Sie sitzen, wie fast jeden Abend, im Wohnzimmer um den runden Esstisch, Mutter, Vater und Anna. Benni hockt im Schneidersitz auf seinem kleinen karierten Sitzkissen in seiner Ecke.

Mutter hat gerade seine Tupfenlieblingstasse mit dem heißen Kakao auf seinen selbstgebastelten Tisch gestellt, da dringt die Stimme aus dem Fernseher plötzlich lauter als sonst in Bennis Gedanken. Langsam hebt er den Kopf und schaut zur Gruppe am Esstisch.

Mutter, Vater und Anna sitzen bewegungslos da und starren auf die bunt flimmernde Mattscheibe des großen Flachbildschirms. Mutter legt die Hand an den Mund, auf Vaters Stirn bildet sich eine tiefe, steile Falte und Annas blaue Augen sind weit aufgerissen!

„Jetzt ist diese fürchterliche Pandemie auch in unserem Land angekommen!“, hört er die Mutter nach einer ganzen Weile des düsteren Schweigens sagen, und der Vater nickt langsam und bedeutungsvoll.

Benni hebt das Kinn und schnaufelt in ihre Richtung. Sie haben alle Angst – und dann ist da noch etwas, das er bisher bei seinen Familienangehörigen noch nie erschnaufelt hat: Ihre Gedanken jagen herum, wie wilde Bienen oder aufgescheuchte Vögel. All die Abende zuvor hat Benni schon immer wieder die Worte Epidemie oder Pandemie gehört, die er nicht kennt, und die ihn auch nicht sonderlich interessieren, nur wenn sie in dem flachen, großen Bild von dem Virus sprechen, hebt er jedes Mal den Kopf, steht auf, geht dicht vor die Mattscheibe und schaut sich die Gesichter an.

„Wer sind denn diese Leute, die da von dem Virus sprechen?“, hat er schon ein paar Mal gefragt, und dann hat ihm Anna immer geantwortet, dass das Nachrichtensprecherinnen oder -sprecher seien, die über die aktuelle Entwicklung einer sehr schlimmen Krankheit berichten. Benni hat dann immer genickt und ist, nachdem ihn seine Schwester über den Kopf gestreichelt hat, was sie eigentlich normalerweise nie macht, wieder in seine Ecke gegangen. Er hätte ihnen so gerne zugerufen: Habt doch keine Angst! Muttererde Terra will doch nur gesund werden! Aber stattdessen summt er dann meist leise vor sich hin. Er fragt sich schon manchmal, warum eigentlich nie der Globant, einer der Oilanten oder noch besser einer der Upgrounder spricht, aber wahrscheinlich haben die eben keine Nachrichtensprecher, sagt er sich dann ganz leise.

Aber heute Abend erscheint ihm seine ganze Familie wie die kleinen süßen Kälbchen in einem Stall. Sie sind eingesperrt, als wäre ihr Leben in Gitterstäben gefangen.

Er steht auf, geht zur Mutter und drückt sich kurz ganz fest an sie. Sie fasst ihn bei den Schultern und sieht ihn mit Tränen in den Augen an. „Du musst jetzt ein ganz starker großer Junge sein“, flüstert sie, „du kannst morgen nicht in die Schule und auch nicht übermorgen und überübermorgen. Deine Lehrer und Freunde siehst du nur über Skype und deine Aufgaben musst du zu Hause alleine mit deinen Büchern machen. Papa und ich gehen auch nicht zur Arbeit, wir müssen hier arbeiten und brauchen dann dazu unsere Ruhe.“

„Und Anna?“, fragt er. „Anna macht doch immer alles anders als ich“, hakt er nach, „was ist mit Anna?“

Für einen winzigen Augenblick huscht ein kleines Licht durch Mutters braungrüne Augen, sie schiebt eine Strähne ihrer braunen, schulterlangen Haare zur Seite und lächelt, doch dann ist ihr Gesicht wieder sehr ernst, und bedrückt antwortet sie: „Kein Kind darf mehr in die Schule und auch nicht mehr in die Kindertagesstätten, Benni. Es ist eine schlimme Krankheit in unserem Land, auf unserem Kontinent, ja auf der ganzen Welt, und wir sollten alle am besten zu Hause bleiben, hat die Regierung gesagt.“

Die Regierung?, denkt Benni und schüttelt heftig den Kopf. Laut sagt er: „Ich weiß! Muttererde Terra ist schwer krank und die Menschenmenschen müssen etwas lernen!“ Er geht in seine Ecke, nimmt ein Blatt Papier und beginnt zu malen. Sein Kopf ist wieder tief nach unten gesenkt, er ist voll konzentriert, denn er zeichnet jetzt die Natminder-Prinzessin.

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