Paul Rosenhayn - Die ferne Frau

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Im fernen China wird die Mongoleibahn gebaut. Einar Gunberg konnte sich beim Bau nicht gegen den großen französischen Bauunternehmer Lucien Laporte durchsetzen, der ein billigeres Angebot unterbreitet hat. Doch jetzt wütet unter den Arbeitern die in der Mongolei eigentlich gar nicht vorkommende Schlafkrankheit, und so könnte Gunberg vielleicht doch noch zum Zug kommen. Hat er gar seine Finger bei finsteren Machenschaften im Spiel? Mit Gunbergs Tochter Ebba ist der junge Gerichtsassessor Ove Jens Boye verlobt. Da beginnt die berühmte Opernsängerin Helene Wassiliew einen ganz besonderen Eindruck auf ihn zu machen. Er trifft sie auf einer Abendgesellschaft und muss mit Erschrecken feststellen, wie sie verhaftet wird. Am nächsten Tag begegnet er ihr vor Gericht wieder: Sie steht unter Verdacht, für die sowjetischen Kommunisten zu arbeiten, denn bei ihr fand sich ein Brief mit einem Invasionsplan der bolschewistischen Armee, den sie zweifellos an Mittelspersonen zu übergeben hatte. Sie beteuert ihre Unschuld und fleht um Entlassung, sonst müssten Tausende Menschen sterben … Ove Jens Boye beschließt, sich für die schöne Frau einzusetzen, deren Zauber er schon halb erlegen ist. Schließlich begibt er sich an ihrer Seite auf eine gefährliche Reise nach Asien. Doch was wird jetzt aus Ebba Gunberg? – Paul Rosenhayns Roman ist eine Mischung aus Abenteuer-, Liebes- und Kriminalroman und vor allem eins: unglaublich spannend!-

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Er schüttelte den Kopf, ihre Verständnislosigkeit machte ihn noch ratloser. „War denn niemand hier?“

„Wer soll denn hiergewesen sein? Mitten in der Nacht?“

Er legte die Hand aufs Herz, das flackernd gegen die Brust hämmerte.

„Ich werde Ihnen Kaffee bringen“, sagte Frau Mortensen. „Vor allem müssen Sie jetzt ruhen.“

„Ist denn wirklich niemand hiergewesen? Hat nicht jemand telefoniert?“

„Nichts, nichts, nichts!“

Damit ging sie hinüber in die Küche.

Er stieß die Tür auf, immer noch ungläubig.Vielleicht war das alles eine List — vielleicht war die Alte im Einverständnis mit den Häschern!

Nein. Das Zimmer war leer. Er blickte mit großen Augen um sich, als ob er dies alles zum erstenmal sähe: die Satsumavasen, die Statuette von Sinding zwischen den Fenstern — das Kirschholz der japanischen Möbel — das Spiel der Sonne auf dem Lack des Flügels — seine Bibliothek, die die ganze Längsseite des Zimmers bedeckte — alles war wie sonst. Hatte er geträumt? War vielleicht das alles, was er in diesen Stunden durchlebt, durchlitten, durchfiebert hatte, nur Phantasie, Rausch, Einbildung? Vielleicht kam jetzt das Erwachen, und er würde ins Amt gehen wie immer, ein geachteter Bürger der Stadt Kopenhagen. Ja, ganz sicher, so war es. Er hatte eine reizende Bekanntschaft gemacht, jene Sängerin aus Paris, deren sich seine kreisenden und übermüdeten Gedanken nur mehr verschwommen entsannen; er hatte sich von ihr verabschiedet. Sie hatte ihm gefallen. Und er hatte sie wohl auf dem Nachhauseweg mit Ebba verglichen. Mit seiner Braut. Dann war er schlafen gegangen, und der ganze wirre Spuk dieser Nacht: sein Verbrechen — die Flucht mit ihr — ihr Verrat an ihm — die Verzweiflung dieser wahnwitzigen Nacht — alle diese Dinge hatten sich in seinem Traum weitergesponnen. Und nun kam das Erwachen, und alles würde sich lösen in einem letzten, großen Lachen.

Damit schlief er ein.

Aber dann kam das Erwachen. Und langsam, während er Schritt für Schritt zurückging in seinen Erinnerungen, stellte sich die Gewißheit ein: daß er nicht geträumt hatte.

Niemand kam. Kein Mensch fragte nach ihm; kein Klingeln des Telefons gemahnte an die Außenwelt. Frau Mortensen erschien, rosig und voll lächelnder Ruhe, mit einem Frühstück, das berufen war, den Kräfteverlust einer durchwachten Nacht wettzumachen.

Dann kam langsam der Mittag, der Nachmittagleuchtete ins Zimmer mit blauem Himmel, mit Sonne, mit kosendem Seewind. Nichts erfolgte.

Aber die Schatten stiegen nieder in die Stadt, und Ove Jens Boyes Unruhe wuchs, so wie das Fieber wächst gegen die Nacht.

Das war nicht zu ertragen. Diese Ungewißheit ging über menschliche Kraft. Eine Katastrophe — gut. Damit hatte er gerechnet. Dieses unausgesetzte Warten auf die Katastrophe, die kommen mußte und die sich Zeit nahm, raffiniert und siegesgewiß, dieses Warten trieb ihn langsam in den Wahnwitz. Die Stille des Zimmers, das Dunkel draußen, die lächelnde Behaglichkeit dieser Straße — alles erfüllte ihn mit einer Furcht, die stündlich zunahm. Aus seinen Grübeleien kristallisierte sich ein Gedanke heraus, wurde zum Entschluß: er mußte Rache nehmen an der Frau, die ihn in den Himmel erhoben hatte, um ihn lächelnd in die Tiefe zu stürzen. Er mußte sie erreichen — sie vernichten, wie sie ihn vernichtet hatte.

Ja, das war gut. Das Schicksal hatte ihn verschont bis zu dieser Minute; es galt, die Freiheit zu nutzen.

Der Nachtzug nach dem Kontinent ging in einer Stunde.

Er machte sich fertig, nahm alles Geld an sich, das er im Hause hatte und ging durch dunkle Seitenstraßen zum Bahnhof.

Während er am Schalter stand, hörte er eine bekannte Stimme. Er wandte sich erschrocken um: dort kam Lystrup, sein Vorgesetzter, mit zwei Beamten. Sie gingen fast geradenwegs auf ihn zu. Er fühlte die lähmende Starre, die an ihm emporkroch. Eben sah er deutlich, daß Lystrup aus den Augenwinkeln zu ihm hinüberblickte; nun machte er leise seine beiden Begleiter auf ihn aufmerksam. Die drei wandten, mit berufsmäßiger Unauffälligkeit, ihre Köpfe zu ihm herum.

Nun wohl. Mochte es sein. Er hatte die ganze Zeit über damit gerechnet. Er ging quer durch die Halle, den dreien entgegen.

Und dann geschah etwas Seltsames: die drei wandten sich zur Seite und gingen mit schnellen Schritten ins Restaurant.

Ungehindert gelangte er in den Zug. Niemand kümmerte sich um ihn diesseits und jenseits der Grenze.

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