Thomas Breuer - Der letzte Prozess

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In Wewelsburg wird Anton Kottmann, ein alter Mann, der wenige Tage zuvor aus einem Bürener Altersheim verschwunden ist, bestialisch ermordet. Der gerade erst nach Paderborn versetzte Leiter des Kommissariats für Kapitaldelikte, Stefan Lenz, stößt mit seinem Team auf weitere Morde, die innerhalb der Senioren-Residenz verübt wurden, aber bislang als natürliche Todesfälle deklariert worden sind. Dabei ist besonders brisant, dass es in dem Altersheim eine ganze Ebene gibt, die von Frauen und Männern bewohnt wird, die im Dritten Reich in Wewelsburg „die schönste Zeit ihres Lebens“ verbracht und sich deshalb im Alter in der Nähe ihrer Wirkungsstätte niedergelassen haben.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Modus Operandi und dem Vorleben der Getöteten?

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»Ich bin noch nicht zum Einkaufen gekommen. Schließlich wohne ich erst seit gestern Abend hier.«

»Das erklärt’s natürlich.«

»Also los«, rief Bernie und setzte mit seiner Lautstärke wieder den Schotterlaster in Lenz’ Kopf in Gang. »Bei mir drüben ist der Kühlschrank voll. Lasst uns rübergehen.« Er wuchtete sich von seinem Stuhl hoch.

»Bei dir drüben?«, hakte Lenz vorsichtig nach.

»Im Lockvogel. Da wo du gestern versackt bist.« Er schüttelte den Kopf. »Mannmannmann, du erinnerst dich ja wirklich an gar nichts mehr.«

Eine Stunde später, unter dem Einfluss mehrerer Tassen eines starken Kaffees aus der Espressomaschine und eines reichhaltigen Frühstücks, sah Lenz klarer. Sein Zug durch die Paderborner Gastronomie hatte im Brauhaus begonnen, dann an mehreren nicht mehr zu rekonstruierenden Stationen Zwischenstopps eingelegt und zu vorgerückter Stunde im Lockvogel ihr Ende gefunden. Lenz hatte bei der Bedienung Natascha offenbar den richtigen Ton gefunden, so dass sie nach Lokalschluss ein Wettsaufen mit Tequila veranstaltet hatten. Wer den Vorschlag gemacht hatte, blieb strittig. Am Ende hatten beide gleichermaßen kapituliert und waren in sportlicher Eintracht Arm in Arm zu Lenz’ Wohnung hinübergetaumelt. Bernie, der Inhaber des Lockvogels, hatte zwar nur jeden zweiten Tequila mitgetrunken, war aber nach eigener Auffassung nicht mehr in der Lage gewesen, nach Hause zu finden, und hatte sich kurzerhand dem torkelnden Paar angeschlossen. Lenz rechnete es dem Wirt hoch an, dass er Anstand genug besessen hatte, nicht auch das Bett mit Natascha und ihm zu teilen, sondern auf der altmodischen Eckbank in der Küche zu schlafen.

Als Lenz gegen Mittag den Lockvogel verließ, waren die drei dicke Freunde und er freute sich auf eine Fortsetzung mit Natascha.

*

Wewelsburg, den 7. Januar 1940

Mein liebes Muttchen!

Nun ist mein kurzer Urlaub schon wieder einige Tage vorbei und ihr fehlt mir so sehr. Manchmal wünsche ich mir doch, ich wäre bei der Wehrmacht geblieben. Nach dem schnellen Sieg über Polen wäre ich nun schon längst wieder ganz bei Euch. Stattdessen bleibt mir nichts, als auf meinem schweren Posten fern von Euch nach Abwechslung vom Lagerleben zu suchen.

Heute bin ich draußen in dieser herrlichen Schneelandschaft spazieren gewesen. Es herrscht ein so tiefer Frieden hier in den Tälern und Wäldern. Nur das Knirschen der Schritte im Schnee ist zu hören. Und wenn man sich dann dem Dorfe wieder annähert, schweben plötzlich die fröhlichen Gesänge der Häftlinge, die den ganzen Tag im Steinbruch arbeiten und mit dem Schneeräumen auf den Straßen beschäftigt sind, über der Landschaft.

Nun will ich dir aber von Silvester erzählen, denn das ist mit den Kameraden hier in Wewelsburg eine sehr schöne Angelegenheit.

Wir haben eine kleine Hütte an den Berghang gebaut, in der wir uns bei unserem Dienst aufwärmen können. Wir nennen sie scherzhaft unsere »Skihütte«. Darin steht ein Ofen und es gibt Radio, Licht und Sitzgelegenheiten. Wenn jetzt die schneebedeckten Tannenzweige weit herabhängen und dann noch der Mond darauf scheint, gibt es wohl keinen schöneren Ort, um seine Kameradschaft zu feiern. Dort haben wir auch an Silvester einen Kasten Bier geleert.

Erst nach neun sind wir Führer in die Burg gezogen. Wir stiegen im gewaltigen Nordturm bis in den vierten Stock hinauf, wo die Feier schon in vollem Gange war. Dort wurden wir mit großem Hallo begrüßt und ich hatte gleich mehrere weibliche Wesen der Burgbesetzung neben mir. Da geht einem dann ja auch das Herz auf.

Bei der Feier waren die SS-Männer mit ihren Frauen und Bräuten anwesend und die Burgmaiden mit ihrer Burgdame, die sie bemuttert und immer nach dem Rechten sieht. Es gab Bowle und Butterbrote. Später wurde dann zur Quetschkommode getanzt.

Als ich um halb zwei Uhr ins Lager kam, lag alles in tiefstem Frieden.

An Neujahr hing der Schnee auf den Zweigen und unser kleines Bächlein, die Alme, war halb zugefroren. Die Kinder aus dem Dorf rodeln den ganzen Tag den Burgberg hinunter. Ich muß immer an unsere Kleinen denken, wenn ich sehe, wie viel Spaß sie dabei haben.

Die Arbeit im Steinbruch paßt sich nun der Witterung an. Wenn die Felsschichten zu hart sind, unterstützen wir die Häftlinge mit etwas Sprengstoff, sonst schaffen sie ihr Tagespensum nicht und die Arbeiten an der Burg dürfen nicht verzögert werden. Für die Wachen ist es harter Dienst, stundenlang in der Kälte zu stehen. Nachdem wir bereits minus 30 Grad gehabt haben, sind es nun nurmehr minus 14, aber der Dienst im Steinbruch geht auch bei diesen Temperaturen ununterbrochen weiter. Und wir SS-Männer haben es nicht so gut wie die Häftlinge, die sich mit ihren Spitzhacken und Schaufeln und beim Steineschleppen warm­arbeiten können. Ich würde im Dienst gerne einen Schal tragen, aber wie sähe das denn aus zur Uniform?

Noch lieber würde ich in der warmen Stube bleiben, aber die Häftlinge brauchen ja Beschäftigung. Fast täglich haben wir nun Opfer unter den verweichlichten Kerlen. Ist aber nicht schade drum, wenn einer von denen sein Leben lässt. Der Winter hat schon immer Auslese gehalten und das Schwache ausgemerzt, damit das Starke im Frühjahr umso stärker aufblühen kann. So leisten wir hier unseren Teil zu einem starken und gesunden Volkskörper.

Nun aber zu uns: Was hältst Du davon, wenn Du im Frühjahr Oma und Opa für eine Woche bei uns einhütest und zu mir nach Wewelsburg kommst? Bring unseren Anton mit, dann bekommst Du auch kein Heimweh nach den Kindern und der Junge kann sich schon einmal Appetit holen auf den Dienst bei der SS.

In Erwartung auf eine positive Antwort!

Dein Vati

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