Ulf Stark - Als ich die Pflaumen des Riesen klaute

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Als ich die Pflaumen des Riesen klaute: краткое содержание, описание и аннотация

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Nicht weit von Ulfs Haus wohnt ein Riese namens Oskarsson – die unheimlichste Erscheinung der ganzen Gegend. Riesengroß, laut und lebensgefährlich. Ulfs Freund Bernt weiß eine Menge über Riesen – und die beiden gruseln sich gewaltig. Aber Oskarsson wird immer sanft, wenn
Ulfs Mama Klavier spielt. Bloß als sie dazu zu traurig ist und Ulf außerdem durch einen dummen Fehler Bernts Freundschaft verliert, muss er sich
zum Äußersten entschließen … Erst klaut er die Pflaumen – und dann braucht er die Hilfe des Riesen.
Am Ende erkennen Bernt und Ulf in Oskarsson einfach einen groß gewachsenen Mann. Wenn sie sich künftig gruseln wollen, müssen sie sich was anderes suchen. In unverwechselbarem Ton – mal schelmisch, mal zum Brüllen komisch, mal todernst, doch immer liebevoll – erzählt Ulf Stark von
Freundschaft, Verrat und großen Abenteuern, die immer gleich hinter der nächsten Ecke lauern.

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Einmal fragte ich Mama, was sie in der Hütte machte.

»Eigentlich gar nichts«, sagte sie. »Ich sitze nur da und finde zu mir selbst. Jeder Mensch hat das Recht auf ein paar Stunden Einsamkeit.«

Das fand ich auch.

Manchmal hatte ich selbst auch so einen Faulenzertag. Dann lag ich bloß im Bett und tat überhaupt nichts.

Mein Bruder schloss sich in seinem Zimmer ein, um seine Ruhe zu haben und Zeitschriften zu lesen, die ich nicht angucken durfte. Papa setzte sich ab und zu auf sein Moped und machte einen kleinen Ausflug.

Und weil er so eine komplizierte Verdauung hatte, schloss er sich immer mal wieder im Klo ein und kam ewig lang nicht heraus.

Aber vielleicht konnte man auch zu viel Einsamkeit abbekommen.

Der Riese Oskarsson schien zu einsam zu sein.

Wenn wir hinter ihm her spionierten, um uns zu gruseln, war er immer irgendwie beschäftigt. Er bastelte Nistkästen für die Vögel und hängte sie in die Bäume. Bernt behauptete, damit wolle er nur die Vögel anlocken, die er dann auffraß.

Was machte er sonst noch Er stutzte die Hecke an der Straße mit einer - фото 7 Was machte er sonst noch Er stutzte die Hecke an der Straße mit einer - фото 8

Was machte er sonst noch? Er stutzte die Hecke an der Straße mit einer unheimlichen Schere, verbrannte trockenes Reisig und nagelte Gartenstühle zusammen, die er kaputt gesessen hatte.

Er war praktisch und energisch.

Aber was er auch tat, immer sah er einsam aus.

Einsam und wütend.

»Vom Einsamsein wird man wütend«, erklärte Bernt, als wir am nächsten Tag über die Hecke des Riesen linsten. »Hier gibt es ja nicht viele Riesen, mit denen er sich treffen könnte.«

»Nein«, sagte ich. »Weil die meisten in den Bergen und Wäldern leben.«

Ich wollte zeigen, dass ich auch das eine oder andere wusste.

Bernt schien nicht sonderlich beeindruckt zu sein.

»Ja klar«, sagte er. »Aber jetzt gehen wir zu Nygårds, Eier kaufen.«

3 Die Familie Nygård hielt hinterm Haus eine Menge Hühner Die Hühner waren - фото 9

3.

Die Familie Nygård hielt hinterm Haus eine Menge Hühner. Die Hühner waren illegal, weil man eigentlich in einer Wohngegend keine Hühner halten durfte, sagte Bernt. Aber das war der Familie Nygård egal. Die scherten sich um überhaupt keine Gesetze und machten nur, was ihnen selbst passte.

Bernt kaufte dort jeden Tag frische Eier. In seiner Familie gab es nämlich Omelett zum Frühstück. Das gab es sonst nirgends bei meinen Freunden. Da frühstückte man Grütze oder Kakao und Marmeladebrot. Wir wussten kaum, was das war, ein Omelett.

Als wir dort ankamen, wollte Bernt mir etwas zeigen. Wir gingen zum Hinterhof, wo die illegalen Hühner herumscharrten und gackerten.

Sie waren nicht eingezäunt. Darum irrten sie manchmal auf die Straße hinaus, genau wie die verwirrten alten Leute aus dem Altersheim, die den Weg zurück nicht mehr fanden.

Bernt lockte ein Huhn mit einer Handvoll Sonnenblumenkerne zu uns her. Dann packte er es rasch, drehte es auf den Rücken und legte es vorsichtig auf den Boden. »So, Hühnchen«, sagte er. »Jetzt darfst du schlafen.«

Vor dem Schnabel der Henne zog er einen Strich in den Kies. Als er das Huhn losließ, blieb es regungslos still liegen.

»Heiliger Bimbam«, sagte ich. »Hast du es umgebracht?«

»Nein«, sagte er. »Ich hab’s hypnotisiert.«

Dann stupste er das Huhn, und gleich fing es wieder an herumzurennen und zu gackern. Es war die pure Zauberei.

»Kann man so was auch mit Menschen machen?«

»Ja«, sagte er. »Aber nicht auf dieselbe Art. Meistens lässt man etwas vor ihren Augen hin und her pendeln. Dann schlafen sie ein und man kann ihnen sagen, was sie machen sollen. Und das machen sie dann.«

Wie denn fragte ich Das hätte ich nämlich gern gekonnt Das erzähl ich - фото 10

»Wie denn?«, fragte ich. Das hätte ich nämlich gern gekonnt.

»Das erzähl ich dir später«, sagte Bernt. »Jetzt holen wir erst mal die Eier.«

Bernts Mutter hatte Lindenblütentee mit Honig für uns gekocht, als wir mit den Eiern ankamen. Wir saßen in Bernts Zimmer und tranken den Tee. Er schmeckte ungewohnt, aber gut.

»Hypnose«, sagte ich. »Wie funktioniert das eigentlich?« Bernt erklärte, man müsse die Person, die hypnotisiert werden sollte, in einen hypnotischen Schlaf versetzen. Dann würde sie alles tun, was man wollte.

»Man sagt, die Person soll ruhig und langsam atmen, während man auf zwanzig zählt. Und dann wiederholt man: Du wirst müde, ganz, ganz müde«, erklärte Bernt.

Das sagte er sehr langsam.

Fast sofort spürte ich, dass ich müde wurde. In letzter Zeit hatte ich nicht besonders gut geschlafen, weil ich so viel an den Riesen Oskarsson gedacht hatte und daran, was er mit »bald blüht dir was« gemeint hatte. Und ich war mir so gut wie sicher, dass ich den Riesen abends vor unserem Haus gesehen hatte, während Mama Klavier spielte. Einmal hatte ich ihn hinter dem großen Stein entdeckt, wo sonst die alten Männer aus dem Altersheim saßen, wenn sie Bier trinken wollten.

Bei einer anderen Gelegenheit glaubte ich, hinter einer dicken Kiefer auf unserem Grundstück den Umriss seiner riesigen Gestalt erkannt zu haben.

»Ich wüsste zu gern, ob man Riesen auch hypnotisieren kann?«, sagte ich.

»Wer will das schon versuchen?«, sagte Bernt. »Überleg mal, was passiert, wenn es nicht klappt?«

»Dann kann man die Radieschen von unten angucken«, sagte ich mit düsterer Stimme.

»Genau«, sagte Bernt.

Ich erzählte Bernt, dass ich Oskarsson abends vor unserem Haus gesehen hätte. Wenigstens nahm ich an, dass er es war.

»Das können wir ganz einfach feststellen«, meinte Bernt. »Mein Papa hat ein Fernglas. Eines von Zeiss. Das sind die besten. Wenn wir uns das ausleihen, brauchen wir nicht so nah ranzugehen.«

Wir beschlossen, uns gegen halb sieben vor der Grabkapelle am Altersheim zu treffen. Mama begann meistens ungefähr um sieben Uhr zu spielen.

Dann übten wir, uns gegenseitig zu hypnotisieren.

Wir schwangen Bernts Schlüsselkette vor den Augen hin und her und befahlen einander, einen Kopfstand zu machen, auf einem Bein zu hüpfen, so viele Schimpfwörter wie möglich aufzuzählen und noch allen möglichen Quatsch, bis Mama auf der Trillerpfeife zum Abendessen pfiff.

»Mut«, sagte Bernt, bevor ich ging.

»Mut«, sagte ich.

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