Eisbären sind die tollpatschigen Riesen der Arktis. Mit einer feinen Nase und viel Geduld warten sie darauf, Robben, kleine Wale oder große Seevögel zu schnappen. Ihr gelblich-weißes Fell und die stoische Ruhe lassen sie dabei mit ihrer eisigen Umwelt nahezu verschmelzen. Kurz gesagt: Der Eisbär ist von Gott perfekt erschaffen für den Bereich der Erde, in dem er seit tausenden Jahren zu Hause ist. Allerdings hat ein Eisbär darüber wahrscheinlich noch nie nachgedacht! Ja, ich bin mir sicher, dass ein Eisbär auch noch nie wissen wollte, warum er trotz der Kälte nicht friert. Denn das, was für einen Eisbären zählt, ist die Tatsache, dass er in seinem Lebensraum leben kann. Gott hat dafür längst Sorge getragen! Auch das Fell jedes Eisbären ist ein Wunderwerk: Es leitet die Wärme der Sonnenstrahlen sofort an die Haut des Eisbären weiter. Umgekehrt sorgt es aber auch dafür, dass die Körperwärme selbst dem Eisbären nicht verloren geht. Das Fell des Eisbären ist also ein famoses Geschenk Gottes, das alles bietet, was der Eisbär braucht.
Wir Menschen haben von Gott auch so ein unfassbares Geschenk bekommen: Es ist Gottes Heiliger Geist, den er in unsere Herzen gelegt hat. Durch ihn sind wir mit Gott verbunden und können seine Kraft, seine Nähe und Liebe in unserem Leben spüren. Ähnlich wie der Eisbär nie über sein Fell nachdenkt, brauchen auch wir nicht über Gottes Geist grübeln. Denn wir können seine Wirkung spüren! Wir können erleben, dass er bei uns ist, uns schützt, stärkt und mit dem versorgt, was wir brauchen. Ja, durch Gottes Geist ist seine Liebe in all ihrer Macht ein Teil von uns!
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Spielt folgendes Jagd-/Rennspiel: Jedes Kind bekommt eine Wäscheklammer. Ziel ist es, die eigene Wäscheklammer einem anderen Kind irgendwo unauffällig anzuheften und selbst keine zu bekommen. Vorab wird eine bestimmte Zeit festgelegt, in der gespielt wird. Wer hat am Ende die meisten Wäscheklammern an sich und wer die wenigsten? |
Ich habe dich unauslöschlich in meine Hände eingezeichnet.
Jesaja 49,16a
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Gott vergisst uns niemals. |
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Allwissenheit, Gedächtnis |
Auf den ersten Blick beeindrucken Elefanten vor allem durch ihre äußere Erscheinung. Besonders die Bullen (Männchen) sind mit einer Schulterhöhe von über 3 Meter und einer Körperlänge von über 7 Meter die größten Landsäugetiere unserer Erde. Ganz zu schweigen von den weit über 6.000 Kilogramm, die ein ausgewachsener Elefant wiegen kann! Um diesen massigen Körper in Form zu halten, frisst ein Elefant ungefähr 200 Kilogramm Blätter, Zweige, Rinde, Holz oder Wurzeln pro Tag und kann dazu gut eine Badewanne voll Wasser (über 100 Liter) trinken. Die Stoßzähne eines ausgewachsenen Elefanten runden mit bis zu 3 Metern Länge diese Liste der beeindruckenden Zahlen ab. Der Rüssel des grauen Dickhäuters besteht übrigens nur aus Muskeln und ist deshalb so beweglich. Elefanten nutzen ihn zum Fressen, Riechen, Tasten, Greifen, Trinken, Duschen und natürlich auch zum Kommunizieren (Trompeten). Doch das, was Elefanten berühmt gemacht hat, ist ihr Gedächtnis! So können sich diese Rüsseltiere weitaus besser an Vergangenes erinnern als wir Menschen. Ihre großartige Wahrnehmung von Lauten und Gerüchen spielt dabei eine wichtige Rolle.
Forscherinnen und Forscher behaupten, dass Elefanten ein solch gutes Gedächtnis brauchen, um zu überleben. Im Laufe eines bis zu 90 Jahre langen Elefantenlebens begegnen die Dickhäuter vielen anderen Artgenossen und durchstreifen viele Gebiete auf der Suche nach Nahrung und Wasser. Deshalb ist es für sie hilfreich, wenn sie auch nach Jahrzehnten alte Bekannte oder Feinde unterscheiden und in Dürrezeiten Oasen wiederfinden können. Das Gedächtnis eines Elefanten ist beeindruckend! Besonders wenn ich es mit dem von uns Menschen vergleiche! Wie oft vergessen wir in stressigen Klassenarbeitszeiten das Gelernte oder den Namen einer/eines anderen bis zum nächsten Wiedersehen. Zudem scheint es, als würde bei uns Menschen im Kopf so manches einfach verschwinden, je älter wir werden. Doch natürlich gibt es auch die anderen! Die Freaks, die die Zahl Pi bis auf die hunderttausendste Stelle aufzählen können oder die, die ein fotographisches Gedächtnis haben.
Obwohl also auch mancher Mensch mit seiner Erinnerung prahlen oder wir alle unser Gedächtnis mit Gedächtnisspielen trainieren können, bleibt eine Wahrheit bestehen: Wir alle kommen in Sachen Erinnerung an unsere Grenzen. Bei Gott ist es anders! Denn Gottes Gedächtnis ist einfach göttlich! Das bedeutet: Egal welcher Streit oder welche Schulaufgabe uns die Kraft rauben will, egal welche Lüge oder falsche Entscheidung unsere guten Absichten gerade in Schieflage rutschen lässt und egal wie alt wir einmal sein werden, was wir vergessen oder vielleicht nicht wahrhaben wollen – bei Gott sind wir niemals vergessen! Kein Stress, keine Angst, kein Jubel, keine Schuld und kein Versagen werden dazu führen, dass Gott uns vergisst! Er weiß um alles, was uns und unser Leben ausmacht. Seine Gedanken, seine Liebe und Vergebung gelten uns – jeden Tag neu! Denn wir sind ein Teil von ihm!
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Schaut euch eine Elefantengeschichte bei YouTube an und spielt ein Gedächtnisspiel als Trainingseinheit! |
Die Strafe für unsere Schuld traf ihn und wir sind gerettet. Er wurde verwundet und wir sind heil geworden.
Jesaja 53,5b
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Jesus trug stellvertretend all unsere Schuld. |
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Kreuz, Schuld, Stellvertretung |
Esel sind weltweit für ihr einzigartiges „Iaah“ und ihre Sturheit bekannt. Dabei ist es jedoch falsch, anzunehmen, dass ihr störrisches Verhalten ein Zeichen von Dummheit ist! Beides ist also sowohl für das Tier als auch für den Menschen eine überflüssige Beleidigung. Denn Esel sind vor allem ruhige, freundliche und bedachte Tiere. Deshalb folgen sie den Anweisungen der Menschen nicht bedingungslos, sondern nehmen sich gern eine Bedenkzeit, um gute Entscheidungen zu treffen. Trotzdem sind sie als Nutztiere auf der ganzen Welt zu finden. Wir in Deutschland kennen diese Tiere vor allem von Bauernhöfen, aus Tierparks, durch Schimpfworte oder aus Märchen. Übrigens: Auf dem Rücken jedes provenzalischen Esels ist ein sogenannter Kreuzstrich zu sehen. Der Legende nach sollen sie dieses Zeichen beim Einzug Jesus in Jerusalem erhalten haben.
Das Kreuz auf dem Rücken einer Eselrasse macht mich neugierig. Obwohl ich der dazugehörigen Legende keinen Glauben schenke, bin ich mir sicher, dass Esel uns so manches über Gott verraten können. Immerhin werden sie etwa 90 Mal in der Bibel erwähnt. Im Alten Testament werden sie vor allem als zuverlässige Lasttiere gebraucht. An einer Stelle im 4. Buch Mose begegnet uns dann aber doch ein störrischer Esel, wobei seine Sturheit in Wahrheit ein Wunder ist! Denn das Tier erkennt einen Engel Gottes und will deshalb seinen Besitzer vor Schaden bewahren. So wird ein Esel zum Lebensretter. Im Neuen Testament begegnet uns u. a. der beinahe königliche Esel, auf dem Jesus selbst nach Jerusalem reitet.
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