Daphne Mahr - Booklove

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Eine magische Liebe aus Tinte und Papier: Folge uns in eine Nacht, in der Träume wahr und Romanhelden lebendig werden …
Emma hält nicht viel von kitschiger Romantasy und über die beliebte Reihe «Zwanzig Minuten vor Mitternacht» kann sie eigentlich nur lachen. Doch dann steht Vinzenz vor ihr – nicht etwa der strahlende Held des Buchs, sondern sein böser Gegenspieler. Emma muss ihn dringend wieder loswerden, um nicht in seinen Roman hineingezogen zu werden. Aber je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto schwerer fällt Emma diese Entscheidung …
Ein humorvoll-romantischer Schmöker – wie «Stolz und Vorurteil» mit magischem Twist.

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Gespannt verfolgte ich, wie der alte Mann sich erhob. Jedoch reihte er sich nicht in die Schlange von Mädchen ein, die aufgeregt darauf warteten, der Autorin ihrer Lieblingsgeschichte ganz nahe zu kommen und ein Autogramm zu ergattern, sondern eilte stattdessen aus dem Raum.

Sofort sprang ich von meinem Sitzplatz auf und wirbelte herum. Die Menschenmasse verstellte mir die Sicht, sodass ich unmöglich erkennen konnte, ob er dabei war, die Buchhandlung zu verlassen.

Ich lief erst mal zu Leona, die sich natürlich längst in der Warteschlange eingereiht hatte, und packte ihren Arm. »Schnell, wir müssen ihm hinterher!«

Leona zuckte erschrocken zusammen. »Was? Wem?«

»Dem alten Opa! Er ist gerade abgehauen.«

»Vielleicht geht er ja auf die Toilette? Alte Leute müssen ständig«, mutmaßte Leona. »Zum Beispiel mein Großonkel Albert. Der hält es bei keiner Familienfeier länger als eine halbe Stunde aus. Obwohl ich mir bei ihm nicht sicher bin, ob er nicht nur versucht, sich vor Papas Reden zu drü…«

»Komm jetzt.« Ich hatte nun wirklich keine Nerven für weitere Diskussionen. Es war offensichtlich, dass hier etwas nicht stimmte. Also zog ich Leona einfach mit mir, was das Mädchen, das hinter ihr anstand, sofort ausnutzte, um einen Schritt vorzurücken. Leona registrierte das mit einem wütenden Blitzen in den Augen. »Wenn das eine von deinen Spinnereien ist, dann bist du mir mindestens fünf Schokomuffins schuldig«, drohte sie mir. »So wie vor den Ferien, als du dachtest, unser Direktor wäre ein Dealer, und wir deinetwegen Mathe verpasst haben. Verdammt, Mathe! Kein Wunder, dass ich mit Pickel-Tommy auf den Ball gehen muss. Wenn ich noch einmal eine schlechte Note in Mathe bekomme, kündigt Mama das Netflix-Abo.«

Ich reagierte gar nicht auf ihre Einwände, denn ich hatte längst entdeckt, dass die Bürotür hinter der Kasse einen Spalt offen stand.

»Der Kerl ist ins Büro!«, japste ich.

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Der Lichtschalter klickte. Einen kurzen Moment blendete die Helligkeit der grellen Neonröhren an der Decke in den Augen. Ich blinzelte und blickte auf das weiße Metallregal, in dem fein säuberlich die Kundenbestellungen standen. Gelbe Post-its mit Namen klebten auf den Buchrücken, alles in alphabetischer Reihenfolge angeordnet. Die meisten Bücher waren noch in eine transparente Folie eingeschweißt. Zaghaft tastete ich mich bis an das Regal vor und versteckte mich dahinter. Links um die Ecke konnte ich direkt ins Büro spähen. Hier lagerte Pa all die Ordner für die Buchhaltung und anderen todlangweiligen Kram, von dem ich absolut keine Ahnung hatte.

Irgendetwas raschelte dort. Es klang, als würde jemand mit hastigen Bewegungen einen Stapel Papier durchwühlen. Beunruhigt hielt ich die Luft an. Mein Herz pochte wie wild, und vor Aufregung durchfuhr mich ein heftiges Zittern. Ganz langsam, ich wollte so wenig Geräusche wie möglich verursachen, drehte ich mich wieder um. Hinter mir stand Leona und presste den Rücken gegen die verschlossene Tür zum Verkaufsraum. Ihr Gesicht war kreidebleich. Ohne Zweifel hatte auch sie gehört, dass gleich um die Ecke jemand herumschnüffelte. Eine falsche Bewegung, ein Ton zu viel, und dieser jemand hätte uns entdeckt. Im Gegensatz zu mir hasste Leona Abenteuer (solange sie nichts mit Jungs und Rumknutschen zu tun hatten). Sie las zwar gerne und träumte durchaus davon, so wie die Helden ihrer Lieblingsbücher in magische Irrungen und Wirrungen verstrickt zu werden. Wenn es dann aber mal tatsächlich ans Eingemachte ging, bevorzugte sie doch eher das stinknormale Leben einer durchschnittlichen Vierzehnjährigen.

Ich legte den Finger vor meine gespitzten Lippen und wisperte: »Du bleibst hier und passt auf, dass niemand durch diese Tür geht.«

Leona nickte hastig. Sie hatte offensichtlich keine sonderlich große Lust, mich bei der Suche nach dem Eindringling zu begleiten. Ich holte einmal tief Luft, um mich selbst innerlich auf alle Eventualitäten vorzubereiten, und huschte ins Büro. Dort blieb ich abrupt stehen. Einige Ordner lagen offen über den altmodischen Sekretär verteilt und die grüne Schreibtischlampe brannte. Ein leises Surren ging von ihr aus. Doch von dem rätselhaften Monokel-Opa fehlte jede Spur, nur der Drehstuhl mit dem grauen Stoffbezug schwang noch ein wenig, als hätte sich gerade erst jemand mit einer hastigen Bewegung davon erhoben. Ich ließ meine Augen durch den Raum wandern. Unter dem Schreibtisch versteckte sich niemand, mal ganz davon abgesehen, dass der Kerl aufgrund seines Alters vermutlich nicht mehr beweglich genug war, um sich an diese Stelle zu verkriechen. Neben dem Sekretär befand sich ein schmaler, weißer Schrank. Schnell ging ich näher und riss die Türen auf, aber auch hier fand ich nichts, bis auf die händisch beschrifteten Rücken mehrerer Aktenordner. Grübelnd biss ich mir auf der Unterlippe herum. Eine andere Versteckmöglichkeit gab es in diesem Raum nicht. Der alte Mann konnte sich doch nicht einfach in Luft aufgelöst haben?

Ich trat an den Schreibtisch und begutachtete die Unterlagen in den aufgeschlagenen Mappen. Nur irgendwelche Bestellungen. Doch dann bemerkte ich ein lila Schillern unter einem der Blätter. Zaghaft streckte ich die Hand aus und lupfte es in die Höhe. Darunter verbarg sich eine Programmvorschau. Der dritte Band der Mitternachts-Trilogie wurde auf der aufgeschlagenen Seite prominent angekündigt. Verwundert nahm ich das kunterbunte Heft.

»Der Zeitenzauber geht in die letzte Runde. Herzschmerz und magische Romantik garantiert!«

Ein gezeichneter blonder Junge tanzte mit einem ebenso blonden Mädchen, während der Kopf eines dunkelhaarigen Jungen mit argwöhnischem Blick aus einem Schrank hinter dem verliebten Paar lugte. Daneben die Inhaltsangabe und eine Abbildung des schnulzigen Covers. Gerade wollte ich die Vorschau wieder weglegen, als mir eine handschriftliche Notiz ganz am Ende der Seite ins Auge fiel. Geschrieben mit blauer Tinte, die sich ein wenig verschmiert hatte. Die Buchstabenführung wirkte insgesamt ziemlich zittrig.

»Lies den Anfang! Heute noch!«

Das war nicht Pas Handschrift. Ein Schauer durchfuhr mich. Erschrocken pfefferte ich das Heft auf den Tisch und beschloss, zu Leona zurückzukehren.

Vielleicht wäre es besser, Pa von der ganzen Geschichte zu erzählen? Immerhin hatte sich hier eine fremde Person herumgetrieben und geschäftliche Informationen durchwühlt. Blieb nur die Frage, ob er mir das alles glauben würde, ich konnte schließlich nichts beweisen. Und er hielt mich für einen Menschen mit – seine Worte – überbordender Fantasie.

Gerade als ich mich umwenden wollte, blieb meine Aufmerksamkeit bei einem weiteren Gegenstand hängen – unmittelbar neben der Programmvorschau lag ein altes, abgegriffenes Buch. Es handelte sich dabei mit Sicherheit nicht um Ware, die versehentlich bei den Unterlagen auf dem Schreibtisch gelandet war. Bei Bücher Grünwald gab es nämlich keine antiquarische Abteilung und dieses Werk hatte definitiv schon ein paar Jahrhunderte auf dem Buckel. Der Einband war aus dunkelblauem Stoff. Vorsichtig griff ich danach und las die auf dem Buchdeckel eingeprägte Goldschrift: Das sonderbare Leben des Krötensammlers Korbinian Krötenstaub .

Was für ein beknackter Titel! Bei Gelegenheit musste ich Pa fragen, was das für ein Roman war. Ich legte ihn zurück.

Leona stand immer noch dicht bei der Tür, in der Zwischenzeit war aber wieder etwas Farbe in ihr Gesicht zurückgekehrt. »Und, hast du ihn erwischt?«, flüsterte sie.

Ich schüttelte betreten den Kopf. »Er hat sich aus dem Staub gemacht.«

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