Martina Meier - Wünsch dich ins Wunder-Weihnachtsland Band 5

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Wünsch dich ins Wunder-Weihnachtsland Band 5: краткое содержание, описание и аннотация

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Snowy blickte sich um. Natürlich freute er sich darüber, ein Schneemann im Weihnachtsland zu sein. Etwas stimmte den kleinen Schneemann allerdings traurig. Weil er gerade erst drei Wochen alt war, durfte er bei den Vorbereitungen für das Weihnachtsfest nicht helfen. Wäre er nur früher auf die Welt gekommen! Zwei Wochen hätten gereicht. Schneemänner durften dem Weihnachtsmann und seinen Elfen helfen, wenn sie fünf Wochen alt waren. AutorInnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz schreiben über die schönste Zeit des Jahres.

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„Gott“, schluchzte sie vorwurfsvoll. „Warum nur tust du so etwas? Warum muss heute, am Weihnachtstag, ein Kindchen sterben? Warum schätzen die Leute das Weihnachtsfest nicht? Warum sind die Menschen so böse und denken nur an sich?“

Sie erwartete keine Antwort und war umso überraschter, als auf einmal eine tiefe Stimme zu ihr sprach.

„Mein Kind, ich … ich weiß es auch nicht“, die Stimme erstarb und Christina sah auf einmal einen von Licht umfluteten grauhaarigen älteren Mann auf sie zutreten, von dem ein inneres Leuchten ausging.

„Du bist der liebe Gott“, erkannte sie und war wie vom Donner gerührt.

„Richtig“, sprach der Grauhaarige und streckte die Hände nach der kleinen Luisa aus. „Ich nehme sie jetzt mit in den Himmel“, erklärte er und streckte daraufhin auch Christina die Hand hin.

Christina schluckte ein paar Mal. „Du meinst, ich darf auch mit?“, fragte sie und wusste, dass sie sich nichts mehr als das wünschte. Hier auf der Erde hatte sie absolut niemanden und im Himmel würde sie bestimmt von Liebe und Wärme umgeben sein.

Gott lächelte. „Ja“, sagte er. „Weißt du, ich hab schon ganz lange nach jemandem mit einer reinen Seele gesucht, der das Weihnachtsfest liebt und sich darum kümmert, dass die Menschen es wertschätzen und nicht nur mit Geschenken und Äußerlichkeiten verschwenden. Ich glaube, dass du für diese Aufgabe geboren wurdest, Christina“, er betrachtete sie nachdenklich.

Seit Jahren beobachtete er Christinas Wirken und war jeden Tag aufs Neue von ihrer inneren Güte überrascht gewesen. Wenn es überhaupt jemand schaffen konnte, die Menschen wieder zu mehr Liebe und Herzlichkeit zu bewegen, dann dieses junge Mädchen, das mit seiner inneren wie äußeren Schönheit geradezu für die Aufgabe geschaffen schien.

Christina griff nach Gottes Hand und spürte, wie zum ersten Mal bei der Berührung mit einem anderen Wesen Wärme durch sie floss.

„Das würde ich gerne tun“, sagte sie und fühlte sich schrecklich aufgeregt. „Was werden denn meine Aufgaben sein?“, fragte sie dann mit ein wenig bangem Herzen.

Der liebe Gott lächelte. „Wenn du mitkommst, wirst du das Christkind sein. Die Kinder werden ihre Geschenke von dir bekommen und sich darauf freuen, dass du kommst.

Vorher werden sie dir Wunschzettel schreiben. Du kannst frei entscheiden, welche Geschenke sie bekommen und welche nicht. Sie werden von dir hören und wissen, dass es dich gibt, aber sehen dürfen sie dich nie.“

Christina lächelte glücklich. Das Christkind! Was für ein wundervoller Name, grade für sie, die Weihnachten so sehr liebte!

„Danke“, flüsterte sie und griff nach der ausgestreckten Hand. Und dann ging sie mit ihm, mit Gott, und ließ die kalte Winterlandschaft hinter sich. Sie würde alles tun, um ihrer neuen Aufgabe gerecht zu werden und um den Kindern künftig ein schönes und friedvolles Weihnachtsfest zu bescheren.

Katharina Männl wurde 1980 in Linz geboren und studierte Medizin. Seit 2011 arbeitet sie in ihrer Heimatstadt als Assistenzärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. Seit ihrem 16. Lebensjahr verfasst sie kurze Geschichten. In nächster Zeit werden einige davon auch in Anthologien des net-Verlages veröffentlicht.

*

Der Wunschzettel

Lieber Weihnachtsmann,

mein Name ist Hannes, ich bin schon fast zehn Jahre alt. Seit drei Jahren schreibe ich dir einen Wunschzettel mit all dem Spielzeug, das ich mir wünsche.

Ich hoffe, dass du nicht so arg böse mit mir bist, da ich mich bis jetzt noch nie für die vielen schönen Geschenke bedankt habe. Lass dir aber sagen, dass ich mir immer die größte Mühe gegeben habe, dir meine Wünsche darzulegen.

Du erinnerst dich bestimmt noch an den ersten Wunschzettel. Ich konnte noch nicht so gut schreiben, und da ich unbedingt jedes Missverständnis vermeiden wollte, habe ich dir ein Bild von dem Spielzeugtraktor gemalt und vorsichtshalber noch den richtigen Spielzeugtraktor aus dem Katalog ausgeschnitten. Doppelt hält besser, sagt mein Papa immer.

Das Jahr darauf habe ich mir ein Modellauto, ein Feuerwehrauto und ein Fahrrad gewünscht. Ich gebe zu, dass das doch etwas zu viel verlangt war. Schließlich habe ich nicht bedacht, dass du alle Geschenke durch den Kamin schieben musst. Bestimmt wärst du stecken geblieben. Auch an deine Rentiere habe ich nicht gedacht. Die Armen müssen ja über die ganze Welt fliegen, und die ist ja ganz schön groß. Über das Modellauto habe ich mich aber sehr gefreut, vor allem weil Papa die gesamten Weihnachtsferien mit mir gespielt hat. Das Fahrrad hat mir dann der Osterhase gebracht. Das war wirklich sehr nett von dir, dass du meinen Wunschzettel an den Osterhasen weitergeschickt hast.

Bei meinem Wunschzettel im Jahr darauf habe ich mir wirklich die allergrößte Mühe gegeben. Gewünscht habe ich mir ein Computerspiel, einen Fußball und ein Buch über Autos. Ja, ich weiß, wahrscheinlich dachtest du, dass ich aus dem Vorjahr gar nichts gelernt habe. Aber die Geschenke waren sehr klein.

Außerdem habe ich für jedes Rentier eine Karotte mit einer Schleife drum mitgeschickt. Damit sie auch wirklich genug Kraft haben, über die ganze weite Welt zu fliegen. Ich habe alle drei Geschenke bekommen und war wirklich sehr zufrieden mit meinem Wunschzettel.

Dieses Jahr, lieber Weihnachtsmann, wünsche ich mir etwas ganz anderes. Mein Papa und ich müssen Weihnachten alleine feiern. Mama geht es nicht gut. Sie ist schwer krank und musste zur Kur fahren. Ich habe wirklich große Angst davor, dass wir nun alle Weihnachten immer ohne Mama feiern müssen. Deswegen wünsche ich mir, dass meine Mama wieder gesund wird und Weihnachten wie durch ein Wunder doch noch mit Papa und mir feiern kann.

Ich werde dir auch nie wieder einen Wunschzettel schreiben und alle meine Spielsachen an arme Kinder verschenken, nur bitte, lieber Weihnachtsmann, mache meine Mama wieder gesund. Sie ist immer sehr traurig, kann gar nicht mehr lachen, und dabei habe ich mir immer solche Mühe gegeben, aber es hat nie etwas gebracht.

Papa sagte dann immer zu mir, dass Mama müde sei und viel Ruhe bräuchte. Das hat mich sehr traurig gemacht, ich wollte ihr wirklich helfen, aber ich habe es nicht geschafft. Bitte probiere du es, lieber Weihnachtsmann. Mama muss einfach wieder gesund werden und wieder lachen können.

Sie hat das schönste Lachen auf der ganzen Welt. Sehr laut lacht sie, dass sich immer alle zu ihr umdrehen. Aber mir ist das egal, ich war immer sehr froh, meine Mama so fröhlich zu sehen. Vielleicht kannst du zu ihr einen kleinen Weihnachtsengel senden, der mit seinen Flügeln ihre Füße kitzelt, dann wird sie bestimmt lachen.

Sie mag Engel sehr gerne. Als ich noch klein war, hat sie mir zu Weihnachten immer Engelsgeschichten erzählt und hat immer vor dem Einschlafen zu mir gesagt: „Träume was Süßes, mein kleiner Weihnachtsengel, kuschel dich in eine Wolke, zähle die Sterne und schwebe ins Land der Träume.“

Dein Hannes

Sandra Melcher wurde 1988 geboren. Ihr Studium des Bachelor of Education in Germanistik, Sport- und Bildungswissenschaften hat sie 2008 aufgenommen. In ihrer Freizeit liest und schreibt sie gerne, spielt Klavier und treibt Sport. Bisher veröffentlichte sie jeweils eine Kurzgeschichte in der Anthologie „Das Land der Schirmlinge“ des P & B-Verlages und in der Anthologie „Wie aus dem Ei gepellt ... Band 2“ von Papierfresserchens MTM-Verlag.

*

Wolle, das Weihnachtsschaf

Der Winter nahte und in dieser Nacht schliefen alle Schafe im Stall. Wirklich alle? Nein, ein kleines Lämmchen drehte sich im Stroh von einer auf die andere Seite und konnte nicht einschlafen. Ärgerlich stand Wolle auf und ging ans Fenster. Dicke, schwere Wolken flogen vorbei und es sah aus, als trügen sie eine Menge Schnee in ihren Bäuchen. Plötzlich raschelte etwas im Stroh, und Wolle sprang erschrocken zur Seite.

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