Daphne Mahr - Booklove

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Eine magische Liebe aus Tinte und Papier: Folge uns in eine Nacht, in der Träume wahr und Romanhelden lebendig werden …
Emma hält nicht viel von kitschiger Romantasy und über die beliebte Reihe «Zwanzig Minuten vor Mitternacht» kann sie eigentlich nur lachen. Doch dann steht Vinzenz vor ihr – nicht etwa der strahlende Held des Buchs, sondern sein böser Gegenspieler. Emma muss ihn dringend wieder loswerden, um nicht in seinen Roman hineingezogen zu werden. Aber je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto schwerer fällt Emma diese Entscheidung …
Ein humorvoll-romantischer Schmöker – wie «Stolz und Vorurteil» mit magischem Twist.

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Für einen Phil aus Fleisch und Blut hätte sie alles gegeben. Seitdem der erste Band erschienen war, erzählte sie mir ständig, dass ihr einzig wahrer, heiß ersehnter Mr Right genau diese Art Junge sein müsse. Blond, groß, muskelbepackt, strahlend blaue Augen und natürlich im Idealfall auch noch ein britischer Lord mit irgendwelchen magischen Fähigkeiten. Eine ziemlich verfahrene Sache, weil Phil nun einmal eine Romanfigur war und Pickel-Tommy aus der Schule, der Leona ungefähr seit der sechsten Klasse anhimmelte, diese Anforderungen nicht einmal annähernd erfüllte. Auch wenn ich verstand, dass Leona nicht scharf drauf war, herauszufinden, wie sich eine Zahnspange beim Rumknutschen anfühlte, hatte ich manchmal ein bisschen Mitleid mit Tommy. Besonders, wenn er Leo wieder einmal bereitwillig die Mathehausaufgaben zum Abschreiben zusteckte oder ihr die Schultasche trug. Kurz vor den großen Ferien hatte er sie sogar gefragt, ob sie im Herbst mit ihm auf den Back-to-School-Ball gehen würde. Allerdings war das ein wirklich schwacher Moment gewesen, nämlich fünf Minuten nachdem Leona ihre versiebte Matheklausur zurückbekommen hatte, weshalb ihr ein genuscheltes »Okay« über die Lippen gerutscht war (sie wollte ihm nicht das Herz brechen, immerhin gab er ihr gratis Nachhilfe).

Pickel-Tommy war aber allemal besser als gar keine Begleitung! Damit versuchte ich sie schon die ganzen Ferien hindurch zu trösten. Traurig war nur, dass ich diejenige war, auf die genau das zutraf, weil ich völlig unnötig auf Jonas’ große Frage gewartet hatte. Der hatte mir nur Blätter aus meinem Collegeblock geklaut und mich in der Bushaltestelle auf die Wange geküsst, um eine Woche später mit Megan Jonson (dem Mädchen mit dem hollywoodreifen Namen, dem amerikanischen Vater und alljährlichen Flugreisen zu ihren Großeltern nach Kentucky) in der Eisdiele rumzumachen. Dabei hatte er sie sogar mit Erdbeeren gefüttert … MIT DEM MUND. Am Ende blieb mir also nichts von Jonas außer Quarks, dem Frosch auf dem Handy.

Ich hetzte ins Badezimmer, spritzte mir kaltes Wasser in mein sommersprossiges Gesicht und versuchte den schulterlangen, fuchsroten Wirrwarr auf meinem Kopf in einen streng geflochtenen Zopf zu bändigen. Mit mäßigem Erfolg, meine Haare machten immer nur, was sie wollten – was leider bedeutete, dass sie mich heute wie eine wild gewordene Räubertochter aus dem Wald aussehen ließen. Manchmal waren diese roten Haare und die vielen Sommersprossen wirklich eine Strafe, aber immerhin erinnerten sie mich an Mama. Sie war gestorben, als ich erst zwei Jahre alt gewesen war. Bis auf die haselnussbraunen Augen, die ich von Pa hatte, sah ich ihr zum Verwechseln ähnlich.

In der Küche begrüßten mich eine leere Packung Cornflakes und saure Milch. Großartig. Damit fiel heute also auch noch das Frühstück ins Wasser. Was für ein Katastrophentag!

Die Krönung war dann aber definitiv der stuntreife Sturz über die Wendeltreppe, die unsere Wohnung direkt mit der Buchhandlung verband. Als wäre das nicht schlimm genug gewesen, endete meine Flugbahn auch noch unmittelbar vor den perlmuttfarben lackierten Fußnägeln der Spinatwachtel, Pas treuster Stammkundin. So hieß die natürlich nicht wirklich, aber wegen ihrer giftgrünen Klamotten und der komischen Vogelnestfrisur hatte ich ihr irgendwann mal diesen Codenamen verpasst.

Die Spinatwachtel kaufte sich gerade einen Roman mit dem Titel »Die flammende Lust des Highlanders« (oder so ähnlich) und fragte mich allen Ernstes, ob eine Vierzehnjährige nicht zu alt für lustige Rutschpartien auf dem Geländer wäre. Dann faselte sie irgendwas von Erwachsenwerden und Pippi Langstrumpf, während sie Giacomo Casanova – ihren Langhaar-Chihuahua mit einem Stammbaum, der sich laut Spinatwachtel bis in die tiefsten Tiefen des dunklen Mittelalters zurückverfolgen ließ – von einem Arm auf den anderen wechselte.

Leider sprudeln einem die schlagfertigen Antworten nicht unbedingt über die Zunge, wenn man mit einer schmerzenden Pobacke am Boden sitzt und einen alle anstarren.

Über diesen peinlichen Auftritt beklagte sich mein Hintern auch zwanzig Minuten später noch, als ich in dem winzigen Eckschaufenster mit Blick auf die kopfsteingepflasterte Kleegasse herumkroch und mich bemühte, Pas Anweisungen von draußen zu verstehen. Schlagartig war er auf den Gedanken gekommen, dass ihm die Dekoration, die er vergangenen Sonntag gemacht hatte, nun doch nicht sensationell genug für ein Event wie dieses war … Er konnte fürchterlich pingelig sein. Manchmal stellte ich mir die Frage, was wohl aus ihm geworden wäre, hätte er nicht diesen Laden von Uropa Heinrich geerbt. Aber die einzige Antwort war wohl, dass er dann trotzdem eine Buchhandlung eröffnet hätte. Pa war nun einmal ganz und gar besessen von Büchern.

Er zupfte sich unruhig am Kinn herum. »Emma, nimm noch etwas Glitzer für den Boden. Es soll richtig magisch wirken! Die Leute müssen in den Augen geblendet werden, wenn sie vorbeigehen. Ja, das kommt eher hin. Noch mehr! Ach nein, jetzt hast du das Bild verrückt. Man muss Phil und Esmeralda sehen können!« Seine Stimme drang dumpf durch die Scheibe hindurch. Er stand draußen auf der Straße, obwohl es in Strömen regnete. Sein graues Sakko war schon ganz nass und einzelne Regentropfen hatten sich in den Stoppeln seines hellbraunen Dreitagebarts verfangen.

Ich seufzte und zog eine Grimasse.

Pa tat, als würde er meine miese Laune gar nicht wahrnehmen, und rückte die runde Brille, die ihn immer ein bisschen wie eine Eule aussehen ließ, zurecht. »Karottenzwerg, ich mach das doch lieber selbst. Bau bitte die Stühle auf, da kann man nichts falsch machen.«

Das war der Grund, weshalb ich lieber nicht in der Buchhandlung aushalf. Was hatte ich denn, bitte schön, falsch gemacht? Als ob man mir nur Aufgaben für Kleinkinder zutrauen könnte. Außerdem verabscheute ich es, wenn Pa mir diesen absolut belämmerten Spitznamen gab, den mir der orange Flaum eingebrockt hatte, der mir als Baby auf dem Kopf gewachsen war. Karottenzwerg . Den würde ich wohl nie wieder loswerden.

Ich schnaubte und ließ die Hand energisch in dem Eimer voll Glitzerkonfetti versinken, wodurch er links und rechts überquoll. Dann stand ich so rasch auf, dass ich dabei mit dem Hinterkopf gegen den aufgeklappten Schaufensterrahmen donnerte. Erschrocken trat ich in den Glitzerkonfetti-Eimer und rutschte aus. Um das Gleichgewicht zu halten, ruderte ich noch eine Weile mit den Armen in der Luft herum, doch es war längst zu spät. Ich plumpste mit voller Wucht rücklings auf den Bestsellertisch hinter dem Schaufenster. Die spitze Kante des neusten Thriller-Megasellers bohrte sich zielsicher in meinen Rücken, mein rechtes Bein schoss reflexartig in die Luft und der Eimer wurde einmal quer durch den Verkaufsraum gekickt. Na super. Damit war mein Höchstmaß an peinlichen Aktionen in der Öffentlichkeit für die nächsten paar Jahre hoffentlich endgültig erreicht … Wäre ja eigentlich alles nicht weiter tragisch gewesen, hätte sich nicht das ganze Glimmerkonfetti über mich, die Bücher und den Boden verteilt. Beziehungsweise … wäre der Eimer nicht mitten auf dem Kopf eines alten Mannes gelandet, der eben neben die Kasse getreten war und sich eines der Zitronenbonbons, die dort in einem bauchigen Glas standen, in den Mund geschoben hatte. Zum Glück trug dieser Opa einen schwarzen Hut in Melonenform, so war er wenigstens ein kleines bisschen vor dem unerwarteten Wurfgeschoss geschützt. Es klapperte gewaltig, als der Eimer auf den Boden fiel, dort noch eine winzige Drehung vollführte und schließlich bewegungslos liegen blieb.

»Nanu?« Der Opa hob eine seiner dichten Brauen.

Wenige Sekunden später kam Pa zur Tür hereingestürmt.

Ich warf ihm einen unschuldigen Blick zu und pustete mir eine rote Haarsträhne, die sich aus meinem Flechtzopf gelöst hatte, von der Stirn. Ich wagte es nicht, mich auch nur einen winzigen Zentimeter vom Fleck zu rühren, denn ich konnte genau fühlen, wie sich der harte Buchdeckel des Thrillers unter mir immer mehr verbog. Bestimmt war es besser, wenn Pa davon erst mal nichts erfuhr. Seiner Gesichtsfarbe nach zu urteilen, stand er auch so schon kurz vor einem Nervenzusammenbruch.

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