Nele Sickel - Nachbarn

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Die Erde im Jahr 2320. Giftige Luft und verheerende Stürme haben die Menschheit unter gläserne Kuppeln getrieben. Im Gedränge der Stadt sucht die siebzehnjährige Bren ihre Schwester Cay. Dabei hört sie Gerüchte von Entführungen, einem mysteriösen Club und uralten Legenden. Bren schenkt ihnen keine Beachtung. Doch dann taucht Cay wieder auf – und sie ist nicht mehr dieselbe.

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Leise richtete Bren sich auf. Ein Tag, an dem man gleich zweimal ungeplant und an unpassenden Orten einschlief, war definitiv kein guter Tag. Aber dass das hier kein guter Tag war, war ja ohnehin längst keine Neuigkeit mehr.

Behutsam setzte sie ihre Füße auf den Boden, stand auf und schlich zur Tür. Dort betätigte sie die Schaltfläche zum Öffnen und entschwand in den Hausflur, sobald die Tür aufgeglitten war. Dann kehrte sie in ihre eigene Wohnung zurück.

Diesmal war sie nicht überrascht, keine Cay vorzufinden. Nichts im Raum hatte sich verändert. Noch immer stand das Geschirr auf dem Fensterbrett und ihre Tasche unausgepackt auf dem Boden. Es war komisch, ganz allein hier zu sein. Oder überhaupt irgendwo. Bren war ihr Leben lang immer unter Menschen gewesen. Sie konnte sich nicht erinnern, jemals zuvor bewusst allein gewesen zu sein. Es kam ihr falsch vor.

Mit hängenden Schultern ging Bren zu ihrer Tasche, hob sie aufs Bett und öffnete sie. Sie nahm ihr eigenes P-Pad heraus und ließ sich die Uhrzeit anzeigen. Es war noch immer Vormittag. Das Büro konnte noch ein wenig warten.

Mit mechanischen Handgriffen leerte sie den restlichen Inhalt ihrer Tasche in den Wäschesack. Dabei plumpste etwas Schweres mit der Kleidung herunter und als Bren danach tastete, fand sie den Griff der Laser-Hacke in ihrer Hand, die sie vom Mars hatte mitgehen lassen. Das Ding hatte sie völlig vergessen. Einen Augenblick lang wog sie es unschlüssig in ihrer Hand, dann ließ sie es in ihre Hosentasche gleiten. Sie war sich nicht sicher, was sie damit wollte, aber es schadete nie, Werkzeug bei sich zu haben.

Sie schloss den Wäschesack und warf die Tasche in den Schrank. Dann schnappte sie sich das Geschirr von der Fensterbank, trug es in die Küche und stellte es in den Geschirrreiniger. Einen Knopfdruck später nahm sie es sauber wieder heraus und räumte es ein.

Während sie so hantierte, dachte sie an die letzten Stunden zurück. Das bisschen Schlaf hatte gereicht, um ihre Gedanken auszunüchtern. Diese ganze Feen-Theorie erschien ihr wieder so aberwitzig wie am Tag zuvor. Sie hatte in diesem Moment der Schwäche wohl einfach irgendetwas gebraucht, woran sie sich halten konnte. Dran war deshalb aber trotzdem nichts. Flügel, Partys, Eisen. So ein Unsinn!

Deutlich interessanter war dafür der Deal, den sie mit Sioh eingegangen war. Er hatte versprochen, ihr zu helfen, Cay zurückzuholen. Über die Methoden hatten sie dabei kein Wort verloren. Ob er wohl einen Rückzieher machen würde, wenn sie von ihm verlangte, Cay auch gegen ihren Willen nach Hause zu holen? Die Vorstellung von einer schreienden und strampelnden Cay behagte ihr ganz und gar nicht, aber welche Wahl hatte sie schon?

Bren glaubte nicht an einen Scherz oder daran, dass Cay sie bewusst gemieden hatte. Sie war sicher, dass sie sie tatsächlich nicht erkannt hatte. Was auch immer der Grund für ihren Gedächtnisverlust sein mochte – Drogen, Gehirnwäsche, Zaubertricks, wie auch immer –, sie konnte ihrer Schwester nur helfen, wenn sie sie zurückbekam. Im Notfall eben auch illegal und sogar mit Gewalt. Und glücklicherweise kannte sie jemanden, der auf dem Bereich des Illegalen hervorragend bewandert war.

Du bist vollkommen übergeschnappt Sioh schnellte von seinem Stuhl hoch und - фото 17

»Du bist vollkommen übergeschnappt!« Sioh schnellte von seinem Stuhl hoch und ging unruhig ein paar Schritte durch das Zimmer.

Bren hockte im Schneidersitz auf seinem Bett – Pats Bett – und sah ihm ausdruckslos bei seiner Raubtier-im-Käfig-Nummer zu. Er reagierte nicht anders als erwartet. Ließ sie seine schlechte Laune deutlich spüren. Schon, dass sie ohne ihn zu Cays Bürojob gegangen war, hatte ihm nicht gefallen. Dabei war es ihm egal, dass sie auch dort nicht mehr herausgefunden hatte, als dass Cay seit einer guten Woche nicht mehr bei der Arbeit aufgetaucht und ihre Stelle schon längst an eine andere Schreibkraft gegangen war. Ihm war es gleich, dass er dort rein gar nichts hätte tun können. Seine Definition von Teamwork sah offensichtlich schlicht vor, so viel wie möglich gemeinsam zu erledigen. Egal wie, egal warum.

Nun gut. Jetzt hatte sie ihm etwas vorgeschlagen, was sie tatsächlich nur gemeinsam erledigen konnten, und er war wieder nicht zufrieden.

»Entführungen sind strafbar, das weißt du, oder?«, knurrte er im Gehen.

»Es ist keine Entführung, wenn das Opfer schon vorher entführt wurde. Streng genommen ist es eine Befreiung.«

»Eine Befreiung gegen den Willen der betroffenen Person? Mensch, das nenne ich mal eine Premiere! Erklärst du es den Behörden, nachdem sie uns für diese Heldentat festgenommen haben, oder soll ich?«

»Das mach ich dann schon.« Bren winkte ab.

»Du meinst das ernst, oder? Bist du irre?«

»Klar meine ich das ernst. Was sollen wir denn bitte sonst machen? Hingehen und Cay nett bitten, mit uns mitzukommen? Das hab ich gestern schon versucht und es war bekanntermaßen ein Desaster.«

»Wir könnten abwarten. Versuchen, mehr herauszufinden …«

»Wie denn? Die lassen uns doch nicht mal rein in diesen dummen Laden!«

»Wir wissen ja gar nicht, ob deine Schwester heute überhaupt wieder im Alien Neighbours sein wird.«

»Sicher wird sie das. Wenn nicht heute, dann morgen. Wir probieren es einfach, bis es klappt.«

»Wie kannst du da so sicher sein?«

»Ganz einfach: Ich glaube weder an Glück noch an Vorsehung. Du sagst, sie ist im Alien Neighbours , ich gehe hin und sie ist auch tatsächlich da? Okay. Aber dann wird sich sicherlich nicht zum ersten Mal da gewesen sein. Und auch ganz bestimmt nicht zum letzten.«

»Es sei denn«, gab Sioh zu bedenken, »ihren Begleitern hat eure Begegnung letzte Nacht nicht gefallen und sie setzen jetzt alles daran, sie vor dir zu verstecken.«

»Davon gehen wir besser nicht aus, sonst können wir uns das mit dem Alien Neighbours nämlich gleich ganz klemmen und ich habe keine anderen Ideen. Du etwa?«

»Selbst wenn sie deine Schwester von dort fernhalten, Pat könnte da sein!« Sioh warf Bren einen giftigen Blick zu.

Sie widerstand dem Drang, ihm zu sagen, dass ihr das nicht reichen würde. Dass Cay und wirklich nur Cay an erster Stelle kam. Nein, besser, sie spielte bei diesem Team-Ding mit. Und es war ja auch nicht so, dass sie nicht helfen würde, Pat zurückzuholen, falls sich eine Gelegenheit ergab. Einzig ihre Prioritäten lagen im Moment klar woanders.

»Wie viel kannst du heben?«, fragte sie unvermittelt.

»Bitte was?«

»Hey, ich hab dich halbnackt gesehen, schon vergessen? Du machst definitiv Sport. Also: Wie viel kannst du heben?«

»Mache ich nicht oft. Siebzig Kilo vielleicht.«

»Also müssten fünfzig locker drin sein, oder?«

»Worauf willst du hinaus?«

»Ich interpretiere das mal als Ja. Dann ist die Sache klar: Wir warten vorm Alien Neighbours und wenn Cay rauskommt, lenke ich ab, wen auch immer sie so bei sich hat, und du schnappst sie dir und bringst sie, so schnell du kannst, zur SUB. Von dort aus fahren wir mit ihr her.«

Sioh hörte auf, umherzuwandern und sah sie an. »Bombensicherer Plan«, spottete er.

»Haha!«, schnappte Bren zurück.

»Ich hätte da nur noch so ein oder zwei Fragen.«

Bren verdrehte die Augen.

»Wie viele Leute, sagtest du, waren gestern bei ihr? Neun?«

»Sieben oder acht.«

»Oh, das macht es natürlich viel besser. Wie genau lenkst du die alle ab?«

»Ich …«

»Und wie glaubst du, trage ich eine andere Person, egal wie leicht und zierlich, bis zur SUB, wenn sie nicht mitkommen will? Huckepack wäre schon nicht ohne, aber das setzt ihre Mitwirkung voraus. Und wenn wir die hätten, könnten wir uns alles andere eh sparen. Also: Vorschläge?«

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