Paul Rosenhayn - Der Ruf aus dem Äther

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"Nur so viel darf ich Ihnen sagen: das Technische, der Apparat, die Maschine sind, wenn nicht alles täuscht, nur die Eierschalen, die dem jungen Küken, genannt ›Radio‹, noch anhaften, das Körperliche, aus dem es hervorgegangen ist und das es langsam im Begriff ist abzustreifen. In zwanzig Jahren werden wir per Radiowelle sprechen – ohne Telephon und ohne Kondensator und ohne Batterie, versteht sich, von Gehirn zu Gehirn." Der Krebsarzt Dr. Griggs ist ein Visionär – aber mehr als nur das: Er verfügt auch über außergewöhnliche Fähigkeiten. Diese präsentiert er seinen Bekannten Herr Kjelland und dem Radioexperten Oevelund, indem er Kjellands Jugendfreundin und einstige Fast-Verlobte, die Baronin Astrid Laurgaard, allein durch Gedankenkraft aus der Ferne dazu zwingt, die Lobby des Hotels aufzusuchen, wo Herr Kjelland auf sie wartet. Fernmanipulation via telepathischer Funkwellen? Ovelund versucht eine Erklärung: «Wenn ich recht verstehe, so hätten Sie an sich die Entdeckung gemacht, daß Sie imstande sind, diese Gehirnwellen zu erzeugen und auszusenden. Und ferner hätten Sie die Baronin Laurgaard als ein befähigtes Medium erkannt, die Wellen aufzunehmen.» Recht verstanden! Aber das ist erst der Anfang. Griggs erhält nun selbst einen geheimnisvollen Anruf aus dem Äther, und ist bald überzeugt: «Ich halte diesen Anruf für eine Botschaft von einem anderen Planeten!» Aber muss eine Zivilisation auf dem Saturn der unseren nicht heillos überlegen sein? Und was würde uns ein Kontakt bringen? Segen? Oder vielmehr Fluch, Wahnsinn, Untergang? Paul Rosenhayns lange zu unrecht vergessener früher deutscher Science-Fiction-Roman vermag noch heute – und vielleicht gerade heute wieder! – nicht nur den Science-Fiction-Fan zu fesseln und zu faszinieren.-

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„Ja.“

„Sie müssen entschuldigen, wenn ich hier noch nicht ganz mitgehe. Ihre eigene Begabung zu sondieren, dazu hatten Sie Zeit, soviel Sie wollten. Wie aber sind Sie zu der Entdeckung gekommen, dass die Baronin ...“

„Das will ich Ihnen sagen. Sie können sich denken: wenn man sich so intensiv mit einem Thema beschäftigt, so hat man unausgesetzt den Wunsch, es in die Praxis umzusetzen. Als ich heute die Baronin zum erstenmal sah, fiel mir ein Ausdruck in ihren Augen auf, der mich an meine Gehirnwellentheorie denken liess — warum, kann ich Ihnen nicht erklären. Fast ohne es zu wollen, machte ich das Experiment: ich konzentrierte meine Gedanken auf die junge Dame dort oben und sandte ihr den Wunsch hinüber, sie möge aufstehen und den Platz wechseln.“

„Und sie tat es?“ fragte Kjelland.

„Sie tat es. Im selben Augenblick, als ich den Wunsch „hinübertelegraphiert“ hatte, stand sie auf und bat ihren Begleiter, den Platz mit ihr zu tauschen. Da erkannte ich, dass die Baronin „radiomedial“ begabt ist ... so proponierte ich Ihnen die Wette — oder wie Sie es sonst nennen wollen.“

Kjelland stand auf. Er ging mit unruhigen Schritten drei-, viermal durchs Zimmer.

„Wenn ich Ihnen eine Antwort auf all das geben soll, was Sie uns da erzählt haben, so muss ich sagen: Sie haben mich überzeugt — und muss Ihnen zugleich erklären, dass ich skeptischer geworden bin als je. Was heisst das: Wellentelegraphie ohne Apparate? Wo ist die Grenze? Ist das überhaupt noch Technik oder ist das Nervenkrankheit? Wie soll der Sterbliche es anfangen, die Maschine zu überwinden, den Apparat zum alten Eisen zu werfen — an was soll er sich halten? Woher soll er wissen, dass er, gerade er die — wie sagen Sie so schön —, die radiomediale Begabung besitzt? Und wenn alles das, was Sie uns sagen, richtig ist — ist das im Ernst ein Fortschritt, was Sie uns da malen? Ich bin während Ihrer Erklärungen von dem einen Gedanken nicht losgekommen: dass Sie einer technischen Entwicklung zusteuern, die drauf und dran ist, das Schicksal der Welt einem begabten Verbrecher in die Hände zu geben ...“

„Selbst wenn es so wäre,“ antwortete Griggs, „so können wir beide kaum etwas daran ändern. Sie sprechen gerade so, als ob Sie mich verantwortlich machen wollten für eine Sache, die ich doch schliesslich nicht erfunden, sondern nur entdeckt habe. Die vorhanden ist, ob wir sie nun begrüssen oder verwünschen.“

„Verzeihung!“ Kjelland warf einen schnellen Blick auf die Uhr. „Es ist halb drei — und was wir heute erlebt haben, ist gerade genug. Es ist zu begreifen, dass man mit den Nerven fertig ist. Hundert Fragen gehen mir im Kopf herum, und sie sollen Ihnen nicht erspart bleiben.“

„Ich bitte darum“, sagte Griggs gemütlich.

„Aber das, was ich eben gesehen habe — also kurz und gut, alles das muss ich erst einmal überschlafen. Kommen Sie mit, meine Herren?“

Im Scharren der Füsse fragte Griggs halblaut, Oevelund ein wenig auf die Seite ziehend:

„Sind Sie noch frisch?“

„Gewiss.“

„Ich möchte Ihnen etwas sagen. Ihnen allein.“

„Man wird es als unhöflich ...“

Griggs blickte in die Runde. „Wollen Sie einen Blick in das Letzte tun? Wollen Sie mit mir einen Spaziergang in das Unerhörte machen?“

„Ja“, sagte Oevelund. „Wie wär’s mit morgen?“

„Was ich jetzt sage, wird Sie in Erstaunen setzen: es muss heute nacht sein.“

„Nanu?“

„Wir würden sonst eine ganze Woche verlieren.“

„Ich müsste mich an irgendeiner Ecke von den Herren verabschieden ...“

Griggs nickte. „Achten Sie darauf, dass Sie spätestens fünf Minuten vor drei zurück sind. Falls Ihnen dies nicht gelingt, brauchen Sie nicht mehr zu kommen.“

„Diese Nacht wird immer rätselhafter!“

„Wir sind einmal im Zuge!“ lachte Griggs.

„Ich werde ein Auto nehmen und um das Häuserkarree herumfahren.“

„Das wird fünf Minuten in Anspruch nehmen, nicht länger.“

„Vorausgesetzt, dass ich ein Auto erwische.“

„Es lohnt sich, Herr Oevelund. Um drei Uhr in dieser Nacht wird es geschehen.“

„Was denn eigentlich? Sie machen mich weiss Gott neugierig!“

„Das kann ich Ihnen mit zwei Worten nicht sagen. Aber ich kann Ihnen verraten: diese Nacht um drei Uhr werden Sie das Wunder erleben, auf das die Menschheit wartet, solange die Welt besteht!“

III

Oevelund hatte sich von Ulsaker und Kjelland am Rondell verabschiedet und war, fast ohne auf den Weg zu achten, um den Block der Häuser und Gärten herumgegangen. Die Kälte hatte zugenommen: eine frische, sternenklare Nacht lag über Kopenhagen. Zu seinen Füssen knirschte Frühlingsfrost; funkelnd breitete sich der Himmel über ihm aus. Dort drüben im Westen stand in majestätischem Glanz der Abendstern — und aus weisslichen Wolken trat die silberne Scheibe des Mondes. Er bedeckte die Konturen der Häuser und die frühlingskahlen Äste der Bäume mit tropfendem Licht, das wie klingende Blütendolden auf die dunkle Erde niederrann. Die weiten Flächen des kahlen Karrees waren erfüllt von diesem rauschenden Silber, das den Einsamen unwiderstehlich in seinen hellen Rhythmus einspann.

Dort drüben leuchteten Griggs’ Fenster. Er bog in die Strasse ein. Nun rief und lockte das klingende Licht dort hinter ihm schwächer und schwächer, je mehr er sich dem Hause näherte.

Er blickte hinauf. Dort, gerade über Griggs’ Hause, stand der Abendstern.

Das Treppenhaus wurde hell: Griggs stand wartend an der Haustür.

Seltsam, auch die übermüdete Stimmung des Herrenzimmers war geschwunden. Durch die weitgeöffneten Fenster kam reine Nachtluft, und kühl und klar schaute die strenge Täfelung der Facetten auf den Ankömmling.

„Wenn es Ihnen recht ist,“ sagte Griggs, „führe ich Sie gleich ein Zimmer weiter.“

Die eine der Breitseiten des Zimmers war eingenommen von einer Bibliothek von ungewöhnlichen Ausmassen. Ihr gegenüber standen Regale mit Retorten, Flaschen und Phiolen — undeutlich sah man drohende Totenköpfe auf schwarzen Etiketts, und einige Flaschen waren durch besondere Vorrichtungen dem Unberufenen hermetisch verschlossen.

An der dritten Wand, vis-à-vis dem Fenster, stand der Radioapparat.

„Alle Wetter!“ sagte Oevelund. „Mit dem Apparat reichen Sie bis Amerika. Haben Sie Lizenz?“

Griggs lachte: „Ich hoffe, Sie werden mich nicht verraten!“

„Und dieser Verstärker? Was für ein System ist das? Ich kenne es nicht.“

„Eigenes System.“

„Sie wollen mir also irgend etwas Drahtloses zeigen?“

Griggs ging ans Fenster und schloss die Vorhänge. „Ja“, sagte er. „Und zwar etwas, was ich Ihnen nur in dieser Nacht und um diese Stunde und Minute zeigen kann. Sie werden sofort begreifen, warum. Und Sie müssen auch erfahren, warum ich es Ihnen allein zeige. Es geht mir hier“ — eine ganz leichte Verlegenheit trat in Griggs’ Züge —, „ich möchte fast sagen, wie einem jungen Mädchen, das von seinen letzten Gedanken und seinen intimsten Gefühlen sprechen soll. Ja, genau so geht es mir. Wir sind hier an der Stelle angelangt, an der das Verstandesmässige sich scheidet von dem Glauben an das Wunder, von dem ganz naiven und einfältigen Kinderglauben. Denn darüber, lieber Oevelund, brauche ich Ihnen wohl kaum noch etwas zu sagen: dort, wo wirklich Neuland dämmert, dort ist es nichts mit unsrer Zivilisation. Dort hört Klugheit und Technik und Mathematik auf — im günstigsten Falle können uns alle diese Dinge vielleicht auf unserem Wege begleiten, scheu und furchtsam wie kleine wachsame Hunde — niemals aber können sie uns führen. Sie mögen diese Worte aus der überreizten Stimmung dieser Nacht erklären — ich kann Ihnen sagen, dass sie völlig ernst gemeint sind. Nicht das Wissen entscheidet, nein, das Glauben ist es, was uns zur Erkenntnis führt. Das Wissen ist gut, ein gewissenhafter Chronist. Wissen — Gewissen ... merken Sie den gemeinsamen Sinn?“

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