Rahaman Ali - Mein Bruder, Muhammad Ali

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Muhammad Ali So war der Mensch hinter der Box-Legende
Sie nannten ihn The Greatest . Ob beim legendären Rumble in the Jungle oder bei der wohl größten Schlacht der Boxgeschichte gegen Joe Frazier, dem Thrilla in Manila ¬ kaum ein anderer hat die Welt des Boxsports so geprägt wie Muhammad Ali. Im Ring kämpfte er regelmäßig gegen die Größten im Schwergewicht, außerhalb der Boxhallen gegen Diskriminierung und für die Gleichberechtigung der Afroamerikaner in den USA.
Sein jüngerer Bruder Rahaman Ali beschreibt in dieser besonderen Biografie das Leben des Boxchampions aus einer bislang ungekannten Perspektive. Von der gemeinsamen Kindheit in ärmlichen Verhältnissen bis zum Gipfel des Boxerfolges und darüber hinaus war er an Alis Seite. Rahaman Ali gewährt in diesem Buch einzigartige Einblicke in die Geschichte des Mannes, den niemand so kannte wie er.
– Die ultimative Muhammad-Ali-Biografie, geschrieben vom Bruder der Boxlegende
– Die komplette Erfolgsgeschichte des amerikanischen Boxers: die Anfänge im Ring, die größten Kämpfe, das Karriereende und was danach kam
– Muhammad Ali, wie Sie ihn noch nie gesehen haben! Mit vielen bislang unbekannten Anekdoten und exklusiven Einblicken in das Leben und die Gedankenwelt des Boxstars
– Mit einem Vorwort von NFL-Star Jim Brown
Die größten Kämpfe des größten Kämpfers: Alle Höhen und Tiefen einer Ausnahme-Biografie
Muhammad Ali war nicht nur ein Schwergewicht im Boxen, sondern auch in Menschlichkeit und sozialem Engagement. Offen und einfühlsam spricht sein Bruder über den lautstarken Kämpfer gegen Diskriminierung und Gewalt und über den ruhigen Familienmenschen, der ihn Zeit seines Lebens finanziell unterstützte, über seine Welterfolge ebenso wie seine Scheidungsdramen.
Erleben Sie den Menschen Muhammad Ali hautnah und tauchen Sie ein in eine der beeindruckendsten Sportbiografien aller Zeiten!

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Unser Vater war in vielen Belangen das genaue Gegenteil von Mutter. Er war ein talentierter Künstler, der als Schildermaler in Louisville und Umgebung arbeitete, und er erzählte uns einmal, dass er, als er in den frühen 1950er-Jahren mit dem Malen begann, erst der zweite Farbige in der Stadt war, der Tankstellenschilder malte. Zuerst malte Vater nur in der farbigen Nachbarschaft, doch nach einiger Zeit und guter Mundpropaganda fragten auch immer mehr Weiße nach seinen Diensten – und dass, obwohl es zu dieser Zeit noch Rassentrennung in der Stadt gab. Sogar Bilder von Jesus Christus, die in vielen Kirchen Louisvilles hingen, stammten von Vater. Sein Name war überall in der Stadt zu finden.

Muhammad und ich waren seine größten Fans und absolut fasziniert von seinen Gemälden. Wir sahen dabei zu, wie seine Bilder entstanden, und bewunderten sein Talent so sehr, dass wir auch malen wollten wie er. Er war später meine Inspiration, als ich mit der Malerei begann, auch wenn ich nie ganz sein Niveau erreichte, wie ich meine.

Er sagte zu meinem Bruder: „Du solltest Anwalt oder Doktor werden“, doch schlussendlich waren es Vaters andere Talente, die Muhammed während seiner Laufbahn nachleben würde. Vater war ein natürlicher Schauspieler und liebte es, zu singen oder zu tanzen. Er hatte dieses gewisse Etwas, das einen Showman ausmacht, und er ahmte die Stars seiner Zeit nach. Dazu übte er immer wieder seinen Gesang zu Hause. Etwas anderes, wofür mein Vater bekannt wurde, war sein extravaganter Kleidungsstil.

Dieser adrette, dunkelhäutige und gut aussehende Mann zog seine frisch polierten Schuhe, seine immer eng anliegende Hose und ein frisch gebügeltes Hemd an und besuchte die Jazz Clubs der Umgebung, wo er bis in die frühen Morgenstunden tanzte. Er hatte diese Art, besonders schnell zu sprechen, so als ob er es eilig hätte, zu sagen, was er sagen wollte.

„Cassius, sprich langsamer. Ich versteh kaum, was du sagst“, sagte Mutter zu ihm, ohne zu wissen, dass die Art, wie die Worte mit 100 Stundenkilometern aus dem Mund meines Vaters kamen, der Karriere meines Bruders einmal sehr zugutekommen würden.

Muhammed und ich waren immer der Meinung, dass unser Vater eine Karriere im Showbusiness hätte machen können, doch er meinte, dass es die Rassenschranke sei, die ihn davon abgehalten habe, richtig Erfolg zu haben, denn die Chancen für Farbige waren zu jener Zeit nicht existent.

Unglücklicherweise hatte Vater auch den Ruf, gerne zu trinken und ein Schürzenjäger zu sein. Er war ein Playboy, und Mutter musste sein Verhalten für den Großteil ihres Lebens tolerieren. Manchmal konnten wir unsere Eltern dabei beobachten, wie sie miteinander stritten, und Muhammad hasste es. Er versteckte sich dann unterm Bett oder kroch unter die Decke. Dabei umarmte er mich liebevoll und hielt seine Arme schützend um mich, seinen kleinen Bruder. Nichtsdestotrotz liebten unsere Eltern einander, auch wenn sie so unterschiedliche Persönlichkeiten waren. Im Unterschied zu unserer Mutter war unser Vater sehr ernst und nicht einer dieser Väter, von denen viel Liebe ausging. Doch am schlimmsten war es, wenn er betrunken war und begann, mit Mutter zu streiten und ihr gegenüber gewalttätig wurde. Im Großen und Ganzen war er aber ein freundlicher Mann, der danach strebte, die Menschen korrekt zu behandeln, doch diese Momente, in denen unsere Eltern stritten, hinterließen einen bleibenden Eindruck bei Muhammad und mir, und ich denke, dass wir beide uns deswegen immer so bemühten, die Frauen in unserem Leben besser zu behandeln.

Eine Sache, die unsere Eltern allerdings gemeinsam hatten, war ihr Glaube. Sie waren beide überzeugte Christen und lebten nach der Bibel. Ich erinnere mich, wie Mutter mich und Muhammad jeden Sonntag anzog und mit uns zur Morgenmesse ging, um Reverend Wilson zuzuhören, wie er das Evangelium predigte. Obwohl sie uns zu Hause mit Liebe und Freundlichkeit überschüttete, war unsere Mutter nicht der Typ, der seine Gefühle offen in der Kirche mit Schreien und Rufen zur Schau stellte, so wie es andere Gläubige taten. In der Öffentlichkeit war sie immer eine ruhige und stille Dame, auch wenn sich davon nur sehr wenig auf ihre beiden Söhne übertrug.

Mein Bruder Muhammad Ali - изображение 2

Als Muhammad noch klein war, konnte er nie stillsitzen. Er hatte den Drang, immer aktiv zu sein. Bei jeder Gelegenheit, die er bekam, redete er dazwischen und hatte auch dann seinen Mund offen, wenn es keinen Grund dafür gab. Er aß und stopfte das Essen nur so in sich hinein und sagte zu Mutter: „Ich will noch mehr.“

Im Alter von fünf Jahren spielte er mit den Nachbarskindern und stand auf einer kleinen Plattform wie ein Anführer, der zur Menge spricht – mit mir im Schlepptau. Ich folgte ihm, so schnell es mein damals dreijähriger Körper zuließ. Unsere Mom sagte immer, sie habe schon damals gesehen, dass mein Bruder sich nie damit zufriedengeben würde, im Hintergrund zu bleiben. Er war geradezu dafür prädestiniert, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen und immer gehört zu werden. Er war laut, stolz und bestimmt. Ich begann, einen geborenen Anführer in ihm zu sehen, jemanden, dem ich überall hin folgen würde.

Glücklicherweise gab es für zwei Jungs wie uns, die so vielseitige Interessen hatten, damals nicht viele Gelegenheiten, in echte Schwierigkeiten zu geraten. Wir lebten in einem rauen Stadtviertel im südlichen Louisville, zogen aber etwa zwei Jahre nach meiner Geburt für kurze Zeit ans westliche Ende der Stadt zu unseren Großeltern und dann, 1947, vier Blocks weiter in die Grand Avenue 3302. Das ist das berühmte Haus, das als der Ort gilt, an dem Muhammad Ali aufwuchs. Anfangs war es hart in der Gegend, doch es gab noch viel schlimmere Plätze im West End, so dass man sagen kann, dass die Grand Avenue zu den besseren Wohngegenden in der Nachbarschaft zählte. Im Osten der Stadt lag das Stadtviertel Smoke Town, das richtig schlimm war, doch keines der farbigen Viertel in Louisville war so schlimm wie die Ghettos in den Großstädten, in denen Afroamerikaner auf bestimmte Viertel beschränkt waren und wo die Bevölkerungsdichte oft dem Drei- oder Vierfachen weißer Viertel entsprach und in denen große Arbeitslosigkeit herrschte. Die Nachbarschaft, in der wir aufwuchsen, bestand vorwiegend aus Afroamerikanern, doch es waren einige Anwälte und Ärzte darunter, und es gab sogar einige wenige weiße Familien, die hier wohnten.

An dieser Stelle möchte ich auch gleich mit einem weitverbreiteten Mythos aufräumen, der schon lange existiert, nämlich dass mein Bruder und ich aus der Mittelschicht kommen. Zugegeben, wir waren nicht die ärmste Familie in der Gegend – da gab es einige, die viel schlechter dran waren –, doch den Großteil unserer Kindheit in Louisville verbrachten wir am Rande der Armutsgrenze. Das ist die Wahrheit, und ich weiß es, denn wir erlebten es ja mit. Es war nicht einfach, immer wieder Geld aufzutreiben, und es gab immer wieder Zeiten, in denen wir nicht einmal ein Auto besaßen. Als wir dann endlich eines bekamen, war es bereits zehn Jahre alt oder mehr. Wenn es einmal dringend neue Reifen benötigte, hatte Vater oft Schwierigkeiten, das Geld für neue Reifen zusammenzukratzen. Unser Haus, ein Bungalow, war ein bescheidenes Gebäude mit zwei Schlafzimmern, einem Wohnzimmer, mit einer kleinen Essecke und Küche sowie einem Badezimmer. Wir hatten einen kleinen Vorgarten und einen lang gezogenen Garten hinter dem Haus, der sich von der hinteren Veranda bis zu einer kleinen Gasse erstreckte. Dazu standen mehrere große Bäume in unserem Hinterhof, mit einem kleinen Teich, in dem ein Goldfisch schwamm. Es war sicher kein schlechter Platz zum Wohnen, doch es gab immer wieder Zeiten, in denen wir uns nötige Reparaturen im Haus nicht leisten konnten und damit leben mussten. So waren zum Beispiel unser Dach und die Mauern für mehrere Jahre in einem so schlechten Zustand, dass es ins Haus regnete. Die Veranda vorne am Eingang war schon bei unserem Einzug in einem so desolaten Zustand, dass sie beinahe auseinanderfiel. Vater versuchte, sie zu reparieren, doch es gab immer wieder andere Dinge, die wichtiger waren und wofür das Geld herhalten musste.

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