Rahaman Ali - Mein Bruder, Muhammad Ali

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Muhammad Ali So war der Mensch hinter der Box-Legende
Sie nannten ihn The Greatest . Ob beim legendären Rumble in the Jungle oder bei der wohl größten Schlacht der Boxgeschichte gegen Joe Frazier, dem Thrilla in Manila ¬ kaum ein anderer hat die Welt des Boxsports so geprägt wie Muhammad Ali. Im Ring kämpfte er regelmäßig gegen die Größten im Schwergewicht, außerhalb der Boxhallen gegen Diskriminierung und für die Gleichberechtigung der Afroamerikaner in den USA.
Sein jüngerer Bruder Rahaman Ali beschreibt in dieser besonderen Biografie das Leben des Boxchampions aus einer bislang ungekannten Perspektive. Von der gemeinsamen Kindheit in ärmlichen Verhältnissen bis zum Gipfel des Boxerfolges und darüber hinaus war er an Alis Seite. Rahaman Ali gewährt in diesem Buch einzigartige Einblicke in die Geschichte des Mannes, den niemand so kannte wie er.
– Die ultimative Muhammad-Ali-Biografie, geschrieben vom Bruder der Boxlegende
– Die komplette Erfolgsgeschichte des amerikanischen Boxers: die Anfänge im Ring, die größten Kämpfe, das Karriereende und was danach kam
– Muhammad Ali, wie Sie ihn noch nie gesehen haben! Mit vielen bislang unbekannten Anekdoten und exklusiven Einblicken in das Leben und die Gedankenwelt des Boxstars
– Mit einem Vorwort von NFL-Star Jim Brown
Die größten Kämpfe des größten Kämpfers: Alle Höhen und Tiefen einer Ausnahme-Biografie
Muhammad Ali war nicht nur ein Schwergewicht im Boxen, sondern auch in Menschlichkeit und sozialem Engagement. Offen und einfühlsam spricht sein Bruder über den lautstarken Kämpfer gegen Diskriminierung und Gewalt und über den ruhigen Familienmenschen, der ihn Zeit seines Lebens finanziell unterstützte, über seine Welterfolge ebenso wie seine Scheidungsdramen.
Erleben Sie den Menschen Muhammad Ali hautnah und tauchen Sie ein in eine der beeindruckendsten Sportbiografien aller Zeiten!

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Vor allem eine Geschichte zeichnet ein gutes Bild, wie Diskriminierung in unserer Jugend als etwas Alltägliches akzeptiert wurde. Als Muhammad acht war, nahm Mutter ihn mit in die Stadt. Als sie wieder nach Hause kamen, liefen Tränen über seine Wangen. Es stellte sich heraus, dass er durstig gewesen und vor einem Laden gestanden war und weinend um Wasser gebeten hatte – nur, dass der Laden Farbige nicht bediente. Mutter nahm ihn bei der Hand, ging in den Laden und bat die Verkäuferin um ein Glas Wasser, doch die Frau – so erzählte Mutter später – hatte Angst. Sie erzählte unserer Mutter, dass sie ihren Job verlieren würde, wenn sie „Neger“ bediene. Da stand also ein kleiner, schluchzender Junge, der weinte und nur um ein wenig Wasser bat, um seinen Durst zu stillen, und seine Mutter konnte ihm nicht einmal Wasser in einem Laden in seiner Heimatstadt kaufen. Der Vorfall gipfelte darin, dass ein Wachmann zu Mutter und Muhammad ging und sie aufforderte, den Laden zu verlassen, damit die Situation nicht noch weiter eskaliere. Mutter vermied Konfrontationen und machte auch kein großes Aufheben darum, doch dieser und andere Vorfälle erinnerten meinen Bruder und mich permanent daran, dass wir im Prinzip nur zweitklassige Bürger in unserer eigenen Stadt waren.

Unsere Hautfarbe bestimmte, wo wir hin essen gehen konnten, wo unser Vater arbeiten konnte, in welchen Parks wir spielen durften und wie wir behandelt wurden, wenn wir gegen das Gesetz verstießen. Es war etwas, das Muhammad und ich lange mit uns herumschleppten. Obwohl Mutter für uns beide beinahe wie eine Weiße aussah, wurde sie im Alltag wie eine Farbige behandelt, und selbst als wir uns daran gewöhnt hatten, konnten wir es nie akzeptieren. Vor allem Muhammad fragte unsere Eltern oft, warum Menschen mit schwarzer Hautfarbe so viel Leid ertragen mussten.

Es war zum Teil dieses politische Klima, das – selbst als wir bereits Teenager waren – dafür verantwortlich war, dass Muhammad und ich uns allein nie weit weg vom West End begaben. Wir waren von unseren Eltern und anderen Leuten aus unserer Community gewarnt worden und wussten, was uns unter Umständen in einer Stadt zustoßen konnte, die so weitgehend „aufgeklärt“ war wie Louisville. Die einzigen Schwierigkeiten, in die wir gerieten, waren weiter weg vom West End – wenn wir uns in den falschen Teil der Stadt, dorthin, wo nur Weiße lebten, wagten. Trotzdem, die Tatsache, dass wir so eingeschränkt waren, war ein Stachel, der sehr tief saß. Es kam nicht selten vor, dass einige weiße Jungs in ihren Autos vorbeifuhren und rassistische Beleidigungen brüllten. „Hey, Nigger, was machst du hier?“, riefen sie uns zu und versuchten, uns damit zu provozieren und in eine Situation zu bringen, die schnell gefährlich werden konnte. Natürlich machte es uns was aus, doch mein Bruder und ich taten unser Bestes, um nicht in Schwierigkeiten zu geraten. Schließlich waren wir uns der brutalen Schlägerattacken und Lynchmorde, die in Gegenden wie Mississippi noch immer stattfanden, bewusst. Der tiefe Süden war zwar eine andere Welt, doch es war eine Welt, die uns unsere Eltern immer wieder in Erinnerung riefen, indem sie uns Bilder des entstellten Gesichts von Emmet Till zeigten, dessen Mörder freigesprochen wurden, und uns damit vor Augen hielten, wie es uns ergehen könnte, wenn wir aus Hass und Wut zurückschlagen würden.

Trotz all dieser Spannungen und auch wenn er seiner eigenen Frustration immer wieder einmal Luft verschaffen musste, hat Muhammad nie jemanden schikaniert. Das kann ich bezeugen. Ja, er war schon auch ein Großmaul, und er hatte definitiv die körperlichen Voraussetzungen und das Können, seinen Worte Nachdruck zu verleihen, aber meines Wissens nach gab es niemanden in unserer Schule oder Gegend, der jemals behauptet hätte, dass mein Bruder ein gemeiner Kerl gewesen wäre. Ich habe niemals gesehen, dass er jemandem etwas getan hätte, der es nicht selbst herausforderte. Wir waren so eng miteinander, dass man sein letztes Geld darauf verwetten hätte können, dass ich mit von der Partie war, egal wohin er ging. Unsere Eltern waren ziemlich deutlich, als sie meinten, dass wir immer aufeinander achtgeben müssten, wenn sie nicht dabei waren, egal wohin wir gingen. Muhammad war stolz darauf, dass ich sein kleiner Bruder war. Er war mein Beschützer, und alle Kinder, die uns kannten, wussten genau, wie nahe wir uns standen. Sie wussten, dass sie sich nicht einfach mit einem Bruder anlegen konnten. Nein, da musstest du dich schon mit beiden anlegen. Wenn es jemand auf Muhammad abgesehen hatte oder versuchte, sich mit ihm anzulegen, war ich sofort zur Stelle und verteidigte ihn wie ein Tiger, auch wenn ich wusste, dass ich den Kampf verlieren würde. Man konnte nicht gegen meinen Bruder kämpfen, ohne dass ich mich einmischen würde, und Muhammad ging dazwischen, wenn jemand versuchte, mir etwas zu tun. Natürlich wurden wir so in einige Raufereien verwickelt, und als Muhammad dann zwölf war, erkannten wir beide, dass wir anscheinend ein Talent fürs Kämpfen hatten.

DER BEGINN EINES TRAUMS

Es war im späten Oktober 1954, als das Fahrrad meines Bruders gestohlen wurde.

Das Rad, ein weiß-rotes Schwinn,

war ein Weihnachtsgeschenk gewesen und sollte eigentlich für uns beide sein, doch mein Bruder fuhr weit öfter damit als ich. Damals fuhren Kinder überall mit ihren Rädern hin – zum Laden ans Eck, aber auch zusammen mit Freunden durch die Stadt auf der Suche nach Abenteuern aller Art. An jenem Tag hatten wir erfahren, dass eine Heimmesse in der 4th Street im Zentrum von Louisville stattfand, und Muhammad und ich sowie ein weiterer Freund machten uns auf den Weg dorthin, um uns das Treiben anzusehen. Wir stellten unsere Fahrräder an einem Geländer neben dem Ausstellungsgebäude ab, wo wir dachten, dass sie sicher wären, und gingen dann hinein, um einen vergnüglichen Nachmittag zu verbringen. Und wir hatten auch unseren Spaß. Es gab Stände mit Haushaltswaren und Kleidung, aber auch Kioske, die Essen und Snacks anboten, sowie schicke Autos. Zur Unterhaltung der Besucher, die mit ihren Familien gekommen waren, gab es dazu auch Livemusik.

Nach etwa drei Stunden beschlossen wir, wieder zu gehen und heimzufahren. Wie schon erwähnt, war es bei uns zu Hause eine der wichtigsten Regeln, rechtzeitig wieder daheim zu sein. Wir gingen also zurück zu unseren Fahrrädern, doch als wir dort ankamen, waren sie verschwunden – gestohlen. Geschockt und aufgebracht begann mein Bruder zu weinen. Einerseits war es ein Weihnachtsgeschenk unserer Eltern, doch vielmehr hatte Muhammad Angst davor, dass uns unser Vater eine ordentliche Tracht Prügel erteilen würde, wenn er von unserer Nachlässigkeit erfuhr. Als dann auch andere Leute aus dem Gebäude kamen, schluckten wir unsere Tränen hinunter und fragten, wo wir einen Polizisten finden könnten. Ein Mann zeigte auf ein Gebäude nebenan, und so machten wir uns auf den Weg, um den Diebstahl zu melden.

Noch immer mit Tränen in den Augen betraten wir einen großen Kellerraum, und das Erste, was wir hörten, waren dumpfe Schläge und Ächzen sowie das Geräusch von Sprungseilen, die auf den Boden klatschten, und von Fäusten in Boxhandschuhen, die auf schwere Sandsäcke einschlugen. In dem Raum befand sich etwa ein halbes Dutzend Männer und ältere Burschen, die verschiedene Boxübungen machten. Das war keine Polizeistation, sondern ein Fitnessstudio, doch auf der anderen Seite des Raums stand ein Mann mittleren Alters in einer Polizeiuniform.

Sein Name war Joe Martin. Er war gerade dabei, einigen Burschen die Feinheiten einer guten Boxstellung zu erklären, als wir zu ihm hinübergingen. Muhammad hatte sich nun gesammelt und sprach ihn an: „Entschuldigung, mein Herr, wir waren gerade oben bei der Ausstellung, und als wir wieder rauskamen und zu unseren Fahrrädern gingen, waren sie nicht mehr da. Jemand hat sie gestohlen. Können Sie uns vielleicht helfen, sie wiederzubekommen?“

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