Auguste Lechner - Parzival

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Der Ritter auf der Suche nach dem letzten Glück – packend nacherzählt von Auguste Lechner
Unter den Rittern der Tafelrunde von König Artus nimmt er einen besonderen Platz ein: Parzival. Er besteht Abenteuer und erwirbt Ruhm und Ehre, doch falsches Verhalten verhindert, dass er sein Ziel erreicht, Gralskönig zu werden. Parzival findet zwar die geheimnisumwitterte Gralsburg, kann aber den Thron nicht besteigen …

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»Du warst lange in der Fremde, Herr Gahmuret«, sagte er. »So kannst du nicht wissen, dass König Kaylet und fast alle unsere Lehensmannen und Gäste nach Konvoleis geritten sind zu dem großen Turnier, das die Königin Herzeloide ansagen ließ.«

Ja, da hielt also Herr Gahmuret in all seiner Pracht und Herrlichkeit und fühlte sich sehr enttäuscht, weil niemand da war, ihn zu bewundern. Aber dieses Turnier – wer weiß …

»Die Königin Herzeloide, sagst du?«, wiederholte er nachdenklich.

Er hatte viel über diese Königin gehört, die so jung und schön sein sollte und über zwei Reiche weit droben im Norden herrschte. Aus dem ganzen Abendlande kamen Fürsten in ihre Hauptstadt Konvoleis geritten, um sie zu werben und König von Waleis und Norgals zu werden. Aber keiner gefiel ihr und zuletzt sagte sie jedem mit ihrem lieblichen Lächeln: Nein, sie wolle noch keinen Gemahl nehmen und es tue ihr leid, dass sie umsonst gekommen seien. So zogen sie wieder fort, schwarze Trauer im Herzen um die schöne Königin und die beiden reichen Länder.

»Ja«, fuhr der Ritter fort, »ihre Edlen hielten ihr so lange vor, sie müssten wieder einen König haben, bis sie endlich einwilligen musste. So ließ sie verkünden, wer bei dem großen Turnier zu Konvoleis die meisten Gegner aus dem Sattel werfe, der solle ihr Gemahl und König sein. Ich habe gehört, dass fast die ganze Ritterschaft der Christenheit da droben versammelt ist. Aber sie kommen auf keinen grünen Zweig, scheint mir; denn kaum hat einer seinen Gegner vom Pferde gestochen, so ist schon ein anderer da und bereitet ihm das gleiche Schicksal!«

Gahmuret saß ganz still da. Aber als Tampanis sich nach seinem Herrn umsah, erschrak er: Dieses Gesicht und dieses Funkeln in den Augen – das kannte er!

Ja, da kam es schon!

»Ich danke dir, edler Ritter«, sagte Herr Gahmuret strahlend. »So will ich also nach Konvoleis reiten! Gehab dich wohl!« Im nächsten Augenblick hatte er seinen Hengst auf den Hinterbeinen herumgerissen und jagte wieder die Gasse zurück. Nein, es war zuzeiten nicht leicht, Herrn Gahmurets Leibknappe zu sein, dachte Tampanis bitter.

Sie ritten und ritten und Konvoleis schien am Ende der Welt zu liegen und der Einzige, den das nicht verdross, war Gahmuret. Und als sie endlich die grauen Mauern, die dicken, runden Türme und die Giebel der Hauptstadt von Waleis gegen den Himmel ragen sahen, da war ihm so fröhlich zumute wie seit Langem nicht.

Ein wenig entfernt von der Stadt, hielten sie an: Es wäre auch unmöglich gewesen, näher zu reiten. Denn rings um die Mauern stand Zelt an Zelt, darüber flatterten die Banner mit den Wappen, Knappen tummelten die Rosse und weiter draußen auf dem ebenen Felde krachten die Kämpfer mit splitternden Speeren gegeneinander.

Gahmuret sah dies alles und er hätte am liebsten stehenden Fußes seine Rüstung angelegt und den ersten, der ihm begegnete, zum Zweikampf gefordert. Aber das verbot die höfische Sitte; er musste zuerst seine Verwandten suchen: Kaylet und vielleicht auch seinen Bruder Galoës oder andere seiner Sippe. Und dann musste er die Königin begrüßen.

So befahl er, die Zelte aufzuschlagen, rief die Knappen, die Fiedler, Trommler und Pfeifer, ließ sich von Tampanis einen langen Mantel aus grünem Samt bringen, dazu einen Hut mit Zobel verbrämt und mit goldenen Schnallen verziert, und schickte sich an, zur Stadt zu reiten.

Unterdessen war seine Ankunft nicht unbemerkt geblieben. Der Erste, der ihn erkannte, war Gaschier, der Normanne. Er ritt schnurstracks zu Kaylets Zelt.

»Dein Vetter Gahmuret ist hier«, sagte er.

Kaylet sprang auf. Er fluchte leise und fuhr mit der Hand nach hinten; denn da tat ihm etwas gräulich weh, weil er erst vor einer Stunde recht hart aus dem Sattel geflogen war. So ging es, seit dieses elende Turnier begonnen hatte: Einer stach den anderen vom Rosse und wurde gleich darauf selber herabgestochen.

»Es hätte mich ja gewundert, wenn er nicht hierher gekommen wäre«, sagte Kaylet grimmig. »Er kann es nur schwer ertragen, nicht dabei zu sein, wenn irgendwo gekämpft wird. Und ich habe so eine Ahnung, dass er vielleicht diesem Treiben hier sehr schnell ein Ende machen könnte. Das wäre nur gut! Oder gefällt es dir etwa, jeden Tag dreimal hinter deinem Ross im Sande zu hocken – oder ist da viel Witz dabei, wenn du einen anderen kopfüber aus dem Sattel wirfst? Und alles nur, damit die arme Königin Herzeloide eines Tages einen Gemahl nehmen muss, den sie gar nicht haben will!«

»Du hast recht!«, gab Gaschier kleinlaut zu. »Und ich habe nicht die geringste Lust, es noch einmal mit Gahmuret zu versuchen.

Mir tun noch heute die Knochen weh, wenn ich daran denke, wie ich vor Patelamunt aus dem Sattel geflogen bin.«

»Patelamunt!«, sagte Kaylet. »Das ist lange her! Ich war einmal sehr zornig über meinen Vetter wegen dieser Heidin. Aber nun ist Belakane tot und ich will ihn in Frieden lassen. Komm, wir wollen ihn begrüßen.«

Aber als sie zur Zeltgasse kamen, die gegen das Burgtor führte, drängte Kaylet plötzlich sein Pferd zurück. »Die Königin!«, sagte er. Sie sprangen ab und hielten die Rosse am Zügel.

Sie hatten Frau Herzeloide oft gesehen in dieser Zeit. Aber es erging ihnen immer gleich: Immer schien es ihnen schwer zu glauben, dass so viel strahlende Schönheit in diesen großen Mauern wohnen konnte.

Sie kam die Gasse herab auf einer weißen Stute, hinter ihr ritten ihre Jungfrauen und danach die Burgknappen mit ihrem Lehrmeister.

Die Königin hielt an, als sie Kaylet erkannte. Er war entfernt verwandt mit ihr. »Ich hoffe, deine Schmerzen sind nicht allzu arg?«, sagte sie freundlich.

»Nein, Frau Königin«, log Herr Kaylet tapfer.

»Dennoch will ich dir eine lindernde Salbe schicken«, versprach sie und legte ihm einen Augenblick die Hand auf die Schultern, ehe sie weiterritt.

Kaylet machte sich ächzend daran, in den Sattel zu steigen. Aber plötzlich hielt er entsetzt inne. Irgendwo, noch ein wenig entfernt, hatte sich ein fürchterlicher Lärm von Fiedeln, Pfeifen und großen und kleinen Trommeln erhoben, der schnell näher kam.

Kaylet starrte erbleichend den Normannen an. »Großer Gott!«, stöhnte er. »Das ist Gahmuret! Er muss es im Morgenlande gelernt haben! Dort haben sie so laute Sitten! Ich wette, er reitet mit seinem gräulichen Gedudel schnurgerade auf die Königin zu!«

Kaylet von Toledo, der König von Spanien, war wieder einmal sehr zornig über seinen Vetter. Freilich hatte jeder große Herr seine Musikanten, aber was er hier hörte, klang so barbarisch und marktschreierisch, dass sich der vornehme Herr Kaylet für seinen Verwandten schämte. Wütend schwor er sich, Gahmuret sehr deutlich zu sagen, was er über ihn dachte.

Aber es war nicht mehr notwendig: Denn unterdessen war Herr Gahmuret wirklich der Königin begegnet.

Als sie an der Biegung der Zeltgasse plötzlich voreinander anhielten und Frau Herzeloide nur mit kühlem Erstaunen über den bunten lärmenden Aufzug hinwegsah, da wäre der berühmte Held Gahmuret viel lieber tausend Meilen weit fort gewesen.

Während er aus dem Sattel sprang, sah er gerade noch erleichtert, wie Tampanis den Musikanten ein wütendes Zeichen machte zu schweigen.

Gahmuret nahm den viel zu prächtigen Hut mit dem Zobel vom Kopfe. Das Pferd am Zügel, ging er auf die Königin zu und verbeugte sich tief. »Ich bin Gahmuret Anschewin«, sagte er und verwünschte seinen Mantel, der so lang war, dass die goldenen Borten am Saum im Sande schleiften.

»Gottes Gruß, Herr Gahmuret! Du sollst mir willkommen sein!«, sprach die Königin; es klang freundlich, nur ein wenig müde.

Der Kapellan, der hinter seinem Herrn hielt, sah, wie Herr Gahmuret mit einem Ruck den Kopf hob und Frau Herzeloide ins Gesicht blickte. Da faltete er die Hände um den Zügel.

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