Daphne Mahr - Booklove

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Eine magische Liebe aus Tinte und Papier: Folge uns in eine Nacht, in der Träume wahr und Romanhelden lebendig werden …
Emma hält nicht viel von kitschiger Romantasy und über die beliebte Reihe «Zwanzig Minuten vor Mitternacht» kann sie eigentlich nur lachen. Doch dann steht Vinzenz vor ihr – nicht etwa der strahlende Held des Buchs, sondern sein böser Gegenspieler. Emma muss ihn dringend wieder loswerden, um nicht in seinen Roman hineingezogen zu werden. Aber je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto schwerer fällt Emma diese Entscheidung …
Ein humorvoll-romantischer Schmöker – wie «Stolz und Vorurteil» mit magischem Twist.

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Er wandte sich an den alten Mann. »Entschuldigen Sie vielmals! Meine Tochter hilft aus, und sie ist wahrscheinlich der größte Tollpatsch, den die Welt jemals zu Gesicht bekommen hat. Haben Sie sich verletzt?«

»Ach was.« Der Opa schnippte ein Konfetti von seiner Schulter. »Ich finde, sie kann ruhig häufiger aushelfen. Ich bin ein großer Freund der Slapstick-Kunst im Stil des einzigartigen Charlie Chaplin.«

Slapstick-Kunst? Charlie Chaplin? Was quasselte der denn für seltsames Zeug? Und so was musste ich mir von einem Kerl anhören, der mit seinem schwarzen Mantel aussah, als wäre er geradewegs dem neunzehnten Jahrhundert entsprungen! Warum trug der überhaupt mitten im Sommer einen Mantel? Ich war mir ganz sicher, ihn noch nie zuvor in der Buchhandlung gesehen zu haben. Seine schneeweißen Haare reichten bis knapp über die Ohren, wo sie sich zu dünnen Locken kringelten, und seine Oberlippe wurde von einem beachtlichen Schnauzbart geziert, der sich seitlich links und rechts zu zwei abstehenden Schnecken kräuselte. Am auffälligsten war jedoch das eigenartige Monokel, das er soeben aus der Brusttasche seines Mantels zog und sich mit einem komischen Brummgeräusch vor das linke Auge schob.

Wer trug denn im einundzwanzigsten Jahrhundert noch ein Monokel?

Aber der Kerl schien sich damit keineswegs seltsam vorzukommen. Er trat näher an mich heran und beäugte mich durchdringend durch das Glas. »Uns steht ein großer Abend bevor. Nicht wahr?«

Endlich schaffte ich es, mich aus meiner Schockstarre zu lösen. Während ich vom Bestsellertisch kletterte, ließ ich das zerquetschte Buch mit einem geschickten Handgriff hinter meinem Rücken verschwinden und setzte dazu an, etwas zu sagen, aber meine Zunge war wie gelähmt. Ich brachte keinen Ton heraus.

Der Mann schien keine Antwort zu erwarten. »Ein wirklich, wirklich großer Abend«, murmelte er leise. Noch mitten im Sprechen machte er sich auf den Weg zur Tür. Bevor er den Laden verließ, nahm er seinen Hut ab und deutete eine leichte Verbeugung in meine Richtung an. Dann verschwand er schnellen Schrittes auf die Straße. Ich konnte ihn nur noch wie einen dunklen Schatten am Schaufenster vorbeihuschen sehen.

Ich drehte mich zur Kasse, hinter der Pa so tat, als sei ihm nichts aufgefallen. Kein Wunder, eigenartige Kunden waren für ihn Alltag. Da musste man nur mal an die Spinatwachtel denken.

Pa summte leise die Melodie von O Tannenbaum und zog frisch gedruckte Mitternachts-Trilogie-Fan-Lesezeichen aus ihrer Verpackung. Phil umgeben von lila Glitzer. Kitsch pur.

»Kanntest du den?«, fragte ich und bemühte mich, den krumm gebogenen Thriller hinter meinem Rücken zu verstecken.

Pa sah von den Glitzerlesezeichen auf. »Nein, Karottenzwerg. Aber er schien sich für die Lesung heute Abend zu interessieren.«

»Der Typ war mindestens achtzig«, wunderte ich mich. »Seit wann lesen alte Opas Romane für Teenies?«

»Ach was.« Pa zuckte die Schultern. »Manche Geschichten sind in jedem Alter schön zu lesen. All Age.« Offenbar war er jetzt mit der Position der am Kassentisch aufgefächerten Lesezeichen zufrieden, nachdem er sie mindestens zehnmal von links nach rechts gerückt hatte.

Er ging zum Schaufenster und sein Gesumme wechselte zu Hänschen klein . Bei jedem seiner Schritte drehte ich meinen Oberkörper mit. Wie sollte ich dieses doofe Buch bloß wieder loswerden?

»Kümmerst du dich jetzt um die Stühle?«, erinnerte Pa mich an meine eigentliche Aufgabe. »Und das Glitzerkonfetti muss auch vom Boden gesaugt werden.«

Das war die Lösung. Der Staubsauger! Ich nickte schwach und machte mich rückwärts auf den Weg in das kleine Büro hinter der Kasse.

Pa sah mich verwundert an. »Denkst du nicht, dass es schneller geht, wenn du dich umdrehst?«

»Äh, das Schaufenster wird wirklich schön«, lenkte ich ab und setzte das fröhlichste Lächeln auf, das ich draufhatte. »Aber guck mal, Vinzenz geht’s wohl nicht so gut.«

Der kleine Pappaufsteller mit Oberbösewicht Vinzenz lag umgekippt neben Phil und Esmeralda.

»Oh!«, rief Pa. Er ließ sich wirklich leicht auf andere Gedanken bringen, das war gut. Sofort widmete er sich dem armen Vinzenz und kümmerte sich nicht weiter um mich.

Ich erreichte den Kassentisch, wirbelte herum und verschwand mit einem Affentempo im Büro.

Zwei Ich zittere jetzt schon vor Aufregung Leona hielt mir ihre - фото 3 Zwei

»Ich zittere jetzt schon vor Aufregung.« Leona hielt mir ihre ausgestreckte Hand mit den abgeknabberten, schwarz lackierten Fingernägeln unter die Nase. »Ist das ein Traum? Schlafe ich noch? Emma, zwick mich mal.«

Es war kurz vor achtzehn Uhr, wir hatten es uns in der letzten Stuhlreihe gemütlich gemacht. Zwei Stunden hatte ich gebraucht, um den Raum für heute Abend in Schuss zu bringen. Hin und wieder waren Kunden durch die bereits ordentlich zurechtgerückten Reihen spaziert und hatten alles durcheinandergebracht, aber jetzt war es geschafft. Die viele Arbeit hatte mir dabei geholfen, nicht mehr an den Thriller denken zu müssen. Wirklich widerlich, was man in so einem Staubsauger alles findet – von rosaroten Kinderhaargummis, halbgelutschten Pfefferminzbonbons bis zu Giacomo Casanovas Hundehaaren. Und neuerdings eben auch einen verbogenen Thriller. Mein Plan lautete, Pa zu erzählen, Philippa hätte das Buch versehentlich aufgesaugt. Das hätte zwei Vorteile mit sich gebracht: erstens Ärger für Philippa (die konnte ich sowieso nicht leiden), zweitens keinen Ärger für mich. Allerdings waren mir, noch während ich mit den Händen in diesem superekeligen Staubhaufen gewühlt hatte, bereits die ersten Zweifel gekommen. Wirklich glaubwürdig klang das alles ja nicht gerade, denn wie sollte der fette Schinken durch das Saugrohr gepasst haben …? Blöderweise blieb keine Zeit, den Plan zu perfektionieren. Mit jeder verstreichenden Minute wurde die Anspannung größer. Um in Ruhe letzte Vorbereitungen für die Veranstaltung treffen zu können, hatte Pa vorübergehend den Laden geschlossen. Doch jetzt war es fast achtzehn Uhr. Bald würde die Menschenmasse, die sich bereits den halben Nachmittag draußen auf der Kopfsteinpflasterstraße vor dem Eingang tummelte, hereinströmen.

»Nein, Leo, das ist die Realität«, brummte ich genervt. Sie erzählte mir jetzt bestimmt schon zum hundertsten Mal, wie aufgeregt sie war. »Und wenn nicht, dann ist es ein Albtraum. Mein Tag war der absolute Horror. Mir tut jetzt noch alles weh!« Ich rieb mir den Rücken dort, wo ich beinahe von dem Thriller gepfählt worden war. Bestimmt prangte an dieser Stelle bereits ein blauer Fleck in der Größe einer Wassermelone.

Leona schenkte mir ein mitleidiges Lächeln. Sie trug ihre rabenschwarz gefärbten Haare heute zu einem knubbeligen Dutt hochgesteckt, aus dem links und rechts einzelne Strähnen ragten, und blinzelte mir durch die Gläser ihrer eckigen Brille mit den breiten Rändern entgegen. Wie immer wurden ihre smaragdgrünen Augen von einem dicken, schwarzen Kajal umrahmt, seit ein paar Wochen durchlebte Leona nämlich ihre »schwarze Phase«. So nannte Pa das zumindest jedes Mal, wenn er sie zu Gesicht bekam. Es bedeutete nicht nur, dass Leona sich schwarz schminkte, sondern auch nur noch schwarze Kleidung trug. Heute war es ein pechschwarzes Kleid, das bis knapp über die Knie reichte. Ihre Füße steckten in plumpen Doc Martens mit rosa Blümchenaufdruck, der einzige Farbklecks an ihrem Outfit. Sie sah ein bisschen aus wie Grufti-Schneewittchen.

»Hast du den ersten Band dann doch noch bis zum Ende gelesen?«, lenkte Leona ungerührt von meiner Verletzung ab und schob sich dabei einen Kaugummi in den Mund. Ein erfrischender Pfefferminzgeruch verbreitete sich. Das bisschen Mitleid, das sie eine Sekunde gezeigt hatte, war wohl schon wieder verflogen.

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