Max Geißler - Jockele und seine Frau

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Jakobus Sinsheimer, der als Student mit seinen Liebesgeschichten ganz Weimar in Unruhe versetzt hatte, hat die Malerei aufgegeben und in Jena den Doktor gemacht. In Bonn schließt er den Bund der Ehe mit Doris Rinkhaus, die mit ihm nach Norwegen geht, wo Jockele naturwissenschaftliche Studien betreibt. Zurück in Weimar erleben sie die Geburt ihres Kindes Heidi, des «Frühlingskinds», führen ein geselliges, bereicherndes Leben in ihrem großen Freundeskreis und erleben viele heitere Episoden.-

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Wie es indessen um Gwendolin und den langen Mister Johnny aussah? Auf der Fahrt den Fjord hinauf war es morgendlich kühl in dem kleinen Schiffe. Als sie dann an ein sehr schönes Naturtheater kamen, auf dem sich die Kulissen sommerbunt und kühn durcheinanderschoben, sagte Gwendolin: „Sie, lassen Sie mich heraus — das muss ich malen!“ Sie war noch genau so wie damals in der wilden Jockele-Zeit: vor einer romantischen Aufführung der Natur konnte sie nicht vorübergehen. Das strich sie dann keck und aufgeblüht aus ihrem jauchzenden Herzen, und es wurde ein ungeheueres Farbenerlebnis daraus.

Sie hatte sich seit dem Tage, da ihr der Freund verlorengegangen war, nicht gewandelt. Nein, Gwendolin Vogelgesang war nicht von der Art jener, die die Tür unbedacht ins Schloss werfen und dann davorstehen mit Reu’ und „Hätt’ ich doch“. O, die Entgleisung Henriks war ihr nicht gleichgültig — ihr am wenigsten. Aber sie hatte von allen die kräftigste Überlegenheit gegen das Leben.

Nachdem sie ihre Staffelei aufgestellt hatte, verfiel sie gleich mit Allgewalt ins Malen. Sie war dabei so rasch, dass sie nie zweimal zu einem Motive ging; denn sie kopierte nicht die Natur, sondern sie schuf das künstlerische Erlebnis, das sie davor hatte, in Form und Farbe. Ja, so war es um ihre Kunst; es wandelte sich auch darin nichts. Viele verstanden sie nicht, aber viele beglückte sie. Es kümmerte sie nicht, was sie damit für eine Wirkung erzielte.

Ob John Williams weiter fjordaufwärts gerudert war, oder ob er irgendwo hinter einer Kulisse steckte und sich in seiner veristischen Manier abmühte, wusste sie in ihrem himmlischen Untergange nicht. Er aber hatte zur Genüge erfahren: Gwendolin konnte jemandem Palette und Pinsel ins Gesicht werfen, dem es beikam, ihre Eingebungen zu stören. Sie musste allein sein mit dem Gott, der in ihr schuf.

Wenn Johnny an diesem Tag nicht vorgehabt hätte, auf sie zu warten, so hätte er sie am Morgen nicht mit in sein Boot genommen.

Der Wandel der Lichter und Schatten, der um Mittag eintrat, verurteilte ihn zur Untätigkeit. Da legte er sich auf das kurze Gras eines Hügels und guckte in die spiegelnden Wasser. Bergkuppen standen darin, silberstämmige Birken, finstere Föhren, die sich an Zacken klammerten; und die flimmernden Eisströme vom Folgefond. Und alles blühte hinein in die seligen Himmel der Tiefe. Den „Malkasten des Herrgotts“ hatte Gwendolin den Fjord genannt.

Johnny hatte seinen Platz so gewählt, dass er Gwendolins Wildrosenhut sehen konnte, wenn er sich ein wenig aufreckte. Diese Gelegenheit nahm er viel öfter wahr, als er dachte. Er sah sich an dem Zauberspiegel der Flut müde, aber an Gwendolin nicht. Nun ja — Henrik Toftes Abreise mit unbekanntem Aufenthalt war ein harter Schlag für ihn gewesen. Aber die Sache hatte doch auch ihre gute Seite ...

Der lange Johnny hatte nie in seinem Leben eine so kurzweilige Sonnenruhe gehalten wie an diesem Tage. Ohne Pinsel und Farbe malte er sich ein Bild. Das stellte den listigen James dar in dem Augenblick, in dem er erkannte: die heisse nussbraune Gwendolin hatte John Williams unwiderstehlich gefunden. — Es war sehr unterhaltsam. Ja. Und deshalb lugte Mister Johnny immer durch den Spalt zwischen den beiden Birkenstämmen.

Um die gleiche Stunde befand sich sein Freund James in nicht minder heftiger Kurzweil. Einesteils hockte er in seinem Boot im Sommerrohr und strich mit einem grossen Pinsel Zinkfarbe an die äusseren Bordwände. Anderenteils malte er sich ein Bild. Das stellte den listigen Johnny dar in dem Augenblick, in dem er erkannte: die heisse, nussbraune Gwendolin hatte James King unwiderstehlich gefunden. — Es war sehr unterhaltsam. Denn: wo in aller Welt war ein Mensch auf die köstliche Idee verfallen, mit Hilfe eines Gespensterschiffes seiner Angebeteten eine nächtliche Aufwartung zu machen? Seiner Angebeteten? Nun, auf eine so romantische Gemütsverfassung zielte der Ehrgeiz eines richtigen Glasgowboys im Grunde genommen nicht. Aber etliches hatte er doch den Deutschen und Norwegern abgeguckt; und er war nicht umsonst der Schüler Henrik Toftes gewesen. So war seiner Weisheit letzter Schluss: mit einigem romantischen Behaben musste der Gwendolin wohl beizukommen sein. Denn erstens würde ihr dabei das Herz erschauern: es war ja bekannt, dass auch Nane Thord nächtliche Zusammenkünfte mit ihrem Verstorbenen hatte. Zweitens: Gwendolin, deren Licht stets bis über die Mitternacht hinaus durch das Fenster schien, lebte in so später Stunde ein gesteigertes Leben: sie würde an Henrik Tofte denken, der in der Geisterzeit sehnsüchtig um die Insel strich ... Und drittens berechnete James das Einkommen, das sich aus Gwendolins Fleiss und Talent schlagen liesse.

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