Nicholas Mailänder - Er ging voraus nach Lhasa

Здесь есть возможность читать онлайн «Nicholas Mailänder - Er ging voraus nach Lhasa» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Er ging voraus nach Lhasa: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Er ging voraus nach Lhasa»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Der Kopf und die treibende Kraft hinter Sieben Jahre in Tibet
Das faszinierende Leben des großen, geheimnisumwitterten Himalaya-Pioniers
Sie gehört zu den großen Abenteuern der Moderne: Die Geschichte der beiden österreichischen Bergsteiger, die im Jahr 1944 aus einem Gefangenenlager im Norden Indiens fliehen, die ungeheuren Weiten des tibetischen Hochlands im Winter überwinden und schließlich in Lumpen die verbotene Stadt Lhasa erreichen, wo sie die traditionelle tibetische Gesellschaft in den letzten Jahren ihrer Blüte als Zeitzeugen erleben.
Während einer der beiden Flüchtlinge, Heinrich Harrer weltberühmt wurde – sein Bestseller Sieben Jahre in Tibet, wurde mit Brad Pitt in der Hauptrolle verfilmt -, blieb Peter Aufschnaiter (1899–1973) weitgehend unbekannt. Dabei war er der Kopf und die treibende Kraft hinter dem aufsehenerregenden Abenteuer: Er kannte Tibet aus langjährigen Studien, zeichnete Karten, sprach fließend Tibetisch und er hatte die Energie und Entschlossenheit durchzuhalten und weiterzugehen, wo sein Gefährte längst aufgeben wollte.
Wer aber war dieser geheimnisumwitterte Mann, der auch nach dem Einmarsch der Chinesen nach Tibet und der Flucht des Dalai Lama im Himalaya blieb und sich um die Entwicklung Tibets und Nepals wie kaum ein anderer verdient machte? – Mit dieser akribisch recherchierten, ersten umfassenden Biographie, illustriert mit einzigartigem, historischem Bildmaterial, wird einem der größten Entdecker, Bergsteiger, Kartographen und Entwicklungshelfer des 20. Jahrhunderts erstmals die Beachtung geschenkt, die er verdient – und die wahre Geschichte hinter dem Mythos packend erzählt.

Er ging voraus nach Lhasa — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Er ging voraus nach Lhasa», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

ANMERKUNGEN

1Paul Bauer: Vorläufiger Bericht über die Himalaja-Expedition, Jahresbericht des A.A.V.M. 1928/1929, München 1929, S. 12–31, 12.

2Vgl. ebd.

3Paul Bauer, Rundschreiben Nr. 1 1929, Archiv des Österreichischen Alpenvereins, Innsbruck, Signatur EXP 2 SG 47, S. 1, Unterstreichung im Original.

4Alle Zitate ebd. S. 2, Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung und Satz wie im Original.

5Raimund von Klebelsberg: Anmerkung zum Gesuche Bauer 19.3.29 vom 23. 03. 1929, Archiv des Österreichischen Alpenvereins, Innsbruck, Signatur EXP 106.1 Briefwechsel. Die Fachleute waren Philipp Borchers, Julius von Ficker, George Ingle Finch, Penk, Schmauch und Viktor Wessely, vgl. Schreiben der Alpenvereinskanzlei an Gustav Müller vom 15. 03. 1929, Archiv des Österreichischen Alpenvereins, Innsbruck, Signatur EXP 106.1 Briefwechsel.

6Rundbrief von Klebelsberg an die Mitglieder des Hauptausschusses vom 08. 03. 1929, Archiv des Österreichischen Alpenvereins, Innsbruck, Signatur EXP 2 SG 47.

7Vgl. Schreiben von G. O. Dyhrenfurth an den Akademischen Alpenverein München vom 15. 02. 1930, Archiv des Österreichischen Alpenvereins, Innsbruck, Signatur EXP 2 SG 47.

8Paul Bauer: Brief an den Hauptausschuss des DuÖAV vom 15. 07. 1930, Archiv der DAV-Sektion Oberland.

9Antrag von Paul Bauer an den Hauptausschuss des DuÖAV vom 19. 03. 1929, Archiv des Österreichischen Alpenvereins, Innsbruck, Signatur EXP 106.1 Briefwechsel.

10Vgl. Paul Bauer, Rundschreiben Nr. 1 1929, 2.

11Telefongespräch mit Bernhard Tillmann am 19. 02. 2016.

12Antrag von Paul Bauer an den Hauptausschuss des DuÖAV vom 19. 03. 1929, S. 1, Archiv des Österreichischen Alpenvereins, Innsbruck, Signatur EXP 106.1 Briefwechsel.

13Ebd., S. 8/9.

14Ebd., S. 14.

15Schreiben der Alpenvereinskanzlei an Gustav Müller vom 15. 03. 1929, Archiv des Österreichischen Alpenvereins, Innsbruck, Signatur EXP 106.1 Briefwechsel.

16Abschrift des Briefes von Reinhold von Sydow vom 04. 04. 1929, Archiv des Österreichischen Alpenvereins, Innsbruck, Signatur EXP 106.1 Briefwechsel, Zeichensetzung wie im Original.

17Vgl. Paul Bauer: Vorläufiger Bericht über die Himalaja-Expedition, Jahresbericht des A.A.V.M. 1928/1929, München 1929, S. 12–31, 13.

18Paul Bauer: Rundschreiben Nr. 6, undatiert, Archiv des Österreichischen Alpenvereins, Innsbruck, Signatur EXP 106.1 Briefwechsel.

19Brief von Ernst Reisch an Peter Aufschnaiter vom 14. 05. 1929, Archiv des Deutschen Alpenvereins, München, Signatur EXP 2 SG 47.

20Vgl. Peter Aufschnaiter: Tagebuch der Kangchenjunga-Expedition 1929, 22. 06. 1929, Stadtarchiv Kitzbühel, Personenakte Peter Aufschnaiter.

21Vgl. ebd., 25. 06.–27. 07. 1929.

22Alle Zitate ebd., 27. 07.–31. 07. 1929.

23Paul Bauer: Vorläufiger Bericht über die Himalaja-Expedition, Jahresbericht des A.A.V.M. 1928/1929, München 1929, S. 19.

24Peter Aufschnaiter: Tagebuch der Kangchenjunga-Expedition 1929, 14. 09. 1929, Stadtarchiv Kitzbühel, Personenakte Peter Aufschnaiter.

25Eugen Allwein zitiert nach Paul Bauer: Im Kampf um den Himalaja, München 1931, S. 99–100.

26Vgl. ebd.

27Vgl. Paul Bauer: Vorläufiger Bericht über die Himalaja-Expedition, Jahresbericht des A.A.V.M. 1928/1929, München 1929, S. 23.

28Ebd.

29Vgl. ebd., S. 24.

30Peter Aufschnaiter: Tagebuch der Kangchenjunga-Expedition 1929, 02.–07. 10. 1929, Stadtarchiv Kitzbühel, Personenakte Peter Aufschnaiter.

31The Alpine Journal, London 1930, S. 185–202, 202.

32Paul Bauer: Um den Kantsch. Der zweite deutsche Angriff auf den Kangchendzönga 1931, München 1933, S. 9.

33Ebd., S. 41–42.

34Ebd., S. 43.

35Vgl. ebd., S. 41–43.

36Gemäß der von Karl Wien photogrammetrisch aufgenommenen und als Beilage zu dem Werk über die II. Deutsche Himalaja-Expedition herausgegebenen Karte.

37Walter Hartmann: Tagebuch 1931, S. 93, Archiv des Deutschen Alpenvereins München, Signatur EXP 2 SG 215 (Schriftstücke).

38Inkorrekte Angabe, vgl. Expeditionskarte.

39Eugen Allwein: Deutsche Himalajaexpedition 1931, 29. Jahres-Bericht der Sektion Hochland des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins e. V., München 1931, S. 10 f.

40Kenneth Mason: The Recent Assaults on Kangchenjunga, The Geographical Journal, London November 1932, S. 439–445, 444.

41Peter Aufschnaiter: Quer durch das nördliche Sikkim, in: Paul Bauer: Um den Kantsch, 1933, S. 179–184, 179.

42Ebd., S. 180.

43Ebd., S. 183.

Während Paul Bauer für sein Expeditionsbuch Kampf um den Himalaja in Los - фото 15

Während Paul Bauer für sein Expeditionsbuch „Kampf um den Himalaja“ in Los Angeles olympisches Gold in Empfang nahm, war ein internationales Team am Nanga Parbat aktiv .

KAPITEL 4

IN DER ALPINEN MACHTZENTRALE

Vom 30. Juli bis zum 14. August 1932 fanden in Los Angeles die 10. Olympischen Sommerspiele statt. Auch deutsche Bergsteiger wurden geehrt: Die Erstbesteiger der Matterhorn-Nordwand, Franz und Toni Schmid aus München, erhielten olympisches Gold, den Prix olympique d’alpinisme ; Franz nahm auch die für seinen Bruder vorgesehene Medaille in Empfang – Toni war im Frühsommer des Jahres in der Wiesbachhorn-Nordwestwand tödlich abgestürzt. Paul Bauer wurde in Los Angeles zum Olympiasieger im „Wettbewerb der freien Künste“ in der Rubrik „Literatur“ für sein Kangchenjunga-Werk Kampf um den Himalaja gekürt. Der prominente Expeditionsleiter dürfte die Reise von München an die ferne Westküste der USA mit einer gewissen Unruhe angetreten haben. Denn er wusste, dass zeitgleich eine starke deutsch-österreichisch-amerikanische Expedition am 8125 Meter hohen Nanga Parbat zugange war.

Es war erstaunlich, dass die Expedition überhaupt stattfinden konnte. Aber der hochmotivierten Mannschaft gelang es doch irgendwie, für das geplante Low-Budget-Projekt die notwendigen Geldmittel lockerzumachen. Teilnehmer: Der „Hochländer“ Herbert Kunigk aus München, der aus dem bayerischen Trostberg stammende „Bayerländer“ Fritz Bechtold und sein amerikanischer Sektionskamerad Elbridge Rand Herron, der Kufsteiner Peter Aschenbrenner, der Leipziger Felix Simon sowie das 1929 in die USA ausgewanderte Kletterass Fritz Wiessner. Leiter des Unternehmens war der Traunsteiner Willy Merkl, welcher unter den sieben Spitzenalpinisten als „primus inter pares“ fungierte. Die Hierarchie in der Truppe war also denkbar flach, und der „nationale Gedanke“ spielte überhaupt keine Rolle. Ziel der Expedition war einzig und allein die Besteigung des ersten Achttausenders. Die gängige Einschätzung, der Nanga Parbat sei eine leicht zu knackende Nuss, erwies sich bald als grundfalsch. Trotzdem erreichten Kunigk und Aschenbrenner am 16. Juli den 7070 Meter hohen Rakhiot Peak. Dann zwang ein Wettersturz die Mannschaft zum Rückzug. So konnte das Team zwar keinen Gipfelerfolg verbuchen, aber es hatte einen machbaren Aufstieg zum höchsten Punkt des Nanga Parbat ausfindig gemacht.

Als die deutschen Mitglieder der Expedition im Spätsommer 1932 in ihre Heimat zurückkehrten, war die NSDAP hier zur stärksten politischen Kraft avanciert. Allerdings hatten die Nationalsozialisten reichsweit mit 37,3 Prozent die absolute Mehrheit verfehlt. Doch Hitler ließ nicht locker: Gemeinsam mit den Kommunisten setzte er eine weitere Neuwahl durch. Obwohl die NSDAP in der Novemberwahl 34 Mandate einbüßte, ernannte Reichspräsident Paul von Hindenburg Adolf Hitler am 30. Januar 1933 ganz legal zum Reichskanzler. Am Abend des 27. Februar ging der Reichstag in Berlin in Flammen auf. Hitler erklärte, er sei von Kommunisten angezündet worden – als Signal für einen Volksaufstand. Schon am nächsten Tag unterzeichnete Hindenburg die „Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat“, in der wichtige Grundrechte „bis auf weiteres“ aufgehoben, die rechtsstaatlichen Kontrollmechanismen beseitigt und die KPD verboten wurden. Am 5. März errangen die Nationalsozialisten bei den Reichstagswahlen 43,9 Prozent der Stimmen und die mit ihnen verbündete Deutschnationale Volkspartei DNVP 8 Prozent, womit die Koalition verfassungsgemäß regieren konnte.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Er ging voraus nach Lhasa»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Er ging voraus nach Lhasa» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Er ging voraus nach Lhasa»

Обсуждение, отзывы о книге «Er ging voraus nach Lhasa» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x