Nick Thacker - DER ENIGMA-VIRUS

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Seit Jahrhunderten ruhte unbemerkt ein gefährliches Virus im Yellowstone Nationalpark. Bis heute …Harvey Bennett, ein zurückgezogen lebender Park-Ranger, ist alles andere als ein Kämpfer. Doch als plötzlich eine Bombe im Yellowstone Nationalpark explodiert und seinen Partner tötet, wird er in einen Strudel sich überschlagender Ereignisse gezogen. Fest entschlossen, die Drahtzieher hinter dem Bombenanschlag zu fassen, sieht sich Bennett plötzlich einem rätselhaften Virus gegenüber, das sich unaufhaltsam über Amerika ausbreitet …Eine abenteuerliche Kulisse, Terroristen und eine Virusepidemie – vereint in einem atemlosen Thriller, der an die Romane von James Rollins, Clive Cussler und Michael Crichton erinnert.

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Stille.

Reine Winterstille. Solch eine Ruhe hatte er nicht mehr erlebt, seit sie Russland verlassen hatten. Es war der Klang seiner Jugend … intensiv und einschüchternd. Nikolai hätte sie normalerweise mit einem Schniefen und einem tiefen, befriedigenden Atemzug begrüßt, aber dieser Morgen hätte nicht so ruhig sein sollen, und das machte ihm Angst. Eine Expeditionsgruppe von nahezu dreißig Mann erzeugte unweigerlich einen beachtlichen Lärmpegel.

Er warf seine Decken beiseite und stand auf. Sein Kopf streifte die obere Zeltstange, als er den Stoff zur Seite schob. Das Feuer war niedergebrannt und kleine Wirbel kalter Asche stiegen in der sanften Brise auf und erzeugten den Eindruck von Rauch. Die Ansammlung von Zelten war in einem Kreis rund um das Feuer herum platziert worden, wie die Speichen eines Wagenrades. Sein Zelt war das am weitesten im Norden gelegene und an beiden Seiten durch einige Bäume von den anderen getrennt. Die Zelte waren von traditioneller Art, zwei aufrechte Stangen und eine, die horizontal darüber lag, überspannt von einem Tuch, das an den Ecken in den Boden gepflockt war. Jedes Zelt war tadellos errichtet worden, alle lagen in perfektem Abstand zueinander und eines sah exakt so aus wie das andere. Es waren gute Männer, dessen war Nikolai sich bewusst, und solche kleinen Details waren ihnen äußerst wichtig. Aber wo waren sie? Warum beschäftigten sie sich nicht bereits mit den Vorbereitungen für ihre lange Reise zurück in ihre Heimat?

»Doktor? Lev?«, rief er. Er betrat das nächstgelegene Zelt und fand die beiden Männer schlafend unter ihren Bergen von Decken und Pelzen vor. Er trat mit seinem ungeschnürten Stiefel vorsichtig gegen die Pritsche des Doktors und rief ihn erneut.

Als eine Antwort ausblieb, zog Nikolai die Decken vom Kopf des Mannes. Die unterste, ein grob gewebter Stoff, blieb allerdings an etwas hängen. Mit einem kräftigeren Ruck löste er die Decke und entblößte das Gesicht des Doktors, das zerfressen von einem Ausschlag und übersät mit roten Pusteln war.

Erschrocken stolperte Nikolai einen Schritt zurück. Ein Stück Haut an der Stirn des armen Mannes war an der Decke zurückgeblieben, verklebt mit Blut und Gewebe. Die Augen des Doktors standen weit auf und starrten glasig ins Nichts.

Instinktiv schlug Nikolai eine Hand vor den Mund und bemühte sich, seinen wachsenden Brechreiz zu unterdrücken. Er zog die Decken nun komplett hinunter und sah, dass jedes Stück der entblößten Haut von denselben Pusteln überzogen war. Er wandte sich jetzt Levs Feldbett zu und nahm dort dieselbe flüchtige Untersuchung vor.

Noch mehr Ausschlag … noch mehr Pusteln … noch mehr Tod.

Lev war ebenfalls im Laufe der Nacht verstorben. Beide Männer lagen in ihre Decken gehüllt da und starrten mit leeren Augen zur Zeltdecke hinauf. Nikolai trat zurück und verschloss das Zelt sorgfältig hinter sich. Dann sah er hinab auf seine eigenen Hände und Arme und entdeckte denselben Ausschlag auf weiten Teilen seiner Haut.

Es juckte zwar nicht länger, aber er spürte dafür die Wärme, die seine Haut an den betroffenen Stellen abstrahlte. Er fühlte den Ausschlag auch an seinen Schultern, im Nacken und am oberen Rücken.

Er sah noch in zwei weiteren Zelten nach und fand in beiden entsetzliche angsterfüllte Gesichter vor, die ihn anstarrten. All seine Männer – alle siebenundzwanzig – waren tot.

Er war offenbar der einzige Überlebende einer Expedition, die Tausende von Meilen von zu Hause entfernt war und sich an einem der entlegensten Orte der Welt befand.

Ein weiterer Baum krachte jetzt in der Ferne und ihm wurde klar, dass der Winter nun endgültig begonnen hatte.

Kapitel 1

Yellowstone National Park

Wyoming

Gegenwart

Harvey Ben Bennett schob das Ende seines Gewehrs vorsichtig zwischen zwei Büschen hindurch. Dann verlagerte er sein linkes Bein, weg von dem Stein, auf dem er gekniet hatte. Dabei hielt er das Gewehr ruhig und stützte es auf einem kleinen Ast ab. Er betrachtete das Schauspiel durch sein Zielfernrohr.

Auf der Lichtung war der Grizzly gerade damit beschäftigt, in einer umgestürzten Kühlbox zu wühlen. Das Weibchen, das klein für ihr Alter war, aber trotz allem nicht weniger gefährlich, grunzte vor Entzückung, als sie den Bacon und die Pfannkuchen entdeckte.

Die Camper waren schon lange geflohen, und hatten sich bei der Parkleitung über einen Problembären in der Gegend beschwert. Sie waren besorgt gewesen, dass der Bär in ihr Lager einfallen und ihre Kinder erschrecken oder Schlimmeres anstellen würde.

Dass der Bär genau das tat, was seiner Natur entsprach, dachte Ben kopfschüttelnd.

Diese Art von Touristen waren die Allerschlimmsten. Sie ließen all ihren Müll zurück, beschwerten sich ununterbrochen und scherten sich dabei kein bisschen um das empfindliche Gleichgewicht des Ökosystems, in das sie einfach so eingedrungen waren.

Leute aus der Stadt sahen Camping irgendwie als luxuriösen Kluburlaub mit All-Inclusive-Paket an. Als wäre die Natur einzig und allein dazu da, sie zu erfreuen. Ben hasste diesen Typ Mensch beinahe ebenso sehr wie diesen Teil seiner Arbeit.

Problemtiere, vom Waschbären bis hin zu Grizzlys, schreckten die Touristen ab und waren daher unerwünscht. Die Leute wussten einfach nicht, wie sie mit wilden Tieren auf Nahrungssuche umgehen mussten, und tendierten meistens dazu, einfach auszuflippen, und dachten, sie würden gleich angegriffen werden, anstatt den Ort einfach ruhig zu verlassen und einen Ranger zu suchen.

Ben schob ein Projektil in die Kammer und visierte sein Ziel an. Dann schloss er abwechselnd jedes Auge, prüfte die Entfernung und versuchte abzuschätzen, wohin sich das Tier als Nächstes bewegen würde. Sein linkes Auge gab jetzt den Blick auf das angebrachte Manometer frei, während er weiterhin durch das Zielfernrohr sah, und erlaubte es ihm, den Luftdruck einzubeziehen, ohne dabei das Ziel aus den Augen zu verlieren. Der Lauf aus Metall und das amerikanische Nussholz des Kolbens fühlten sich warm und lebendig in seinen Händen an. Es war eine äußerst komfortable Waffe und Ben war sehr zufrieden mit der Anschaffung seiner Abteilung.

Er sah die dicken Nackenmuskeln der Bärin arbeiten, als sie ein Stück Pappe aus dem stinkenden Müllhaufen riss, den sie entdeckt hatte.

Das war noch etwas, das Ben an diesen Leuten nicht ausstehen konnte. Sie hatten keinerlei Absicht, irgendetwas dazuzulernen … wie und was man in der Wildnis kochte, wie man Nahrung fand … sie wollten während ihres Ausflugs in die Ursprünglichkeit schließlich den Komfort der modernen Welt genießen.

Die Bärin hob ihren Kopf leicht an und Ben konnte einen Blick auf ihr linkes Auge erhaschen.

Der graue Schimmer, der darauf lag, verriet ihr hohes Alter, und er erkannte, dass es sich um den Grizzly, namens Mo handelte.

Ben kannte den Grizzly von früheren Begegnungen. Er hatte vor zwei Jahren und noch einmal vor wenigen Monaten im letzten Sommer zwei Teams dabei geholfen, sie umzusiedeln.

Ben seufzte und konzentrierte sich auf die Luft, die seine Lunge verließ. Er atmete noch einmal kurz ein und hielt dann den Atem an. Anschließend zählte er bis fünf und betätigte den Abzug.

Das sanfte Ploppgeräusch überraschte ihn noch immer. Die von Menschenhand erschaffene Maschine, die er gerade abgefeuert hatte, wirkte in der unberührten Natur gänzlich fehl am Platz. Nun war plötzlich er es, der in die natürliche Ordnung eingriff und er hatte ein unglaublich schlechtes Gewissen deswegen.

Das Fell der Bärin sträubte sich und sie richtete sich nun plötzlich abrupt auf, während ihr Rücken immer noch Ben zugewandt war. Sie drehte sich nun langsam um und ihr Kopf schwankte, als das Betäubungsmittel seine Wirkung entfaltete. Mo, der Grizzly würde ihn nicht angreifen. Der Pfeil störte das Tier nicht mehr als ein herabfallender Zweig, aber Ben wusste, dass die zwei Milligramm Etorphin und Acepromazinmaleat, die der Pfeil in ihren Körper injiziert hatte, mehr als ausreichend waren, um die Bärin ruhigzustellen.

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